Wälder, Wüsten,- Wolkenkratzer USA-Kanada 2018

  • Damit ein nahtloser Übergang stattfinden kann, hier der Link zum vorherigen Campwerk Off Road Spezial.

    http://www.klappcaravanforum.de/viewtopic.php?f=152&t=15074

    Campwerk Off Road Spezial Umbau

    Es ist soweit, wir sind inzwischen in den USA mit unserem Zugfahrzeug und dem Campwerk Off Road Anhänger eingetroffen.

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    Miami Beach Ocean Drive

    Wer eine Reise tut, der kann etwas erleben.

    Mir war klar das wir am Ankunft Tag dem 22.03 2018 nicht mehr unsere Fahrzeuge abholen konnten.
    Somit war eine Nacht auf dem Flughafen von vorne eingeplant. Es sollte jedoch 2 Tage und Nächte werden, da zu diesem Zeitpunkt nicht nur Musik Festivals sondern auch noch das
    Universitäts Spring Break stattfand.

    Hotels sind unbezahlbar und restlos ausgebucht und Motels nicht minder preiswert.

    Nach geschätzten 10 KM gehen und suchen haben wir in Little Havanna später doch noch für halbwegs vernünftige Preise ein Bett ergattern können, wohl gemerkt, dort wird so gut wie kein englisch gesprochen.

    Am Montag vor Ostern haben wir dann mit Hilfe des Hafen Meister und langem Suchem endlich am späten Abend unsere Fahrzeuge in Empfang nehmen können.

    Auch hier mussten wir wieder laufen aber letztendlich führte das zum Erfolg.

    Am darauf folgenden Tag Motel verlassen , nach Miami Beach gefahren und anschließen über die
    sogenannte Alligator Alley unsere Freunde in Cape Coral am Golf von Mexico besucht und dort bis gestern geblieben.


    Der amerikanische Traum ist dort Wirklichkeit, ein riesen Haus, ein Kanal direkt mit Bootsanleger und natürlich ein Pool.

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    Nachdem unsere Freunde uns schmerzhaft gehen gelassen haben, wir werden Sie in 2-3 Monaten in Wisconsin wiedersehen, waren noch Vorbereitungen notwendig
    die zeitlich nicht mehr zu Hause erledigt werden konnten, und das bei über 33 ° Grad aber mit kühler Brise vom Golf von Mexico.


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    Einkauf der besonderen Art
    sowas kann im Garten rumlaufen und leider haben wir die Alligatoren nur im TV gesehen, dafür aber fast täglich.
    In den Gärten, auf Kreuzungen, auf den Highways, oder auch in den Pools.


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    Das ist jetzt tatsächlich unsere 1. Nacht im Faltanhänger Zelt von Campwerk und wir haben gut darin schlafen können.

    Morgen steht Cape Carneval auf dem Programm

    Unter diesem Reisebericht wird nun immer wieder etwas folgen sobald die Möglichkeit besteht.

  • Bislang konnten wir nicht wie geplant im freien Übernachten, da die Gefahr zu groß war, nicht nur von Alligatoren angeknabbert zu werden, sondern viel eher von sehr gefährlichen Schlangen gejagt zu werden.

    Am Anfang haben wir das nur für eine Art Ausrede gehalten, aber mittlerweile haben wir erkannt, das die Gefahr tatsächlich mehr als Latent ist.

    So haben wir im Moment das Augenmerk auf State Parks gelenkt.

    Am Donnerstag dem 05. April 2018 sind wir auf der Halbinsel angekommen auf der sich Cape Canaveral befindet.

    Mit dem letzten zucken des Motors, konnten wir uns noch in die Richtung eines Campgrounds retten bevor nichts mehr weiter ging.

    Am darauf folgenden Tag wurde ich von einer sehr freundlichen amerikanischen Familie mit bis zu über 80 Km/h und nur 5 Meter Abstand zu insgesamt 3 Werkstätten gezogen.

    Schließlich ließ mich dann der Inhaber in seiner Werkstatt an meinem Wagen und mit seinen Werkzeugen schrauben.


    http://321automerrittisland.com/

    321 Auto Merrit Island Rich

    Am Abend stand dann fest, das wir wohl etwas länger auf dem Campground verbringen müssten.

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    Im Schatten des "Fithwheeler" sollten wir nun die kommende Woche verbringen und ich in der Werkstatt 321.

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    Am Montag hatte ich dann die Einspritzpumpe und Düsen ausgebaut und war mit dem Workhorse dem Arbeitspferd der Firma einem GM Chevy Impala Bj 2007 ca. 50 Meilen < 80 KM nach Orlando gefahren wo dann bis Dienstag die Düsen und Einspritzpumpe überholt worden sind für gerade einmal schlappe 300,00 Euro, ein echtes Schnäppchen.

    Durch vermutlich unreinen Diesel den ich zuvor getankt hatte, haben sich wohl trotz 2 Filtern die Einspritzdüsen zugesetzt und die Einspritzpumpe hatte auch noch etwas abbekommen.

    Das Wochenende haben wir dann mit der sehr gastfreundlichen Familie verbracht und die kommende Woche stand nun schrauben auf dem Programm.

    Um später täglich zur Werkstatt zu kommen, hatte ich vom Eigentümer die unterschiedlichsten Fahrzeuge zur Verfügung, zu letzten einen DODGE RAM 1500 V8.

    Nachdem nun letzte Woche Donnerstag alles wieder zusammen gebaut gewesen war, verbringen wir jetzt im Hause der Familie die uns so sehr geholfen hat das heutige Wochenende und vermutlich die nächsten Tage auch bis der Zylinderkopf aus der Instandsetzung zurück ist.

    Auch so haben wir noch reichlich Spaß und haben viel über die hiesige Tierwelt gelernt.

    Da liebe Tierchen war letzte Woche am Samstag Abend während des Abendessen am Pick Up Truck entlang geschlängelt,

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    Und das lag gestern Nachmittag vor der Haustüre, der hauseigene Mäusefänger eine Siamkatze hat diese nur leicht gefährliche Schlange vor die Hauseingangstüre abgelegt.
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    Insgesamt konnten wir bislang feststellen das die Amerikaner, die wir bislang angetroffen haben sehr hilfsbereit gewesen sind.

    Über den CampWerk Off Road Anhänger habe ich bislang Führungen wie im Museum geführt und die Amerikaner sind vollkommen vernarrt in dieses kleine Raumwunder.

    Die Solaranlage spricht für sich und findet höchste Bewunderung und arbeitet im Verbunde mit den DOMETIC Produkten einwandfrei.
    Obwohl der Kompressor Kühlschrank rum um die Uhr läuft, wir Laptop und Smartphones und Batterien und mehr laden, brauchten wir noch nicht an die landgestützte 110 Volt Steckdose.

  • Die Zeit um den Beitrag lückenlos zu bearbeiten reicht hier nicht, zumal ich kaum sehen kann wo ich schreibe oder der Cursor sich mal wieder gerade befindet.



    Es hat sich in der Zwischenzeit sehr viel getan.

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    Die Mini Handtasche war sehr lebendig und hatte mir mit den Krallen eine Wunde in den Oberarm geritzt.



    Nachdem wir gut 80 Tage gewissermaßen stillgelegt worden sind, konnte unsere Tour ab Juni wieder aufgenommen werden.

    Nur so viel, wir brauchten einen neuen gebrauchten Zylinderkopf und der kam dann über Ebay auch noch aus Down Under also aus Australien,
    und später stellte sich dann auch noch heraus, das von diesem Zylinderkopf 2 Auslassventile sich als schlecht heraus gestellt hatten.


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    Unser Puzzel

    Alleine 1 Woche mussten wir auf Bilder des Zylinderkopfes warten.

    In diesen 8 Wochen haben wir natürlich so einiges ohne Fahrzeug erlebt, da wir bei einer sehr netten amerikanischen Familie aufgenommen worden sind.

    Durch Sie haben wir an Highschool Veranstaltungen teilnehmen können, die sonst wohl kein Tourist mitbekommen würde.

    Ebenso an Highschool Konzertveranstaltungen, mit einer solchen Professionalität das man glaubte die Deutsche Oper am Rhein höheren zu können.

    Auch mehrere Besuche an den Sonntagen in der Kirche gehörten zu unseren Erfahrungen die in keinster Weise mit unseren Besuchen in Deutschland zu vergleichen sind.

    Die Elevation Church, war fast so laut wie ein Rockkonzert und wird über eine Zentrale über das ganze Land gesendet.

    Da wir ja keine fahrbaren Untersatz hatten, blieb und nichts anderes übrig, als sich mit dem Verkehr mittels Fahrrad auseinander zusetzen.

    Bewaffnet mit Fahrradhelm und Westen waren wir innerhalb kurzer Zeit in der Stadt Pam Bay bekannt
    und noch nie haben wir so viele nette Menschen dadurch kennen gelernt.

    Das gesamte Familien Programm amerikanischer Familien stand so auf unserem Aufenthalt.

    Über diesen gesamten Zeitraum brauchten wir nicht einmal unsere Batterien mit externem Strom versorgen ,
    das besorgte die Sonne die unseren Stromhaushalt ausreichend versorgt hatte.

    Seit Anfang Juni sind wir nun auf Achse und haben mittlerweile auch Washington DC erreicht.


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    Das Capitol in Washington DC

    Über die Staaten, Florida, Georgia, South Carolina und North Carolina sind wir in Virginia angekommen.


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    Mini Alligator und Mama nur wenige Meter davon in Reichweite insgesamt waren 6 Alligator Babys in dem Tümpel

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    Eine Runde fahren auf dem Strand von Daytona Beach in Florida auch am Abend sollte doch glatt 20,00 Dollar kosten, haben dann aber doch darauf verzichtet, da noch viele Monate vor uns liegen sollten.

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    St.Augustin Florida: Costa Rica ist auch nicht wärmer und feuchter, jedenfalls kamen wir uns vor wie im Dschungel

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    Laura S.Walker State Park in Georgia




    Auch unkonventionelle Übernachtungen stehen auf unserem Programm wie Nächte auf den Parkplätzen der Großen Supermarkt Ketten
    wie Walmart oder Publik, oder Home Depot.


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    Immer in Reichweite der Überland-Trucks die dort auch die Nächte sicher verbringen.

    Selbstverständlich haben wir auch schon weit ab in the Woods als in den Wäldern übernachtet, doch das ist nicht gerade sicher, zumal die Tierwelt auch nicht als harmlos gilt.

    Alligator, Schlangen, alles harmlos im Vergleich zu einer einzigen Spinnen Gattung der Brown Recluse,
    die wirklich einen Urlaub beenden kann, da nach 24 Stunden das Hautgewebe anfängt sich zu verändern und schlimmste Chirurgische Eingriffe erfordern kann.
  • Mittlerweile sind wir ein paar Meilen weiter gekommen und haben so einige Staaten bereist und auch sehr viel erlebt.

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    Nachdem wir Virginia verlassen hatten ging es durch Maryland und später auch nach

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    Pennsylvania wo wir durch die weltbekannten überdachten Holzbrücken gefahren sind und
    auch bei den Amischen als Gast gewesen waren.

    Aus bekannten Gründen der Religion der Amischen gibt es leider keine Bilder.


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    Das ebenso berühmte Gettsyburg ist ein Schlachtfeld Arial von 24 Meilen und wirklich keinen Meter braucht man dabei zu Fuß gehen, alles aber auch wirklich alles kann mit dem
    Fahrzeug angefahren werden.


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    Von diesen überdachten Holzbrücken gibt es einige hundert von aber diese sind im Staat recht weit gestreut und wir haben uns auf Lanchaster County beschränkt da auch hier die Amischen ihre riesigen Farmen haben.

    Nachdem wir in New Jersey erst einmal 4 Tage Pause eingelegt hatten, der Kupplungsgeberzylinder war defekt, und wir mussten auf ein Teil aus New Hampshire warten, sind wir auf einem State Park
    geblieben und von dort mit dem Zug nach New York.
    Das war auch besser so, da die Einfahrt mit dem Wagen mehr als die Fahrt für 2 an Straßen und Tunnel Gebühren verschlungen hätte.


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    Um New York zu umfahren, sind wir ins Umland gefahren , und dabei auch bei der weltberühmten Militärakademie West Point gelandet.
    Klar wir durften wie auch viele anderen nur uns mit dem West Point Museum beglücken das aber keine Eintritt verlangt hatte.

    Dort befinden sich 2 sehr interessante Ausstellungsstücke von besonderer Seltenheit aber auch fraglicher Vergangenheit.


    Das Gästebuch von Herrmann Göring aus Carinhall dem seinerzeitigem Jagdsitzt und seinem berühmten Marschallstab der im Jahre 1945 einen Wert von 45.000 Dollar hatte, nachdem die Alliierten diesen beschlagnahmt hatte.

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    Nun das LOGO wird wohl jeder kennen der hin und wieder auf DMAX die Berichte über OCC Orange County Chopper gesehen hat.

    Diese befindet sich nur eine paar Meilen von West Point entfernt und da konnten wir nicht widerstehen einen Abstecher zumachen.

    Wir haben sogar eine private Führung in die heiligen Hallen gemacht, dort war aber strengstes Film und Photo Verbot, da dort auch die Kameras für die Produktion sich befinden.

    Immerhin haben die Mitarbeiter uns noch auf die schnelle die beiden Aufstellerstangen des Campwerkzeltes die zu lang gewesen waren gekürzt


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    Das auffällige Motorbike für die FD-NY Fire Department-New York zur Erinnerung der Feuerwehrleute die bei 9-11 also am 11.September 2001 beim World Trade Center ums Leben gekommen ware.

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    Hartford Conneticut bei 39° Grad war schon eine harte Nummer aber die Colt Collection hat für vieles an diesem Sonntag entschädigt.

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    Boston MA war auch so eine Nummer mit sau viel Verkehr aber auch interessanten Fahrzeugen.

    DUCK Tour Boston zählt eine Flotte von 28 DUCKS aber leider wussten die Mitarbeiter so Garnichts über die geschichtliche Entwicklung oder den Hintergrund für diese Fahrzeuge.


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    Seit wenigen Tagen sind wir in MAINE dem östlichstem Staat angekommen der als Wappentier auf dem Kennzeichen einen Hummer trägt.


    Für heute reicht es erst einmal.

    in den kommenden Tagen geht es weiter.

    Gruß

    ARO M461 C

    Dirk und Brigitte

  • Fortsetzung folgt



    Leider kann man vorhandene Beiträge nachher nicht mehr editieren so kommen diese Bilder verspätet zu den oberen Beiträgen hinzu



    Cape Canaveral Eingang wo wir uns über 1 Woche aufhalten mussten weil das Schrauben angesagt war.



    Damit auch jeder weiß wo man sich gerade aufhält.



    Sind nicht so leicht aufzunehmen, da die Kutschen verdammt schnell unterwegs sind.

    Amisch auf dem Weg zur Schule



    Museum im Staate New York , die berühmte Militär Akademie in West Point mit dem angeschlossenem Museum

    hier liegt das Gästebuch von Herman Göring aus Carinhall dem seinerzeitigem Jagdsitzt in ,der Schorfheide bei Berlin, der Marschallstab, sowie sein S&W 38ger Revolver und seine Pistole

    Alles Beutestücke der Alliierten die diese Stücke beschlagnahmt hatten nach 1945. Der Marschallstab hatte im Jahre 1945 einen Wert von 45.000 Dollar.

    Heute ein vielfaches des Materialwertes .


    img]https://up.picr.de/35288290bg.jpg[/img]





    Im Hintergrund die USS Yorktown ein WKII Veteran im Hafen von Charleston South Carolina

    und der Zerstörer USS Laffey

    Laut Aussage des Inhabers das Größte Waffengeschäft an der Ostküste mit 60.000

    Stück vorrätig.


    Soweit das Auge sehen konnte waren die Regale nach Büchsen, Flinten,

    etc. und Kalibern sortiert.


    Mit dem Einkaufswagen hätte man an den Regalen für Munition vorbeifahren können


    Pulver bis zum Abwinken in für uns in Europa unvorstellbaren Gebinden.


    Bei über 40°Grad Celsius Außentemperatur war das ein angenehmer Aufenthalt dort.



    Selbstverständlich waren wir auch in New York Manhattan aber ARO blieb wegen Kupplungsgeber Reparatur im State Park

    von New Jersey zurück und wir waren mit dem Zug nur 2 Stunden fahrt zur Penn gefahren und sind am Madison Square Garden einem Katzensprung vom Empire State Building ausgekommen.



    Bis spät in die Nacht hinein waren wir in Manhattan und hatten uns mehr als sicher gefühlt.


    ARO hatte brav auf uns gewartet in New Jersey bis aus New Hampshire 7 Tage später ein Kupplungsgeber Zylinder eingetroffen war.

    Ursprünglich wollten wir noch bis New Hampshire fahren, aber mehr und mehr wurde der Zylinder undicht und später waren nach 10 Meilen = 16 km keine Flüssigkeit mehr vorhanden und klar das sowas dann auch noch auf einer der wenigen Kreuzungen oder noch wenigeren Ampeln passieren musste.


    Das Anwesen von Mark Twain in Hartford Connecticut bei 42 ° Grad Celsius.

    Die Ostküste hatte im Juni und Juli 2018 eine nie zuvor dagewesene Hitzewelle erleben müssen.


    Von New Jersey , New York, New Hampshire, Connecticut, Massachusetts, Maine und Vermont,

    ging die Reise über den Staat New York zu den Niagarafällen.


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    auch ein Super Markt Parkplatz erlaubt dort die Übernachtung für Wohnmobile und Caravan Gespanne.

    Wir sind inzwischen im 20. Bundesstaat angekommen den wir bereist haben und befinden uns hoch im Norden von Wisconsin nahe der Stadt Superior an selbigen der 3 Großen Seen.

    Auf unserer Route haben wir die Niagarafälle besucht,


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    und waren auch beim einem durch das TV bekannt gewordenen und hier in den USA eine Ikone der Pfandleiher.

    Die Rede ist von Les Gold von American Jewelry Loan in Detroit.


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    Später haben wir in Elkhart in Indiana das Herz der US-Caravan Industrie besucht und einen Abstecher zum RV-Hall of Fame unternommen in dem wohl sämtliche Arten von Caravan, Klappcaravan und Wohnmobilen untergebracht sind.

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    Die ersten Klappcaravane aus den 1920 und 1930 Jahren sogar mit einer Durchreiche und einem Trockeneisfach.

    Auch unseren Sponsor DOMETIC der in Elkhart seinen Firmen Hauptsitz hat, stand auf der Besuchsliste.

    Was keiner von uns geahnt hat, dieser Besuch hatte Folgen, worauf wir am Abend in den TV-News von Indiana bis rauf nach Wisconsin und in der Tageszeitung mit unserem außergewöhnlichen Gespann gestanden hatten.

    https://wsbt.com/news/local/german-coup ... mping-gear


    Tageszeitung in Elkhard Indiana

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    Wenn man bedenkt, das hier Gespanne unterwegs sind die mit Zugfahrzeug und Anhängsel wie z.B. einen AUDI Q7 oder einen Ford F150 Pick Up hinter herziehhen eine unvorstellbare Länge von 24-27 Metern haben,
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    dann sind wir natürlich erst recht ein Hingucker oder Eyecatcher.

    Später haben wir noch einen Freund besucht der eine sehr fein restaurierte Sammlung an Militärfahrzeugen auf seiner Farm besitzt


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    und waren anschließend im weltberühmten

    Cord, Auburn und Duesenberg Museum in der Stadt Auburn Indiana die nicht nur das Museum beherbergt sondern dort wurden auch die heutigen zig Millionen teuren Automobile Pretiosen seiner Zeit gebaut.


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    Vor dem Auburn , Cor und Duesenberg Museum im Staate Indiana

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    1934 Duesenberg
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    Tucker von 1948 Nur. 52 von nur 53 gebauten

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    1934 Cord Boattail

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    1932 Duesenberg Boattail

    Aufgrund einer Vielzahl an Empfehlungen haben wir zwar auch Chicago angefahren aber sind nicht in die Stadt selber gefahren, da dieses nicht zu empfehlen sei für dieses ungewöhnlich seltene Gespann.

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    Auf jeweils 10 Spuren auf dem Weg nach Chicago



    In wenigen Tagen geht es über Minnesota und North/South Dakota weiter Richtung Westen.

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    Briefkasten oder auch Letterbox genannt.


    Über den Highw








  • Ich krieg langsam die Kriese was die Bearbeitungszeit hier im Forum angeht.


    Dieses Möbelstück gehörte einst Al Capone und steht bei einem Freund in Wisconsin


    Nachdem wir Chicago passiert hatten ging es über Milwaukee und den Staat Wisconsin zu unserem Freund wo wir bereits in Cape Coral waren und hatten unsere 1 Nacht die am Morgen danach unter 8°Celsius gewesen war.


    Als wir losfahren wollte nach dem wir dort in seinem Landhaus am See mehrere Tagen verbracht hatten, wollte ARO zum 1.mal nicht mehr anspringen.


    Nachdem Kraftsoff vorhanden gewesen war, die Batterie Leistung, blieb nur noch die Glühkerzen übrig.


    Hatte ich auch noch nie das alle 4 defekt gewesen waren, zuvor war es immer deutlich über 15 ° Grad wo ein Diesel auch ohne vorglühen noch anspringt.


    Keine 24 Stunden später waren die Glühkerzen da, und wir konnten unsere Fahrt gegen Norden und Westen fortsetzen.


    Wir hatten ja bereits eine sehr schmerzliche Erfahrung in Buffalo, Niagara Falls gemacht als wir über die Brücke nach Kanada gehen wollten.


    Glücklicher Weise hatte ich zuvor einen der Grenzbeamten der US Behörde gefragt, und dieser schaute mehr als ungläubig auf unsere Aufenthaltsdauer, die uns nach über 2 Stunden Verhandlungen und Erklärungen der Zollbeamte bei der Einreise in Miami Florida eingetragen hatte von über 9 Monaten.


    Er konnte uns nicht garantieren, dass wir bei erneuter Einreise weiter dieses lange Aufenthaltsdauer weiter behalten würden.


    Ergo fiel der Tripp über die Brücke zur kanadischen Seite erst einmal zu den Akten.

  • Hinweis und Ergänzung zu den vorherigen Beiträgen.


    Zu den Bilder der Militär Fahrzeug Sammlung und dem GPA


    Nicht nur ein Ford GPA sondern auch ein GAZ 67 und GAZ 46 Amphibie gehört zur Sammlung



    Einer unseren unfreiwilligen Stops auf der Tour in Buffalo im State New York


    Ein Stopp da die Kupplung begonnen hatte zu Rutschen.


    Solange wir damit beschäftigt waren die Kupplung zu erneuern durften wir auf dem Gelände übernachten.

    Mit Schlüssel zur Werkstatt sogar.




    Der Link:

    Tageszeitung in Elkhard Indiana  geht nicht mehr, dafür aber der darüber in dem Bericht




    Und unermüdlich zieht es uns weiter gegen Westen.

    Nachdem wir Illinois und Indiana verlassen hatten ging es über Wisconsin und Minnesota hoch hinauf am Lake Superior einem wahren Meer in dem etliche tausend Schiffwracks ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

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    Grand Marais am Lake Superior

    Auf Empfehlung von der einheimischen Bevölkerung habe wir den ITASCA State Park angesteuert, da man hier über der Quelle des Mississippi waten kan
    n.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Itasca_State_Park

    in den wenigen Zeilen in Wikipedia Deutsch sind etliche Fehler drin.

    Gesagt getan lag sowieso auf der Route und die paar Meilen machen den Kohl auch nicht fett.


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    Auf dem Weg zum Itasca State Park

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    Der amtliche Hinweis zur Quelle des Mississippi in Minnesota

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    Ich stehe in der Quelle des ganz jungen Mississippi

    Nach mehreren Tagen haben wir dann die Staatsgrenze von North Dakota erreicht

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    Auf der Staats Straße 18 durch North Dakota.

    und befinden uns nun in South Dakota


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    Staatsgrenze Übergang


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    Auf einer der vielen hier im Lande üblichen Dirt Roads aus Gravel Stone ähnlich Schotter mit viel Staub im Inneren


    am weltberühmten National Denkmal der 4 in Granit gemeißelten Präsidenten
    Washington, Jefferson, Roosevelt und Lincoln am Mount Rushmore in den ebenso berühmten und vermutlich auch in der Vergangenheit berüchtigten Black Hills.



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    Das Profil von Washington am Mt. Rushmore

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    Auf dem Weg zur Anfahrt von über 15% Steigung


    Hier wo Häuptling Crazy Horse


    https://de.wikipedia.org/wiki/Crazy_Horse

    der die 7 Kavallerie unter General George Armstrong Custer

    https://de.wikipedia.org/wiki/George_Armstrong_Custer

    am Little Big Horn in der selbigen Schlacht bis zum letzten Mann ausradiert hatte.

    Hier endete auch die letzte Film Sequenz von Alfred Hitchcock weltberühmten Film:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_unsichtbare_Dritte

    Nun, Hollywood hat es möglich gemacht das seit meiner Kindheit immer das Hotel in einer der Szenen mit Mt. Rushmore in Verbindung gestanden hat.

    Das ganze gibt es nicht und wurde nur für den Film in Szene gesetzt.

    Doch bevor wir Rapid City und Keystone erreichen konnten, standen erst einmal unvorstellbare Weiten und Meilen auf dem Programm.

    Gesäumt von Maisfeldern und Kornfeldern und flachem Land ging es teilweise bis zu 80 km nur gerade aus, und eine Dieseltankstelle war erst nach über 160 KM in greifbarer Nähe.

    Landmaschinen von ca über 5 Meter breite waren hier mehr der Standard als die Ausnahme, und Farmtraktore laufen hier nicht auf Räder sondern auf Gummiketten um höhere Bodendrücke zu vermeiden und um sehr hohe Lasten zu ziehen.

    Trucks mit bis zu 3 Anhängern und einer länge von vermutlich 50 Metern donnerten nur so an uns vorbei.

    Wir sind durch Orte gefahren deren Bevölkerung am Ortseingangsschild mit 79 Personen aufzählte.

    Wer hier in den Weiten zum Wochenende Einkauf etwas vergessen hat, der darf Meilen schrubben, 60 KM eine Strecke ist dann nichts.

    Und leider kehrt unser Pannenteufel immer mal wieder zurück.

    Nach einer recht kalten Nacht in Spooner Wisconsin wollte der Motor partout nicht mehr anspringen, des Rätsels Lösung, alle 4 Glühkerzen hat die Arbeit eingestellt.

    Innerhalb 17 Stunden war das Problem reicht preiswert gelöst und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.


    Nun nach über 15.000 KM meldet sich seit gestern die Ledermembrane der Dieseleinspritzpumpe für die Steuerung des Kraftstoffzufluss zuständig ist und mit schwarzem Rauch ankündigt dem nächst zu streiken.

    Das wird wieder eine Herausforderung den das gibt es nicht in den USA zumindest nach den 1. Telefonaten, aber auch eine Kupplung oder auch die Glühkerzen haben wir schließlich gefunden.

    Am Wochenende Steppte hier in den Black Hills und Umgebung der Bär.

    Zigtausend Biker mit ihren Harley Davidson Maschinen sorgten für ein gigantische Spektakel da nur ein paar Meilen also gerade einmal 1-1/2 Stunden entfernt das 78 zig. Sturgis Biker Treffen stattgefunden hatte.


    BildMt. Rushmore hat nichts mit Sturgis zu tun
    nur ein kleiner Auszug aus dem Ort Keystone

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    Lauter-als ein Düsenjet

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    V8 Chopper

    http://sturgismotorcyclerally.com/

    Die Erde hat vor lauter Harley und Indian Motorädern förmlich gebebt und der Sound war exorbitant laut.

    Vor allem braucht von der Gesetzt Seite kein Biker einen Helm tragen und so war es dann auch.





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    In den Black Hills zwischen der Stadt KEYSTONE und Hills City, pendelte dieser Zug täglich und auch abwechselnd mit einer
    Dampf getriebenen Lock


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    Diese Durchfahrt nennt sich die Needels und ist gerade einmal 250 cm breit und nicht hoch genug für die großen Camptrailer die an 5th Wheeler angehängt werden.

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    Die Staatengrenze zu Wyoming

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    Der Devils Tower in Wyoming; Bekannt geworden aus " Begegnung der 3.Art " von Steven Spielberg und George Lucas.


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    Der Bighorn Mountain Pass der über 12 km steil bergauf geht um nach der Stadt Cody zu gelangen.

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    Wild Bill Cody oder besser bekannt als Buffalo Bill obwohl es gibt in den USA keine Büffel die gibt es nur in Afrika.
    Man vermutet das durch die Franzosen im 18. Jahrhundert der aus dem Namen Bouef für Rind später Buffalo geworden ist.
    Es handelt sich hier um Bisons.


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    Den Yellowstone National Pass im Nordwesten von Wyoming gelegen erreicht , der in einer durchschnittlichen Höhe von 7500 Fuß liegt.

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    Der berühmte Gyser " Old Faithfull " der Treue oder der Getreue , da man nach ihm fast die Uhr stellen kann zwischen 60 und 90 Minuten +/- 10 bis Minuten.

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    Eines der vielen Gyser Becken in denen es unentwegt und Jahrtausende lang zuvor immer köchelt.



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    Rudi unser Haus Bison, kam jeden Tag und legte sich zum Sonnen und verdauen nur wenige Meter von uns entfernt hin.

    Täglicher Stau auf dem weg zu einer Dusche, man will ja nicht das der Bison einen für seine Art hält.

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    Da der Platz auf dem wir standen nur einen Waschraum ohne Dusche hatte, durften wir eine Stecke 38 km fahren.

    Noch besser war es eine Telefon oder Internet Verbindung zu erhalten. dafür sind wir dann über 200 km im Park gefahren

    Nachdem wir den Yellowstone National Park verlassen hatten ging es über den Nord Ost Ausgang über den Bear Foot Pass auf über 3500 Meter Höhe zur Staaten Grenze zu Montana herüber.


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    Einen vergleichbaren Pass mit dieser Höhe gibt es in ganz Europa nicht der sogar auf 3500 Meter klettert.
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    Staaten Übergang nach Montana und danach 25 km im Tiefflug ins Tal

    Oben in 3500 Meter Höhe lag bereits der 1.Schnee.


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    Auf dem Weg nach Montana geht es dann unvorstellbare 25km nur bergab.

    Nach weiteren 4 Tagen Fahrt erreichten wir den Glacier National Park der jedoch wegen des Wildfeuers das seit dem 08.August tobt noch in manchen Bereichen gänzlich geschlossen gewesen ist.

    Trotz allem sind wir die Strasse Going to the Sun Road bis zum Logan Pass noch gefahren.


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    Diese Straße wurde berühmt in der 1. Einstellung von "Shining" mit Jack Nicolson.

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    Die sehr berühmte Hotel Bus Flotte aus dem Jahre 1936-1938 die möndäne Hotelgäste zum den Hotels im Park gefahren war.

    Die Busse worden in 2003 für 250.000 je Exemplar restauriert. Das Blechkleid und der Massive Rahmen sind noch die Originalen Bauteile.
    Innen arbeitet in 6.7 Liter Benziner und Scheibenbremsen und mehr.

    Hier begegneten wir Schwarz Bären und auch einem Grizzly Bären.

    Da wir zuvor einen Lehrgang gemacht hatten über das Verhalten der wilden Bären und zugleich auch noch Bärenspray hatten konnten wir der Angelegenheit gelassen entgegen sehen.

    Am Morgen unserer Abfahrt in etwas wärmerer Gefilde lag auch unten im Tal etwas von der weißen Pracht die oben in den Pässen für Chaos sorgte.

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    Von dort ging es wiederum weiter durch Montana und Idaho und durch das Kornfeld Basin vom Staate Washington an den Pazifik.
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    Hier hatte man uns eingeladen und wir wollten Whale und Orcas besuchen aber bei Windstärke 7-8 an diesem Wochenende war uns nun wirklich nicht danach.

    Über Seattle, Vancouver und Portland ging es nach Oregon und an der traumhaften Pazifikküste und dem Highway 101 bis zu einer kleinen Stadt Namens Fort Bragg.


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    Auf dem Highway 01 an der Pazifik Küste entlang mit nicht mehr als 30 km/h alle 25 Meter eine Kurve oder eine Steigung und ein2 180 ° Grad Kurve

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    Diese Felsformationen kommen nur am Pazifik vor.

    Von dort entlang der 01 durch geschätzte 200 KM Redwood Wälder und bis zu 3 Stunden Achterbahnfahrt am Pazifik entlang.

    Keine 25 Meter geradeaus verläuft hier die Straße die teilweise weit ins Hinterland abzweigt.

    Auch Oregon mit seinen unglaublichen Wäldern hatten wir so unter die Räder genommen

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    und sogar noch einen Abstecher zu Miles Star Wick Shop unternommen wo uns
    http://www.milesstair.com/

    Miles Star persönlich seine Wild und Wessels Petroleum Lampen gezeigt hat.


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    Wir waren die 1. die privat in seinem Haus diese Sammlung sehen durften.

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    Wir verlassen Oregon und fahren über die Staaten Grenze nach Kalifornien


    Selbstverständlich ging es dann über die 01 auch nach San Francisco wo wir direkt von Norden kommenden über die Golden Gate Bridge gefahren sind.

    San Francisco macht wirklich keinen Spaß mit Kupplung und Anhänger hinten dran, da fehlt dann wirklich eine Automatik.

    Wir haben uns dann entschlossen den Wagen und Hänger stehen zu lassen und für 33 Dollar pro Person für 3 Tage eine Tageskarte für Bus, Bahn, Schnellbahn, und Cable Car erworben.

    So konnten wir getrost uns die Stadt in Ruhe ansehen.


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    Über die zig kilometerlange Okland Bridge ging es dann weiter nach Nord Osten zum Yosemite National Park der mittlerweile wieder geöffnet gewesen war.

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    Schon bei der Auffahrt durch den Pass konnte man die Rauchschwaden sehen die sich in weiten Bereichen des Parks ausgebreitet hatten.

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    Über Strecken von mehr als 20 Km war hatte das Wildfeuer gewütet und es qualmte noch an vielen Stellen weiter.


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    Streckenweise fuhr man fast wie durch undringbaren Nebel mit Sichtweiten unter 5-10 Metern und bitte es gibt keine Leitplanken oder ähnliches, nur Bäume die einen daran hindern zigfache Rittberger nach unten ins Tal zu machen


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    Auch der weitere Weg zum darunter gelegenen Kings Canyon und Sequioa National Park war streckenweise strak verbrannt

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    Die Sequiioa Baumriesen mit bis zu fast 100 Meter höhe und Stammdurchmessern von 11 Metern.
    Diesen Baumgiganten macht Feuer so gut wie Garnichts aus da die Rinde/Borke zwischen 40 und 60 cm Dicke beträgt.


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    OFF Road fern der Routen zum

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    Chicago Stumpf der wohl zu lange beim Feuer Grillen gestanden hat. Durchmesser 7 Meter

    Dicke Rauchschwaden in einzelnen Bereichen des Parkes zeugten noch davon das hier ein Wildfeuer gewaltig gewütet hatte und man konnte noch den Brandgeruch mehr als deutlich vernehmen.

    Von dort ging es dann über grandiose Bergpässe weiter zum Kings Canyon und Sequia National Park mit den Mamunt Bäumen die teilweise 2500-3000 Jahre alt sind und bis zu 100 Meter hoch sind und einen Durchmesser von bis zu 12 Metern ausweisen.

    Auch hier lief keine 20 Meter entfernt ein Schwarz Bär vor uns her der später über einen kleinen Fluss in die Wälder verschwunden war.

    Da man von solchen im Anfang des 20 Jahrhundert also um 1905-1911 im fernen Osten noch nichts gehört hatte , wurde ein solcher Riese gefällt wofür 2 Männer 9 Tage gebraucht hatten.

    Über atemberaubte Bergpässe und Passagen von mehr als 25 km berg ab gibg es dann später Richtung Bakersfield wo wir an unbewachten Ölfeldern und Pferdekopf-Pumpen vor beigefahren sind.


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    Noch näher kommt man kaum dran.

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    Pferde Kopf Pumpe im Ölfeld von Bakerfield Kalifornien

    Nach einem Aufenthalt in " Les Schwabes" Reifen Shop dort wurde mittlerweile unser 3. Platfuss behoben gibg es über den Highway 168 durch den Kings River Canyon hindurch um heute in das Tal des Todes dem Death Valley abzubiegen.


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    Kings Canyon RIver Gorge

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    Unsere Lebensversicherung speichert Wasser zur Genüge

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    Einfahrt in den National Park Death Valley


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    Zeichen im Berg von " Bad Water " 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel


    Nachdem wir insgesamt 4 Stopps zum abkühlen des Kühlers benötigt hatten um wieder einen steilen Pass zu bewältigen immerhin waren es 35° erreichten wir das eigentliche Tal mit seiner unwirklichen Steinwüste und so gut wie keinem sichtbaren Lebens außer den Pflanzen die sich an diese Bedingungen angepasst haben.

    Später ging es dann von unter -85,5 Meter unter dem Meeresspiegel bei "Bad Water" wieder auf über 1700 Meter hoch um dann anschließend im Tiefflug fast 30 KM bergab Richtung Las Vegas zu fahren.



    Während ich hier im Moment vom Ort "Shoshone" schreibe höhre ich wie die Koyoten heulen.

  • Der Text sollte eigentlich über dem vorherigen Bericht stehen, aber die Forums Software hat das nicht zugelassen da über 10.000 Buchstaben.

    Ich wollte soviel wie möglich von den USA kennen lernen wie nur machbar, aber ein Hospital Aufenthalt sollte eigentlich nicht dazu gehört haben.

    Nun es kommt häufig anders als geplant und so musste ich über ein Wochenende in Rapid City die Tage im Krankenhaus verbringen da mein Blutdruck in der Höhe soweit abgesackt war das ich fast einen Black Out hatte.

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    Das medizinische Tagesprogramm von Samstag auf Montag.


    Gott sei Dank hatten wir beide eine Reisekrankenversicherung.


    Da hätte sonst ein sehr böse erwachen gegeben.


    Hier hat man dann aber das volle Programm bei mir abgespult. Inkl. ECHO bei dem man sogar die Herzklappen auf dem Monitor sehen konnte.

    Voraussichtlich hatte mein einziges Medikament das ich wegen Bluthochdruck nehme dafür gesorgt das Aufgrund der bisherigen positiven Ereignisse und positivem Stress sich mein Blutdruck soweit auf Normal bewegte noch weiter abgesenkt ohne davon Kenntnis genommen worden ist.

    Nun über Deadwood wo im Jahre 1876 Wild Bill Hickok im Saloon Nr. 18 erschossen worden ist ging es an Sturgis vorbei Richtung Wyoming zu dem Devils Tower.

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    Der Saloon in Deadwood in dem Wild Bill Hickok am

    02.August 1876 erschossen worden ist.


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    Die Waffen seiner Zeit


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    Wild Bill und seine berüchtigte Pokerrunde


    In Keystone am Mt. Rushmore tanzte der Bär.


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    Air Force Base in Rapid City



    Crazy Horse Memorial, wird ca noch 100-150 Jahre dran gebaut werden, wird bis zu 8mal größer werden

    als Mt. Rushmore

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    Die zu erwartenden Dimensionen.



    Ausbau der der Ledermanschette der Einspritzpumpe in Keystone


    Bekannt geworden aus " Begegnung der 3.Art " von Steven Spielberg und George Lucas.



    Devils Tower aus dem Film


    Nach mehren Tagen Fahrt durch die unendlichen Grass und Hügellandschaften von Wyoming erreichten wir nach dem wir im 2.ten Anlauf nach dem wir über 16 KM bergauf gefahren waren den Big Horn Mountain Pass der anschließen 12 Meilen also 19 Km wieder bergab ging die Stadt die den Namen einer berühmten Western Persönlichkeit trägt CODY nach Wild Bill Cody oder noch besser bekannt unter dem Namen Buffalo Bill der bis in das 20 Jahrhundert auch seine Buffalo Bill Show nach Europa gebracht hat.




    Von hier geht es dann auch zum Ost Eingang des Yellowstone National Park mit seinem unvorstellbarem Schatz an wild lebenden Tieren , wie Wölfen, Pumas, Schwarz Bären, Grizzly Bären und Bisons.

    Dieser Schwarzbär war nur wenige Meter von uns entfernt.



    Selbstverständlich auch alle anderen wie Elche und mehr.


    Hier kocht förmlich der Boden an allen Ecken und die Geysire sprudeln nur so das kochende Wasser in die unterschiedlichen höhen.

    Stau auf den Parkstrassen gehört zum Alltag, den hier haben die Tiere die Vorfahrt und Bison und Co streifen wirklich fast die Aussenspiegel und Trittbretter.

    Nach einer Woche haben wir dann den Park über den Nord-Ost Eingang wieder verlassen und sind dabei über den Beartooth Pass gefahren der die Staaten Grenze zu Wyoming markiert.

    Der Beartooth Pass gehört mit zu den steilsten und wie man uns später sagte zu den heftigsten und schwierigsten Pässe in den USA.

    Es ging dabei bis auf über 3.500 Meter und oben an gekommen lag bereits der 1. Schnee der vorangegangen Woche.

    Nach 16 Meilen bergabfahrt also fast 26 Km erreichten wir endlich wieder Höhen von 1200-1500 Metern wo sogleich auch die Drehzahl des Motors wieder im Leerlauf runter ging.

    Nun waren wir also in Montana angekommen und es sollte noch über 3 Tage dauern bis wir die unendlichen Ebenen, weichen Hügel Landschaften und später die weitern Rocky Mountains Pässe unter die Räder genommen haben.

    Vor wenigen Tagen sind wir im Glacier National Park angekommen.

    Heute hatten wir im Zelt in der Nacht 1,7°Grad Celsius und einen leichten Saum aus Schnee um das Zelt herum.

  • Die Stadt Cody benannt nach Wild Bill Cody

    besser bekannt als Buffalo Bill, doch Büffel gibt es nur in Afrika und Indien aber nicht in den USA,

    kam, vermutlich durch die Veränderung im Lauf e der Zeit von Boeuf für Rind = Buffalo


    Das war also der Wilde Westen

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    Für 75 Dollar hätte man hier eine Gatling sprechen lassen können.


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    Old Town Cody


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    Sammlungen im Buffalo Bill Cody Museum


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    Hoss Cartwright alias Dan Blocker aus Bonanza

    Alle diese SA Army Colts sind noch heute nicht kastriert sondern waren

    auch zu den Drehzeiten echte scharfe Waffen.


    Wir sollten noch später in Toombstone Arizona die Film Waffen von John Wayne, Kurt Russel und Val Kimer

    kennen lernen, ebenso alle scharf.


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    Little Joe ebenso aus Bonanza Michal London

    dito scharf


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    Ben Cartwright Lorene Greene Bonanza


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    Johny Ringos Le Mat Revolver aus der Serie

    Johny Rigo Don Durant


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    Winchester Sammlung


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    Letzter aktiver Ranger in Wyomig


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    Ein Restaurant in Cody direkt hinter dem Tresen


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    Im Yellowstone National Park

    Rudi unser Haus Bison 1000KG Muskel und Fleisch stand auf einmal morgens

    vor unserem Zeltaufbau und näher geht es wohl kaum noch


    Und hier noch der Schwarzbär der nur wenige Meter entfernt gewesen war.

  • Wir haben nach fast 2 Wochen nun Kalifornien verlassen das man nun wirklich nicht als preiswert bezeichnen kann, mit fast 1.00 Euro pro Liter Diesel hat es an dem Geldbeutel genagt,
    was zuvor kein anderer Staat gemacht hat.

    Bislang lag der Diesel bei ca. 70-75 Euro Cent im Liter.

    Beim Betrachten des Tachometers stellen wir auch fest das nur wenige Km noch reichen um bei 25.000 angekommen zu sein.

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    Wir haben NEVADA erreicht und sind am Donnerstag in Las Vegas angekommen.

    Hier haben wir ca. 6 Meilen vom Las Vegas Strip einen KoA Campground in SAMS Town vorgefunden der den Geldbeutel geschont hat.


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    Ich erspare hier die Bilder die es von Las Vegas gibt, davon gibt es vermutlich mehr im Internet als Sterne am Firmament. Also nicht Galaxien die können noch mehr bieten.
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    Gut aber ein paar die nicht üblich sind denke ich sind es wert das ich diese Euch zeige.

    Wir waren bei ATM = Acrylic Tank Manufakture oder Kurz gesagt die Aquarien Profis, aus der Sendung von DAMX

    Brett, Wade, der General und Heather.

    Es gab eine Führung durch die Werks und Montagehallen und zum Abschluss ein T-Shirt mit den Autogrammen dieser Stars die hier einen entsprechende Status besitzen.

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    Bret vom den Tank Guys


    Las Vegas ist auch nicht mehr so günstig wie es einmal war, früher gab es ein Buffet für den Preis von 2 Big Mac.


    Heute muss man schon tiefer in die Tasche greifen.

    Auch parken war einmal umsonst nun auch hier ändern sich die Zeiten, aber wir haben zuerst im Circus Circus gestanden und später nachdem wir ein weiteres Casino für freies Parken ausfindig gemacht hatten war es dann das

    Venetian wo wir in dem Bereich Oversized Only 2 mal untergekommen waren.


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    2 Tage jeweils im Venetian und 1 mal im Circus Circus, wobei wir am Durchfahrtsbalken wegen unserer Höhe von 2,20 hängen geblieben waren.
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    Das Schild sagt alles nur für Fahrzeuge ab einer bestimmte Größe/Höhe darunter gibt es ein Hotel ähnliche Verwarnung
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    War mittlerweile eine Seltenheit geworden " freies Parken in Las Vegas" Hier im Venetian nur für Fahrzeuge die über die darüber ragende rote Line reichen


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    Einfahrt zum Circus Circus Las Vegas


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    Selbst um 00:00 in der Nacht kaum ein Platz um das Fahrzeug alleine einmal für die Sponsoren aufnehmen zu können


    Insgesamt waren wir 3 Nächte in der Stadt und haben keinen Cent verspielt, gut können wir auch nichts gewinnen.

    Gestern ging es von Las Vegas zum Hoover Damm und von dort über Kingmann zur Mutter aller Strassen der Route 66 nach Seligmann und weiter nach Willams.


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    Übergang von Nevada nach Arizona am Hoover Damm


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    Hoover Damm vom Gipfel



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    Seligman auf der Route 66 in Arizona in der nähe von Williams
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    Während in Las Vegas noch Temperaturen um 28-32 ° vorherrschten ging heute Nacht die Temperatur gegen 3° und Windstärke 9-10.
    Es lagen der eine oder andere Truck heute auf der Seite.

    Das Zelt hat an allen Befestigungspunkten der Belastung von der vollen Nacht standgehalten und wir waren im Hänger von links nach rechts herrum gewirbelt worden.

    Lediglich die Glasfaserstäbe des Tropendaches lagen heute morgen um das Zelt herum.

    Morgen Dienst den 16.10. 2018 wird es weitere Herausforderungen geben, der Sturm hat sich noch nicht gelegt und es kommt noch Schnee dazu.


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    Seligman


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    Auffahrt zum Grand Canyon


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    Grand Canyon im Schnee und Sichtweite keine 100 Meter


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    Whistleblower als Andenken der NVAJO Indianer im WKII auf der Staatsgrenze zwischen Arizona und Utah in Kayenta in einem Burger King Restaurant.


    Morgen geht es dann hier weiter mit dem Monument Valley und dem Dorado für alle OFF Roader,

    es geht in Utah in die Stadt MOAB hier bekannt der nicht mehr öffentlich zugängliche LIONS BACK Hügel.


    Trotz allem war es eine Herausforderung in MOAB im Gelände unterwegs zu sein und auf den Slick Rocks unvorstellbare Gradzahlen zu befahren oder sogar zu bezwingen denn wir mussten ja noch mit unserem ARO ein paar Kilometer und Hänger später noch zurücklegen.


    Konnten uns also keine Schäden einfangen.


    Gruß
    ARO M461 C

    Dirk

  • Hallo,


    Es gibt Foren, da kann man nach 2 Jahren noch was korrigieren.


    Hier sind 10 (?) Minuten festgelegt.


    Die Software ist die gleiche.


    Könnte ein Administrator mit ein paar Klicks beliebig einstellen.


  • Hallo,


    Das liegt an den höheren Sprit-Steuern in Kalifornien.


    Kalifornien ist als Staat pleite.

    Irgendwie müssen sie zu Geld kommen.


    In den USA gibt es seit 100 Jahren keinen Länderfinanzausgleich mehr.



  • Also erst mal Dirk alle Hochachtung für diese Reise. Toll, wo du, Dirk, überall warst!

    Ich könnte noch ein paar Highlights (wenn das überhaupt noch möglich ist, die Liste von Dirk zu toppen), z.B. Iowa 80 Truck Museum an der Iowa 80, dem größten Truck Stop der USA, oder Ford Dodge in Des Moines in Iowa, auch nicht schlampig, Eintritt frei, nur der Zugang ist was tricky, da das Museum auf dem Gelände des Stützpunktes Camp Dodge liegt. Aber mit deutschem Reisepass ist das kein Problem. Oder das Grout Museum in Waterloo, IA. Die Helden dort sind die 5 Sullivan Brüder, neben einigen anderen Highlights.

    Oder in Wisconsin, in Hartford in der ehemaligen Fabrik von Kissel Kars (nein, das ist kein Schreibfehler, der deutsche Kissel wollte mit der Schreibweise auf seine deutsche Herkunft hinweisen.) ist ein sehr schönes Auto- und Eisenbahnmuseum. In Teilen der Gebäude werden heute noch Mercury Marine Motoren produziert.

    Das Vintage Village in Fond du Lac ist auch sehenswert, weil da Gebäude aus der Zeit vor 1900 erhalten sind, neben ein wenig lokaler Eisenbahngeschichte.

    Na ja, von Flugtag in Oshkosh zu berichten, das wäre wie Wasser an den Rhein tragen.

    Gruß

    Wolf

  • Habe ich was vergessen, natürlich, z.B. das Eisenbahnmuseum in Chicago. O.K., das ist nicht das einzige, je nach Interesse, es gibt dutzende Eisenbahnmusen in den USA und Kanada.

    Auch gibt es noch viele Militärmuseen in Privatbesitz in den USA, das ich die kaum aufzählen kann. Ich weiß zwar, wo das eine oder andere ist, aber wegen der Dienstreisen ging das halt nie, die zu besuchen.

    Man kann sich mit vertretbarem Aufwand nicht alles in den USA anschauen, wobei der Zeitrahmen dabei nächst unbegrenzt geht. Aber wer kann das schon....

    Gruß

    Wolf

  • air and space museum washington; :staun:

    fantasy flight polk city florida; :staun:


    alles großes Kino;\D


    und und und ........ wenn ich mal alt bin dann mache ich das alles nochmal

    leider alle bilder weg, festplatte verreckt und keine dasi gehabt. (Habe draus gelernt)



    in polk city hatten die bei der back lot tour regale mit dutzenden von V12 P38/P51 motoren, unglaublich......

    und der sheriff kam mit dem heli zum Mittagessen:verrueckt:


    halt, washington müsste ich noch bilder haben... suche ich mal raus

    Gruss Andreas ,:)


    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
    (Heinrich Heine)


    1./PzBtl 213 - FM Grp. (1987/88 W15)


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  • Hallo Wolf,

    Vielen Dank für Deinen Kommentar und die Hochachtung die Du uns beiden aussprichst.


    Ja, wir hätten noch wesentlich mehr Besuchen können, aber durch die ungeplanten Fahrzeugtechnischen Probleme, war unser Zeitpaln der zuvor in Jahren von mir ausgearbeitet gewesen war plötzlich nur noch Schall und Rauch.


    Ursprünglich wollten wir mit dem ARO und dem CampWerk Hänger die neue Straße befahren welche die Eis Roads im hohen Norden ersetzt und im November 2017 von den Kanadischen Behörden offizielle eröffnet worden war.


    Somit wären wir bis in das Eismeer gewissermaßen auf den Strand gefahren in Tuktoyaktuk der Neuen Mackenzie Highway


    Tuktoyaktuk


    Leider haben wir alleine 8 Wochen wegen des Zylinderkopfes verloren , 1 Woche Kupplungsgeberzylinder, 1 Woche Kupplung,

    1 Woche Pneumatische Ledermanschette, 1 Woche für erneuerte KFZ Versicherungsunterlagen und nach dem Krankenhaus Aufenthalt in Rapid City noch ein paar Tage für die Genesung.


    Diese 13 Wochen die uns fehlten, hätten gereicht für unsere Planung inkl.. Alaska dem Dalton Highway und dem Top of the World



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    So ehrt man die Gefallenen . Das war in einem Walmart in Montana


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    Auch das gab es natürlich , aber nicht weil wir zu schnell sondern mit den 72 PS zu langsam gewesen waren.

    Das Gesicht sagt alles, kein Ticket, dafür hatte aber der nette Cop mit uns 1/2 Stunden zum Reden gehabt.

    Montana Polson Abschnitt 623 Trooper Jon Raymond


    Nachdem wir in der Nacht vom 16.10.2018 fast im Zelt weggeflogen wären, haben wir erst einmal eine Bestandsaufnahme der Schäden machen müssen, und konnten beruhigt feststellen,
    das außer den Fieberglasstangen die wir in der nähren Umgebung gefunden haben nichts an wirklich Schäden am Zelt hatten.

    Lediglich die Solarvorrichtung hatte an der Kopfseite oder der Giebelwand des Zeltes etwas Aluminiumabrieb gezeigt.

    Da sich bei Sturm dieses beiden Seiten Kopf und Fuß Seiten wie ein Ballon aufblähen habe ich bereits Herrn Krämer CampWerk darüber informiert ähnlich der Seitenteile eine zusätzliche Klettband Halterung anzubringen um ein aufblähen in dieser Form zu vermeiden.

    Im Laufe des Tages sind wir dann in Willams dem Eingangstor zum Grand Canyon eingetroffen und mussten ausnahmsweise in Willams für 35,00 Dollar +Steuer also um die 41.Dollar ein Motel für die Nacht aufsuchen da ein Öffnen und Aufbau des Zeltes wegen des noch nicht nachgelassen Sturmes nicht möglich gewesen war.

    Beim Zusammenbau zuvor musste ich mich schon auf das zusammengelegte Zelt legen damit weitere Lagen zusammen gelegt werden konnten.

    Auf dem Weg am nächsten Tag wurde ich schon etwas skeptisch als mir entgegenkommende Fahrzeug mit weißem Häubchen auf dem Dach entgegenkamen.

    Zwischendurch kam aber immer wieder die Sonne durch, aber als wir am Grand Canyon angekommen waren, war die Sonne wohl im Urlaub und Frau Holle hat das Zepter übernommen.

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    Kurz es schneite und gleichzeitig war die Sicht gleich null.


    Darauf haben wir beschlossen später noch einmal auf dem Rückweg vorbeizuschauen. Also ging es am Süd Ost Rand Richtung Kayenta runter und wo zuvor noch Schnee herrschte, kam nun das Chaos in Richtung feuchter Witterung von Oben herunter sodass wir im Wagen mit Handtuch über den Kopf sitzen mussten, weil der Sattler zuvor vergessen hatte ausgerechnet diese Naht des Verdeckes zu versiegeln.

    Später erfuhren wir das es seit fast einer Woche unermüdlich in diesem Teil von Arizona dem Indianer Reservat der Navajo geregnet hat und auch noch regnete.

    Gott sei dank hat ARO eine passende Farbe sodass man den roten Sand der Gegend nicht sofort sah, im Gegensatz zum CampWerk /Koch Anhänger der nicht mehr wieder erkennbar war und mit einer roten Schlammschicht bedeckt gewesen war.

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    Nachdem wir in Kayenta auf die Schnelle beide Fahrzeug grob abgeduscht hatten ging es in das nur 25 Meilen entfernte Monument Valley und damit auch gleich nach Utah.

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    Nicht nur das es geregnet hatte und alles im Fahrzeug mit rotem Sandstaub bedeckt war, kam auch noch dazu dass das gesamte Valley unter einer dicken Nebelwand verschwunden war.

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    Zwar tauchte die Sonne immer wieder einmal das Valley in ein bezauberndes Licht, änderte aber nichts daran das der Nebel immer wieder die Oberhand gewonnen hatte.
    Währen der Vorbereitung zum Abendessen, kam auch noch ein Mischling aus ein paar Teilen Coyote vorbei und reduzierte obendrein noch unsere mühsamen zusammen getragenen Lebensmittel.

    Wir haben später festgestellt das der Hund die ganze Nacht unter dem Hänger verbracht hat und jeden tierischen Eindringling verjagt hatte.
    Klar den Imbiss-Stand gibt man ja auch nicht kampflos auf.

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    Am nächsten Morgen konnten wir wieder etwas mehr vom Monument Valley sehen.

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    Auf dem Weg nach Moab dem Dorado für Freizeit und Abenteuer Aktivitäten haben wir noch ab Mexican Hat den San Juan River und den Goosenecks Canyon aufgesucht der sich dort in den weichen Gesteins Boden gegraben hat. Das wird wohl schon mehr als ein paar 10.000 Jahre gedauert haben.

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    Über den Highway 261 also eine Gravel Road dem Moki Dugway ging es auf das Plateau. Diese Straße worden in den 1950-1960 Jahren in die Felswand gesprengt und gehört zu den 10 gefährlichsten auf dem Globus, laut Berichten auf N.24 und ähnlichen Nachrichten Sendern.
    Nun diese ist nicht für Trailer, Busse und Anhänger geeignet da sehr sehr enge Kehren, absolut unbefestigt und die zuständigen Straßenämter Verwaltung holen so immer wieder Fahrzeug herunter/herauf dessen Fahrer sich nicht mehr weiter trauen.

    Gut man kennt halt eben keine europäischen Verhältnisse wo ein DODGE RAM 3500 Twin Wheeler noch nicht einmal durch eine deutsche Einbahnstraße fahren kann.

    Also sind wir es angegangen und es wahr großartig ja phantastisch direkt elektrisierend. Mit nur wenigen Kehren werden 1000 Höhenmeter überwunden, wobei Steigungen von weit über 25 % erreicht werden.

    Um die Kupplung zu schonen, die war ja schon bereits in Buffalo im Staate New York überholt worden ging es im Untersetzung Getriebe hinauf.
    Immer an der Abbruchkante den dahinter ging es 100 Meter in die tiefe. Zigfacher Überschlag war hier garantiert.

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    Kaum sichtbar ist hier oberhalb die Straße in den Fels gesprengt worden. Diese ist seiner Zeit für den Abbau von Uran im kalten Krieg entstanden und war für private Fahrzeug natürlich gesperrt und die Fahrzeuglenker kannten natürlich alle Schwierigkeiten die der Moki Dugway zu bieten hatte.

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    Aus dem Tal schlängelt sich hier der Moki Dugway hoch hinaus und ein weitere Verlauf der Straße ist nicht wirklich erkennbar, jede Kehre hält eine Überraschung für sich bereit.

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    Mogi Dugway bezwungen hat eine 1/2 Stunden mit Filmen und Bildern gedauert.

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    Die roten Linien verdeutlichen wo die Bergstraße verlang läuft.


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    Ein ausweichen war hier fast nicht möglich, doch kam auch hin und wieder ein Truck von oben entgegen, den der Moki Dugway ist auch gleichzeitig eine Abkürzung von 60 Meilen zum Natural Bridges National Monuments


    Natural Bridges National Monuments


    Es geht nach MOAB in Utah


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    Am selben Tag sind wir noch in Moab angekommen und haben direkt am nächsten Tag einen kleinen Ausflug ins Gelände unternommen, noch unter der Bezeichnung des Schwierigkeit-Grades " Moderat"
    Ehe wir uns versehen hatten waren wir gut 600 Meter über der Stadt Moab und Brigitte hätte bei diesem steilen Aufstieg beinahe rückwärts gegessen.
    Wir hatten eine grandiose Aussicht auf die unter uns liegende Stadt Moab und fuhren so weiter bis wir in mehrere Canyons eingetaucht waren.

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    Die ausgeschilderte Rundstrecke war über 45 km lang und anschließend war kein einziges Teil mehr im Wagen wo es zuvor gelegen hatte. Es war jedenfalls traumhaft und unvergesslich.

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    Hell's Revenge Jeep Trail


    Wir hatten keine Ahnung was uns wirklich erwarten würde.


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    Am Tag drauf wollten wir uns eigentlich einen Buggy ausleihen um selber über die Slickrocks zu fahren, über die Steine und Felsen auf denen Reifen und Gummi wie festgeklebt haften mit unvorstellbaren Prozent und Grad Zahlen.

    100 % = 45 Grad
    hier können spielend je nach Böschungswinkel 80 % ca 40 Grad befahren werden als wäre es nichts. Selbst über 45 Grad ist hier noch möglich bevor die Kiste hinten sich überschlägt.

    Als wir dann die Preise gewahr worden , stand fest, warum etwas leihen was man selber über den Teich mitgebracht hat.

    Gesagt getan und nach einer kurzen Fahrt befanden wir uns im Dorado der OFF Road Fanatiker wieder.

    Als wir endlich den Eingang zur Trail Strecke gefunden hatten, stand dort ein Hinweis das diese Strecke nach der Schwierigkeitsskala von Moab vom 1-10 eine 5 sei.
    Nun 10 ist bekanntlich nur für Rock Crawler vorgesehen also nichts mehr mit normal oder sehr hoch gelegt .
    Empfohlen worden Reifen von 33" Zoll und Locker als Differentialsperren.

    Am Anfang sah alles noch so aus als ob es eine lockere Übung durch etwas Gestein mit Sand sei und ein bisschen bergauf/bergab.

    Das sollte sich aber noch mehr als gewaltig ändern. Ich bin in den letzten Jahren auf schon Trail mit dem ARO gehfahren und war sogar auf der 1. OFF Road Veranstaltung 1986 in Ungarn zum dem Zeitpunkt wo der Reaktor in der Ukraine hochgegangen war, aber das was jetzt auf uns zu kam war schon eine ganz andere Nummer.

    Zwar konnte fast alles im 1.Gang Untersetzung im Leerlauf angegangen werden, da die Reifen beim kleinsten Kontakt mit den Slickrockfelsen wie festgeklebt nach Oben schoben.

    Auch die Vielzahl an Buggys und Jeeps die sich tummelten staunten nicht schlecht wie locker ich( Brigitte) war bereits ausgestiegen, das war zu viel, während ich den Berg/Hügel herauf gefahren war, konnte Sie kaum den steilen Berg/Hügel herauf klettern.

    Später ist bei einer anderen Begebenheit die Video Kamera durch das seitliche Schiebefenster im hohen Bogen bei einer Passage ihr aus der Hand geflogen, und ich konnte noch abbremsen bevor eins der Räder darüber vom ARO gerollt wäre.

    Auf der anderen Seite ging es ca. 30 Meter sehr steil wieder bergab mit sehr hässlichen Steinstufen.

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    Hier hat mein Mädchen wieder etwas Farbe wieder bekommen während zuvor der Gesichts Ausdruck etwas grünlich gewirkt hatte.

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    Hier überzeuge ich mich wie sooft auf dieser Strecke wo der beste Abstieg zu bewältigen ist ohne sich elementare Teile am Wagen zu verbiegen.

    Letztendlich ging nur die holländische Vorrichtung an der Anhängekupplung fliegen und ein Spurstangenkopf hatte leichten Kontakt mit den Felsen.

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    So oder so ähnlich ging es die kommenden 8 Meilen weiter, aussteigen, sehen, überlegen, es war in jedem Fall eine außergewöhnliche Erfahrung die wir nicht mehr missen wollten.

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    Da wir noch bis zum Abend etwas Zeit hatten ging es noch schnell in den Arches National Park, da ich den Jahres Pass für die National Parks habe konnten uns die 35,00 Dollar nicht jucken.

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    Balanced Rock

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    Eine der viele Rundbögen im Arches Park

  • Von MOAB in UTAH ging es über Monticelli und Mexcican Hat und dem Monument Valley

    wieder zurück nach Arizona und nach Flagstaff wo wir die Nacht außerhalb der Stadt verbracht hatten.


    Am nächsten Morgen in der Frühe ging die Fahrt zu einem sehr großem Loch in der Erde ,

    dem weltberühmten Meteor Eisen Krater mitten im Nichts.

    https://meteorcrater.com/


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    Am Meteor Krater nicht weit von Flagstaff entfernt.
    ca. 50.000 Jahre alt, Durchmesser ca. 1 Meile 1,6 Km und 180 Meter tief , Bauzeit ca. 10 Sekunden, Geschwindigkeit ca. 25.000 Meilen /H

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    Auf dem Weg nach Phoenix auf einer der vielen kleinen Landstraßen auf denen man stundenlang alleine unterwegs ist und wirklich Mutter Seelen alleine ist.

    Auf dieser Landstraße passierte dass was uns auf der ganzen Tour bislang nicht wirklich untergekommen war.

    Soweit das Auge reichte war keine Siedlung oder Behausung zu erkennen.

    Alles war „ OPEN RANGE“ also das wo die USA noch nicht für die Rinderzucht eingezäunt ist.

    Wir fuhren also stundenlang und hatten leider nicht gemerkt, dass der Straßenverlauf sich geändert und wir nun unweigerlich auf der falschen Route unterwegs waren.

    Zwar änderte sich die Landschaft und Wald kam auf und auch die Fahrbahn war auf einmal von beiden Seiten weit über die Bankette mit Pflanzen überwuchert, und wurde zur Schlagloch Piste.

    Wir sind auf unserer Reise zu 98% mit Nally Mc Nally Road Map also einem Straßenatlas gefahren und navigiert und das Samsung S 5 Mini hatte Be on Road als Navigation App drauf.

    Zusätzlich hatte uns unsere sehr nette Familie die uns damalige Homeless aufgenommen hatten ein US Tracfone geschenkt mit dem wir in den USA ohne Gebührenschock telefonieren und auch Google Maps abrufen konnten.

    Nur das alles ist nicht die Bohne wert wenn es weit und breit keinen Empfang gibt.

    Mein Gefühl für die Topgraphie täuscht mich nicht und wir waren falsch.

    Brigitte meinte, da vorne, vermutlich nach 30 Meilen kommt ein Camping Platz, weil Sie diesen zwar auf der Karte gefunden hatte, aber wir waren ja weit von der Karte entfernt.

    Eine Wellblechpiste und Schlaglöcher lösten die anderen ab.

    Es war mittlerweile schon stockdunkel und mit allem was ARO an Licht aufzubieten hatte versuchten wir aus dem Labyrinth Wald wieder heraus zu kommen.

    Wir wollten uns schon seitlich in die Büsche schlagen und dort übernachten bis am nächsten Morgen ein besserer Überblick über die Situation war.

    Denkste, links und rechts war seitlich des Weges nur Sumpf und Wasser.

    So haben wir es uns auf den Sitzen bequem gemacht und die Nacht mitten im Wald auf dem Weg verbracht.

    Am nächsten Morgen, nach dem die Sonne wieder am Himmel stand, den Tag zuvor war alles nur grau und bewölkt, haben wir wieder die richtige Route eingeschlagen und sind nach Phoenix gefahren.



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    Kurz vor Phoenix ein Tornado nicht sehr weit entfernt.
    In Phoenix selber ging während wir durch gefahren waren gerade ein Sandsturm durch die Gemeinde so dass wir unsere Tour geändert haben und zum bekannten und berühmt berüchtigtem Maricopa County weiter gefahren sind.
    Sheriff Joe Apaio von Maricopa County mit seinem Boot Camp in der Wüste und seiner Chain Gang, den Gefangenen an Ketten die den Grünstreifen reinigen.


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    Eine Delikatesse zum Naschen , der Giftstachel wird zuvor entfernt


    Täglich werden die Ereignisse vor dem zu Bett gehen erfasst und dokumentiert.

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    Unser Kingsize Bett im CampWerk Anhänger



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    Wir habe uns dann entschieden und sind auf einer Ranch untergekommen die einst die wirkliche Ranch von John Wayne gewesen ist.

    nach John Wayne war sogar die Straße benannt die später bis in die Sonora Wüste mit den Saugora Kakteen bekannt ist.

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    Die Glocke aus dem Film " Rio Bravo"

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    Saugora Kakteen werden bis zu 15 hoch und wiegen etliche Tonnen


    Einer seiner besten Sprüche

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    Frei übersetzt

    Heb den Hintern hoch und pack es an

    oder

    wenn der Mut dich verlässt, so muss es doch angepackt werden.


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  • Nein nicht schon wieder, die Bearbeitungszeit ist einfach zu kurz.


    Morgen geht es weiter, über Süd-Ost Arizona, nach Mexico, New Mexico

    an der White Sands Bases sowie dem Raketen Testgelände der NASA und Roswell dem UFO Paradies

    und den Carlsbad Höhlen nach Texas.

    Gruß
    ARO M 461 C
    Dirk