435 U1300L Anschaffung

  • Moin Unimogfreunde,,:)


    ich spiele mit dem Gedanken nächstes Jahr meinen Fuhrpark um einen Mog zu erweitern. Und zwar mit einem 435 U1300L mit Plane und Spriegel.

    Soll kein Reisemobil werden, nur zum Spaß haben und für den Wald:feuer: (Maximal 150km Stecke)

    Ich habe mich fleißig durch die 1300L beiträge gelesen, ich habe trotzdem einige Fragen:


    -Wie sieht es mit den Erhaltungskosten aus? Reperaturen würde ich, soweit es geht, selber machen.:schweißen:

    -Wird viel Spezialwerkzeug benötigt?

    -Sind die mit dem OM352 mit dem UG3/40 und deren Achsen/Vorgelegen wirklich so Schlecht wie einige erzählen oder ist das eher eine Glaubensfrage?

    -Was sind realistische Preise? Die variieren in den Anzeige ja von 14t€ bis 23t€

    -Wie ist die Ersatzteilversorgung?

    -Gibt es Spezielle Verkäufer für Teile oder nur die Bucht und MB?

    -Ich habe gesehen das die Pioniergerätesatz-Fahrzeuge eine Vorbauwinde haben, ist das bei allen möglich oder ist das eine Sonderausstattung?

    -Gibt es verschiedene Variianten?


    Das müsste es erstmal gewesen sein.


    Schonmal vielen dank


    Gruß Benny

  • Moin Benny...

    ...der 352er Saugdiesel ist, wenn man regelmäßig nach Öl und Wasser schaut eigentlich unkarputbar...das UG 3/40 Getriebe ist manchmal etwas zickig beim schalten, wenn das Fahrzeug, das Öl im Getriebe kalt ist...die meisten 1300L verlieren Öl aus den Vorgelegen, hauptsächlich vorne auf der Fahrerseite. Das Öl ist allerdings nicht weg, sondern sammelt sich im Achsrohr der Vorderachse. Somit muß dann ab und an Öl in der Vorgelegen aufgefüllt werden und der Ölstand in der Vorderachse reguliert werden. Abhilfe schafft da die Nachrüstung einer Vorgelegeentlüftung aller Franz Mur.

    Sehr zuverlässige Fahrzeuge, die wirkluch Spaß machen. Ich fahre jetzt seit 7Jahren den 1300L, habe mir letztes Jahr einen anderen gekauft, Reparaturen bei meinem ersten Mog...Fehlanzeige...immer mal Kleinkram, mal ein Leuchmittel ersetzen, oder so. Motor, Getriebe, Achsen 6 Jahre ohne Probleme. Im Durchschnitt pro Jahr so zwischen 6 und 8 Tsd Kilometer gefahren.

  • MoinMoin!


    Ich stimme der Aussage von Jens vollkommen zu. 30 Jahre alte Gummis aller Art müssen gelegentlich mal gewechselt werden, aber solange überll immer die richtige Menge Öl ist, extrem unproblematisch. Aber alles laut und sehr einfach gehalten, Reisemobilbau, falls sich der Verwendungszweck mal ändert, ist möglich aber aufwändig.


    Aber hau rein, das macht alles viel Spaß!

  • Hallo Benny,


    die Seilwinde war Sonderausstattung und kann mit etwas größerem Aufwand nachgerüstet werden.

    Ich sage wohl weißlich größerem Aufwand, da Du die Kupplungsglocke demontieren musst und hier ein Zapfwellengetriebe anbringen muss. Dazu kommt noch die Mechanik für das schalten des Zapfwellengetriebes. Natürlich kommt noch die Kardanwelle und das Zapfwellenlager dazu. Ebenfalls fehlen die Rahmenverstärkungen und die Anbauböcke.


    Dann geht es weiter mit Druckluft und Elektrik damit die Seilwinde in Betrieb genommen werden kann und letzten Endes fehlt natürlich die Seilwinde mit Rutschkupplung (diese ist nicht in der Winde verbaut).


    Also lange Rede kurzer Sinn, wenn die original BW-Seilwinde gewünscht ist, so dann ein Fahrzeug mit Winde kaufen.


    Sonst schließe ich mich den Vorrednern an, und auch die ET-Versorgung ist unproblematisch. Auch findet man im Netz immer wieder Gebrauchtteile.


    Meine Fahrzeuge haben auch noch den Saugdiesel verbaut.

    Habe bei mir mal die Einspritzdüsen gezogen und zum Boschdienst zum reinigen und abdrücken gebracht. Seit dem stinkt er nicht mehr so, da nach Aussage des Boschdienstes der Sprit nicht mehr zerstäubt wurde sondern als Strahl eingespritzt wurde. Dafür benötigst Du dann etwas Sonderwerkzeug.

  • Moin,

    danke für eure Antworten! Das klingt schon mal gut. =)


    Ich habe davon gelesen das die Watanlage außer Betrieb genommen werden soll. Macht das wirklich sinn und was bringt das?


    Die Mogs mit Winde sind wohl selten. In den Angeboten habe ich immer nur welche ohne Winde gefunden.


    Gruß Benny

  • Ich geb jetzt ungern den Spielverderber, aber ich denke, man muß das ganze etwas dezidiert betrachten.

    Ein Unimog ist ein recht komplexes Spezialfahrzeug - schon immer. D.h., es ist viel aufwendige Technik verbaut.

    Die KANN ewig halten, muß es aber nicht. Zudem kommt es natürlich auch drauf an, was schon im Rahmen

    einer Inst mal getauscht - oder auch gepfuscht wurde (vielleicht meldet sich Unimog-Danny noch zu dem Thema :pfeif:).

    Bei mir z.B. kommen gerade so nacheinander alle Dichtungen an Vorgelege, Achsen, usw. Das wäre im Prinzip nicht

    weiter tragisch, die Dinger sind min. 30 Jahre alt und geben halt irgendwann den Geist auf. Das Problem sind nicht die

    Kosten für die Dichtungen, sondern der Aufwand, um da ran zu kommen. Bei mir wandert z.B. das Öl des VA-Diffs

    durch die kaputte Dichtung ins Schubrohr (das Problem haben vermutlich viele, ohne daß sie es wissen...).

    Um die Dichtung zu tauschen, muß die Vorderachse weg. Das sind so Aktionen, die einen "Otto-Normal-Schrauber"

    an seine Grenzen bringen. Manche können das vielleicht, ich kanns nicht, vor allem Aufgrund mangelnder

    Werkzeuge. Das Ding ist halt ein LKW, kein Auto. Div. Dichtungen an Vorgelegen und Kupplungs-Geber-/Nehmer-

    Zylinder habe ich auch schon hinter mir. Bei anderen Kollegen ist das Getriebe mit relativ geringer Laufleistung

    in die ewigen Jagdgründe gewandert - dazu gibts auch Beiträge hier im Forum. Das kostet dann halt mal richtig Geld.

    Man sollte daher zur Not auf einen vierstelligen Betrag für Reparaturen oder Ersatzteile zurückgreifen können, ohne

    daß man Privatinsolvenz anmelden muß. Wie gesagt - alles kann, nix muß ;-)

    Das Blöde an der Sache: Sobald man drin sitzt, den Schlüssel umdreht, den 6l-Diesel (ein Motor, der den Namen

    "Motor" auch verdient hat, weil es halt ein Motor ist und kein Motörchen) anschmeißt, und somit der Nachbarschaft

    optisch, akustisch und olfaktorisch sehr deutlich signalisiert, daß hier definitiv KEIN grüner Ökototalitarist wohnt...

    dann stellt sich ein wohlig-warmes Gefühl in der Bauchgegend ein, die Ohren kriegen von den Mundwinkeln

    Dauerbesuch, und der ganze Ärger, die ganze Kohle ist dir in dem Moment grad scheißegal... :thumbsup:

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



    Einmal editiert, zuletzt von Gandalf ()

  • Servus Benny,


    stimmt, die Mogs mit Winde sind eher selten. Ab und zu gibts mal einen mit Stromaggregat.

    Bin zwar noch nicht so lange dabei, aber wenn die Watanlage a.B. ist geht meines Wissens der Schutz der Getriebe und Achsen bei Wasserdurchfahrten verloren, da diese nicht mehr unter Luftdruck gesetzt werden bzw. ein Wassereindringen nicht mehr verhindert werden kann.

    Die Experten können hier bestimmt mehr dazu sagen ;-)

    Meine ist noch in Betrieb.


    Ich hoffe du findest einen und infizierst dich mit dem Mog-Virus, welches zu Dauergrinsen beim fahren führt...!


    Grüße Adrian

  • Hallo Benni!


    Ja ein Unimog ist ein tolles Gerät. So lange nichts dran kommt. Weil, wie Gandalf schreibt, ein 30cent Dichtungsring einen Wekstattaufenthalt im vierstelligen Bereich zur Folge haben kann. Ersatzteile gibt's momentan noch. Aber auch da können Preise teils extrem schwanken.

    Selber machen kann man, Werkzeug und Können voraus gesetzt. Ich persönlich lasse einen bekannten Landmaschinenschlosser meinen Unimog warten. Der hat großes Werkzeug und ist größere Mengen an Betriebsstoffen gewöhnt. :thumbsup:


    Aktuell sehe ich da einen Trend, der mir nicht gefällt: Der Unimog (4x4 LKWs allgemein) ersetzen die Yacht. Der pensionierte Dr. Dipl. Ing. kauft sich kein Boot mehr sondern ein 4x4 Ultra Offroad Weltreisemobil. Das hat die Preise von den Militär Unimogs extrem nach oben gedrückt, weil Geld halt meistens keine Rolle spielt. Vorher wurden unsere Mogs eher belächelt: "Wat willste denn damit? Hat ja keine Zapfwelle und nichtmal ne Hydraulik.."

    Aber jetzt sind sie "in". ;-)


    Aber ich möchte dich auch beruhigen: ein 1300 mit OM352 ist ein tolles Fahrzeug. Diese werden von der Weltreise-Fraktion meist von vornerein ausgeblendet, da dort der OM 366 mit "schnellen Achsen" als Must-have gilt. Deshalb auch einfacher zu bekommen als ein Turbomog.

    Der 1300 mit 352 tut als Fahrzeug genau das, wofür es beschafft wurde: Mensch und Material sicher durch mitteleuropäisches Gelände bringen. Wenn du ihn genau dafür einsetzt, solltest du lange Spaß daran haben. Was der Unimog meines Erachtens nicht mag, sind lange, schnelle Autobahnfahrten mit einem Wohnaufbau nahe am Maximalgewicht. Aber dazu wurde er auch nie konzipiert. ;-)

    Und genau deshalb würde ich ihn auch lassen, wie er ist. Thema Watanlage: die schützt deine Achsen und Vorgelege vor eindringendem Wasser. Aktiv wird sie erst bei eingelegtem Allrad. Der dann auf die Dichtungen herrschende Druck, in Verbindung mit deren Alter und ggf langer Fahrt (Hitze) können dir die Dichtungen zerlegen. Deshalb wird die Anlage wohl teils abgeklemmt. Aber ich hab mir ein mal das Vorgelege voll Wasser gezogen, weil ich nach alter Iltis-Manier den Allrad erst zugeschaltet habe, als ich ihn brauchte. Da war ich aber schon halb durch den Fluss. :dev:


    Nimm dir jemanden mit, der was vom Unimog kennt. Speziell sind halt die Vorgelege. Ansonsten ist es ein normaler, ziemlich minimalistischer LKW. ;-)


    Gut Mog!

    Pitter

  • Zum Thema Watanlage: ganz deaktivieren würde ich sie auch nicht, allerdings möchte ich sie so umbauen,

    daß ich sie selber zuschalten kann, also die Zwangssteuerung über den Allrad-Hebel umgehen.

    Näheres hierzu: http://www.derullimog.de/ (sehr interessante Seite mit vielen technischen Infos).

    Hintergrund: Die Watanlage setzt, wie gesagt, Achsen, Getriebe, usw. unter minimalen Druck (0,2 bar),

    damit bei Wasserdurchfahrten kein Wasser eindringen kann. So weit, so gut.

    Das bedeutet aber auch, daß -gerade bei langen Allradfahrten im Gelände- die Dichtungen beständig dem

    Überdruck ausgelegt sind. Tut u.U. auf Dauer nicht gut. Und wenn jetzt noch mal das Druckregelventil hops

    geht, drückts dir die ggf. die vollen 18 bar in die Achsen, das ist quasi der Supergau. Deshalb sollte man

    ab und zu den Druck der Watanlage prüfen, Anweisung gibts im WHB. Hab ich letzte Woche erst gemacht,

    eben weil bei mir ein Dichtring in der Achse kaputt ist und nach ner kleinen Allrad-Runde das Vorderrad

    komplett mit Öl eingesaut war, und daher die Vermutung mit dem Überdruck in den Achsen naheliegend war.

    Die Sorge hat sich dann erfreulicherweise als Unbegründet herausgestellt, Druck ist eher zu wenig.

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  • Wenn Simon mich so nett bittet, werde ich meine Erfahrungen auch mal zum besten geben.

    Prinzipiell kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen.

    Man muss sich immer im Klaren sein, dass man einen Oldtimer kauft der ggf. schon jahrelang irgendwo ohne Bewegung rum stand.

    Das Kaufargument für den ersten 1300L war der Motor. Tauschmotor der wie frisch aus der Kiste aussähe und keine 2000km runter hatte.

    Das war leider auch das erste. was einen quasi Totalschaden hatte.

    Die Verzahnung der Welle wo Motor und Getriebe zusammen geflanscht werden war zusammengerostet. Entweder durch einen trockenen Zusammenbau oder durch eine lange Standzeit vor der Aussonderung. Das Ergebnis war jedenfalls, dass das Passlager der Kurbelwelle be jedem kuppeln einen Schlag bekommen hat. Die Lagerschalen waren ausgerissen hatten sich mitgedreht und in der Welle und dem Motirblock zu Riefen geführt. Zum Glück wurde das ganze durch Späne beim Ölwechsel festgestellt, bevor es zu einem kapitalen Motorschaden während einer Ausfahrt kam. Kosten in dem Fall 10k € für eine Motorüberholung.


    Das geschilderte Problem kann dir bei jedem Fahrzeug der Vebeg etc. widerfahren. War beim Fahren nicht feststellbar. Dieses Risiko hast du leider immer, auch wenn es bestimmt ein sehr seltene Kombination ist.

  • Hallo Leute,

    ich habe ich dienstlich ein paar Jahre mit Unimogs zu tun gehabt. BM 435 und 437. Auch bin ich im Besitz der original Unimog U1300 TÜV Unterlagen (die allerdings wenig aussagefähig sind, weil sie eigentlich recht wenig mit dem tatsächlichen Fahrzeug zu tun haben). Aber immerhin habe ich die original ABE-Unterlagen vorm verschrotten bewahrt, was ich eigentlich nicht dürfte.

    Beim Unimog muss man auf 2 , eigentlich 3 grundsätzliche Eigenschaften gefasst sein (Laut Aussage meines ehemaligen Chefs, der von seinem TÜV Sachverständigendasein etliche Jahre Konstrukteur bei Unimog war) und dann fast 30 Jahre der Unimog TÜV Sachverständige: erstens: ein Unimog ist niemals richtig kaputt, aber auch niemals richtig heil, zweitens: beim Unimog sind alle Teile schwer und es ist schlecht dran zu kommen, und natürlich ist das alles schlecht und kompliziert zu schrauben, drittens: es kostet immer LKW Preise.

    Ansonsten: Hallo Leute, was erwartet ihr denn von 30+ Jahren totgestandenen Fahrzeugen mit ohne oder falscher Wartung grade mal und "nur" 20000 km Laufleistung, die eventuell vor 20 Jahren erbracht wurde. Das sind auf die durchschnittliche Lebensdauer von 30 Jahren von 666 km pro Jahr. Es ist aber bekannt, dass ein Fahrzeug um die 3000 km pro Jahr braucht, um am Leben gehalten zu werden und die Dichtungen auch funktionieren, von Ausnahmen abgesehen.

    Die ET-Lage beim Unimog für die BM 435 und 437 ist eigentlich recht gut, weil noch viel zu viele davon im täglichen Gebrauch sind. Nur BM 435 sind halt nicht mehr allgegenwärtig lagernd und die jungen ET-Leute sich mit dem BM schwer tun.

    Schönen Abend noch

    Wolf Dose

    @ Gandalf: Wenn die Be- und Entlüftungsanlage der Aggregate "zu" ist, dann schafft der Temperaturunterschied zwischen kalt und warm auch fast die 0,2 bar. Wenn es also pieselt, dann ist die Dichtung halt totgestanden. Ansonsten stimme ich deinen Satements voll zu. Ist leider so .

    NS.: Willst du Mog fahren must du damit leben. Habe genau dieses Thema vor 2 Wochen mit einen Unimog-Sammler im Nachbarort besprochen, der auch Forumsmitglied ist.

  • Dann mach ich mich mal langsam auf die Suche. Bis nächstes Jahr ist ja noch ein bisschen Zeit.

    Der wichtigste Rat, den man dir hier geben kann:

    Such dir jemanden in der Nähe, der Ahnung hat, und nimm diesen mit zu der Besichtigung.

    Alleine und ohne Ahnung gehst du hoffnungslos unter. So ein Mog hat ganz viele Stellen,

    die man sehr genau unter die Lupe nehmen sollte. Die Check-Liste, die in der Unimog-

    Community kreist, hat viele Seiten.

    Die Mog-Fahrer sind ja erfreulich gut vernetzt - du findest am Schnellsten Gleichgesinnte

    in deiner Regionalgruppe des Unimog Club Gaggenau. Geh zu den Stammtischen, mach dich

    mit den Leuten bekannt, und such dir einen, der Ahnung hat. Tipp: Wie so oft ist das meist

    nicht der mit der größten Klappe, der immer am lautesten tönt, sondern eher der ruhige

    Typ, der im Eck sitzt und zuhört, nicht so oft was sagt, aber wenn er was von sich gibt,

    hat das dann Hand und Fuß.

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Gandalf,

    ich muss dir wieder Recht geben. Den Dauerschwätzern hört man besser nicht zu. Die Stillen in der Ecke können in 99% aller Fälle die deutlich besseren Hilfen/Vorschläge zum Problembehen geben, meist besser als die aus den Unimog-Werkstatt. Ist leider so, wie ich aus meiner dienstlichen und privaten Erfahrung , auch durch wissende Kollegen weiß. Und genau das ist der Grund, warum ich keinen U1300 habe. Nur nach 37 Jahren mit einem M715 habe ich bei meinem Alter keinen Bock mehr, mich in dem U1300 definitiv einzuarbeiten. Meine Karre kenne ich. Obwohl, ein U1300 wäre schon nicht schlecht... Und wird auf der Autobahn mit 83 km/h deutlich eher akzeptiert als mein M715.

    Viele Grüße

    Wolf

  • Dann das Modell mit "schnellen Achsen".


    Ich weiß nicht warum alle von den schnellen Achsen reden! Keiner redet darüber das die schnellen Achsen dem langsamen Motor geschuldet sind, denn der OM366 hat nicht die selbe maximale Drehzahl wie der OM352/OM353.


    Wenn Du die schnellen Achsen hast, dann musst Du den OM366A aus dem Auto ausbauen und einen OM352/OM353 reinbauen. Das bringt dann eine höhere Endgeschwindigkeit!


    Der Vorteil der schnellen Achsen liegt nicht in der Endgeschwindigkeit sondern darin das der Motor leiser ist durch die geringere Drehzahl.

  • Hallo Pit,


    habe gerade nochmals in der Tdv nachgelesen, die schnellen Achsen sind tatsächlich schneller, nämlich ganze 2,9km in der Stunde. Ob das allerdings soviel ausmacht? Laut Tdv sind das 81,7 zu 84,6 km/h. Allerdings ist mein zweiter Unimog (OM353) in der Ebene auch seine 85km/h laut Tacho marschiert. Gott sei dank hat der alte Drehzahlmesser keinen roten Bereich. :pinch:


    Um es in Zahlen zu fassen, der OM352/OM353 hat eine Drehzahl von ~2800 Touren bei 80km/h, der Drehzahlmesser geht hier bis 3000 1/min. Wenn ich richtig informiert bin läuft der Unimog mit dem OM366 seine 80km/h bei ~2400 1/min, den Endbereich des Drehzahlmessers kenne ich bei dieser Variante leider nicht.


    Ich hoffe damit zur allgemeinen Verwirrung beigetragen zu haben.