Wälder, Wüsten,- Wolkenkratzer USA-Kanada 2018

  • Hallo Dirk,


    Danke für den tollen Bericht. Bei solch umfangreichen Texten schreibe ich es eigentlich immer in Word oder ähnlich vor, inklusive der Bildverlinkungen. Da spielt sann die Bearbeitungszeit auch keine Rolle mehr. Bitte die Textfarbe nicht in Gelb oder ähnlich ändern, dann kann man in der Aquariumansicht den Text nur noch schlecht erkennen. Viel Spaß weiterhin!

    Grüße aus dem Norden
    Claus


    Der frühe Vogel kann mich mal :schnarch:...

  • Jon Raymond Trooper der Highway Patrol, hat uns angehalten weil wir zu langsam waren. Nun hier aber die Erklärung


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    Wir sind in den USA fast immer um die 48-52 Meilen gefahren auf den Highways was bei uns ca. einer normalen Land, Bundes oder auch Kreis Straße entspricht.


    Da aber nun Montana nicht als Flachland wie North Dakota oder Nebraska gilt, sind zwangläufig auch Steigungen vorhanden.

    Wir hatten unserem Hintermann durch recht blinken signalisiert, das er gefahrlos uns überholen könnte.


    Der Trooper der direkt dahinter war hat auch dieses Manöver erkannt und uns gesagt, das wir alles richtig gemacht hätten, aber in Montana gilt, sind mehr als 5 Fahrzeuge hinter einem dann muss an geeigneter Stelle der Kolonne Platz gemacht werden.

    Wenn wie hier in diesem Fall ein See war, konnte ich schlecht ins Wasser fahren.


    Er erzählt mir dann, das in Montana ab 14 Jahren ein Führerschein gemacht werden kann auf Grund der riesigen Entfernungen aber mit Einschränkungen für das Fahren in der Nacht. Viele kennen also diese Signale nicht, das man auf diese Weise gefahrlos überholen kann.


    Er hatte mir dann auch noch angeboten, solange wir durch Montana fahren würden und Probleme bekommen würden ihn nur anrufen zu bräuchten.


    Vor dieser Tour hatte ich von allen Staaten die Führerschein Fragen gelernt und auch die Ausgefallenen Regeln.

    Das waren für alle Staaten 16.000 Fragen die sich auch wie bei uns in den Führerschein Fragen teilweise mit anderem Wortspiel wiederholten.


    DMV = Department Motor Vehicle

    hier müssen auch alle Unfälle und Verstöße gemeldet und registriert werden.

    https://driving-tests.org/

    Gibt es für jeden Staat.


    Als ich erzählt hatte was in Deutschland ein Führerschein mit Fahrstunden , Theorie und Praxis und Prüfung im Schnitt kostet. konnte das eigentlich keiner von den Amerikanern glauben.




    Insgesamt sind wir die über 35.000 KM durch die 42 Staaten ohne Knöllchen gefahren.



    Eigentlich alles was sich nicht unbedingt in einer Stadt befindet wird als Straße Highway bezeichnet, sind halt eben etwas breiter und auch 3-oder 4 Spuren in nur einer Richtung sind auch noch Highways auf denen zwischen 55-65 Meilen als Höchstgeschwindigkeit gilt.


    Ausnahmen bilden lediglich die Highway im mittleren Westen da sind es dann schon einmal 70 Meilen.

    In New Mexico geht es dann von 80-zu 100 Meilen und die großen Trucks mit 3 Hänger und vermutlich über 1000 PS fliegen förmlich an einem vorbei, den diese fahren Full Speed.


    Dann gibt es noch Turnpikes, das entspricht einer Standard Kraftfahrzeug Straße so wie bei uns mit mindestens über 60,5 KM also ca. 40,1 Meilen.


    Am Ende stehen dann die Freeways die sich über das ganze Land von Ost-nach West, oder Nord-nach Süd erstrecken.


    Hier gelten Mindestgeschwindigkeiten von 45- oder gar 50 Meilen.


    Die Höchstgeschwindigkeit liegt größtenteils bei 75-80 Meilen .


    Schilder warnen davor über 80 Meilen zu fahren .


    Mit Sprüchen wie diesen:


    Es ist rücksichtslos und gefährlich über 80 Meilen zu fahren, Straße 1000-5000 Dollar und bis zu 1 Jahr Gefängnis.


    In Illinois , Wisconsin ,Michigan und Indiana gibt es dann noch ganz böse Hinweise in Bezug auf Baustellen.


    Wer in einer Baustelle auf dem Freeway also einer Autobahn bei uns einen Straßenarbeiter anfahren würde, der hat super schlechte Karten.


    Strafmaß hier 10.000 Dollar und 5 Jahre Gefängnis.


    Generell gilt in den ganzen Staaten das sich im Baustellenbereich egal ob nun Stadtstraße oder Außerhalb uf dem Highway oder Freeway immer die doppelte Strafe.

  • Nach einer sehr interessanten Nacht am Lagefeuer auf der ehemaligen Ranch von John Wayne,

    im berühmten Maricopa County, ging es weiter zur Senora Wüste mit den weltbekannten
    Saguaro Kakteen die in keinem Western von John Ford und John Wayne oder James Stuart, oder Henry Fonda fehlen dürfen.


    Saguaro Kakteen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Carnegiea_gigantea


    Auch ein Groß-Kampftag stand an wir nutzen die Gelegenheit den Staub der vergangenen Tagen wieder zu entfernen.


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    Auf der Ranch von John Wayne




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    Den ganzen Tag waren wir in einem kleinen Teile der Sonora Wüste Off Road unterwegs, und waren durch diese Landschaft wie verzaubert.


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    Mitten drin zwischen den mächtigen Saguaro Kakteen.



    Diese Kakteenart ist nicht nur die größte auf unserem Globus sondern wiegt auch noch mehrere Tonnen an Gewicht und bildet erst im Alter von 90 Jahren die 1.Arme aus.


    Die Saguaro Kakteen werden über 300 Jahre alt.

    Da es bereits Mitte Oktober gewesen war, haben uns die Wüstentemperaturen auch nichts ausgemacht, da diese sehr moderate gewesen waren.


    Leider war die Kamara nicht so schnell, als ein dunkelbrauner/schwarzer Skorpion auf einmal vor unseren Füßen aus dem Gebüsch gerannt kam.


    Wir waren beide mehr als erstaunt , über die Geschwindigkeit und vor allem über die Größe die annähernd einem heutigen Tablet entsprach.


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    Nachdem wir irgendwann wieder den Ausgang aus der Wüste gefunden hatten, ging es weiter Richtung Ost -Arizona in ein kleines verschlafenes Nest Namens AJO.


    Auf dem Weg dorthin, fuhren wir fast 80 KM lang durch ein US Army Artillerie Übungsgelände , das auf beiden Seiten des Highway mehr als deutliche Warnhinweise alle ca. 500 Meter an den Zäunen hängen hatte.


    Mitten auf diesem Highway gab es dann eine Geschwindigkeitskontrolle und kurz dahinter eine große Mobile Grenzkontrolle da wir uns bereits im Grenzgebiet zu Mexico befanden.


    Selbstverständlich über dem großen Mobilen Sonnenschutz kreisten die Ventilatoren ihre Runden


    Als dieses unbekannte Fahrzeug mit seitlichen Flaggen von US und einer nicht immer sofort erkannten Deutschlandflagge auf die Grenzposten zu rollte, sind wir fast förmlich direkt durchgewunken worden .


    Diese Mobilen und auch Stationären Vorab Grenzkontrollen hatten wir dann ständig die kommenden Tage, solange wir in den Grenzgebieten zu Mexico unterwegs gewesen waren




  • Nachdem wir mal wieder spät in der Nacht in AJO angekommen waren,

    ging es darum ein Nachtquartier zu finden.

    Meine Nase täuschte mich mal wieder nicht, als wir uns einem RV = A recreational vehicle park (RV park) or caravan park

    genähert hatten und wenigsten 6 kleine Hunde um uns herum sprangen.


    Wenig später hatten wir für diese Nacht eine Bleibe und Brigitte bekam gleich vom Besitzer, eine private Führung über das Anwesen mit ihrer eigenen Toilette und Küche/Aufenthaltsraum und Satelliten TV Raum.


    Insgesamt 2 Nächte sind wir dort geblieben bei Dennis, der uns am kommenden Tag damit überraschte, das wir seine Gäste sein werden und er uns den Aufenthalt nicht berechnet.


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    Dennis hat sofort gefallen an Brigitte gefunden gehabt.


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    Das hing auf dem Rest Room für Herren und braucht wohl nicht übersetzt werden.


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    Dennis hatte immer diesen kleinen 9 schussigen 22ger im Holster .

    Er sagte uns das er alleine in den letzten Wochen 4 Klapperschlangen

    ins Jenseits befördert hätte die auf dem RV Park gewesen waren.


    Er bereitet sich nun darauf vor das die Winter Vögel in den kommenden Wochen eintreffen würden,

    gemeint sind die Amerikaner aus dem Norden die nun die Winterzeit in ihren Wohnmobilen ähnlich

    der Größe eines Flix-Buses 3 Achser dort ihr Quartier aufschlagen.



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    Paul Newman and Lee Marvin hatten dort 1972 in AJO eine Film Szene gedreht gehabt.

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    NAPA eine US Kette für Fahrzeug Ersatzteile und Zubehör gehörte auch noch Dennis

  • Dennis hatte uns empfohlen die 40 Meilen zum Organ Pipe Cactus National Monument zu fahren,

    da dieser einmal gerade nur 8 Meilen von der Mexikanischen Grenze entfernt wäre.

    Organ Pipe Cactus Monument:

    https://de.wikipedia.org/wiki/…_Cactus_National_Monument



    Bild

    Nicht weit von der mexikanischen Grenze entfernt befinden sich der Organ Cactus National Park mit den gigantischen Kakteen die bis zu 16 Meter hoch werden können.


    Da der Tag gerade erst begonnen hatte entschieden wir erst am Nachmittag zum Organ Pipe Trail aufzubrechen, und uns dafür einmal den Grenzübergang zu Mexico anzusehen.

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    Wir konnten es beide kaum glauben das wir es bisher geschafft hatten, wenn man an den Beginn und die technischen Probleme der Reise gedacht hatte. Keine 3 Meilen = 5 Km entfernt Mexico

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    Mexiko zum greifen nahe, während ich im Wagen gewartet habe oder besser mit der Erlaubnis der Zollbeamten das Gelände auf Platte gebannt habe, ist Brigitte mal eben als Fussgänger rüber gegangen und kam mit einer Stange Rauchware für ihren Sohn für 12 Dollar wieder ohne Probleme zurück.

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    Nach ein paar sehr unterhaltsamen Gesprächen, durfte wir nicht nur mal eben über die Grenze,

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    sondern man erlaubten uns auch die Anlage und den Übergang nicht nur zu Photographieren ,

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    sondern auch noch zu Filmen.

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    Die Staatsflagge von Mexico

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    Während Brigitte hinter dem Grenzzaun wieder zurück in die USA gekommen war, habe ich es vorgesehen noch in den USA zubleiben, da mir noch der Kanadische Übergang und die Aussage des dortigen Grenzbeamten im Gehör vorhanden gewesen war.


    Brigitte kam dann nach einer halben Stunden mit der Zigaretten Packung für 12 Dollar wieder zurück, ohne einen Stempel im Pass zu haben.


    Habe dann wohl mit den Grenzbeamten wohl alles richtig besprochen.


  • Morgen geht es dann zum Organ Pipe Cactus Trail, und zur weltberühmten Stadt Tombstone wo die Earp Brüder allen voran

    Wyatt Earp der später in den 1920 Jahren für Hollywood als Berater tätig gewesen war und den unbekannten später John Wayne unter seinen Fittichen hatte:

    , Doc Holiday die Claton Brüder am OK Corral in hölzerne Behältnisse befördert hatte am 26 .Oktober 1881

  • Mir fällt ständig etwas neues ein, aber leider geht die Nachbearbeitung nicht, so muss halt eben


    der geneigte Leser leider Vor, Zurück oder seitwärts lesen.


    Zum Bericht mit der #24 noch ein kleine Ergänzung.


    Da wir wie bereits geschrieben, die Nacht im Fahrzeug verbringen mussten, an einen Aufbau unseres fahrbaren Hotels wegen der Breite von über 3 Meter war nicht zudenken, evtl. hätte in der Nacht jemand vorbei kommen können, wechselten wir uns im BW Rhythmus a 4 Stunden ab.


    Irgendwann tief in der Nacht hörte ich ( Brigitte machte tiefe Augenkosmetik) ein Geräusch das mich in Alarm Modus versetzte.


    Das einzige was wir hatten war eine Dose Bärenspray und Wespen und Hummel aber höchst wirksam und auch über 10-15 Meter in der Reichweite.


    Es war wie sich erst Tage später feststellen sollte etwas sehr seltenes was man zu Gesicht bekommen kann.

    Ein Porcupine ein nordamerikanisches Stachelschwein das nachtaktiv ist.


    Jäger berichteten uns das sie so ein Porcupine lediglich 1 x in Ihrem Leben sehen würden.

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    Das Porcupine auf dem Baum


    Ebenso in North Carolina, bevor wir Bären und Hummel-Wespen Spray uns zugelegt hatten war eine Nacht der Alpträume für uns.


    Wir hatten einen sehr schönen Platz gefunden und später in der Nacht hörten wir extrem nah ein vollkommen unbekanntes Geräusch das sich wie ein Schnupfen mit Schnarchen angehört hatte.

    Wir waren in unsrem Bett wie eingefroren und haben uns still gehalten. Brillenträger kennen das , im stockdunklen ist man fast blind und Licht über Taschenlampen wollten wir auch nicht machen.

    Das Geräusch kam näher und entfernte sich und auch umgekehrt. Nach etwas über 1 Stunden war wieder Ruhe.


    Tage später erfuhren wir das dieses spezielle geschilderte Geräusch von einen Schwarzbären stammte. Da wurde uns erst einmal anders.



    Relativ am Anfang der Tour wir hatten gerade North Carolina verlassen, wir waren jetzt in Virginia, da hörten wir ein eigenartiges und obendrein ein markantes metallisches Geräusch.


    O Schreck was konnte das sein, auf den naschten Platz vor einen Dollar General Store gefahren und Hänger und ARO inspiziert, aber alles was befestigt sein müsste war auch vorhanden.


    Wieder weiter gefahren und dann wurde das Geräusch lauter und eine Zuordnung war jetzt am Klang wesentlich leichter zu erkennen.

    Die Schweißnaht an der rechten Stütze der Solaranlage hatte sich gelöst und der Rohrstulpen klapperte nun.

    In der ganzen Stadt gab es auf Anhieb keine Firma die Edelstahl schweißen konnte.


    Mit der Hilfe des US Tracfone einige Firmen angerufen im Umland und siehe da nur 60 Meilen entfernt wieder zurück nach North Carolina befand sich eine Firma die Edelstahl schweißen konnte.


    Die Jungs waren großartig, und nach einer kleinen Weile zeigten Sie mir auch ihr anderes Werkzeug das sie bei der Arbeit immer tragen.

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    Hier liegen nun beide Stützen die noch mal eine Schweißnaht mehr bekommen haben


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    Das weitere Werkzeug der phantastischen Jungs

    eine 9 mm und eine 45ziger. Alle in der Stadt hätten sowas und die Verbrechensrate sei auf 0


    Auf die Frage was die Arbeit für das Schweißen kosten sollte, kam die Antwort, geht aufs Haus.

    Anschließend machten Sie noch Bilder von uns für Ihre Webseite.

  • Aufgrund der Empfehlung von Dennis hier die # 32 und # 33 hatten wir uns auf den Weg gemacht zum Organ Pipe Cactus und waren erst mal an dem Übergang zu Mexico hängen geblieben.


    Später sind wir dann auf dem Rückweg noch darüber gestolpert, die wurde aber bereits von einem anderen Reifen geplättet.

    Viel war nicht mehr übrig geblieben.


    Es gab insgesamt 2 Route für den Trail um das Gebiet des Organ Pipe Cactus


    Eine andere Kakteen Art


    Insgesamt war der Trail durch das Gelände 24 Meilen lang


    Wir hatten schon etliche DIrt Roads hinter uns aber nach dieser Strecke war wirklich alles voller Sand und super feinem Sandstaub.

    Wer noch Convoy mit Chris Christopher im Gedächtnis hat, der wird sich evtl. noch an die Filmszene erinnern wie es den Berg runter ging und alles voller Staubsand war.


    Mit den letzten Sonnenstrahlen verließen wir so grade das Gebiet und fuhren wieder zurück nach AJO.


    Früh am nächsten Morgen verließen wir Dennis und AJO und machten uns auf den Weg Richtung Tombstone.


    Gegen Mittag erreichten wir ein Indianer Reservat auf dem gerade eine Fiesta statt fand.

    Nicht ganz, der Stamm der Tohono O#Odham

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tohono_O’Odham

    Die Stammes Mitglieder waren aufgefordert, sich Impfen zu lassen.

    Dazu gab es dann aber Spiele für die Kinder, und selbstverständlich Barbecue also was gegrilltes.

    Wir wurden zum Essen eingeladen.


    Tohono_O’Odham

    Nach ein paar Steaks und Salat und Soft Getränken verabschiedeten wir uns um unser Ziel zu erreichen.

    Die Staaten sind verdammt groß und so kam was kommen musste, wir schafften es in der Zeit nicht.


    Folglich musste wieder ein Platz gefunden werden.

    Diesmal war es eine Monastery = ein Kloster.



    St. Mary Monastery

    Im Hofbereich des Klosters


    Im hinteren der Teil des Anwesen konnten wir unser mobiles Hotel aufschlagen.


    Da es mittlerweile schon wie üblich dunkel und spät gewesen war, gab es in dem Kloster auch kein Abendessen mehr.


    Dafür worden wir aber zum Frühstück am nächsten Tag eingeladen. Es war so reichlich das wir damit Tombstone später

    erobern konnten.

    Wir packten unsere 7 Sachen zusammen und fuhren die 15 Meilen nach Tombstone quasi gerade einmal zum Briefkasten um die Ecke.

  • Im äußersten Süd Osten nur wenige Meilen entfernt liegt das berühmt und zugleich berüchtigte Tombstone das es bis in die heutige Zeit geschafft hat nicht wie viele andere Städten zur Geisterstadt zu mutieren.


    Tombstone war ursprünglich eine Minenstadt die ihren Reichtum dem Silber zu verdanken hatte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tombstone


    Von AJO aus ging es dann später zur so weltbekannten Stadt Tombstone in der die Geschichte des Wilden Westens um 1881 geschrieben worden ist.

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    Sheriff Wyatt Earp empfängt uns gerade in Tombstone,
    der Stadt in der die weltbekannte Schießerei statt gefunden hatte sich den Claton Brüdern und den insgesamt 5 Earp Brüdern.

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    Die Badewanne um 1880 im Wilden Westen, die Knie waren frei.

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    Doc Holliday war natürlich auch mit da bei
    bei der Gunfight am 26.Oktober 1881 am OK Coral in Tombstone.

    Die Earp Brüder und Doc Holliday.

    Wyatt Earp ist übrigens der einzige den später keine Kugel getroffen hat er ist 1929 normal verstorben,
    nach dem er zuvor in Hollywood als Berater für die Film Industrie gearbeitet hat und obendrein auch
    John Wayne unter seine Fittiche genommen hatte der zu dieser Zeit als Zubringer als John Morrison in Hollywood gearbeitet hatte.




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    Der originale Colt ,der Gürtel und das Holster von John Wayne mit Registrierungsnummer aus Hollywood.
    Zwar war das eine Film Waffe, jedoch handelt es sich um einen echten Colt aus dem Jahre 1893 der auch andere Patronen verarbeiten kann.

    Ebenso die Colts in Cal. 45 Long Colt die in Tombstone verwendet werden sind alle nicht verschweißt oder sonst verändert, da passt überall normale Munition rein.



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    Ein weiteres Holster von John Wayne


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    Die Sporen aus dieser Zeit, da möchte man kein Pferd gewesen sein.

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    Maultiere so wie es wohl seiner Zeit gewesen sein könnte.


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    Er war wohl zu lange in der Sonne ist etwas ausgeblichen


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    Darauf wurden dann Monate drauf gesessen , das war nicht nur hart,

    das muss auch Hart gewesen sein


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    DIe Sättel ihrer Zeit

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    Wyatt Earp seine Brüder und Doc. Holiday


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    Die Dalton Brüder die am 05 Oktober 1892

    das Licht der Sonnen zum letzten mal gesehen hatten.


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    Der Schofield Smith &Wesson Kipp Lauf Revolver

    von Jesse James der auch bei vollem Galopp auf dem Pferd geladen werden konnte


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    Die letzte Option , ein 45zigrt Derringer am Unterarm befestigt,

    keine Hollywood Erfindung sondern gab es wirklich.


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    Das Handwerkzeug eines US-Marschall zu dieser Zeit


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    Russel Crowe in Todeszug nach Yuma

    "Hand of God"


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    Army Auction für leicht gebrauchte Colts.


    Irgendwann merkten wir, das der Tag nicht lang genug sei und beschlossen bevor wieder eine Suche

    für die Nacht auf dem Programm steht, doch wieder erst zurück nach St. David in s Kloster zu fahren, das mobile Hotel aufbauen und

    anschließend bis in die späte Nacht in Tombstone zu bleiben.


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    Der Crystal Palace Saloon war schon für das kommende Halloween geschmückt

    und für 3 Dollar Eintritt pro Person wurde unser Budget nicht

    überdehnt.


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    Wir verbrachten einen sehr interessanten Abend und hatten viel zu erzählen.

    Viele Amerikaner träumten davon auch solch eine Reise im eigenen Land einmal

    machen zu wollen.


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    Wir gönnten uns 3 Biere ( 2 für Brigitte ) und 1 für mich da wir ja noch zum Kloster zurück mussten.


    Am morgen gab es dann im Kloster noch einmal ein reichhaltiges Frühstück, Speck, Ei, Grillwurst,

    Wir bedankten uns noch einmal für die Gastfreundschaft und füllten den Spendentopf mit ein paar grünen Dollar Scheinen.

    Dann fuhren wir über Bisbee nach Douglas zum Rio Grande und zur Grenzmauer die Arizona zu Mexico trennt.


    Morgen geht es dann weiter nach New Mexico


    Gruß

    ARO M 461 C

    Dirk

  • Nun ich war davon ausgegangen , wenn man schon eine Email an die Administratoren Riege

    des Militärfahrzeug Forums schreibt, das auch eine Antwort von diesen Erfolgt, so kenne ich es normaler Weise.


    Schließlich schreibt man einen solchen Bericht ja nicht nur für sich selbst als Gedankenstütze, sondern möchte gerne, das viele über diesen Weg sich darüber Gedanken machen ähnliches einmal selber zu versuchen.


    Für AKO Chopper gibt es nicht überall Behindertengerechten Zugang bedeutet lediglich mal sollte nicht zu lange damit warten etwas vergleichbares oder ähnliches in Angriff einmal zu nehmen.


    Letztendlich hat man nur einen bestimmen Zeitabschnitt im Leben der einem hierfür zu Verfügung steht seine Träume zu verwirklichen.


    Wer aufhört zu Träumen , hört auf zu Leben.


    Im Moment überlege ich mir ernsthaft meinen Reisebericht fortzusetzten, den ich habe es nicht nötig ,mich in dieser Weise maßregeln zu lassen.


    Es wäre Schade um Alle Leser, welche bislang unsere Reise bis hier gefolgt sind.


    Denn das was wir noch auf dieser Tour erleben werden , wird den Rahmen dermaßen sprengen, das der Eine oder Andere ,

    wörtlich, nicht physikalisch, vom Hocker oder Stuhl fallen wird.

    Gruß

    ARO M 461 C

    Dirk

  • Hallo Dirk,

    wirklich toll, wie dein Reisebericht weitergeht.

    So was habe ich auch schon mal überlegt, mit dem MMC mit Anhänger. Aber meine frau spielt da eher nicht mit. Wegen der Dauer wäre dann ein richtiges Visum die bessere Wahl als das einfache 90 Tage Touristenvisum.

    Übrigens, die spitzen Sporen waren nicht dafür gedacht, die Pferde zu quälen. Sie waren gedacht dafür, das die Pferde möglichst schnell auf die Sporenbefehle reagieren. Wer damals sein Pferd blutig getreten hat, galt als schlechter Reiter.

    Schusswaffen aus dem 19ten Jahrhundert: Die Revolver waren ziemlich ungenau, die Trommelspalte hatten eher Ähnlichkeit mit einer Wurfpassung, das Treffen eine Wassereimers auf 10 m Entfernung eher Zufall, auch bei gezieltem Schuss. Bitte keine Diskussion dazu, ich habe solche Waffen bereits geschossen (nicht meine, ich habe sowas nicht). Die Eigner dieser Waffen (mit entsprechender Erlaubnis) haben bestätigt, das ich kaum besser damit schießen kann, die sind halt so.

    Gruß

    Wolf

  • Nun ich war davon ausgegangen , wenn man schon eine Email an die Administratoren Riege

    des Militärfahrzeug Forums schreibt, das auch eine Antwort von diesen Erfolgt, so kenne ich es normaler Weise.

    Tut mir Leid, von dieser E-Mail weiß ich nichts. Solltest Du darin um Änderung der Foreneinstellungen für die Erstellung Deines Beitrages gebeten haben, sieht die Antwort nicht anders aus. Wir haben uns in der Vergangenheit bewusst für die kurze Bearbeitungszeit entschieden, da einzelne User meinten, nachträglich ihre Beiträge oder deren Inhalt zu löschen/zu verändern, was dann den kompletten Sinn ganzer Threads entstellte. Für einzelne User können wir hier keine Ausnahmen machen.

    Grundsätzlich bitte ich zu bedenken, dass wir dieses Forum neben unserer Arbeit, ohne Vergütung betreiben und betreuen. Wenn Du nun eine Mail an Jay_Dee gesandt hast, kann das gut sein, dass er einfach beruflich zu sehr eingespannt ist und die Mail wohlmöglich noch nicht mal geöffnet hat.

    Im Moment überlege ich mir ernsthaft meinen Reisebericht fortzusetzten, den ich habe es nicht nötig ,mich in dieser Weise maßregeln zu lassen.

    Es liegt mir fern, Dich zu maßregeln. Nur verbreitet es keine schöne Stimmung fast jeden Beitrag damit zu beginnen, wie schlecht doch die Möglichkeiten sind, den selben zu erstellen. Es wurden Dir zwei Möglichkeiten genannt, wie Du damit umgehen kannst (Vorschau oder Word-Dokument). Natürlich helfen Dir diese Möglichkeiten nicht, Deine alten Beiträge zu editieren. Wirklich sinnvoll ist solch eine Editierung aber in einem Forum sowieso nicht, die Leute die den Thread verfolgen, fangen nicht jedes mal von vorne an zu lesen, um nachzusehen, ob Du was geändert hast.

    Es wäre Schade um Alle Leser, welche bislang unsere Reise bis hier gefolgt sind.

    Da gebe ich Dir absolut Recht! Ich verfolge Deinen Bericht auch und bin gespannt wie es weiter geht.

    Für AKO Chopper gibt es nicht überall Behindertengerechten Zugang bedeutet lediglich mal sollte nicht zu lange damit warten etwas vergleichbares oder ähnliches in Angriff einmal zu nehmen.

    Es tut mir Leid, aber dieser Zusammenhang erschließt sich mir nicht.

  • Ich habe mich dazu entschlossen nachdem ich jetzt Deine Ausführung gelesen habe Kristian B, den Reisebericht fortzusetzen.

    Das kann ich verstehen, das sich Dir der Zusammenhang nicht erschließt, den mit AKO könnte ich auch nicht direkt etwas mit anfangen.


    Das sollte natürlich AOK Chopper heißen und stand als Hinweis dafür nicht erst warten bis die Rente eintrifft, sondern versuchen wenn machbar vor halt eben dem Eintritt gesundheitlicher Probleme die das Altern als Begleiterscheinung mit sich bringt.


    Es geht weiter und mittlerweile komme ich mit der für mich Neuen Forumssoftware auch besser zurecht. In den Staaten war es kaum möglich diese zu öffnen oder gar mal etwas zu schreiben.

  • Als wir in Douglas waren, trat genau in diesem Moment das Problem auf, das sich die Blase gemeldet hatte.

    Je nach Staat kann das schon einmal für kost und Logie freie Tage sorgen.

    So suchten wir einen Platz ohne Sichtkontakt zu haben.


    Da bei fuhren wir durch ein Industriegebiet, und plötzlich ging es nicht mehr weiter.


    Wir stand tatsächlich vor dem Grenzzaun der die USA zu Mexico trennt.



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    Der Grenzzaun zu Mexico in der Stadt Douglas im Süd-Western von Arizona


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    Das war schon ein bedrückendes Gefühl vor diesm Zaun zu stehen und wir machten uns auch wieder schnell auf und davon.


    Von Douglas in Arizona ging es auf Highway Nr.70 am Monument vom Apachen Führer Geronimo über Lordsburg und Deming nach Las Cruces




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    Wir haben den Staat New Mexico erreicht.




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    Der mickrige Fluss im Hintergrund ist der berühmte in vielen Filmen gepriesene Rio Grande
    der Grenzfluss zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko


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    In Las Cruces in New Mexico haben wir den berühmten
    Rio Grande überquert.


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    Es hatte mir in den Finger gejuckt, den Fluss nicht über eine Brücke zu überqueren, denn wir konnten eine Vielzahl an Reifenspuren an beiden Seiten des Ufers ausmachen, aber letztendlich hat die Vernunft über den Wunsch es machen zu wollen am Ende gesiegt.


    Auf der anderen Seite des Rio Grande


    Teilweise war der Fluss keine 30 cm tief, aber was war darunter.


    So sieht es im Inneren aus da natürlich bei einer so langen Reise der Innenraum des CampWerk Anhängers nicht ausreichen kann.



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    Nebenbei, so können wir den Wagen stundenlang offen stehen lassen und keiner würde auch nur auf die Idee kommen irgendetwas aus dem Wagen zunehmen was ihm nicht gehört.


    Von Las Cruces aus wollten wir dann direkt nach dem UFO Städtchen Roswell fahren.


    Denkste, wir hatten die Rechnung ohne den Pass gemacht der hier wieder die Ausläufer der Rock Mountains trifft.

    Nach fast einer Stunde klettern mit a Pausen um den Kühler wieder auf Normaltemperaturen zubringen , legten wir an der Passhöhe die Ohren an und fuhren fast 100 KM durch ein nichts, dem


    White Sands National Monument and Missile Range

    https://www.nps.gov/whsa/index.htm


    Nach einer Übernachtung in Alamogorda Ihre werdet inzwischen bemerkt haben, das nun der amerikanische Straßenatlas neben mir liegt, ging es schon wieder über Berge und Pässe nach Mescalero und anschließend nach Roswell.


    Heute haben wir Rosswell erreicht wo im Jahre 1947 das UFO unbekanntes Flug Objekt unsanft Kontakt mit der Erde aufgenommen hat.

    Die eigentliche Absturzstelle liegt aber nicht in Rosswell oder ein paar Kilometer davon entfernt sondern über 70 Meilen im Nordwesten von der besagten Stadt Rosswell.


    Die US Airforce die seiner Zeit in Rosswell stationiert war hat lediglich die Trümmer eingesammelt und dann später zum Broom Lake zur Area 51 transportiert.



    Der Besuch war somit etwas enttäuschend.

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    Roswell Eingang zu UFO Museum
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    Geschäfte auf den Straßen von Roswell


    Das UFO Museum


    EIn Modegeschäft und Souvenirs in Roswell


    Nach kurzer Zeit beschlossen wir weiter nach Texas zu fahren.



  • Nach kurzer Zeit beschlossen wir weiter nach Texas zu fahren.


    Aber HALT , da war noch etwas.


    Wenige Tage zuvor in einer Burger Braterei KING DEAL MEAL 2 Burger, Pommes, Softgetränk + Beilagen für 3,99 und Freies WLAN, erreicht uns über den Messager Dienst What´s App eine Nachricht eines guten Bekannten, der sich daran erinnert hatte,

    das wir ja in den Staaten bereits seit über 7 Monaten unterwegs gewesen waren.


    Er brauchte für seinen Chevrolet Impala Cabriolet Automatic Bj, 1966 von der Lenksäule eine bessere Verkleidung.


    War klar, Nee gibt's wohl in jedem Autozubehör Geschäft wie Sand am Meer:

    Ich hatte da schon meine Bedenken, und sollte auch später noch recht damit haben


    Auf dem Weg runter nach Texas haben wir dann immer mal an Schrottplätzen angehalten und letztendlich auch so über 50 Nummernschilder mit nach Hause über den Teich genommen , ein paar mehr zum tauschen , dazu aber später mehr.


    So hier ein paar Bilder von einem Schrottplatz der ca, 1 X 2 KM ausgemacht hat. Danach war der Tag für Texas aber gestorben.


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    Bis ich alleine den Inhaber ausfindig gemacht hatte war schon etwas an Zeit vergangen.

    Er sagte mir am Telefon er würde sich im Westflügel des Platzes aufhalten, gut wir wussten wir fahren nach Süden kann dann also von uns nur bedeuten den rechten Teil seitlich des Highways aufzusuchen.

  • Man hatte uns im Vorfeld gewarnt, das wir auf dem Weg nach Texas über den Süd-Osten von New Mexico an den Ölfeldern und Fördergebieten vorbei fahren würden, und es dort einen wahren Boom geben würde, und Übernachtungsplätze nicht oder kaum noch zu vernünftigen Preisen vorhanden wären.


    Ein Blick zuvor auf RV-Parks oder auch zur Not Motels ließ uns das Blut in den Adern gefrieren.


    Da war nicht unter 180-400 Dollar für Motels zu bekommen , Hotels unerschwinglich, und RV Parks nicht vorhanden.


    So machten wir uns doch auf den Weg und erreichten im Dunklen die Stadt Artesia.

    Brigitte bekam wieder die Aufgabe alles nach möglichen Plätzen zu suchen, und plötzlich sah ich hinter einer Tankstelle ein kaum lesbares Schild, RV Park.


    Klappcaravane also Folding Tent Trailer sind auf RV Park nicht so gerne gesehen, da diese aus was für Gründen auch immer nicht gerne gesehen werden.


    Gut mit diesem Fahrzeug also unserem Rig war wir natürlich interessant und man sagte der Platz wäre voll aber dort die kleine Ecke würde doch evtl. für uns reichen.


    Gesagt getan, und dann kam die Überraschung stolze 17,00 Dollar waren für uns Himmel auf Erden.


    Bei dem Preis brauchte Brigitte auch nicht mehr im Dunklen kochen und ich hatte Sie zum Essen eingeladen , Mexikanisches Buffet für 9,95 Dollar. Da wir nur Wasser getrunken haben, gibt es generell immer umsonst bis zum abwinken haben wir gerade einmal mit Tipp 22,00 Dollar bezahlt. Das ist in EURO unter 19,50 je nach aktuellem Kurs und der war in 2018 nicht schlecht für uns

    Nachdem Motto:

    You Kill it, we Grill it.

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    Es gab heute :

    Reh an KühlerGrill

    Platten Schildkröten Burger

    Geschnetzeltes Opossum

    Wüsten Raten Pie


    Das Buffet war allemal ausreichend für uns beide

  • Mittlerweile hat sich auch das Wetter drastisch verändert und über den Norden von Nordamerika brachte" El Nino " eine heftige Kaltluftfront herüber.

    Die Temperaturen waren dermaßen in den Keller gegangen ,sowie zusätzlich mit sehr starken Regenfronten und auch Nebel zu kämpfen gewesen war.

    Wir brachen von Artesia nach Carslbad auf um uns die Carlsbad Höhlen an zusehen.


    In der Anfangs Szene von Indianer Jones und der letzte Kreuzung dienen die Carslbad Höhlen als Hintergrund


    In Carslbad selber herrschte Goldgräber Stimmung den hier wurde Öl gefördert und links und rechts des Weges standen die Fithwheeler mit ihren ultralangen Wohnanhänger herum, weil keine RV Park, Hotels oder Motels mehr frei Räume hatten.


    Wir pflügten durch große Wasserlachen in der Stadt weil die Regenmasse kein System mehr aufnehmen konnte.


    DIe Carlsbad Caverns oder auch Höhlen, grenzen an den Süd-Osten von New Mexico und Texas.


    Sichtweite bei Aufstieg in den National Park war fast gleich Null, und rechts waren die Schluchten.

    Carlsbad Caverns National Park

    https://www.nps.gov/cave/index.htm


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    Einstieg in das Höhlen System das tief unter der Erde liegt.


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    Hier waren angenehme 12 ° Celsius und es war vor allem trocken


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    Die ganze Höhle hat unglaublich Ausdehnungen und es dauert über 5 Stunden für einen Rundgang.


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    Spiegel See


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    Der Große Raum , es dauert 2 Stunden bis wir dadurch waren


    Damit niemand in der Tiefe verhungert, oder verdurstet, haben die Betreiber auf dem Grund der Höhle einen riesen Raum geschaffen, wo alles notwendige angeboten wird.


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    Um wieder an die Oberfläche zu gelangen sind 2 Fahrstühle im Einsatz. Man kann jedoch auch den 1,2 Km langen Einstieg wieder zu Fuß zurück laufen, wird aber von abgeraten da nicht unter 3 Stunden machbar.

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    Der Regen hatte zwar nachgelassen aber es stürmt immer noch gewaltig.


    Wir beschlossen nicht weiter runter nach Texas zufahren sondern zurück nach Artesia, da

    wir den RV-Park bereits kannte.


    Wir kamen nach der Büro Zeit dort an, stellten uns auf den alten Platz auf dem wir zuvor noch am Morgen gestanden hatten.


    Am nächsten Morgen dann wieder eine positive Überraschung,, jetzt brauchten wir nur 15,00 Dollar zahlen.

    Wir verließen Artesia auf dem Highway 82 nach Texas.

  • Von Artesia ging es auf dem Highway 82 und Lovington bei herrlichem Sonnenschein aber kalten Temperaturen stunden lang an den Ölfeldern vorbei.


    Hin und wieder hatten wir sogar eine Pferdekopfpumpe im Vorgarten eines Hausbesitzers gesehen, der sich garantiert keine Gedanken um seine Rente zu machen hat.


    Keine Absperrung oder gar ein Zaun, der Zugang zu einer Pferdekopfpumpe auf den Ölfeldern von New Mexico und Texas.

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    Als wir dann gegen Mittag die Staatsgrenze erreicht hatten, und auch im Atlas Texas aufgeschlagen, da waren dann 4 DIN 3 Doppelseiten für den Staat angesagt.

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    Ab hier waren 3cm auf dem Straßenatlas gleich 30 Meilen oder 50 Km lang oder 1 inch 32 Meilen.


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    hin und wieder stößt man auf die Mutter aller Straßen die Route 66.


    Die Route 66 verläuft teilweise noch auf einigen Bereich parallel mit dem Freeway ( ähnlich einer Deutschen Autobahn)

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    Die kommenden Tagen fuhren wir an Rinder Farmen, und Baumwollfeldern vorbei, die wie in der " unsichtbare Dritte" ( original North by Northwest) Alfred Hitchcock und James Stewart ,über die Felder geflogen sind und diese besprüht hatten.


    Langsam wurde es für uns immer schwieriger, einen Platz für die Nacht zu ergattern, da sämtliche RV -Park von Ölarbeitern belegt waren.


    Trotzdem, fanden wir doch immer wieder einen Platz für die Nacht, auch wenn es neben einen Park oder einem Football Platz in den Gemeinden gewesen war.


    Es dauert 3 Tage bis wir schließlich mit dem heftigsten Gegenwind der uns jemals untergekommen war, kamen kaum über 65 km auf dem Highway 1062 in Vega 34 Meilen von Amarillo entfernt an.


    Der Gegenwind und die entgegenkommenden Viehtrucks haben es dann geschafft, das eine Motorhauben-Halterung an der Zugfeder gebrochen war und diese nun mit Kabelbindern provisorische bis nach Hause halten musste.


    Hat das Provisorium dann letztendlich auch getan. Wiederlösbare Kabelbinder von LIDL zuvor im Angebot zu Hause waren das Schlüsselwort.


    Morgen geht es nach Amarillo zur Cadillac Ranch und zum größten Steak was man bestellen kann.


    Gruß

    ARO M461 C

    Dirk