"Der sinnlose Traum von der elektrischen Zukunft" interessanter Bericht von Professor Joerg Wellnitz von TH Ingolstatt

  • Servus Kameraden,

    ja, es ist zum fürchten, die vielen Gehirnkrämpfe mit denen wir ständig überzogen werden. Alle paar Tage wird ne andere Sau durchs Dorf getrieben. Man denkt an den alten Spruch - gib den Mächtigen mehr Einsicht und den Einsichtigen mehr Macht. Fast überall sind die "Erkenntnisse" der Schwätzer nicht zu Ende gedacht. Wie sagt "Salomon" - selbst einen Thoren könnte man für weise halten wenn er schwiege. Man tut sich schwer den rechten Weg zu finden.

    Die Krämerseelen feiern eine Orgie nach der anderen, koste es was es wolle -- meint der PZK

  • und immer wieder wird vergessen zu erwähnen das es am günstigsten für die umwelt ist, kfz´s möglichst lange zu gebrauchen ....30 jahre und mehr ..... das senkt den schadstoffausstoß der industrie beträchtlich. das ist der verbrauch des kfz quasi egal. :T

    Gruss Andreas :thumbsup:


    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
    (Heinrich Heine)


    1./PzBtl 213 - FM Grp. (1987/88 W15)


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  • Ich finde es immer wieder schade, dass man die Ideen mit auf möglichst geringen Verbrauch ausgelegten Fahrzeugen irgendwann wieder aufgegeben hat.

    Leistung, Motorsteuerung, Getriebe, Gewicht und Luftwiderstand wurden da ein wenig verändert, schon sank der Realverbrauch.


    Und nun ?

    Muss ein Kleinwagen 1,5 Tonnen wiegen ?


    Autos, die real wenig verbrauchen, stoßen auch wenig aus.

    Ein Umdenken würde es vielleicht geben, wenn der Gesetzgeber zukünftige Fahrzeuge nach Realverbrauch besteuern würde.

    So in einer Art Staffelung. Benziner und Diesel getrennt. Bis 3 Liter, Bis 4 Liter .....

    Mit einer Grenze für PKW ab einem Realverbrauch von 15 Litern. Ab da gibt es keine Genehmigung mehr.

    Dann kommen auch die Hersteller wieder auf die Idee der sparsamen Fahrzeuge.


    Ich persönlich finde da die japanischen Kei-Car Fahrzeuge, gerade für den urbanen Raum, hochinteressant. Diese machen da mehr Sinn, als allradlose Pseudogeländewagen. Sie verbrauchen weniger Kraftstoff, benötigen weniger Parkraum, bieten ausreichend Platz und ihre Fahrleistungen sind für den Stadtverkehr völlig auseichend, da dort enorme Beschleunigung und möglichst hohe Höchstgeschwindigkeit keine Rolle spielen.



    Aber eine gute Eigenschaft haben auch die reichweitenschwachen Steckdosensucher.

    Wenn sie mal geklaut werden, kommt der Dieb damit nicht sonderlich weit.

  • So lange sich die Verbraucher nicht an dem "hohen" Verbrauch stören, wird es auch solche Fahrzeuge geben. Die wenigsten wollen heute auf Klimaanlage, elektrische Helferlein & Co verzichten und einige gern hoch sitzen. Dazu kommt die aktive Sicherheit, gefühlte 40 Airbags wiegen auch einige Kilos und schon läppert sich das Gewicht zusammen.


    Wenn die Verbraucher nicht genug verdienen würden, um an der Tanke den entsprechenden Sprit zu zahlen, kauften sie sich Kassengestelle ohne Ausstattung und würden auch da noch Geld sparen.

  • Das ist seit den 70ern bekannt.Nicht die Autos sind das Problem, sondern

    die Energieversorgung ausserhalb von fossiler Energie.Elektroautos mit

    Strom aus Kohle oder sonstwas,ist keine Lösung sondern nur ne Verschleierung.

    Wenn wir alles was geht mit Windrädern vollpacken,reicht der Strom grade

    mal für die 15% vom Verbrauch in Deutschland die ,die privaten Haushalte

    verbrauchen.Das aber nur wenn der Wind weht oder die Sonne scheint.

    Das sagt der Professor Lesch schon seit Jahren.


    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Der Einkommensverlust durch die wegfallenden Kernkraftwerke muss doch kompensiert werden.Da die Kommunen doch Mehrheitseigner bei

    RWE & co. sind ( zumindestens in NRW) müsst ihr doch für notleidende Kommunen verständnis aufbringen......

    Ich für für meinen teil käme auch mit einem :thumbsup:8):top:R4 klar,dann könnte ich mir noch einen iltis dazustellen...............

  • So lange sich die Verbraucher nicht an dem "hohen" Verbrauch stören, wird es auch solche Fahrzeuge geben. Die wenigsten wollen heute auf Klimaanlage, elektrische Helferlein & Co verzichten und einige gern hoch sitzen. Dazu kommt die aktive Sicherheit, gefühlte 40 Airbags wiegen auch einige Kilos und schon läppert sich das Gewicht zusammen.


    Wenn die Verbraucher nicht genug verdienen würden, um an der Tanke den entsprechenden Sprit zu zahlen, kauften sie sich Kassengestelle ohne Ausstattung und würden auch da noch Geld sparen.

    Servus Männer,

    ja so ein Kassengestell würde mancher, auch ich, gerne kaufen - nur wo ??? Im Osten - der wird hier nicht mehr zugelassen. So ne Art VW Kübel oder wie mein erster ein Renault 4. Kostete neu 4500 DM bei 4,5 Ltr/ 100 km und war irrsinnig praktisch. Außerdem beim Crash lebensgefährlich und das wusste man und entsprechend war der Fahrstil. Damals gab es noch eine entsprechende natürliche Auslese der "Raser" denen auch heute unschuldige zum Opfer fallen und die heute in ihrem halbgepanzerten SUV die Kleinwagen samt Insasse plattmachen. Mein Junior arbeitet bei BMW in München in der Motorenentwicklung und war letzt mit einem Erlkönig X8 auf einen Kaffee im Vorbeifahren. Leute, den möchte ich nicht geschenkt. Doppelt so viele PS wie eine M 109. Mein Qashqai ist jetzt 11 Jahre und bei schönem Wetter sitze ich nur im Iltis. Und mit meinen 72 werde ich kein anderes Auto mehr brauchen. Und die heutigen "Spritsparmodelle" sind sowieso Augenwischerei. --- mkG KH

  • Wenn´s so weiter geht, dann sind wir bald wieder hier:


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    Allerdings ist auch dieser Antrieb nicht ganz ohne CO2-Ausstoß !


    Gruß Dirk

    Wolf 250 GD "Lang" + Menzi Militär-Anhänger Bj 64.
    - - - AKP 2/6 - - - NSchKp 510 - - -

    - - - "Der mit dem Boot fährt" - - -

  • Zitat

    Wellnitz, für den der Dieselmotor nach wie vor der sauberste und umweltfreundlichste Antrieb ist, macht noch eine andere bemerkenswerte Rechnung auf. Abgesehen davon, dass eine Auto-Akku rund 100 Wattstunden Leistung pro Kilogramm Gewicht liefert (Benzin 12 000 Wattstunden und Wasserstoff, für Wellnitz der Treibstoff der Zukunft, 33 000 Wattstunden), ließen sich die Klimaziele heute schon ganz leicht erreichen.


    Ich weiß ja nicht was die Energiedichte mit Klimazielen zu tun hat. Da gibt es keinen Zusammenhang. Es ist schon krass mit welchen Schwachsinn sich doch der Normalbürger beeindrucken läßt.


    Zitat

    Würde jeder Autofahrer seinen Tank nur ein Viertel betanken und auf den – laut Statistik – in bayerischen Auto mitgeführten unnötigen Ballast von durchschnittlich 7,5 Kilogramm verzichten, dann „hätten wir die europäischen Klimaziele schon in Sichtweite.“

    Super einfache Lösung, oder? Und physikalischer Quatsch. Einfach nur ein Viertel Tanken, und dann hat mein SUV statt 168g/km nur noch 50 oder 30. Geil.


    Das ganze Pamphlet wurde von jemanden geschrieben, der keine Zusammenhänge kennt.

    Aber macht Stimmung.

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  • mdoerr

    ich gebe dir recht dass das meiste Stimmungsmache ist,

    aber die Energiedichte hat schon ein bisschen damit zu tun. :dev:



    Immerhin brauchten die Auddowagen unserer Vorväter (also die mit denen wir uns beschäftigen)

    zum teil weniger Sprit pro 100 Kilometer als moderne Autos weil sie leichter waren, nicht weil die Motoren so effizient sind.


    Warum wohl hat mein Golf 1 Diesel bei geringer Durchschnittsgeschwindigkeit (Urlaub in Polen) nur 4,2l/100km verbraucht,

    bestimmt nicht weil der Motor zu hocheffizient war, sondern weil die Kiste eben nicht so unendlich viele überflüssige Kilos mit sich rumschleppt.


    Was würde wohl ein Auto mit nem modernen Motor aber einem Leergewicht von 800kg oder weniger verbrauchen?

    Und warum ist die durchschnittliche Leistung neuzugelassener Fahrzeug bei über 150PS?

    Braucht man das wirklich um von A nach B zu kommen?


    Ist also ein Automobil möglichst leicht, verbraucht es weniger und wir kommen den Klimazielen näher. :thumbsup:

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Die Ingineure vom Daimler habens ausprobiert und den neuesten Diesel in ein 190er gepflanzt.


    https://www.autobild.de/klassi…cedes-190-cdi-968706.html

    ja, mit einem Auto mit 1.100 - 1.300 kg Leergewicht und einem Motor mit einer Leistung von 204PS. :dev:


    Ich frage daher noch mal:

    Wo wären wir bei 800kg und einer Leistung von beispielsweise 70PS ?

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • aber die Energiedichte hat schon ein bisschen damit zu tun.


    Dein Einwand macht zuerst Sinn.

    Heutzutage rechnet man mit modernen Motoren 0,12 (Diesel) oder 0,15( Benziner) pro 100kg Mehrgewicht.

    Ich vergleiche mal Renault Zoe mit dem Clio. So wir haben 300kg mehr auf der Hüfte beim Zoe.

    Da haben wir beim Diesel 0,36 Liter pro 100km.


    Das wird leicht ausgeglichen durch Rekuperation. Sowas kann weder ein Benziner noch ein Diesel.

    Energie wird sonst in Wärme an den Bremsscheiben umgewandelt.

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  • ja, das könnte ein Hybrid!


    der schleppt aber wieder beide Antriebsarten mit sich rum, was sich im Leergewicht niederschlägt.


    Es ist leider so unsagbar komplex dieses Thema und leider auch so emotional dass dem mit Argumenten und Logik alleine gar nicht mehr beizukommen ist.

    Und sicherlich spielen da auch noch viele andere Faktoren eine Rolle, denn letztendlich geht es doch immer nur wieder um Profit und nicht darum den folgenden Generationen das Weiterleben zu ermöglichen.


    Selbst der "kleine Mann" springt ja auf den Zug, wenn es nämlich um seinen (eigenen) Arbeitsplatz geht ist auch ein grün angehauchter Mitarbeiter in einem Braunkohleabbaubetrieb nicht abgeneigt plötzlich ein Loblied auf althergebrachte Technologien zu singen.

    Alles nur zu menschlich

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Das wird leicht ausgeglichen durch Rekuperation. Sowas kann weder ein Benziner noch ein Diesel.

    Das stimmt nicht ganz:

    Rekuperation

    Die Rekuperation (Bremsenergie-Rückgewinnung) hilft, die beim Fahren ohnehin eingesetzte Energie möglichst ideal zu nutzen.

    Die beim Bremsen oder im Schubbetrieb freiwerdende Energie wird mittels Rekuperation vom Generator in elektrische Energie umgewandelt. Diese wird in der Batterie gespeichert und steht bei kommenden Beschleunigungsvorgängen zur Verfügung. Dann kann die Batterie elektrische Verbraucher speisen und den Motor vom Antrieb des Generators entlasten.

    Dank dieser Generatorsteuerung und der so stets optimal geladenen Batterie kann die Spannung der Lichtmaschine – etwa beim Beschleunigen oder dem konstanten Halten der gewünschten Geschwindigkeit – abgesenkt werden. Sogar das komplette Abschalten des Generators ist möglich. Und das entlastet den Motor und senkt so den Verbrauch.

    Zum System gehört neben geeignetem Generator und Batterie ein intelligentes Batteriemanagement, das zusätzliche Überwachungsfunktionen für den Ladezustand der Batterie enthält

  • Aber schauen wir uns doch mal die Größenordnung an.


    So real zwischen 1 und 3% des Verbrauchs. Da sind die auch schon für Hochphasen des Stromverbrauchs drin.

    Richtige Rekuperation eines E oder Hybridfahrzeugs bringt so 15 bis 25%.

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  • ja, mit einem Auto mit 1.100 - 1.300 kg Leergewicht und einem Motor mit einer Leistung von 204PS. :dev:


    Ich frage daher noch mal:

    Wo wären wir bei 800kg und einer Leistung von beispielsweise 70PS ?

    Das problem ist doch das solche Vernunftautos nicht gebaut werden.Und wenn,dann sind sie so unterirdisch hässlich,das einem alles vergeht.


    700 Kg / 34 PS = 7 Liter auf 100Km Nennt sich Käfer und wird auch nicht mehr gebaut,weil die Eigner zu selten in der Fachwerkstatt waren.

  • Hör doch mal auf, immer wieder mantraartig den Käfer zu erwähnen. Die Mehrheit der Autokäufer, will keinen Käfer mehr. Sie wollen nicht max. 120km/h fahren, dabei sich nicht richtig unterhalten können, im Sommer eine super Heizung haben, im Winter dafür frieren, keinen richtigen Kofferraum und wenig Platz auf der hintern Plätzen.


    Ja, der Käfer macht Spaß und alle der nennbaren Nachteile lassen sich auch mit „it's not a bug it's a feature“ beschreiben und trotzdem ist er 80 Jahre nach Erfindung eben kein Alltagsauto für die Mehrheit der Leute mehr...


    Wenn es noch genügend Käufer für den Käfer gegeben hätte, dass es sich gelohnt hätte, ihn zuveraufen, liefe er noch heute vom Band.

  • ein ing. meines kunden hat mich neulich in phoenix in seinem chevy volt mitgenommen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Chevrolet_Volt

    ich muss sagen, ich war mehr als angetan von dem konzept! die 111kw elektrisch hatten wirklich einen sensationellen anzug. hätte ich nicht erwartet, daß der unterschied so krass ist gegenüber gleicher verbrennerleistung.


    und vom grundgedanken her besser als unsere hybriden: während hier ein "normaler" verbrenner von einem winzigen e-motor unterstützt wird, der gerademal städtisches segeln zulässt, liegt dort der schwerpunkt genau andersrum. 95% der fahrten finden rein elektrisch statt und der benziner kommt nur auf langstrecken zum einsatz.

    auch bei der batterie war ich überrascht, sein fahrzeug war bj 2013 und hatte noch keine nennenswerten einbußen.