Blattfeder Gummilager einpressen

  • Ich habe mir das Werkzeug selbst gebastelt. Gewindestange, 2 Muttern kontern und 2 fette U-Scheiben. Gummi und Blattfederauge ein bissl einölen, damit es flutscht. Mit dem Schlagschrauber oder Ratsche die Kontermutterseite eindrehen und die andere Seite mit der einen Mutter mit Schraubenschlüssel festhalten. Den restlichen Zentimeter mit dem Abzieher eindrücken.






    Gruß vom Iltismax


    Bremsen macht nur die Felgen schmutzig :)

  • Hi Pitter,

    die Bilder von Thomas habe ich auch ! Das wird wohl eine ganz schöne Fummelei mit dem Blech werden:pinch:...aber testen wollte ich es mal!

    Max, das sieht ja ganz einfach aus bei Dir:verrueckt: und sogar im eingebauten Zustand! Mit dem einziehen mit Schlagschrauber und gewindestange haben wir es gestern probiert. Mit dem Ergebnis das sich das Gummilager immer mehr gestaucht hat und letztendlich der äussere Rand abgeschert wurde! Trotz massivem Geschmiere:thumbsup:....


    Grüße

    Sascha

  • Ich hab zwar noch kein Gummilager erneuert, aber wenn dann würde ich das vorher ordentlich erwärmen :feuer: vorsichtig mit Heißluftföhn oder im Wasserbad....

    Wirkt bei Gummi Teilen Wunder!

    Zusätzlich natürlich wie schon genannt gut schmieren



    183 Grüße, Alex

    Iltis schrauben ist ein dreckiger und undankbarer Job, aber irgendjemand muss es ja machen! :schweißen:

  • Wenn man anstatt dem Blech auf der Gegenseite ein Stück Stahlrohr (Wasserleitungsrohr) nimmt, Innendurchmesser geringfügig größer als der Gummi, Länge ca. 10 mm, kann man sich die Sache mit dem Abzieher sparen.


    Detlev

  • Zum Thema hätte ich mal eine grundsätzliche Frage.

    Was kann passieren, wenn man das Gummilager in der Mitte durchsägt und die beiden Hälften links und rechts in die Blattfeder drückt?

    Der Millimeter, der da fehlt ist doch zu verschmerzen, oder was meint Ihr?

    Gruß vom Iltismax


    Bremsen macht nur die Felgen schmutzig :)

  • Vielleicht ist bei deiner Buchse die Gummimischung härter oder die ist schon älter. Bei mir hat es geflutscht.

    Gruß vom Iltismax


    Bremsen macht nur die Felgen schmutzig :)

  • Hallo,

    Mit dem einziehen mit Schlagschrauber und gewindestange haben wir es gestern probiert. Mit dem Ergebnis das sich das Gummilager immer mehr gestaucht hat und letztendlich der äussere Rand abgeschert wurde! Trotz massivem Geschmiere

    Um das zu verhindern, muß das Gummilager vorher in ein Rohr, was innen ein wenig kleiner ist, als die Öse .

    Dann das Duo vor die Öse halten, die Spindel durchstecken, und das Gummilager einziehen.


    Bleibt die Frage, wie das Gummilager in das (Montage)Rohr kommt.


    Ganz einfach.

    Das Rohr besteht aus zwei Halbschalen mit Überdeckung.

    Aufklappen, reinlegen, zudrücken, arretieren.



  • Wie wäre denn die Alternative: Blattfederauge anwörmen damit es sich ausdehnt und die Puffer ins Eis damit es dich zusammenzieht.

    Sollte es dann nicht klappen, mit genug Schmiere?


    Nur mal so als Laienidee :daumenhoch:


    Grüße Birgit

  • Moinsn,


    Birgit, die Idee haben wir verworfen, aus den Gründen die Thomas schreibt...

    Also die Ideen von Thomas und Tdv decken sich ja, und so wird es denke auch letztendlich gemacht werden:thumbsup:

    Trotzdem wird heute nochmals ein Lager geopfert um die möglichkeit des Einpressens auszuprobieren! So wie das auch im Reperatur Leitfaden vorgesehen ist...

    Ich Berichte:-)


    Grüße


    Sascha

  • Moin,

    am T3 muß man ja auch solche Gummilager in die Querlenker einpressen bzw. ziehen.

    Die vroderen gehen noch ganz gut rein.

    Die hinteren bekommt man nur mit einem Einziehtrichter rein. Ohne macht man die unweigerlich kaputt.

    Den Trichter habe ich mir selber gebaut. Die Basis dafür war ein einschraubbarer Wäschespinnenfuß aus dem Baumarkt. Einfach das passende Stück rausflexen.

    905312560560.jpg

  • Es gibt im Bereich Kunststoffspritzguss Trennmittel (z. B. Lusin Alro OL 151), damit flutscht das im Regelfall ganz gut und der Gummi wird nicht geschädigt.


    Man sollte keinesfalls irgendwelche Öle zum schmieren nehmen, das könnte das Gummi schädigen.


    Detlev

  • So Männers,


    dritter Versuch. Und auch fehlgeschlagenX(.

    Gummilager Nummer drei kaputt. Diesmal das VW Einziehwerkzeug nachgebaut und mit JEEEEEEEDE Menge weisser Vaseline und einr Industrie Presse gaaaanz langsam eingepresst und wieder die Überstehenden Gummiränder abgescheert...

    Nächster und letzter Versuch ist dann die Blechlösung von Thomas;-)

    Alex, mit einem Trichter, sprich einer konischen Hülse haben wir es auch probiert, das war glaube Zerstörung Nummer zwei:dev:


    Gruß Sascha

  • Hallo,


    das mit den Temperatur-Unterschieden könnte auch klappen:


    - Lagergummi in den o.g. Halbrohr-Klapp-Mechanismus legen.

    - Trennmittel nicht vergessen (z.B. PTFE-Spray)

    - Zusammendrücken

    - Arretieren


    Und dann EINFRIEREN.


    In flüssigem Stickstoff.


    Nachdem das Gummi hart geworden ist, die Schalung entfernen,

    und händisch in die Öse der Blattfeder stecken.


    Wenn das Lagergummi dann zur Umgebungstemperatur zurückkehrt,

    wird sich der äußere Gummiring auch wieder entfalten.


    Für solche Experimente habe ich früher in einer simplen Thermos-Kanne den flüssigen Stickstoff

    aus dem Chemie-Institut der Uni-Hannover geholt.



  • Ähm und wenn man den mitten durchsägt - die beiden Hälften je Seite einpresst.

    Der Bolzen hält das doch eh zusammen?!

    Gruß

    Benedikt

    Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. Damals lies mich ein Kamerad mit seinem flammneuen KAT 8x8 fahren.
    In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Haubitze M109G infiziert.
    Der 1192 seitige Inhalt des "Kraftfahrtechnischen Taschenbuch" ist - wie AndyE erwähnte - gerised auf 135x Seiten, die Füsik und Mammatik hat sich nicht geändert - alles geht mit einem Rechenschieber.

  • Hallo,


    beim Gummi ist das Problem, daß es beim Drücken in die Breite geht.

    Das ist aber gerade das, was man hier nicht brauchen kann.


    Eigentlich müsste man das Gummilager lang ziehen, und dann einfädeln.


    Aber wie soll man das Gummi innen greifen, und die Kraft ausüben ?


    Bleibt also nur, außen greifen, lang ziehen, und über eine innere Spindel die Form erhalten.


    Dann einfädeln, entspannen, und die Montagehülse ziehen.


    Nur über eine solche Konstruktion müsste man sich weitere, tiefgreifende Gedanken machen.


    Vielleicht kommt ein Patent bei raus.



  • Du hattest doch im Iltis-Forum drüben den Verdacht geäußert, dass die Lager gar nicht für den Iltis sind:

    Die Iltis-Langer haben einen schmalen "Rand" und zumindest die Originalteile die ich kenne, tragen auch lesbar die VW-Teilenummer 183 411 171 A.

    Es gibt aber bei den Händlern häufig Lager mit einem etwas breiterem "Rand", danach sehen mir deine Bilder aus. Sind vermutlich Originalteile von Mercedes (glaube Teilenummer A 000 321 00 50).


    Es passen aber grundsätzlich beide Lager! Habe kürzlich auch beide Versionen verkauft, aber die Fotos leider schon gelöscht.


    Grüße Sirko