KPR/ Steuergerät Eigenbau 12-24V

  • Das glaub ich auch, du hast ja ne menge Arbeit reingesteckt, aber mit Lochrasterkarten is das eben nicht anders möglich.

    Was man vielleicht noch feststellen sollte wäre wie hoch die Strombelastung der einzelnenRelais effektiv im Betrieb ist.

    Da wo keine grosse leistung erforderlich ist kann man Mosfet einsetzen.Klappen tut das mit dem Standard Buz 11 (60v/30a). das spart Platz.

    Hochstromrelais brauch man für die Pumpen.Das würd ich so lassen, gibt dann keine Wärmeprobleme.

    Für die anderen Sachen Mosfet Relais.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

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  • Moin,


    es wurden hier Fotos des KPR gepostet - ich habe ebenfalls solche KPR hier, jedoch ohne Umbau und Aufschlag. Die Platine ist identisch geätzt und bestückt, es wurden nur Bauteile verändert.



    Edit: ich habe nun auch die noch fehlenden Bauteile bestellt und werde dann auch ein KPR bauen und auch am Community-Test teilnehmen.

  • Wenn das wirklich abgekupfert ist find ich das ein starkes Stück vom Vertreiber.

    Es kann an Unterschieden nur die Anpassung auf 24 V sein.

    Vergiss nicht die Kühlbleche für die Transistoren.


    Marks Entwicklungsansatz finde trotzdem besser,weil selber erstellt und variabler.das kann man locker auch auf andere Fahrzeuge portieren.

    Weiterhin enthält seine Lösung auch keine unbekannte Steuerfirmware im Microcontroller.

    Warte mal ab bis das auf einem eigenen Shield sitz.


    Es ist aber gut wenn versch. Problemlösungsansätze vorhanden sind.

    LG Friedrich

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  • Hi,


    falsch verstanden: ich habe die China KPR mit der Möchtegern Sachnummer A 003 545 24 05 A00035452405 hier - ich würde den Sockel nutzen.


    Das PCB habe ich hier mit den geposteten Bildern des „Puch Generalimporteuers für Norddeutschland“ KPR Modul verglichen - das ist 1:1 das PCB mit allen Bezeichnungen/Ätzungen. Das hatte ich alles aber schon mal hier gepostet.


    Die Betriebsparameter haben wir ja sowieso.

  • Aha, den Sockel brauch man nicht nutzen. ich stelle mir vor, das der neu erstellt wird und dann mit der Relaisplatine verlötet wird.

    Lässt sich mit kicad machen ebenso das shield für den Arduino und den Relais.

    Welchen Microcontroller würdest du nehmen.

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  • Zustand heute: fertiggestellt ..

    38246152ss.jpg


    Der Test im eingebauten Zustand war zwiespältig:

    Die gute Nachricht: Zunächst mal funktioniert die Logik wie geplant, das konnte ich auf dem Monitor gut verfolgen. Motor läuft, alle Relais schalten wie sie sollen


    die Schlechte: faktisch gab es aber kleine Aussetzer, deren Ursache ich an der Steckverbindung zwischen Hauptplatine und Relaisplatine vermute, dann bricht der Relaisplatine vermutlich die Schaltspannung weg und es "zittert"


    Morgen werde ich diese Steckverbindungen durch ein Kabel ersetzen und weitertesten...hmmm


    Gruss

    Mark

  • um bei der Stromversorgung das zittern wegzubekommen hat es bei keinem Netzteil geschadet einen Elko zwischen plus und minus am Ausgng zu hängen. die etwas grösseren Schaltregler haben das auf der platine.


    Aber du könntest recht haben, das die Pfostenverbinder Kontaktprobleme haben.


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    Tip folgendes könnte man zum Verbinden mit Bordnetz verwenden Messingnieten

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  • Hi,


    im Serienzustand sicher - aber für meinen Prototypen verwende ich den Sockel - ich habe Arduino nano bestellt (Klinikpackung) und finde sicher Zeit um zu löten :D

    das hat vor Allem auch den Vorteil, dass man den Nano tauschen kann wenn er nicht mehr funktioniert oder beim Basteln zerstört hat..:T


    soll ja schon mal vorkommen :yes:


    Gruss

    Mark

  • So- ich kann Vollzug melden...


    Ich habe das KPR heute eingebaut und auf Herz und Nieren getestet- es funktioniert alles. Habe noch festgestellt, dass ich das Kaltstartventil nicht wieder korrekt ausgeschaltet habe, deshalb lief er gestern so schlecht. Weiterhin reichen die 2 Sekunden Druckaufbau vor dem Start bei unserem Puch nicht (wahrscheinlich hat der Druckspeicher ne Macke..)- deshalb mache ich das jetzt softwaretechnisch "userkonfigurierbar".


    Die Drehzahlmessung war mir zu instabil, da habe ich mir ein Verfahren zur Filterung ausgedacht: Ich messe jetzt immer mindestens 5 Impulse (=2.5 KW-Umdrehungen) und bilde dann einen Mittelwert. Dabei lasse ich nur Messwerte zu, die vom ersten nur ein paar Prozent abweichen. Die Wiederholrate habe ich einstellbar gemacht, falls noch jemand Optimierungsbedarf hat.


    Gebt mir noch ein paar Tage, um die Software zu cleanen und mit soviel Kommentar zu versehen, dass jemand anderes damit was anfangen kann...

    Dann schicke ich sie auf Anfrage per PN raus (Mailadresse nicht vergessen sofern ich die nicht schon habe..)


    Prototyp eingebaut:


    38260908dr.jpg



    Die Kabel sind immer irgendwie auf der "anderen" Seite :-)

    38260909oq.jpg


    Kontrollscreen im laufenden Betrieb, mehrere Zeilen pro Sekunde,- wobei die Bildschirmausgabe der bremsende Faktor ist. Ich mache die Tage mal Messungen, wie schnell das Programm pro Durchlauf ist...

    38260911by.jpg


    Gruss

    Mark

  • Ah, da haben wir ja sogar eine Ausgabe der Schaltzustände.

    Prima schaut das aus.

    Dann ist ja Phase 1 deines Projektes soweit erst mal fertig.


    Also bei meinem Puch laufen die Pumpen ab und zu auch schon mal bis zu 30 Sekunden nach.

    Es kann auch an dem Drucksteller liegen, die sollen recht empfindlich sein.Und das Kaltstartventil könnte undicht sein sodass es ein bischen nachtropft.


    Was willst du als nächstes machen

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  • Danke für die Blumen :H:


    Ich würde gern den Schritt der Weiterentwicklung gehen. Ziel wäre für mich ein PCB, an dem man möglichst wenig löten muss- idealerweise fertig bestückt bis auf den Arduino.. (oder sogar mit).

    Damit fallen fertige Sub-Boards eigentlich weg (Ziel: das Ding als V3 in China fertigen lassen für unter 20 Euro..), die brauchen auch sowieso eigentlich mehr Platz als wir haben in der jetzigen Gehäusebauform.


    Die nächste Prototypstufe V2 sehe ich als PCB (selbst aufgebaut und durchgetestet) . Wir brauchen also eine Schaltung mit handelsüblichen Teilen: z.B. Mosfets als Schalter, ggfs. die Spindeltrimmer durch Widerstände ersetzt, Dioden (gem. alex230) zur zusätzlichen Eingangsabsicherung...


    Ich mache heute mal noch eine Messung, mit welchen Strömen wir es faktisch zu tun haben- wäre ja wichtig für ein PCB.


    Soviel schon mal als Hinweis, meine Kabelwahl ist überdimensioniert (und damit sehr sperrig)- voraussichtlich braucht man nur für Kl30 und Ausgang Pumpe irgendwas um 1.5mm2 - aber bald wissen wir genaueres..


    Gruss

    Mark


    P.S.: Hat vielleicht noch jemand ein defektes KPR liegen? Würde gern wie Till den Stecker für mein V1 benutzen..

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  • Hi,


    Ich kann auch gerne das China KPR versenden - dann musst halt entlöten.

    Das ist sehr freundlich von Dir- ich habe aber gerade 4 mm Bananenstecker in kurzer Ausführung bestellt- da kann ich die Kabel anlöten oder -schrauben. Das koppel ich dann mit einem 3D gedruckten Sockel, den ich einfacher am Board befestigen kann. Ein angepasstes Gehäuse mache ich auch noch..


    Die Kabel löte ich dann (geordnet) auf die andere Seite um (und nehme dünnere), so dass der Arduino dann am oberen Ende sitzt.. In die Seite des Gehäuses kommt ein Zugangsloch für den USB- Stecker..


    Das ganze aber erst nach einer angemessenen "Burn-in" Phase... die Post hat sowieso gerade verkündet, dass sie total überlastet ist und Pakete sehr lange brauchen- da habe ich genug Zeit (und starte dann parallel mein Waschanlagen-Projekt)


    Morgen mache ich mit dem Cleanen des Codes weiter..


    Gruss

    Mark

  • Ich habe den KPR Stecker gerade mal vermessen, hier die Ergebnisse:

    Gruss

    Mark

    Ok, prima

    Bei Kicad hab ich im Moment ein paar Probleme zu lösen.Da treffen Bibliotkeken von Kicad 4 und 5 aufeinander.dadurch ordnet es dem Schaltplan nicht die richtigen footprints zu.... Problnem werd ich lösen.


    Sind die kontakte symetrisch auf der Platine ? oder gibts da links/rechts Oben Unten ein offset.


    welches Format hat die Steckerplatine

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  • otto1


    Hi Otto


    Ich tüftel gerade an der Wiederholzeitsperre für das Kaltstartventil gem. der Datensammlung von Dir...

    Da ist eine Zeit t2 genannt, die ich explizit nirgendwo angegeben finde (s.Ausschnitte):


    Ist damit gemeint, dass man bei jedem neuen Wiederholstart eine "Zeile niedriger rutschen" und damit kürzer das Kaltstartventil ansteuern muss?

    Oder habe ich das komplett falsch interpretiert?


    Gruss

    Mark

  • Wäre unlogisch.

    Die Einschalt und Sperrzeiten beziehen sich auf das anliegende Spannungssignnal am Eingang TF.

    Die Spannung an TF ist umgekehrt proportional zur Kühlwassertemperatur ,aber nicht linear.

    Liegt wohl an der Kennlinie des NTC.


    Das bedeutet das bei steigender Kühlwassertemperatur oder sinkendem Spannungssignal an TF die Einschaltzeiten und Sperrzeiten einfach kürzer werden.

    Bei 60 Grad sind Sie dann nahezu nicht mehr vorhanden.Dann ist der Motor im Warmstartzustand.


    Aus der Tabelle geht aber nicht hervor um welchen Betrag sich die Einschaltzeit/Sperrzeit bei Wiederholstart verringert.Da steht nur das Sie kleiner sein soll


    Wenn die Widerholeischaltzeit zu lange gewählt wird säuft der Motor ab.

    Die optimalen Widerholzeiten muss man wohl nicht experimentell ermitteln.

    Man könnte erst mal einen Faktor von 50% bis 75 % wählen und

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  • Sodele,


    t2 scheint wirklich nicht definiert zu sein. Allerdings ist mir ein Schreibfehler unterlaufen: Auf S5. steht:


    Schaltfunktion Kaltstartventil-Steuerung an KL87V (Meßpunktesiehe Tabelle)

    Ubattan KL87V

    a.Beim 1. Start: Zeitabhängig t1=f(UTF) nach Anlegen von Ubattan KL15 undKL50

    b.Wiederholstart: nach Ablauf der Sperrzeit ts=f(UTF) nach Anlegen von Ubattan KL15 undKL50



    b muss aber lauten:


    b. Wiederholstart: nach Ablauf der Sperrzeit ts=f(UTF) zeitabhängig

    t2= f(UTF) nach Anlegen von Ubatt an KL15 und KL50


    Vielleicht wird's dann klarer, obwohl sich mir da auch keine genaue Definition von T2 erschließt. Eventuell ist gemeint, wenn man in der Zeit T1 den Schlüssel mal rumdreht.