Kühlwasserausgleichsbehälter für Unimog 2010 ('52)

  • Hallo zusammen,


    ich suche für unseren 1952er Unimog 2010 einen Kühlwasser-Ausgleichsbehälter - ich habe bereits einen für einen Unimog 401 besorgt - leider passt dieser nicht.

    Alternativ: kann mir jemand den anderen Behälter abdichten? Ich habe hier mehrere Kühlerbauer und niemand will da dran.

  • Hallo Till,


    frag doch mal bei Mogworld nach, lt. Webseite reparieren die da auch Kühlwasserausgleichsbehälter:

    https://mogworld.de/de/restaur…ratur-instantsetzung.html

    Wie die arbeiten, kann ich dir allerdings mangels eigener Erfahrung leider nicht sagen.

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



    Einmal editiert, zuletzt von Gandalf ()

  • Hallo zusammen,


    anbei die Bilder - nachgearbeitet wurde wohl hier mit Weichlot - ich bin optimistisch, dass mir jemand helfen kann. Der Unimog ist bereits _komplett_ restauriert.


    Es fehlt nur noch:


    1. Der Kühlwasserausgleichsbehälter

    2. der Kfz Brief von 1952 für das genaue Datum der ersten Zulassung (Punkt 3.)

    3. Gutachten (bereits beauftragt :-)


    Gandalf ich habe dort bereits nach deinem netten Hinweis angefragt.




  • Edit: Absage aus Wuppertal: können die nicht machen

    Hm, schade. Gibts ne Begründung, warum in diesem Fall nicht?

    Immerhin machen die ja eigentlich dezidiert Werbung dafür?


    Btw., schöner Mog :thumbsup:

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Sonst frägst halt mal in der Unimog Community nach, da gibts ja recht viele Fachleute für so alte Mogs.


    Edit - hab grad auf die Schnelle mal gesucht, da gibts schon einen Beitrag:

    https://www.unimog-community.d…er-unimog-411-t52512.html

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Hi,


    Hamburg ist kein Problem für mich - bin einmal im Monat dort. Ich checke morgen nochmals wo genau die Leckage ist und dann frage ich dort an.


    Danke für die Blumen - das Fahrzeug ist in jedem Fall sehr toll geworden!

  • Hallo,


    wenn man sich die Fotos vom Behälter so ansieht,

    scheint der Konstrukteur folgende Fertigung im Auge gehabt zu haben:


    Zwei Hälften (aus Messing) tiefziehen.

    In der Lötnaht ein paar 'Abstandsnockerl' einformen.

    Flußmittel auftragen.

    Lötdraht auflegen.

    In den Ofen zur Lötung.


    Nach dem Verlöten der beiden Hälften werden die Befestigungspunkte ausgestanzt.

    Zur Verstärkung mit Hülsen vernietet.


    Hätte er an den Befestigungspunkten den Blechüberstand um das Maß der ausgestanzten Befestigungspunkte

    nach außen vergrößert, wäre alles problemlos gewesen.


    Leider sind im Bereich der Befestigungspunkte die Auflagelängen für die Lötnaht extrem klein.


    Wie saniert man das ?


    Viele Klempner kennen den Unterschied zwischen Schweißen und Löten auch nicht.

    (Erfahrungswerte)

    Für das Löten braucht es Auflageflächen mit Lötspalt.


    Ich würde den Hülsenniet (mit Drehmel) wegschleifen.

    Dann ein 3 cm U aus Messingblech biegen.

    Innen sauber schleifen.

    Mit Fittinglotpaste (schwarz) bestreichen.

    Einen Lötspalt oben und unten von 0,1 bis 0,2 mm vorsehen und fixieren.

    U von der Seite her aufschieben.

    Dann mit weicher Flamme mit Lötdraht mit hohem Bleianteil verlöten.


    Neuen Befestigungspunkt auswärts bauen,

    und den Behälter nur klemmen.



    ...

  • Moin Chris,


    ich habe angerufen: ja grundsätzlich ja - ich soll das Teil zur Befundung mal schicken!


    Ich warte nun noch auf Rückmeldung von hier aus dem Forum und sonst schicke ich das Teil mal nach Altona.

  • Das wäre doch das beste, wenn die Profis das Originalteil instandsetzen können. Die Stelle selbst ist natürlich doof konstruiert, wie TDV schon angemerkt hat.


    Löten dürfte nicht so ganz einfach sein an der Stelle - das Material muss ja erst gereinigt werden bevor es losgehen kann. Wenn da schon eine Weile Kühlwasser durchgesuppt ist, könnte das schwierig werden.


    PS: Schöner 2010 :)

  • Hi,


    lange hat es nicht durchgedrückt - das Fahrzeug stand ca. 30 Jahre trocken und wurde aufwändig aufgearbeitet:


    1. Fahrerhaus instandgesetzt und frisch lackiert

    2. Rahmen neu lackiert

    3. Anbauteil alle erneuert

    4. Ladefläche neu

    5. Sitzebezüge neu

    6. Verdeck neu (ist nun auch drauf)

    7. Instrumente im Innenraum ergänzt (hatte noch was in MB Tüten und Kisten an einem Konvolut ;-)


    mechanisch war alles in Ordnung, hat kaum Betriebsstunden gehabt bis zur Rente.

  • Moin SDP,

    ich habe jetzt erst Deinen Beitrag gelesen, hattest Du inzwischen Erfolg mit einer Reparatur? Anhand des einen Bildes kann man erkennen, dass es kein Böhringer-Behälter ist, somit könnte ich Dir einen passenden Behälter anbieten.

    Gruß aus Hamburg

    Thomas