Im Netz gefunden, Dodge „Beutefahrzeug“ der Wehrmacht

  • Hallo,

    habe vor kurzem was im Netz gefunden, bei einer Firma in Nürnberg.

    Was haltet ihr davon? Also ich glaub das is total der Beschiss, der „heilige Gral im Dornröschenschlaf, etc.“


    Für mich sieht das aus, als hätte man einen Schrotthaufen Feldgrau lackiert, ein paar Äste drauf geschmissen und dann eine mysteriöse Geschichte vom Endsieg erfunden.


    Ein absoluter Witz finde ich!


    Es wird gemunkelt, dass „er persönlich“ damit 1945 Berlin verlassen hat und so weiter..:lol:


    Hier der Link:


    http://bat-chevrolet.de/index.php/verkauf/specials

    Falls jemand Patches vom Logistikbataillon 461 Walldürn hat, vorrangig von der 6.Kompanie, bitte gerne melden, möchte ich für meinen Wolf haben :thumbsup:

  • Y306395

    Hat den Titel des Themas von „Im Netz gefunden, Dodge „Beutefahrzeug““ zu „Im Netz gefunden, Dodge „Beutefahrzeug“ der Wehrmacht“ geändert.
  • Zitat:

    Beschreibung: 1940 Dodge Beutefahrzeug der Wehrmacht aus seinem Dornröschenschlaf geküsst.....

    Total eingewachsen auf einem Gartengrundstück, das zur neubebauung geräumt werden sollte... stand er, der längst vergessene Dodge, der schon viel erlebt hatte.... nach erfüllung seiner treuen dienste, obwohl dich schlacht verloren wurde, lebte er in seinem versteckt weiter... ein Stück Geschichte ... bis jetzt...

    weitere Infos folgen....


    Titat Ende....

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  • Wenn der wirklich seit '45 da gestanden hätte könnte man mit der Lackrezeptur von damals ein Vermögen verdienen :dev:

    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Hallo,


    kleiner biologischer Fehler.


    Blätter von Laubbäumen haben eine Oberseite und eine Unterseite.


    Solche Blätter haben (in der Realität) immer eine Orientierung mit der Oberseite nach oben.


    Warum haben die Blätter im letzten Foto eine Orientierung mit der Unterseite nach oben ?



  • O.K., das mit dem Beutefahrzeug kann durchaus sein, es wurde ja alles, was irgendwie fuhr, eingemeindet. Aber: Auch wenn die Karre von außen relativ gut aussieht, dann gehe ich aus Erfahrungswerten davon aus, das die Substanz bestenfalls noch für Maßabnahme geeignet ist. Die Karosse dürfte eigentlich Totalschaden sein, im Prinzip unrettbar, zusammengehalten von der Farbe.

    Gruß

    Wolf

  • ... und vergessen wir bitte, bei all dem zuvor Gesagten, nicht, dass Kraftfahrzeuge und Großgerät der Wehrmacht bereits ab 1943 nicht mehr im bis dahin verwendeten Farbton RAL 7021 "schwarzgrau" lackiert wurden, sondern in dem für mehrere Einsatzregionen geeigneteren Farbton 7028 "dunkelgelb". Wann und wo also soll dieser Dodge denn wohl in die Hände deutscher Truppen gelangt sein?


    Besonders drollig finde ich den mehr als schrägen Versuch der Kennzeichnung. Wie jeder deutsche Gefreite irgendwann lernt, kennt die U.S.-Army keine "taktischen Zeichen" auf ihren Fahrzeugen. Die Einheit wird im sogenannten "Bumper-Code" "versteckt". Das Rechteck der deutschen Infanteriekompanie der Wehrmacht wurde hier kombiniert mit dem "X" der Infanterie der Amerikaner (und seit 1955 der Bundeswehr). Das Zeichen hat es so

    a) vor 1945 in Deutschland nie gegeben,

    b) niemals auf amerikanischen Fahrzeugen.


    Gruß, Wolf

  • Hej,


    ach ihr seid alle so Misstrauisch. Soiche Geschichten denkt sich doch Niemand aus!

    Seid doch froh das ein so seltenes Beutefahrzeug die über 70 Jahre im Wald einfachso wegsteckt. Dafür findet sich bestimmt eine gute Erklärung.

    Der Wagen wurde wahrscheinlich im wenig bekannten Bolivien-Feldzug erbeutet. Alle Fahrzeuge wurden dort bekanntlich in Grau lackiert. Macht das Angebot nur wertvoller!

    Und das im Sturm mal ein Blatt bewegt wird hat wohl wirklich jeder schon mal gesehen.

    Zitat

    Haftungsausschluss


    1. Inhalt des Onlineangebotes

    Sicher ist, dass "Er" mindestens einmal damit gefahren wurde! Dafür gibt es aber leider (noch) keine Beweisfotografien.


    Grüße

    Ralf

  • @ Ralf: irgendein geistig einfach gestrickter Mensch wird jetzt Deinen Post lesen, falsch verstehen und die Kiste kaufen... und dann sagen "...im MFF haben sie das Auto aber für authentisch erklärt!" :lol:

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  • In jedem Zug sitzt ein Dummer mit den Taschen voller Geld, so funktioniert doch auch ebay.


    Letztlich Banane ob die Story stimmt, der Verkäufer hat sein Ziel, nämlich Aufmerksamkeit und Verbreitung/Diskussion, doch erreicht. Vergleichbar mit fast jeder Geschichte in der Werbung, da wird auch nicht die Wahrheit gesagt. Wer ein so beschriebenes Fahrzeug kauft und daran glaubt, der hat es irgendwie auch verdient. Schlimmer finde ich die Werbung bei ebay von der ollen Trulla in Frankreich (?), die da fragwürdig bekleidet auf den alten Autos rumoxidiert...

    Grüße aus dem Norden
    Claus


    Der frühe Vogel kann mich mal :schnarch:...

  • Wer schon mal Fz geborgen, hat die 50 und mehr Jahr im Wald gestanden haben, der weiß, dass das hier Blödsinn ist. Das wird ein Oldie sein, der mal auf WH umstrickt wurde, aber mir 100% Sicherheit kein originales WH-Fz, das 70 Jahre plus X im Wald gestanden hat.


    Aber man kann ja alles schreiben. Ist wohl auch nicht ganz ernst gemeint.


    Beste Grüße

    Frank

  • Das is ein T1, der im Wald stand, man vergleiche die beiden Bilder bezüglich Zustandsunterschied, jedoch;


    Wie allen bekannt sein dürfte, waren alle Wehrmachtsfahrzeuge ab 1942 serienmäßig mit Nanoversiegelung und Mike Sanders Hohlraumversiegelung versehen. VW und alle anderen deutschen Hersteller hatten nach 1945 aufgrund der Nürnberger Prozesse dann beide Lizenzen dafür entzogen bekommen und ihre Fahrzeuge deshalb nur mit „Rama“ eingerieben, das hielt natürlich nicht so lange, deshalb der Extreme Zustandsunterschied..

  • Entschuldigt mal,ich bin ja selber son Beweisfreak.Aber wenns für jeden mit

    mehr als Sonderschulabschluss sofort auffällt das, das Käse ist,dann ist es

    unnötig da ne Beweisführung zu machen, nichtmal in Gedanken.

    War dasselbe, mit den Panzer in Heikendorf und den "Goldzug".

    Wer glaubt da jetzt immer noch dran?

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Es gibt immer wieder Leute, die sich mit Hilfe eines Hakenkreuzes, der Wehrmacht, oder eines geheimnisvollen Nachlasses eines Obersturmführers auf der geheimen Suche nach übernatürlichen Dingen eine goldene Nase zu verdienen versuchen..


    Man könnte so ein Fahrzeug wie dieses viel besser verkaufen wenn man ihm den Charme eines 40/50er Jahre Autos gibt mit cremefarbenen Sitzen und einem Kirsch-Rot außen, dazu noch ein paar schön glänzende Felgen, ein H-Kennzeichen und gut is.


    Ich vermute jedoch die spirituellen Einflüsse des Reichstagsgeländes in Nürnberg, die dieser Firma den Gedanken so aufblühen lassen hat, und falls ihnen jemand diese Geschichte glaubhaft rüber gebracht haben sollte, so dass sie das auf ihre Internetseite stellen, dann würde ich sagen; das hat denen der Mann aus dem Film „Er ist wieder da“ erzählt..:daumenhoch:

    Falls jemand Patches vom Logistikbataillon 461 Walldürn hat, vorrangig von der 6.Kompanie, bitte gerne melden, möchte ich für meinen Wolf haben :thumbsup: