Land Rover Serie IIa Ambulanz - Restauration

  • Sollte dieses Problem nicht mit einer guten Tankversiegelung zu umschiffen sein?


    Mit Druckluft sanft abdrücken sollte ja 'eh klar' sein.

    nein das wird nichts,ich habe nacheinander beide tauschen müssen.einen hab ich weggeschmissen

    und einen hab ich aufgehoben und werde ihn reparieren.


    so sieht das meist hinter dem unterfahrschutz aus.

    bild von yoeddy2 geraubt


    im moment hab ich einen zivilen hecktank mit 70l drinn und lebe damit recht gut.beim san-koffer
    geht das aber nicht sooooo einfach..........


    den mil-tank werde ich ab der halterung seitlich unten abtrennen und ein dickeres blech (2-3mm) drunter

    schweißen lassen.das ersetzt die aufdopplung und man hat nur minimalen füllungsverlust.


    musterbild

    etwa so wie der weiße strich verläuft.

  • Abend zusammen!


    Hab länger nichts mehr von mir hören lassen, was aber nicht bedeutet, dass nichts passiert ist :nono:


    Ich war fleißig und es hat sich wieder einiges getan.


    Wie bereits erwähnt ist der Auspuff komplett montiert..


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    Dann habe ich zwischenzeitlich die alte Vorderachse zerlegt


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    Die ersten Teile in Wagenfarbe lackiert (Nato-grün stumpfmatt mit Mattem Klarlack)


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    Das hintere alte differential gegen das von meinem alten Rahmen getauscht (und natürlich neu lackiert)


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    und das vordere Diff lackiert und eingebaut..


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    und dann angefangen die Vorderachse zu komplettieren.


    Neue Chromkugeln, Radlager, Simmeringe usw..


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    Dabei auch direkt die Laufringe der einzelnen Lager und Simmerringe getauscht. Die alten Ringe mussten mit löchern angebohrt werden und mit dem Meißel auseinander gesprengt werden, die neuen Ringe erhitzen und dann vorsichtig auftreiben.


    Bei den Bremsen aus alt mach neu.. Auch hier Beläge, Federn, RBZ, Leitungen und Versteller neu.


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    Dann wurde Nachtschicht eingelegt um die Achse endlich fertig zu bekommen..


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    Und die Stabis mussten mit Trick 17 befestigt werden. Ziemlich bescheiden, da die Stabis samt Gummilager nur mittels Scheibe und Splint gesichert sind und man die Scheibe so weit zurück drücken muss bis der Splint endlich ins Loch passt.. :mech:


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    Und dann war es heute endlich soweit.. der neue Rahmen steht das erste mal auf allen vieren eigenständig auf seinen Rädern :juhu:


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    Endlich hab ich das lange erwartete "rolling Chassis"


    Die Lenkstangen hab ich auch mit neuen Spurstangenköpfen versehen und den vorderen Stabi soweit es geht zusammen gebaut.


    Ein paar kleinere Arbeiten wie Spur einstellen, Stoßdämpfer und Stabi hinten montieren sind noch zu erledigen. Dann werden noch von den Differentialen die Simmeringe vorne und hinten gewechselt und die Kardanwellen überholt. Dann ist das Thema Achsen soweit erledigt!


    Viele Grüße, Kappes

  • Mini-Update:


    Stabi vorne und hinten fertig montiert, neue Buchsen und Spurstangen verbaut.





    Dann die Achskugel mit einem schönen (noch) fehlfarbenen Lederschutz verpackt.





    Die Simmeringe vom Diff gewechselt.




    Und die spur eingestellt..


    Als nächstes werden die Kardanwellen überholt und neu lackiert, die Tanks überholt und das Lenkrelais überholt und eingebaut.


    Bis dahin!

  • In kleinen Schritten gehts voran..


    Lenkrelais wurde überholt (die Lenkverbindung durch den Rahmen). Habe ein gutes orginales bereits hier gehabt (zusätzlich zu meinem eingebauten) und hatte ein neues gekauft. Allerdings ist die qualität der nachgebauten Lenkrelais-Wellen relativ bescheiden und die Wellen neigen an den Verzahnungen abzubrechen.. Das war mir bei dem 2,4t Schiff zu heikel und ich entschloss mich die alte orginale LR-Welle in das neue Gehäuse zu verbauen. Habe überhaupt keine Lust wegen so einem Teil das Fahrzeug irgendwann mal in den nächsten Graben oder die Leitplanke zu fahren weil ich nicht mehr lenken kann.


    Zuerst hab ich von meinem alten Rahmen das Lenkrelais ausgebaut und was ich da sah war mehr als bescheiden.. Welle eingelaufen, Gehäuse war halb voll mit Wasser, Simmeringe waren durch und und und. Mal ein Vergleich mit der neuen Welle daneben.






    Also wurde kurzerhand das andere Lenkrelais genommen und ebenfalls zerlegt. Das sah die Welle auch noch super aus. Im Lenkrelais ist eine ziemlich starke feder verbaut die es zu bändigen gilt.. die hat dermaßen spannung dass es einen großen knall gegeben hat, als ich die Welle weit genug austreiben konnte. Hatte vorher ein Tuch im eine hälfte des Relais befestigt, um wegfliegende Teile zu sammeln :thumbsup:


    Die Welle dann ins neue Lenkrelais zu verbauen ist kein Hexenwerk, aber mann muss wissen wie.. Für alle die das ganze auch mal vor haben zu tätigen hier eine kurzanleitung: In der Mitte der Welle ist die Feder. Über und unter ihr sind jeweils zwei gleitschalen mit konus. Wenn die Welle im Gehäuse ist kann der konus nur bis zu einem bestimmten punkt hoch oder runter gedrückt werden und kann dann nicht mehr weg. Also muss man zunächst die Welle nehmen und auf der unterseite grob beide halbschalen aufsetzen und mit einer schelle sichern. Dann muss die feder mit einem Schraubstock o.Ä. zusammengedrückt werden (huihuiui.. :-D) und dann gesichert werden. Hab mir dafür zwei U-Förmige Halter gebaut und diese mit Kabelbindern gesichert, das ging ganz gut. Dann kann die Feder auf die Welle und anschließend die beiden oberen halbschalen. Die müssen auch wieder mit einer Schelle gesichert werden und dann können die Kabelbinder der Feder entfernt werden und die feder prallt gegen die gleitschalen. Dann die vormontierte welle so weit ins gehäuse treiben, bis die unteren beiden halbschalen halb im gehäuse sind. Schelle lösen und welle bis zu den oberen beiden halbschalen eintreiben. auch hier wieder schelle lösen und den rest eintreiben bis der deckel drauf passt. Das war dann auch der ganze trick. Mein Lenkrelais hatte eine überholung dringend nötig..











    Anschließend das Lenkrelais im Rahmen montiert und die Lenkstangen befestigt.






    Dann habe ich Achsen, Motor und Getriebe mit Öl befüllt.



    Und zu guter letzt die Kardanwellen überholt (Kreuzgelenke waren in Ordnung) und neu lackiert. Jetzt hat die ganze Antriebseinheit Kraftschluss 8]









    Zu guter letzt die Halterungen für die Spritzwand und das Lenkgetriebe lackiert und montiert..




    Bald gehts weiter!



    Viele Grüße, Kappes

  • Schöner Restaurationsbericht, lese begeistert über die Fortschritte.

    Die Schlauchklemmen an den Kardanwellen würde ich um 180 Grad versetzt zueinander montieren, so hebt sich die Unwucht gegeneinander auf, könnte sonst Vibrationen im Antriebsstrang geben.


    Gruß Daniel

  • Weiter geht's.. In den letzten Tagen ging es dann an die Handbremse, Ölbadluftfilter und Tanks.



    Handbremse zerlegt und gesäuber..



    mit einigen anderen Teilen lackiert



    und eingebaut..




    Zwischenzeitlich noch den Batteriehalter und Ölbadluftfilter lackiert, auch hier ein Stecknadelkopfgroßes Loch zugelötet, mit Öl befüllt und wieder verbaut.




    dann die Tanks zerlegt und gereinigt. Auf den Tanks waren auf der Unterseite Unmengen an Unterbodenschutz. Das war ein richtiger kampf den mit Schaber, Zopfbürste, Fächerscheibe usw runter zu bekommen aber am Ende habe ich die Tanks blitzeblank bekommen.

    An einem Tank mussten noch zwei Öffnungen wieder zugeschweißt werden. Da der Vorbesitzer die Ambulanz auf diesel umgebaut hat, brauchte er eine Rücklaufleitung in den Tank und hat zusätzlich noch eine zusätzliche Entlüftung (?) eingebaut. Die wurden fachmännisch zu geschweißt und verschlossen.









    Daaaann wurde mittels Betonmaschine, Zitronensäure und Splitt die Tanks von innen wieder sauber gemacht und ich muss echt sagen dass hat echt was gebracht. Der Tank ist wieder blitzeblank von innen.





    Neue Schwimmer angepasst und eingebaut..




    Im Anschluss wurden die Tanks lackiert und montiert.









    Und die Spritzwand provisorisch mal aufgesetzt und geschaut ob alles passt. Die Spritzwand ist bereits fertig. Müssen hier und da noch Kleinigkeiten ausgebessert werden und dann kann die Spritzwand schon lackiert und eingebaut werden.




    Und Teile für die Bremsen sind angekommen. Das heißt es kann bald an die Verlegung der Bremsleitungen gehen.




    Und noch eine Frage: Leider sind trotz sorgfältiger Arbeit zwei Getriebehäusehälften undicht. Nach ein paar tagen sammelt sich ein Tropfen Öl. Ich kann mir noch nicht ganz erklären warum das ganze undicht ist aber es ist aktuell so. Dazwischen ist eine normale Papierdichtung zusätzlich mit Hylomar auf beiden Seiten bestrichen. Schrauben sind alle fest angezogen. Hab die Schrauben gestern nochmal eine viertel-halbe Umdrehung nachgezogen und hoffe, dass das schon einen positiven Effekt gebracht hat. Wenn nicht muss ich das halbe Getriebe wieder auseinander nehmen oder es dabei belassen, was mich aber sehr...nervt.

    Dichtfläche war sauber, fettfrei und plan. Die Dichtungen wurden "trocken" mit Hylomar montiert und ohne Beschädigung festgezogen.. Gibt's hier Tips wie oder womit ich das ganze evtl. ohne eine großaktion beheben kann?


    Grüße,

  • Hi Nobi,


    leider ist da "alles dicht". Es kommt aus einer Stelle zwischen Reduziergetriebe und Hauptgetriebe. Habe das ganze heute auseinander gebaut und ein Stück nach hinten gezogen und nochmal was Dichtmittel drauf getan. Hoffe damit ist es jetzt getan.




    Dann ging es die letzten Tage an die Baustellen Kühler(grill) und Spritzwand. Meine Maske war komplett fertig. Habe vor einiger Zeit aber mal eine in den Niederlanden im guten gebrauchten Zustand ergattern können und diese aufbereitet. Natürlich sind die Hörner auch wieder mit dran gekommen :pfeif: Habe sie allerdings dezent in Wagenfarbe lackiert damit der deutsche TÜV die Teile hinter dem Grill eventuell übersieht (orginal waren sie in rot). Den orginalen Gitter Grill habe ich auch aus optischen Gründen gegen den Plastikgrill einer Serie 3 getauscht.


    Nach dem lackieren dann alles Zusammengebaut und montiert.











    und mich dann an die Spritzwand gegeben. Da hatte ich wie bereits beschrieben damals mit dem Rahmen eine schon geschweißte bekommen. Da waren hier und da noch ein paar kleine Schönheitsarbeiten notwendig und dann konnte auch die lackiert und montiert werden.. :thumbsup:

    Zeitgleich noch den "Vorderbau" vom Rahmen aus optischen gründen in Wagenfarbe lackiert.












    So langsam erkennt man was es mal werden soll.. Erinnert zwar im moment mehr an einen Traktor als an einen Landy aber immerhin. Die Farbe gefällt mir mit dem matten Klarlack (auch wenn er etwas "glänzt") insgesamt sehr gut!


    Jetzt gehts an die Bremsleitungen, Lenkgetriebe und Pedalerie, damit ich noch vor dem Herbst das erste mal damit fahren kann :engel:


    Viele Grüße, Kappes

  • Lange war es ruhig....


    was aber nicht heißt das nichts passiert ist! Aktuell komme ich wegen meinem Studium und dem Iltis nicht viel beim Landy weiter. Der Iltis hat diesen Monat TÜV und braucht auch noch etwas liebe, daher habe ich aktuell wenig Zeit mich um die Ambulanz zu kümmern.


    Aber! In den letzten Wochen ist trotzdem einiges ans Auto dran gekommen..


    Tankschalter montiert und Benzinleitungen verlegt, der Motor bekommt also schonmal wieder Sprit!


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    Zwischendurch das Auto nochmal nach langer Zeit gestartet und eingestellt.


    Dann die Dichtungen für die Lüftungsklappen montiert und eingeklebt und zeitgleich dem Fahrzeug wieder eine Identität gegeben


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    Vom alten Rahmen und der Spritzwand weitere Teile demontiert und zur Überholung vorbereitet. Lenkung, Pedalerie


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    Das Lenkgetriebe überholt, neu gelagert, abgedichtet und eingestellt.


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    Die Pedalerie überholt und eingebaut, dabei neue Geberzylinder verbaut.


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    Lüftungsklappen aufgehübscht


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    Gasgestänge montiert und eingestellt.


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    Bremsleitungen gebogen und verlegt.


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    Lüftungsgitter und klappen verbaut


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    Lenkstockhebel überholt, aufgehübscht und montiert


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    und die Scheibe vom Ambulanz Aufbau demontiert, damit ich die über den Winter überarbeiten kann.


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    und mich dann voll und ganz meinem Iltis gewidmet.. Hier waren für den TÜV auch einige Sachen zu machen.. Bremsen vorne inkl. Trommeln neu, HBZ überholen, Schalldämpfer neu, Loch im Kotflügel schweißen, Tacho überholen und demnächst noch die Ventilschaftdichtungen..


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    Habe allerdings noch zwei drei Probleme.. 1. Die Dichtungen für die Lüftungsklappen sind scheinbar zu dick. Ich bekomme die Klappen nur mit hohem Kraftaufwand zu und sie liegen nicht bünidig bei. Kennt einer von den Landy-Fahrern das Problem?


    Dann habe ich den Motor vor 3 Wochen das letzte mal gestartet. Wollte den Motor die Tage nochmal starten und trotz Gas geben und Anlasserdrehen sprang er nicht an. Zündung ist tip top eingestellt aber kein Funke da. Habe einen ELEKTRISCHEN Zündverteiler verbaut der eigentlich unanfällig ist. Ich habe vom letzten mal laufen bis jetzt nichts verstellt oder geändert an der Zündung und trotzdem kein funken. Kabel sind alle richtig angeschlossen und fest. An der Spule liegen am Ausgang 12,.. V an. Trotzdem kein Funke egal wo ich die Kerze dran halte. Motor hat masse. , + und - am Verteiler sind korrekt angeschlossen. Zündkerzen bereits mehrfach gesäubert, sprit kommt an. Was kann ich speziell bei der 123 ignition noch prüfen oder durchmessen? Die appe sieht von innen gut aus und Finger und Kohlestift haben keine sichtbaren defekte. Trotzdem bekomme ich einfach keinen funken egal auf welchem Zylinder. Die Zündkabel sind allesamt neuwertig. Streikt die 123-ignition wenn die Batterie zu sehr entladen ist?


    Gestern ist endlich die letzte Bremsleitung gekommen und ich kann die nächsten Wochen Kupplung und Bremsen entflüften und dann auch endlich das erste mal mit dem überholten Getriebe fahren..


    Bis dahin! Kappes

  • Mess mal die Spannung während dem Starten .

    Wenns Richtung 9V geht könnte die Elektronik keine Lust haben was zu tun.

    Dieses Problem haben oft neuere Fahrzeuge

    Anlasser dreht noch relativ normal , aber bei Unterspannung steigt die Elektronik aus.

  • Wieder mal tolle Arbeit!


    Aber soll das wirklich so bleiben und ist original so? Eine freischwebende Bremsleitung, die nur so auf einen herausragenden Ast wartet?!



    Zündung:

    Simuliere mal den Unterbrecher, in dem Du die Klemme 1 an der Zündspule immer wieder kurzzeitig gegen Masse hältst. Jetzt muss der Funke überspringen. Tut er das, geht die Suche an der 123 weiter. Wenn nicht, Zündspule überprüfen.

  • Hi Kristian!


    Meines Wissens und was ich auf anderen Bildern im Netz gesehen habe ist das so leider orginal. Im Bereich der Blattfedern und oben am Diff ist die Leitung jeweils fest. Anderweitig müsste ich irgendwo eine Halterung an das Diff-Gehäuse basteln aber das möchte ich nur ungern. Das Bild ist allerdings schon was älter. Habe die Leitung zwischenzeitlich bis ganz nah ans Gehäuse gebogen, weil mir das auch was heikel war.


    Danke für den Tip! Klemme 1 ist der +Pol von der Spule?


    tante Ute: Habe heute nach 2 Tagen Batterie laden nochmal einen Startversuch unternommen. Leider ohne Erfolg..



    Grüße, Kappes

  • Mach den Test wie von Christian beschrieben.

    Wenn der positiv!

    Mess mal die Spannung an der Zündanlage auch während des startens.

    Dein Zündschloss könnte auch ne macke haben und bei Startstellung kein Strom zur Zündung durchlassen.

    gruss nobi

  • Hi Kristian, Hi Nobi,


    Vielen Dank für eure Tips!! Der Landy läuft wieder! Hab die Klemme 1 gebrückt und bekam funken. Hab dann auf Nobis rat hin mal das Zündschloss gemessen. Bei Position Zündung kamen 12,... V an der Spule an und tatsächlich, sobald der Anlasser gedreht wurde, ging die Spannung auf 0 und war weg, solange der Anlasser drehte. Dann wieder 12 V bei Zündung. Hatte glücklicherweise noch ein neues Zündschloss da und hab das Teil direkt angeklemmt und siehe da, keine 2 Umdrehungen und der Landy lief!


    Da muss man auch erstmal drauf kommen.. Das Zündschloss wäre das letzte was ich in Verdacht gehabt hätte weil ja 12V in der Zündungsposition ankamen.


    Vielen vielen Dank ihr beiden!

    Glückliche Grüße, Kappes

  • Ich brauche wieder Hilfe...


    Und zwar Thema Bremsen entlüften und Kupplung einstellen.


    Ich versuche seit zwei Tagen verzweifelt, die Bremse zu entlüften. Habe ALLES vom Bremssystem erneuert und es ist auch alles dicht. Aber ich bekomme einfach nicht die Luft aus der Leitung. Ich habe es auf die übliche Art und Weise gemacht mit zwei mann, einer pumpt der andere am RBZ am Entlüftungsnippel und Behälter. Es kommen auch nach gefühlt 1,5l Bremsflüssigkeit und 5 durchgängen keine Blasen mehr. Aber ich habe einfach keinen Druckpunkt auf der Bremse und kann das Pedal bis ans Bodenblech drücken. Erst nach mehrmaligem pumpen kommt eeeetwas druck. Am HBZ hab ich das Pedal so eingestellt, dass der Weg vom Kolben im HBZ möglichst weit ist, sprich das Pedal hängt am ende der Gewindestange. Natürlich benutze ich DOT3 und habe auch immer dafür gesorgt das genug Flüssigkeit im Behälter ist. aber alles ohne erfolg.... Ich verzweifel langsam. Das Auto steht nicht schräg!

    Es ist eine einkreis bremse und ich habe hinten links (Rechtslenker) angefangen und bin dann immer weiter nach vorne gegangen Richtung HBZ.

    Was mich wundert ist das es im WHB anders beschrieben ist.. da steht: Nippel an Reifen öffnen, einmal langsam und kontinuierlich pumpen, dann 3 mal kurz und schnell und dann wieder langsam und rasch loslassen halten. Dann den nippel schließen. Dabei soll man an dem Reifen beginnen, der am NÄCHSTEN am HBZ ist und dann immer weiter nach hinten gehen. Das ist komplett das Gegenteil wie ich es kenne. Ich werde das ganze heute mal so probieren, erwarte mir aber nicht zu viel...


    Dann das Thema Kupplung: Ist auch hydraulisch und läuft über den gleichen Bremsflüssigkeitsbehälter. Oben ein weiterer identischer HBZ für die Kupplung und ein nehmerzylinder unten am Getriebe, der über eine Stange auf einen Hebel das Ausdrücklager nach vorne gegen die Druckplatte drückt. Das ganze auch entsprechend entlüftet und hier auch keine Probleme gehabt. Druckpunkt ist da und nehmerzylinder fährt aus und drückt das ausdrücklager richtung Druckplatte. Soweit so gut. Allerdings ist mein ausdrücklager zu weit weg von der Druckplatte. Wenn ich jetzt das Kupplungspedal drücke, geht das Ausdrücklager zwar Richtung Druckplatte, berührt diese jedoch nicht oder nur minimal am untersten anschlag. Sprich das pedal bleibt unten weil es nicht von der Druckplatte zurück gedrückt wird und trennt nicht. Der Nehmer fährt komplett aus und die Stange die in den Nehmer geht, ist auf eine möglichst große länge eingestellt (mehr geht nicht). Mir scheint es als wäre die Stange die auf den Hebel geht zu kurz.. Weil anderweitig kann ich dort ja nichts einstellen. Druckplatte ist sogar eine mit "Aufnahmeplatte" in der Mitte.

    Idealerweise würde das Ausdrücklager in der Ruheposition vom Pedal direkt oder unmittelbar an der Druckplatte liegen und sobald das Pedal gedrückt wird die Druckplatte eindrücken. Ist bei mir aber leider nicht..


    Kann ich hier noch etwas machen oder hilft hier nur die einstellbare Stange des Nehmerzylinders zu verlängern (was ja aber nicht sinn der Sache sein kann). Habe mir alle bilder von Getriebe vorher und nachher angeschaut und hab alles sachgemäß eingebaut.

    Jemand eine Idee oder weiß was ich noch einstellen kann?


    Anbei noch ein paar Bilder der Situation:


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    Wie macht es die Landy Fraktion und hatte bereits einer mal ähnliche Probleme?

    Ich hoffe das mir jemand bei den Problemen helfen kann da ich den Landy möglichst bald "fahren" möchte.


    Vielen Dank vorab!

    Kappes

  • Moin

    Hast du die Beläge eingestellt?

    Bei zu großem Spiel der Beläge verpufft gern mal ne Menge Pedalweg.

    Bei der Kupplung würde ich , wenn es vorher funktioniert hat , die Alteile mit den Neuen vergleichen.

    Eine Verlängerte Stange, könnte das Symptom beseitigen,aber nicht die Ursache,was im späteren Betrieb zu Problemen führen könnte.

    gruss nobi