An was man/frau nicht alles denkt wenn man aus einem Aldi kommt und einen Borgward sieht.

  • Die Netze sind nämlich sinnvollerweise auf maximal 3kW Leistungsabnahme pro Haushalt ausgelegt

    Moin,

    hast du dich um eine Null vertan?

    Ein E-Herd hat schon mehr als 3kW.

    Der Durchlauferhitzer hat 18 oder 21kW.

    Aber ist schon richtig, wenn in einem Mehrfamilienhaus mit, nehmen wir mal an 12 Wohnungen, jeder eine Ladestation in der Tiefgarage haben möchte, dann gibt es ein Problem.

  • Alexander,

    war vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt. Es ging um 3 kW tagesdurchschnittliche Leistungsaufnahme, die allerdings mit den Elektroheizungen der1970 und 1980 schon ad absurdum geführt wurden, in der Hoffnung, das die nur nachts Strom saugen, wenn eh zu viel im netz zur Verfügung steht.

    Als ich das Haus 1991 gekauft habe, da was 3 kW die Haushaltsleistungsgrenze pro Gerät, die Sicherungen vom der Dachständerzuführung betrugen 16 A oder so im Dreiphasenstrom, die mit meiner Hausinstallation, die neu natürlich was mehr dimensioniert war, weil alle von den üblichen 63 kW Klemmleistung ausgingen. Das ist natürlich alsbald abgekackt und ich habe das mit Zustimmung des zuständigen Elektromeisters mal auf 50 A oder so erhöht. Frag es nicht genau, ich habe damals 3 Sicherungen bekommen für nix und die eingebaut (Schreibkram im Verhältnis zum Warenwert zu teuer!).

    Bei den 3 kW ging es damals um die maximal installiert Leistung eine Einzelgerätes, s.o., also deine Frau kocht am Herd mit fast 3 kW und du kannst trotzdem deinen 3 kW Kompressor in der Werkstatt betreiben oder E-Schweißen und die Kids können trotzdem fernsehen.

    Inzwischen sind aber viele Netze, auch in Gewerbegebieten, längst an der Leistungsgrenze. Ein Bekannter von mir betreibt betrieblich einen Plasmaschneider, den er eigentlich nur am Wochenende nutzen kann, weil das Netz für das Industiergebiet mit 120KVA am Ende ist.

    Nur so als Beispiel.

    Grüße

    Wolf

  • Hallo Zusammen,

    also das auf 2 Parkplätzen parken mach ich auch öfter. Zumindest wenn ich meine Kinder dabei habe und wenn wieder diese Egoistischen Personen die Elternparkplätze belegen, die keine Kinder dabei haben und eigentlich nur zu faul sind zu gehen.

    Das selbe ist wenn auf einem Gebehinderten Parkplatz ein fetter 911er steht.

    Da könnte ich platzen, wenn ich die Leute sehe kommt meinerseits immer ein dummer Spruch.




    Gruß Mixer :engel:

  • Hallo Zusammen,

    das mit dem Beispiel des 911er soll die Porschefahrer nicht verteufeln, es gibt auch anständige ist mir halt nur mehrfach aufgefallen.

    Nein auf die Porsche Kisten binn ich nicht Neidisch, ich fahre fast täglich solche Fahrzeuge (auch andere Luxusmarken) und ich muß immer wieder feststellen das ich in meinem Ford bequemer fahre und auch bequemer sitze.

    Für mich sind Sportautos absolut nix.


    Ich finde das die Gesellschaft heute mehr egoistich geworden ist (oder es fällt mir gerade erst auf) und den Leuten es scheißegal ist, ob da jemand mit einem Rollstuhl, oder jemand mit Kinderwagen kommt und auf den gekennzeichneten Fläschen parken möchte.

    Wie gesagt ich halte mich dran, und wenn ich auf dem Parkplatz in der allerletzten parken muß.



    Gruß Mixer:engel:

  • Ich glaube eigentlich nicht, daß man rücksichtsloses Verhalten an einer bestimmten

    Automarke oder generell am Fahrzeug festmachen kann. Das ist ein grundsätzliches,

    gesamtgesellschaftliches Problem, daher gibt es immer mehr am Verkehr teilnehmende

    Arschlöcher, quer durch alle Fahrzeugarten.

    Wobei ich persönlich (rein subjektiv) gerade in letzter Zeit den Eindruck habe,

    daß sich vermehrt Fahrradfahrer vorkommen wie die Herren der Straße und sich

    auch so verhalten. Vermutlich eine Art moralisches Überlegenheitsgefühl, induziert

    durch die ökopopulistische Meinungshoheit in den Medien.


    Schon schräg irgendwie: Als Fahrradfahrer schüttle ich den Kopf über manch andere

    Fahrradfahrer, über viele Auto-, LKW- und vor allem Busfahrer. Als Auto- oder

    Mogfahrer gehts mir aber gleich - da nerven genau die selben Kandidaten... :dev:

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Gandalf,

    ich kann dir uneingeschränkt zustimmen. Leider ist das rücksichtsvolle sozialverhalten auf unseren Straßen auf einem kaum noch zu toppenden (Nach unten) Tiefpunkt angekommen, wobei mir auffällt, das grade die so verschrienen LKW-Fahrer im Moment nach meinem Dafürhalten sich noch am Rücksichtsvollsten verhalten, auch wenn das statistisch wohl kaum nachweisbar ist.

    Das Problem mit den Abbiegeunfällen mit Radfahrern hat meiner unbedeutenden Meinung nach weniger mit der Unaufmerksamkeit der LKW-Fahrer oder schlechten Sichtverhältnissen nach rechts bei LKW zu tun, sondern eher mit der erwähnten gefühlten / geglaubten Allüberlegenheit der Radfahrer.

    Ich muss doch schon ziemlich doof sein als Radfahrer, wenn ich mich rechts an einem LKW mit dem Rad vordrängle bis vorne hin, der den Fahrtrichtungsanzeiger nach rechts gesetzt hat und dann noch erwarte, das der auf mich Rücksicht nimmt bzw. mich sieht. Klar, ein rechtlich hat der Durchfahrtsverkehr Vorrang vorm Abbiegeverkehr. So mal nach der reinen Lehre dürfte der Radfahrer das gar nicht. Der hat sich wie alle anderen hinten anzustellen. Aber das wird gerne übersehen, auch von Verkehrsrichtern. Anders verhält sich das natürlich bei Radwegen bei einer Lichtzeichenanlage. Da ist ja meist der Radfahrer als Gradeausfahrer zum gleichen Zeitinterval fahrberechtigt wie der nach rechts abbiegende LKW. Aber als Radfahrer bin ich halt mal der schwächere, verletzbarere. Und zusätzlich: Die Vorfahrt erzwingen darf ich eben NICHT. Damit hat sich das Thema eigentlich erledigt, weil der offensichtlich Schwächere einen Verstoß gegen die VO begangen hat, auch wenn der Richter das anders sieht, weil er das Vorfahrtsrecht höher einordnet. Nur blöd, dass das viele Anwälte, die bei solchen Unfällen die LKW-Fahrer verteidigen, so was gar nicht auf dem Schirm haben, ebenso wie die Verkehrsrichter sich da auch nicht wirklich auskennen. Da fehlt es an Erfahrung und manchmal liegt das auch einfach an dem dem Zeitgeist geschuldeten Vorschriftenunverständnis. Das Straßenverkehrsrecht ist halt viel tiefgründiger als allgemein angenommen wird, was ich nach über 30 Jahren als aaS sicherlich behaupten darf.

    Grüße

    Wolf

    N.S.: Und schon gar nicht geht, wie vor einigen Jahren in einem Prozess gegen einen LKW-Fahrer hier in der Gegend, wenn die Verkehrsrichterin (O.k., wir wollen nicht geschlechterspezifisch werden, aber es war halt eine Richterin) zu Proessbeginn sagt: Ich hasse LKW Fahrer. Und der den LKW-Fahrer vertretende Anwalt stellt keinen Befangenheitsantrag. Absolutes NO-GO in unserem Rechtsstaat. Ich als Beschuldigter (nu, ich kenn mich ja ein wenig aus) hätte sowohl sofort einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin gestellt (Frage: Ist die Aussage des Gerichts protokolliert? Wenn nein, Begehen durch Unterlassen durch das Protokoll, strafbar) und hätte den Anwalt gewechselt.

  • kristian b

    Hat das Thema geschlossen