Flugabsturz in Mecklenburg

  • Hallo

    Ich habe da mal eine Frage zu dem Flugzeug Absturz in Mecklenburg .

    Man sagt das man die Trümmerteile nicht anfassen soll,weil sie belastet sind.

    Mit was sind die Teile belastet?:%

    Fliegen die Eurofighter mit Besonderen Treibstoff?


    Gruß Marco

    Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Bier. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

  • Es geht weniger um Treibstoff, sondern um Hydrauliköl. Das in Flugzeugen verwendete ist giftig und erbgutschädigend.

    Dieser Beitrag besteht aus 100% wiederverwendbaren Buchstaben und Wörtern aus weggeworfenen Emails. So braucht er wenig bis keine neue Buchstaben, und ist vollständig Digital abbaubar.

  • Es gibt auch noch andere gefährliche Teile an Kampfflugzeugen, wie beispielsweise die Raketenmotoren an den Schleudersitzen und Flugschreiber, Treibkartuschen an den Lastenschlössern, Notbatterie Druckspeicher, Waffen, Munition usw. Wenn man nicht weiß, was es ist, sollte man die Finger davon lassen. Desweiteren sollten die Teile an Ort und Stelle belassen werden, damit man sie Kartographieren kann. Auch soll dadurch Hinz und Kunz davon abgehalten werden, möglicherweise zur zur Aufklärung der Absturzursache wichtige Teile daheim in die Vitrine zu legen. Von geheimen Teilen der Elektronik brauchen wir gar nicht zu sprechen. Die sollten auch nicht den falschen Leuten in die Finger kommen. Deswegen Sperrzone und nix anfassen!


    Mein Mitgefühl gilt hier den Angehörigen des verstorbenen Soldaten und den Kameraden. So eine Situation ist für alle unschön.


    Und den Vollpfosten von der AfD soll der Blitz beim Sch..... treffen, sorry, musste noch raus.

  • ist bekannt wie der pilot gestorben ist ?

    sollen sich doch beide rausgeschossen haben ......


    hat der die landung mit dem schirm nicht überlebt?

    Gruß Andreas ,:)


    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
    (Heinrich Heine)


    1./PzBtl 213 - FM Grp.

    (1987/88 W15)


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  • ist bekannt wie der pilot gestorben ist ?

    sollen sich doch beide rausgeschossen haben ......


    hat der die landung mit dem schirm nicht überlebt?

    ich glaube nicht dass das öffentlich bekannt gemacht wird,

    allerdings war von gefundenen Leichenteilen die Rede,

    da kann sich jetzt jeder selber ausmalen was da alles passiert sein kann.


    sehr betrüblich auf jeden Fall das Ganze :-(


    aber ich möchte doch bitten das Thema jetzt nicht zu politisieren,

    immer dran denken: wir sind hier ein Techik-Forum! :yes:

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Hallo,


    um auf die Technik zu kommen:


    So ein Ausstieg ist ein Notfall.

    Es ist die letzte Möglichkeit, die Geschichte zu überleben.

    Zur Erinnerung:

    Bei ca. 600 Km/h mal eben das Kabinendach absprengen,

    und dann per Pyrotechnik mit dem Sitz in Richtung Erdumlaufbahn katapultiert.

    Da kann alles mögliche schief gehen:

    - Beim Absprengen vom Kabinendach können Teile den Piloten treffen.

    - Die Trennung von Sitz und Flugzeug kann unplanmäßig sein.

    - Wenn der Jet in Rückenlage fliegt, zielt das Katapult in Richtung Erdmittelpunkt.

    - Wenn die Gipfelhöhe zum Ausfalten des Fallschirms nicht erreicht wird, landet der Pilot mit 120 km/h auf der Erde.

    Ein Schleudersitz ist eine Möglichkeit zum Überleben.

    Keine Garantie.

    Im Film ist es immer ganz einfach.



    ...

  • Hallo,


    bitte meine Vokabel beachten.


    Ich schrieb von 'Gipelhöhe zum Ausfalten des Fallschirms', und nicht von 'Flughöhe'.


    Das passiert dann, wenn die Pyrotechnik nicht den erforderlichen Kick entwickelt.

    Also umgangssprachlich, wenn das 'Pulver feucht geworden ist'.



    ...

  • Hallo,


    nein.


    Der Starfighter war ein Schönwetterflugzeug, was man versucht hat an Mitteleuropa zu adaptieren.

    Zudem hatte man versucht alles einzubauen, was in Deutschland erforderlich war.

    Die Wartung des Flugzeugs war anfänglich 'eine Katastrophe'.


    Alle diese Gründe haben zu hohen Verlusten geführt.

    Wenn man die Piloten gefragt hat, dann waren die ganz begeistert von dem Jet.


    Beim Eurofighter hat man ein anderes Ersatzteilkonzept:

    Man legt sich nichts auf Lager.

    Wenn etwas zu ersetzen ist, wird es bei der Industrie bestellt.

    Die liefert dann (nach X Wochen).

    Man spart sich die Kosten der Ersatzteilbevorratung.


    Das hat natürlich Konsequenzen.


    Wenn z.B. eine Radmutter fehlt, bleibt der Jet eben im Hangar.

    Man bestellt eine Radmutter.

    MBB stellt dann ein Stück Radmutter her.

    Die LW-Werft baut ein Stück Radmutter ein.

    Naja, und dann geht es mit den anderen Teilen so weiter.


    Das spart Lagerkosten.

    Das spart Beschaffungskosten unnötiger Ersatzteile.

    Das spart Flugstunden.

    Das spart Sprit.

    Das spart Feinstaub.

    Das spart CO2.


    In der Summe ganz billig und Umweltfreundlich.



    ...

  • Auch die Verbundwerkstoffe, aus denen das Fluggerät gefertig ist, sind nicht wirklich gesund, wenn die daraus gefertigten Teile zersplittern oder verbrennen.

    Die Partikel sind mit Asbest vergleichbar.


    Die ganzen erfundenen Horrorszenarien irgendwelcher fachunkundiger Dörfis und Provinzpolitiker sind ebenfalls unerträglich.

    Die Presse ist ja leider mehr damit beschäftigt diese zu verbreiten, als Tatsachen zu berichten.

    "Was hätte alles passieren können...." oder "Nur knapp an einer Katastrophe vorbei..."

    Da fehlt doch echt nur noch "Das brennende Flugzeug traf einen Schulbus voller Kinder und schlug danach in eine Hundwelpenausstellung ein...."

    Vorsicht ! Beiträge können Ironie und Sarkasmus enthalten. Sie sind für seichte Gemüter und zu nah am Wasser gebaute Menschen nur schwer zu ertragen. :heuldoch:

  • Hallo,


    am Besten war die Forderung eines Politikers der Linken,

    man möge doch bitte die Ausbildung nur über unbewohntem Gebiet machen.


    Der hatte offensichtlich Null Ahnung von den Geschwindigkeiten der Jets,

    der zurückgelegten Wegstrecke über Grund pro Flugminute im Luftkampf.


    Demnach müsste man von Rostock bis Jena und von Braunschweig bis Görlitz die Bevölkerung

    in den Rest von Deutschland umsiedeln.


    So ist das, wenn man von (Militär)Technik keine Ahnung hat,

    sich aber in den Medien profilieren will.


    ...

  • Klar hat der Ahnung, zumindest eine Ahnung. Das sollte doch nur heißen, sie sollen die Pilotenausbildung ganz lassen und die Bundeswehr endlich abschaffen.


    Bei der ersten Meldung, die ich im Radio dazu gehört habe, sprach die Formulierung Bände. „Dabei kam nur der Pilot ums Leben.“ Achso, nur der Pilot, wenn‘s weiter nichts ist. Möglicherweise bin ich mittlerweile aber auch etwas empfindlich, was Meldungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland angeht. Die Meinungshoheit von denen geht mir ein wenig zu weit, mittlerweile.

  • Ich hoffe dass es deiner Überempfindlichkeit geschuldet ist und sich das NUR auf die Anzahl der Opfer und nicht auf das Opfer selber bezog.


    Aber ich glaube immer erst an das Gute und gehe daher davon aus, dass man mit dieser Wortwahl ausdrücken wollte, dass es schlimmer hätte kommen können. Immerhin ist ja positiv zu bemerken dass ein Pilot einen Zusammenstoß in großer Höhe bei hoher Geschwindigkeit überlebt hat

    und somit NUR ein Todesopfer zu beklagen ist


    immer positiv denken:thumbsup:


    und wenn dein Glas nur noch halbvoll ist, fülle um in ein kleineres! ;\D

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Alles soweit richtig. Meiner Meinung nach resultieren gerade solche solche Unglücke aus der mangelnden Erfahrung von Wartung und Piloten. Wie sollen die mit ihrem System vertraut werden, wenn sie keine Praxis bekommen? Beim Starfighter wurde die Situation auch erst besser, als natürlich konstruktiv nachgebessert wurde und den Piloten Flugstunden verordnet wurden. Auch die Ausbildung der Wartungscrews wurde verbessert. Dazu wurde eine Menge Geld in die Hand genommen. Wenn aber der Großteil der Flotte steht, ist sowas vorprogrammiert.

  • Deutschland ist nun mal ein sehr dicht besiedelter Flecken.Meines wissens findet doch eh schon der grösste Teil der Aus und Weiterbildung der Piloten im Ausland statt .Aber die Bundeswehr ist nun mal hier ansässig und nicht in Labrador also muss auch hier geübt werden. Traurig wenn ein Pilot sein Leben gelassen hat.


    Ich kann mir vorstellen, daß bei einem Luftkampftraining eine räumliche desorientierung eintreten kann was auch immer.Ich kann mich irren aber in den 70er 80er Jahrenn war doch mindestens einmal im Monat ein zwischenfall mit einem militärischen Fluggerät.Ich wüsste nicht , daß da jemand das Militär in Frage gestellt hat.Es war halt so .Ich habe das gefühl die Medien und gewisse Leute warten nur auf so was.In meiner Jugend ging es von morgens bis abends am Himmel ab . F 104 ,F4 ,Alpha Jet ,Mirage , Jaguar, A 10 , Broncos ,ganz selten mal ne B 52 mich hat es immer fasziniert.


    Im Nachbarort waren Amerikanische Nike stationiert da haben die halt Kriegerles gespielt.Heute sind Militärische Flieger bei mir wirklich selten.Einen Eurofighter hab ich bei uns noch nicht gesehen.Alle die jetzt herumeiern und heulen selber zu doof sind um mit nem Lupo bei Aldi zu parken.Der Job eines Kampfpiloten ist sehr anspruchsvoll und jederzeit auch gefährlich.


    Gruß Götz

  • Moinsen,


    warten wir erstmal die Auswertungen der Luftwaffe ab!


    Ob technisches oder sog. menschliches Versagen die Ursache war.


    Ich wohne im Einzugsgebiet des ehem. Militärflughafens Weeze der RAF; was hier in den 70er,80er Jahren los war...


    Mal eben um 22 Uhr Steilstart mit Überschallknall...ganz normal.


    Und die Starfighter aus Nörvenich tummelten sich auch...150m Tiefflug...da war als Osel vor Schreck die Buxe nass...C::pinch:


    Flugzeugabstürze: 70er J.,Canberra...die Piloten sind sitzengeblieben und haben das Flugzeug ausserhalb einer Ortschaft gelenkt.


    Mit A- Waffen bestückt:?:; bis heute weiss es keiner in der Öffentlichkeit.


    Im Ort gibt es für die engl. Kameraden ein Ehrenmal;


    Jaguar, Harrier, Buccaneer... hier sind zig heruntergekommen.... Gott sei Dank ohne menschlichen Schaden!

    Als ich Soldat war, bin ich zweimal mit dem Kübel ausgerückt zur Unfallstellen-Absicherung.


    Zur Zeiten der engl. Tornados (erster Golfkrieg) ist hier keine abgestürzt.


    Heutzutage ist die Bevölkerung sehr sensibel, weil es nicht mehr "Alltagsgeschäft" ist mit der Militärfliegerei.


    Gruss Pit

  • Moin auch,

    Moinsen,

    ...

    Heutzutage ist die Bevölkerung sehr sensibel, weil es nicht mehr "Alltagsgeschäft" ist mit der Militärfliegerei.


    Gruss Pit

    da hast du Recht, Pit. Bei solchem Wetter wie momentan ist früher immer um die Mittagszeit ein einzelner Flieger (ich hab immer gesagt, des is ein Aufklärer... :-D) mit Überschall und den dazugehörigen Doppelknall vorbei geflogen, das war normal bei uns im Grenzland... damals.

    Jetzt wenn sich hierher mal ein Überschallflieger verirrt, wird die Polizei gleich angerufen...:*:

    Auch wenn ein Dummkopf sein ganzes Leben
    in der Gesellschaft eines Weisen verbringt,
    wird er die Wahrheit sowenig erkennen
    wie der Löffel den Geschmack der Suppe!

    (Dhammapada)