Negerkeks, welche Qualitätsunterschiede gibt es?

  • Hallo zusammen,

    nachdem wir uns heute durch „zentimeterdicke“ Schichten von Lack, Spachtelmasse und Rost an Freddys Munga geschliffen haben, waren meine Negerkeks Bestände rasch aufgebraucht.

    Ich meine mich nich erinnern zu können dass diese in der Preisklasse von 4-5€ das Stück lagen, von der Standzeit wirkten sie so lala.

    Da nun eine neue Bestellung ansteht, interessiert mich, ob ihr eklatante Unterschiede bei den Scheiben der unterschiedlichen Preisklassen feststellen konntet?

    die Spanne reicht ja von 3-15€ das Stück. Lohnt sich der Kauf der Premium Variante?

  • Das ist jetzt nicht die Antwort die Du hören willst, aber ich halte von den Dingern nix, weil sich gefühlt die abgetragene Masse mit der des Negerkekses die Waage hält...


    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Heißluftföhn und einem gekürzten, scharf geschliffenen Malerspachtel gemacht, damit habe ich das ganze /8QP bis aufs Blech entlackt. Deutlich leiser und Staubfreier das ganze und auch noch relativ schnell.


    Sorry für :offtop:

  • da kann ich kristian nur zustimmen. den hauptteil erstmal mit fön und spachtel abmachen, danach dann noch mal mit dem keks drüber gehen.

    aber achtung: nicht zu viel hitze einbringen, vor allem nicht auf geraden flächen. beim borgward hatte ich danach wellen in den türen, die man so leicht nicht mehr raus bekommt.

  • Bei mir kommen die Kekse nur noch auf glatten Flächen zum Einsatz. Dann ist die Standzeit okay. Egal ob teuer oder billig.

    Sobald man über Kanten und Sicken rutscht, löst sich der Keks auf.

    Die glatten Flächen mit dem Keks, weil es am schnellsten geht, die Sicken und Kanten mit dem Sandstrahler, dann noch mal kurz mit dem Strahler über die Fläche, damit der Lack besser haftet.


    Gruß Jozi.

  • Beim Entlacken stimme ich mal in den Chor ein. Kristians Vorschlag macht am wenigsten Sauerei. Bei mir ging das nicht so gut, darum habe ich in den sauren Apfel gebissen und den Lack größtenteils mit der gezopften Drahtbürste auf dem Winkelschleifer abgebürstet. Macht eine wahnsinnige Sauerei, geht aber relativ flott. Edelstahlbürsten arbeiten gefühlt schneller als Normale.


    Aber es gibt definitiv Unterschiede in der Qualität der Negerkekse. Am Besten haben bis jetzt die von Pferd funktioniert. aber 10 Euro/St. ist schon eine Ansage... Von Normfest gibt es seit kurzem so orangefarbige Scheiben, die funktionieren auch sehr gut.


    Grundsätzlich muß man bei den Dingern immer höllisch aufpassen daß sie immer von der Kante ablaufen. Einmal aufgelaufen: Müll. Ist halt systembedingt. Wenn man das beachtet, können die auch länger halten. Trotzdem braucht man wahrscheinlich ein dutzend Negerkekse für die Arbeit, die eine Drahtbürste erledigt.

  • Ich hake auch nochmal kurz mit der Erfahrung von 2 Komplettrestaurationen ein > die Dinger sind auf "stabilem" Untergrund wie verwinkelte Rahmentunneln etc. echt praktisch, aber sobalds ans dünne Blech geht oder große Flächen damit zu säubern sind, Finger weg - das ist schlecht für den Untergrund und/oder für den Geldbeutel.


    Zu Beginn der Restauration hab ich mir hier eingedeckt Werkstattprodukte (da hab ich eigentlich alles her - vorallem Zeug das bei Restos haufenweise draufgeht) - das tut dann nichtmehr SO weh wenn die Scheibe nur noch 4€ kostet bei größerer Bestellung.

  • Serwus Leute,

    ich benutze die Teile auch ganz gerne! Allerdings erst im "zweiten" Arbeitsgang. Zuvorderst habe ich auch gute Erfahrungen mit Wärme und Spachtel gemacht,und da jetzt aktuell mit dem Multimaster Werkzeug. Spachtelaufsatz drauf und das jeweilige Medium verschwindet Ratzfatz vom Blech.Geht besonders gut bei Meterdicken Unterbodenschutz und Karroseriedichtmasse!:-O Dann nochmal mit dem Keks drüber, sauber is:thumbsup:

    Ich habe meine für 4,- das Stück auf der Veterama gekauft und dann vom Freundlichen Händler bei Abnahme von 20 stk auch noch zwei Geschenkt bekommen:H:.

    Die waren von Pferd und sind ganz gut. Allerdings habe ich auch nicht sonderlich Unterschiede zu billigeren oder Noname Teilen feststellen können!


    Staubige Grüße

    Sascha