• Hallo,

    im Mercedes 230.6 W114 gabe es den M180 mit 120PS mit 2,3l Hubraum. Den Motor findet man aber nur ganz selten.

    Mehr Leistung gibt es sonst auch mit einem anderen höher verdichtenden Zylinderkopf aus dem PKW, aber die sind auch selten zu finden.

    Ansonsten bleibt noch alles reinigen, gut schmieren und sauber einstellen, so dass auch wirklich alle 80 Pferde unter der Haube sind.

    Gruß Stefan

  • ..genau, und wenns etwas einfacher wein soll kannste auch nen Kopf vom 230/250er draufmachen, bringt dann irgendwas um die 8-10 Pferde.

    Aber die Welt isses nicht, und dein Block sollte noch Gesund sein.

    Auf alle Fälle solltest du aber nen Ölkühler verbauen, sonst haste nicht lang an den größeren Pferden.:pinch:

    Gruß
    Stefan


    www.ig-hmt.de


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  • Hallo Christian,


    die niederländische Armee hatte damals etliche 404.0 als Doppelkabine (feste Hütte) mit dem auf 110 PS gedrosseltem M130 beschafft.


    Nicht-militärische Unimog 404 wurden bei Mercedes-Benz im Rahmen der Instandsetzung auf diesen M130 mit 110 PS umgebaut, sofern der vorhandene M180 unrettbar verloren war.


    Ich habe mir Mitte der 90er einen M130 mit 110 PS aus einer militärischen 404 DoKa in Holland für 1.000 DM gekauft. Für das Geld gab es damals aber auch schon ganze (fahrbereite) Unimog 404.1 mit M180


    Der M130 wurde eigentlich für die damalige S-Klasse als 280 S konstruiert (ab 1968 für den W108). Als Vergaser-Version hatte der PKW dann 140 PS. Als Einspritzer (280 SE) sogar 160 PS. Der Einspritzmotor passt aber wegen des ausladenden Saugschwingrohrs nicht in den Unimog 404 hinein.


    Der M130 mit 110 PS für den Unimog 404 hat auf dem Zylinderkopf die erhabene Beschriftung 280 S NV (Vergaser-Variante, nieder-verdichtet).

    Der Unimog M130 weicht in sehr vielen Details vom PKW M130 ab (nicht nur bzgl. der Befestigungspunkte).

    Da ich einen PKW M130 mit 140PS und einen Unimog M130 mit 110 PS (jeweils auf Palette) direkt nebeneinanderstehen habe, sind die Unterschiede recht gut zu erkennen.


    Die PKW-Baureihe W108 (280 S und Co.) wurde 1972 eingestellt. Der M130 wurde aber noch im W114 ("Strich 8") nach 1972 weiter verbaut.

    Der Vorgänger-Motor M129 mit 2,5 Liter Hubraum war wärmetechnisch wohl etwas empfindlich (angeblich nicht vollgasfest) und drohte den Ruf der Baureihe W108 vollends zu versauen. Der 2,5 Liter M129 wurde daher 1968 im W108 durch den 2,8 Liter M130 ersetzt. aus 250 S wurde 280 S bzw. aus 250 SE wurde 280 SE.

    Im W114 wurde die alte Hubraumbezeichnung beibehalten, um genügend Abstand zur S-Klasse zu wahren.

    Die W114 Limousine hieß nach 1972 immer noch 250 bzw. 250 E und das W114 Coupé hieß weiterhin 250 C bzw. 250 CE obwohl alle diese Varianten den 2,8 Liter M130 hatten. Den Finanzminister wird es gefreut haben, da er ja jeweils für 300 ccm an Mehr-Hubraum auch Kfz-Steuern berechnen durfte.


    Die meisten Unimog 404 Fahrer wünschen sich etwas mehr "Bums" auf der Kurbelwelle. Zum Teil werden am 2,2 Liter M180 nicht nur PKW-Zylinderköpfe zur Leistungssteigerung verbaut, sondern auch zivile PKW-Zündverteiler mit der Unterdruckdose für die dynamische Zündzeitverstellung (dann wird eine zusätzliche Bohrung am militärischen 404-Vergaser für das Unterdruck-Schläuchlein notwendig).

    Andere bauen nicht nur den zivilen PKW Zündverteiler ein, sondern auch den zivilen PKW-Vergaser. Das soll den Durst lindern, verhindert aber auch extreme Geländefahrten mit starker Schräglage, da PKW-Vergaser dafür nicht gebaut wurden.


    Der Einbau eines PKW M130 mit 140 PS in den Unimog 404 geht zumeist mit dem Umbau der Schwungscheibe einher. Hier können Probleme mit der Wuchtung auftreten, wenn die Schwungscheibe vom M180 an den M130 angebaut wird.

    Der PKW- Motor wird seitlich an den Motorlagern (Armen) abgestützt. Im Unimog 404 muss man da aus Flachstahl o.ä. etwas Hübsches basteln, um den Motor abzustützen. Der Unimog M130 wird nur an der Getriebe-Glocke und vorne abgestützt.


    Der PKW M130 hat einen Ölkühler, der unbedingt mit übernommen werden muss, da er sonst den Hitzetod stirbt.


    Ich kenne 404 Piloten, die mit dem recht aufwendigen Umbau im Nachhinein sehr unzufrieden waren, da die erhoffte Leistungssteigerung nicht oder nur zum Teil eingetreten sei. Möglicherweise hatte der PKW M130 auch nicht mehr seine vollen 140 PS, wer weiß das schon...

    Ein mir bekannter Unimog 404 mit PKW M130 hatte anschließend stets Probleme mit dem Wärmehaushalt.


    Bei der ganzen Umbauerei darf man nicht vergessen, dass das Unimog 404 Getriebe eigentlich aus dem Boehringer 2010 bzw. U 25 (Unimog 401) mit seinen wenig aufregenden 25 PS hervorgeht.


    In Gaggenau wurde die maximale Leistung für den Unimog 404 wohl nicht ohne Grund mit 110 PS festgeschrieben um die Langlebigkeit zu gewährleisten.


    Den Punkt Originalität schneide ich hier absichtlich nicht an, das können gerne andere tun... ;-)


    Viel Spaß bei der Optimierung

    Eddi

    Einmal editiert, zuletzt von Werlte () aus folgendem Grund: Wort vergessen

  • Hallo,

    mehr Leistung als 80PS braucht man eigentlich im 404 nicht. Ich bin nur selten Autobahn oder Langstrecke gefahren und für die Landstraße reicht es sogar mit dem 1,5t-Anhänger. Ich habe allerdings auch kein Alltagsauto mit mehr als 100PS.

    Die hohe Motordrehzahl hat mich da mehr gestört, wäre schöner gewesen, wenn Drehmoment und Leistung schon bei niedrigen Drehzahlen da wären.

    Gruß Stefan

  • Hallo

    ich habe auch OM Motoren gefahren

    ist nicht das richtige für den 404

    umgebaut habe ich M 130 M 123 und M 114

    so über 10 st. 3 sind noch in arbeit

    2 stehen bei e Bay Kleinanzeigen

    mit 80 PS kann man in den Elbtunnel fahren geht runter

    aber raus kommt man im 6 Gang nicht :urg:

  • Die Diskussion mit stärkeren Motoren wird bei vielen Militärmodellen geführt:

    Munga (Opppel-Motor, Ford-Klapperkiste, sogar VW 1,6 Liter 75/90 PS), Mog 404 wie hier beschrieben, Emma (ziviler 168PS Motor oder noch grösser.


    Letztendlich begrenzen Bauteile wie Getriebe, Endantriebe 1. die Vmax und 2. geht die Mehrleistung zu Lasten der Haltbarkeit von Bauteilen.


    Muss das sein? Früher haben wir das mit den Mofas gemacht; frisiert bis unters Dach.


    Kauft euch ein leistungsfähigers Fahrzeug; die Rummfrimmelei bringt im Endefekt nichts.


    Mal abgesehen von der Originalität, die verloren geht!



    Ich fahre mit dem vollbepackten Funkkoffer mit Originalmotor gemütlich meine 70 km/h auf der Landstrasse,

    auf der BAB sind gute 80/85 km/h drin, ohne dass die Fischgräten (Werner Brösel...) aus dem Auspuff kommen.


    Reicht mir völlig.:thumbsup:


    Mein Statement dazu!


    Gruss Pit

  • Hallo Leute,

    Meine Frage zu dem m180 kam daher auf, das es hier im Siegerland viele Berge gibt, das der unimog keine Rennmaschine ist is mir klar aber bei der kleinsten Steigung is mit Glück im 5 Gang mit 60 Schluss, somit wäre Autobahn zu gefährlich und länger strecken erstmal nix! Ich besitze ihn noch noch nicht lange und habe keinen Vergleich aber ich denke schon das er auch bei Steigungen (leichte-Mittel) seine 70-80 bringen sollte ?! Oder liege ich da so falsch ?

    Auf gerader Strecke is das alles kein Problem da läuft er mit 95!


    Gruß

    Christian

  • ...der 404 erkennt Steigungen, die kannst DU nicht mal sehen !!!:-D....im Ernst , im Siegerland wirste vermtl. zu 80% im 5. mit 60 kmh und Höchstdrehzahl rumeiern mit dem M 180.... war bei mir genau so, und in einem Heissen Sommer wars dem Motor dann zu viel mit 55- 60 Berg auf zu röhren....peng, danach hat er am 3. Zylinder Öl verbrannt.

    Am Niederrhein oder oben an der Küste wäre es vermtl. wurscht welchen Motor man fährt, im Mittelgebirge sieht das anders aus :THC:.

    Gruß
    Stefan


    www.ig-hmt.de


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  • ...der 404 erkennt Steigungen, die kannst DU nicht mal sehen !!!:-D....im Ernst , im Siegerland wirste vermtl. zu 80% im 5. mit 60 kmh und Höchstdrehzahl rumeiern mit dem M 180.... war bei mir genau so, und in einem Heissen Sommer wars dem Motor dann zu viel mit 55- 60 Berg auf zu röhren....peng, danach hat er am 3. Zylinder Öl verbrannt.

    Am Niederrhein oder oben an der Küste wäre es vermtl. wurscht welchen Motor man fährt, im Mittelgebirge sieht das anders aus :THC:.

    Hallo Stefan,


    bei uns im Münsterland ist es so topfeben, dass man mittwochs schon sehen kann, wer am Sonntag zu Besuch kommt.


    Somit hast Du wohl Recht, dass wir Flachlandtiroler ganz gut mit den 82 PS des M180 zurechtkommen. Mit Fahrten im Siegerland oder im Mittelgebirge habe ich keinerlei Erfahrungen, da wirst Du besser Bescheid wissen. :-)


    Viele Grüße

    Eddi

  • Hallo Christian,


    das Ganze steht und fällt wohl auch damit, ob bei Deinem Unimog noch alle 82 Pferdchen vorhanden sind.


    Eine schlecht eingestellte Zündung, schlechte Zündkerzen, fehlerhafte Zündkabel, eine schlappe Zündspule, Kriechströme in der Verteilerkappe, können einen mächtigen Leistungsverlust hervorrufen. Das kann man zumeist gut am Peilstab riechen, wenn der Kraftstoff unverbrannt ins Motoröl entweicht. Eine übermäßige Ölverdünnung bringt natürlich auch eine schlechtere Schmierung mit sich (also Thema Verschleiß).


    Die Gemischaufbereitung wäre die nächste Fehlerquelle. Ein schlecht eingestellter Vergaser, verstopfte Düsen, oder ausgeschlagene Drosselklappenlager lassen ebenfalls einige der 82 Pferdchen verschwinden.

    Wenn im Ansaugtrakt "falsche Luft" angesogen wird (Undichtigkeiten am Vergaserfuß, am Krümmer, usw.), magert das Gemisch soweit ab, dass sogar Löcher in den Kolben brennen können. Das kann man aber ganz gut im Standgas mit Spiritus o.ä. in einem Zerstäuber lokalisieren.


    Der nächste Punkt wäre die Kompression der 6 Zylinder. Haben alle Zylinder oder auch nur einzelne Zylinder zu wenig Kompression, liegt es im besten Fall an den Ventilen, die nicht vollständig schließen (Thema : Ventile einstellen).

    Im ungünstigsten Fall, sind Kolben, Zylinder oder auch nur die Kolbenringe verschlissen. Ab da wird es aufwändig...


    Mein Tipp : Bevor Du nach zusätzlichen Pferdchen suchst, stelle sicher, dass die 82 festangestellten Pferdchen auch tatsächlich alle zur Arbeit antreten... ;-)


    Viel Spaß beim tüfteln

    Eddi

  • Tach auch Zusammen,


    Also zum Unterschied vom M180 ig zum M130 er aus dem 404.0 kann Ich Berichten das das ein Unterschied ist wie Tag und Nacht, wie Apfel und Birne !!

    Und mein Vorheriger M180 er wahr Neu bei Einbau und Nicht irgendwie im Dutt, hat seine 82 Pferde komplett im Spiel gehabt.

    Und mit Top Eingestellter Zündung und allem Piipaapooo...und das ist kein Fahrspass wie hier von manchem Beschrieben das ist ein Krampf und gerade bei Steigungen ist das alles andere als Lustig nä nä dasfällt dann wohl ehr unter Schön Reden hier mit dem M180 er


    Aber nach dem der M130 er von mir Eingebaut wurde und das nur mit Einfach Vergaser und auch Großteils mit LPG Befeuert das auch wieder etwas Leistung weg nimmt ist gerade auf Langstrecken und Bergauf ein doch Gewaltiger Unterschied im Fahrbetrieb zu Spüren ....also Ehrlich kein Vergleich ....


    Wir sind ja nur Langstrecken Unterwegs vorwiegend bis Marokko ect. das macht schon wesentlich mehr Spass mit dem Motor und seinen 110 Ps zu Fahren.


    Gerade habe ich diesen M130 er komplett Neu Aufbauen lassen nach Motorschaden im Oktober in Frankreich und werde jetzt die Orginall Doppel Vergaser nebst Verbesserter Luft Versorgung Montieren, und bin mal gespannt auf das Fahren damit auch weil gerade durch das Planen und Verbauen neuer Teile dieses auch zu einem kleinen Leistungs Plus verholfen haben soll laut dem Instandsetzer .....


    Gruß Ralf

  • Hallo

    da frage ich mich doch

    wer hat den alles einen M130 verbaut

    und wer hat den mahl einen Unimog 404 mit dem Motor gefahren

    der den M130 gefahren hat kann was sagen

    die andern wollen nur was sagen

    das ist wie ich kann was dazu sagen aber gemacht habe ich das nicht

    gruß Thorsten

  • und das ist kein Fahrspass wie hier von manchem Beschrieben das ist ein Krampf und gerade bei Steigungen ist das alles andere als Lustig nä nä dasfällt dann wohl ehr unter Schön Reden hier mit dem M180 er

    Das ist alles relativ!


    Welche Massstäbe setzt man an; mein Munga fährt knapp 95km/h...es tut mir in der Seele weh...

    Ich fahre halt mit 70-80km/h..für mich ok, da habe ich meinen Fahrspass!


    Wenn ich weite Strecken fahre, nehme ich die Ilse...aber auch "nur " mit 75 PS; die läuft ihre 110 km/h Dauer-

    geschwindigkeit... zum Mitschwimmen im Verkehr, vor allem auf der BAB, m.E. ausreichend.


    Überlegt mal, aus welcher Zeit Munga, U 404, Emma, LG 315 usw. stammen.


    Da hatte man mit einem Auto, was 140km/h fuhr, einen Rennwagen!


    Die LKW fuhren max. 60 km/h bis 70 km/h auf der Bahn; da waren die Militärjunken nicht langsamer.


    JEder muss das für sich entscheiden, was er macht; aber gut, dass es unterschiedliche Ansichten und Meinungen

    dzu gibt.


    Glückauf!

  • Also Thorsten, wenn Du schon so ketzerisch fragst :

    Ich bin mehrfach und ausgiebig mit dem 404.1 mit dem 140 PS PKW - M130 von "Pohli" bei uns im Flachland gefahren. Im Gegensatz zu meinen diversen 404.1, die allesamt einen M180 mit 82 PS haben, bzw. hatten, war ich bitter enttäuscht.

    Entweder hat "Pohli" beim Umbau grundlegende Fehler gemacht, oder der PKW - M130 war bereits am Ende.

    "Pohli" war selbst enttäuscht und hat anschließende den ursprünglichen M180 wieder eingebaut....


    Beim Peter H. in Holland, konnte ich einen originalen 404.0 mit original 110 PS M130 der Niederländischen Armee fahren. Der war allerdings auf Autogas (LPG) umgebaut. In Holland ist bekanntlich ebenfalls alles topfeben, daher war mit Berg- und Talfahrt nicht viel. Der 110 PS M130 gefiel mir aber ganz gut, deshalb habe ich mir ja auch einen gekauft... =)


    Ein guter Freund hat einen 404.1 mit einem 65 PS OM 616 ( 2,4 Liter Vierzylinder ) aus dem PKW ( W115 / "Strich 8" ). Da ist zwar bei etwa 75 km/h Schluss, aber sonst fährt dieser Unimog echt super (auch im Gelände). Ich bin auch damit mehrfach und ausgiebig gefahren. Man mag es kaum glauben, aber dieser 4-Zylinder Diesel ist enorm durchzugsstark. Ich habe im Vergleich auch schon 404 mit dem 3,0 Liter Fünfzylinder (OM 617 mit 80 und 88 PS) gefahren. Der kleine Vierzylinder schlägt sich aber wacker und kommt mit 17 Litern Diesel aus. Auf der Fahrt nach Frankreich machte das Tanken richtig Spaß.


    Zu den Verdieselungen kann man wohl grundsätzlich sagen, dass die OM 616, OM 617 und Co. untenrum genug Drehmoment haben, aber in der Abregeldrehzahl naturgemäß unterhalb der des M180, M130 und Co. liegen. Folglich liegt die Höchstgeschwindigkeit der verdieselten 404, unterhalb der Benziner...


    In den 80ern und 90ern wurden viele Unimog 404 aus wirtschaftlichen Gründen verdieselt.

    Heute scheint wohl eher der Benziner die beliebtere Motorisierung zu sein.


    VG

    Eddi

    Einmal editiert, zuletzt von Werlte () aus folgendem Grund: Komma vergessen

  • In den 80ern und 90ern wurden viele Unimog 404 aus wirtschaftlichen Gründen verdieselt.

    Heute scheint wohl eher der Benziner die beliebtere Motorisierung zu sein.

    Ich denke, heutzutage solls eher einigermaßen original sein. Da die wenigsten den U 404 als daily driver oder über längere Strecken fahren, ists doch Wurst ob da jetzt 20l oder 30l / 100km durch gehen. ....

  • Ich denke, heutzutage solls eher einigermaßen original sein. Da die wenigsten den U 404 als daily driver oder über längere Strecken fahren, ists doch Wurst ob da jetzt 20l oder 30l / 100km durch gehen. ....

    Mathias, da hast Du wohl recht.


    Als vor etwa 20 / 25 Jahren die ersten Globetrotter einen U 1300 L ( Baumuster 435 ) zum Reisemobil umbauten, war das Hallo groß.

    Davor war der verdieselte Unimog 404 das preisgünstige Reisemobil des kostenbewussten Weltenbummlers. Die Hanomag AL 28 wollen wir natürlich auch nicht vergessen. ;-)


    Neu gebaute Reisemobile auf Unimog 404 Basis kenne ich keine. Für einen Umbau / Neubau wird häufig die Baureihe 435 oder gar die schwere Baureihe 437 genutzt.

    Der Unimog 404.1 und auch der 404.0 reift nun endlich zum gesuchten Sammlerstück und das finde ich sehr schön, da er sich das redlich verdient hat.

    Viele Jahre galt er als "billiger Jakob", den man einfach entsorgt, wenn der Aschenbecher voll ist (natürlich überspitzt ausgedrückt). So manch guter 404 mit Kupplungsschaden wurde geschlachtet, weil dem Besitzer der Aufwand für eine Reparatur zu groß erschien. X/


    Im alltäglichen Straßenbild sieht man den 404 nur noch selten, daher freue ich mich, wenn man hier und doch noch einen erspäht... :H:


    In diesem Sinne

    Eddi