Hella LED Lichtscheiben für Unimog, Wolf, Kat, Leo und Marder usw.

  • rammigani

    Hat den Titel des Themas von „Hella LED Lichtsscheiben für Unimog, Wolf, Kat, Leo und Marder usw.“ zu „Hella LED Lichtscheiben für Unimog, Wolf, Kat, Leo und Marder usw.“ geändert.
  • Hallo,


    hat jemand die Teile schonmal verbaut?

    Obwohl der Anschluß ja eigentlich im Handbuch erklärt ist, erschließt sich mir nicht, wozu der darin und an den Klemmen erwähnte Widerstand da ist. In der Anleitung ist beschrieben, daß er da sein kann, aber es wäre interessant zu wissen, wozu überhaupt. Im günstigsten Fall wäre es eine Blinkerkontrolle.

    Leider steht nirgendwo, wie groß und wie belastbar er sein muß.


    Weiß hier jemand näheres?


    VG

    Andreas

  • Servus,

    verbaut ja , funzt auch soweit, der erwähnte Widerstand ist für die Bremslichtüberwachung, beim Iltis nicht notwenig.

    Grundsätzlich brauchts entsprechend der Funktion einen Leistungswiderstand,

    .... und da geben die LED´s beim Blinken keine ca 18 W und gehen ziemlich schnell......sollte lösbar sein

    Bin da noch am testen ....

  • Hallo Christian,


    Hella sagt in der Bedienungsanleitung, man soll das Blinkrelais tauschen und gibt auch Ersatztypen an. Das halte ich nicht unbedingt für sinnvoll (zumal beim Einsatz im Anhänger auch nicht möglich), insbesondere, wenn die Blinker vorne unverändert bleiben. Wahrscheinlich bleibt nichts anderes übrig, als im Rücklicht parallel zum Blinker einen entsprechenden Lastwiderstand einzubauen.


    VG

    Andreas

  • Hm... bin ich der Einzige, der diese Dinger mit eher gemischten Gefühlen sieht?

    Mal ketzerisch gefragt: warum sollte man das bewährte System aus einzelnen

    Lampen gegen ein elektronisches LED-Panel wechseln?

    Es paßt weder vom Aussehen noch vom Leuchtmittel her zu den Fahrzeugen,

    und vor allem: wenn eine der LEDs oder gleich die ganze Elektronik in die ewigen

    Jagdgründe eingeht, muß das komplette Teil ersetzt werden.

    Theoretisch müßte dann ja auch immer so ein Ersatzteil im Fahrzeug liegen, falls

    unterwegs ein Austausch fällig wird.


    Gruß

    Simon

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



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  • gemäß dem Motto: haben ist besser als brauchen........:engel:


    klar ist das völlig unnötig, aber das sind unsere KFZ doch auch ;P


    sind wir nicht alle ein bisschen :verrueckt:

    Gruß Andreas ,:)


    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
    (Heinrich Heine)


    1./PzBtl 213 - FM Grp.

    (1987/88 W15)


    31078057ns.jpg


  • Servus,

    verbaut ja , funzt auch soweit, der erwähnte Widerstand ist für die Bremslichtüberwachung, beim Iltis nicht notwenig.

    Grundsätzlich brauchts entsprechend der Funktion einen Leistungswiderstand,

    .... und da geben die LED´s beim Blinken keine ca 18 W und gehen ziemlich schnell......sollte lösbar sein

    Bin da noch am testen ....


    Moin Andreas und Christian,

    die in der Bedienungsanleitung beschriebenen Leitungswiederstände werden für die Blinker benötig oder alternativ ein anderes Relais.


    Die Leitungswiederstände brauchts Du damit die Blinker ordnungsgemäß arbeiten, sprich das die Blinkfrequenz stimmt so wie wenn Glühbirnen verbaut sind. Das wird durch die Leitungswiederstände erreicht oder Alternativ durch den Austausch des orginalen lastabhängigen Relais gegen ein lastunabhängigem Relais.

    Das lastunabhängigen Relais ist die einfachere Variante im vergleich zu den Leitungswiederständen.

    Ein weiterer Vorteil ist das es 1 mögliche Fehlerquelle weniger pro Blinkerleitung gibt, da ich dann nur 1 Verbindungstelle in der Blinkerleitung habe und nicht 2 Stück wie an dem Wiederstand welcher in reihe in die Blinkerleitung gebaut wird.

    Ein paralleler einbau zum Blinker bringt garnichts, den der Strom nimmt immer den Weg des geringsten Wiederstandes ! Der Strom fließt dann weiterhin durch die LED (da nur ein kleiner Wiederstand) und nicht durch den parallel geschalteten Wiederstand.


    Von dem her würde ich persöhnlich schauen das ich ein passendes lastunabhängiges Relais bekomme und dieses gegen das orginale Relais austausche. Dann kann es Dir egal sein ob Du vorne noch normale Glühbirnen in den Blinkern hast oder auch LED's und beim Hängebetrieb ist es auch egal ob dieser dann mit Glühbirnen oder LED's ausgerüstet ist.


    Die restlichen funktionen von dem LED- Rücklich sind Lastunabhängig, da es da nur entweder an oder aus gibt im Dauerbetrieb.


    Hoffe es bringt etwas Licht ins Dunkel der Bedienungsanleitung:pfeif:

  • Hallo,

    Ein paralleler einbau zum Blinker bringt garnichts, den der Strom nimmt immer den Weg des geringsten Wiederstandes ! Der Strom fließt dann weiterhin durch die LED (da nur ein kleiner Wiederstand) und nicht durch den parallel geschalteten Wiederstand.

    leider unterliegt Dir hier ein Denkfehler. Die Blinker selbst dürften einen eigenen, in die Baugruppe integrierten Vorwiderstand haben. Da einen Widerstand in Reihe vorzuschalten wie von Dir vorgeschlagen bringt überhaupt nichts, da dem Blinker dann nicht mehr die volle Betriebsspannung bekommt. Der Widerstand muß parallel dazu geschaltet werden, weil ja das Ziel ist, den höheren Stromverbrauch der Glühlampe zu simulieren und demzufolge einen Stromfluß an der Blink-LED vorbei zu produzieren. Dem Blinker ist das letztlich egal, weil er ja seine 24V bekommt, aber mit dem Widerstand dran denkt das Blinkrelais aufgrund des höheen Parallelstromes, es wäre eine Glühlampe angeschlossen und liefert (bei richtiger Dimensionierung des Widerstandes) den richtigen Blinktakt.


    VG

    Andreas

  • Moin Andreas,


    zugegeben, ich bin jetzt nicht der Elektroniker und mit diesen Rücklichtscheiben hab ich Null erfahrungen.

    Doch ich gehe jetzt mal von meiner Berufserfahrung als Motorradmechaniker bei einem alt eingesessen Motorradmarke

    aus dem Nachbarland Österreich, aus.

    Da haben wir etliche ältere Kundenmotorrader auf LED-Blinker umgerüstet.

    Der einfachheit halber wurden die Glühlampenblinker durch LED-Blinker ersetzt. Je nach wunsch oder bedarf nur die hinteren oder alle vier.

    Damit die dann so funktioniert haben sie sie sollten, haben wir das "alte" lastabhängige Relais gegen ein neues lastunabhängieges Relais getauscht.

    In den paar Jahren wo ich dort gearbeitet habe, sind mir zwei oder drei Umüstungen aus der Anfangszeit der LED's untergekommen,

    welche mit Wiederständen gemacht wurden.

    Diese waren entweder in die Zuleitung am Blinker bzw die Ableitung eingelötet und zwar in Reihe. Damit haben die LED-Blinker in Verbindung mit

    dem lastabhängen Relais funktioniert.


    Von dem her wüßte ich jetzt keinen Grund, warum das bei 24V anders sein sollte als bei 12V.

  • Wenn ein Verbraucher, egal ob Lampe, Zündspule, Motor, usw. für eine Nennspannung ausgelegt ist und auch an ein Bordnetz dieser Nennspannung angeschlossen wird, dann kann man um ihm die entsprechende Leistung zukommen zu lassen nie einen Widerstand in Reihe schalten. Eine Reihenschaltung ist nämlich immer ein Spannungsteiler. Bei diesem Spannungsteiler addieren sich immer die Einzelwiderstände, wodurch der Strom reduziert wird.


    In dem Beispiel der gezeigten LED Rückleuchte wird die Leistung mit 2,5W angegeben, ich gehe bei einem üblichen Leuchtmittel von 21W aus. Somit fehlt sozusagen eine Last von 18,5W für die korrekte Funktion des lastabhängigen Blinkrelais. Da man die Spannung ja nicht erhöhen kann, muss also, da die Leistung das Produkt aus Strom und Spannung ist, der Strom erhöht werden (des daraus gebildeten Gesamtverbrauchers) Dieses erreicht man durch einen parallel geschalteten Widerstand, der natürlich entsprechend kleiner als der Widerstand der LED sein muss, er muss ja bei gleicher Spannung von viel mehr Strom durchflossen werden. Somit ist die Aussage des geringsten Widerstandes bei der LED leider falsch.


    Eine Reihenschaltung ist immer ein Spannungsteiler, der Gesamtwiderstand immer größer als der größte Einzelwiderstand.


    Eine Parallelschaltung ist immer ein Stromteiler, der Gesamtwiderstand immer kleiner als der kleinste Einzelwiderstand.


    Und nicht vergessen: Die 18,5W werden in Wärme umgewandelt, eine Leistung die manch Lötkolben im Elektronikbereich hat.

    Grüße aus dem Norden
    Claus


    Der frühe Vogel kann mich mal :schnarch:...

  • Moin Claus,


    ich danke dir für die einfache und verständliche Erklärung des Aufbaus und Funktion der beiden Schaltungen.

    Dann habe ich die Anschlußweise des Wiederstandes, bedingt durch den Schrumpfschlauch darüber falsch interpretiert.

    Da die Blinker funktionierten, gab es ja auch keinen Grund dafür den Wiederstand aus zu packen um sich das näher anzusehen.

  • Weiß denn jemand, für wen oder was diese Replacement-Dinger gedacht sind?

    Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß diese Lichtscheiben in irgend einer

    BW-Inst landen, um an die alten Fahrzeuge montiert zu werden.

    Da ein Vorwiderstand und/oder ein anderes Relais verwendet werden muß, ist

    das ja sicher keine plug-and-play-Lösung, sondern ein eventueller Austausch

    müßte von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden, deren Mitarbeiter

    wissen, was sie tun.


    Gruß

    Simon

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Australien für die schönen 3 - achser, oder einer von den Scheich - Staaten vllt.

    Gruß Andreas ,:)


    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
    (Heinrich Heine)


    1./PzBtl 213 - FM Grp.

    (1987/88 W15)


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  • Hallo,

    es werden doch auch neue Militärfahrzeuge mit den Standardleuchten gebaut. Warum hat der Wolf die eigentlich nicht bekommen?

    Und die Rücklichter an den hümS Fahrzeugen und den neuen MAN HX bzw. Rheinmetall-LKW sind doch auch häßlich. Warum nimmt man da nicht Gleichteile?

    Gruß Stefan

  • Hallo,


    Warum hat der Wolf die eigentlich nicht bekommen?

    das habe ich mich auch schon gefragt, zumal der lange Wolf ja auch die Standard Dreikammerrückleuchten montiert hat


    und beim kurzen Wolf die Aussparungen für die Dreikammerleuchten vorhanden sind

    aber runde Rücklichter verbaut wurden ... :T warum denn das ?


    Gruß

    Gerd

  • Hallo,


    hier erstmal zur Info das Handbuch zu den Lichtscheiben:


    Warum der Wolf die runden Rücklichter erhalten hat, hab ich mcih auch lange gefragt. Ich kann mir das nur damit erklären, daß da auch das Tarnbremslicht drin ist, was in den üblichen Dreikammerleuchten ja nicht drin ist. Eine separate Tarnbremsleuchte wie z.B. beim Iltis oder Kübel hab ich beim Wolf noch nie gesehen. Erstaunlicherweise aber auch nicht bei den neueren, die die üblichen Dreikammerrückleuchten erhalten haben. Vermutlich wurde das irgendwann nicht mehr gefordert. Der rechteckige Ausschnitt im Karosserieblech ist auf die zivilen G zurückzuführen; die Hella-BW-Leuchten passen von Haus aus auch nicht ohne Anpassungen.

    Falls jemand so ein Paar runde Rückleuchten mit Tarnlicht günstig loswerden möchte, wäre ich interessiert.


    VG

    Andreas

  • Habe die auch beim Iltis verbaut.

    Da 24V Lastwiderstände unfassbar teuer singd, habe ich 2 12V in Reihe verbaut und parallel zum Blinklicht geschalten.

    Bei Bedarf kann ich gerne die Bezugsquelle der von mir verbauten WIderstände posten.

    Wichtig: Die Dinger werden gut warm, also direkt auf Metall verschrauben.