Unimog 435 2t Koffer

  • Stimmt, sieht ganz gut aus . Hat wohl nen Fahrtenschreiber. Soweit ich weiß, muss der in dem Fall auch benutzt werden.

    Oder gibt´s da Ausnahmeregelungen, wenn das Fahrzeug nicht gewerblich genutzt wird ? hmmm

  • Bei diesem Unimog handelt es sich nicht um ein ehemaligen KrKw

    Sondern um eine ehemalige Pritsche

    Diese Aufbauten wurden von Dornier in Friedrichshafen auf gebrauchte Unimog aufgebaut

    Die Fahrgestelle standen im Hauptgerätedepot Herbolzheim und wurden nach Friedrichshafen versendet

    Die Pritschen wurden später über die VEBEG verkauft

  • Was mich eher stutzig macht ist das da die Abschleppstange unter dem Fahrzeug liegt, das ist normalerweise kein gutes Zeichen.

    Anscheinend auch benutzt. So wie es aussieht, hat man wohl das Zugmaul mit Schmackes verfehlt, die Stoßstange ist rechts vom Maul eingedrückt. X/


    Ansonsten sieht er recht passabel aus.

  • So, habe mir Gestern das Fahrzeug kurz aber nicht bis ins Detail angeschaut.


    Das Fahrzeug selber macht einen guten und gepflegten Eindruck. Es muss, vermutlich als es den Koffer erhalten hat, frisch gerichtet worden sein. Selbst der Motor wurde neu, in einem Grauton lackiert.


    Was mir nicht gefallen hat, rings um den Koffer wächst am unteren Ende der Seitenwand überall Moos. Ich habe zwar prinzipiell nicht darauf geachtet, aber mir ist doch aufgefallen das der Scheibengummi am Trapezfenster rissig ist, zumindest an der Fahrertür.


    Der Tacho wurde natürlich ersetzt als das Fahrzeug einen Koffer erhalten hat, da das Fahrzeug über 7,5t hat. Laut Aufkleber wiegt das Fahrzeug leer 7,2t und die zulässige Gesamtmasse beträgt 7,8t. Ich gehe davon aus das das Leergewicht mit Koffereinbauten ist.

    Die Länge hat sich auf 6,52m verändert. Breite ist auf dem Kleber mit 2,33m und Höhe mit 3,55m angegeben.


    Von der Abgasanlage wurde der Schalldämpfertopf im Motorraum und mindestens das Abgasrohr zum Endtopf ersetzt, dies ist aufgefallen als wir unter die Haube geschaut haben. Den Endtopf habe ich mir nicht explizit angeschaut, gehe aber davon aus das auch der neu ist.


    Fotos habe ich leider keine gemacht.


    Vom Zustand des Fahrzeuges her würde ich darauf schließen das entweder die Abschleppstange dazugelegt wurde, oder das Fahrzeug keinen Sprit oder die Pest hat. Da Gestern wieder einiges los war hatte ich leider keine Zeit um darauf vor Ort mit dem Mitarbeiter einzugehen.


    Neben diesem Fahrzeug ist ein zweiter Unimog mit Koffer gestanden, welcher ebenfalls zu Aussonderung vorgesehen ist. Darüber kann ich aber noch nichts sagen.

  • ...... Laut Aufkleber wiegt das Fahrzeug leer 7,2t und die zulässige Gesamtmasse beträgt 7,8t. Ich gehe davon aus das das Leergewicht mit Koffereinbauten ist.

    Ein Nutzlastriese wird das also schon mal nicht. Zumindest nicht ohne Umbauten. Durch das zulässige GG über 7,5 t wird das Auto ja auch für Leute mit dem falschen Führerschein wieder uninteressant. Oder Umbau und Ablastung ....hmmm

  • Das man den von 7,8 auf 7,5 t ablasten kann, steht sicher außer Frage . Auch so, das noch Nutzlast bleibt .

    Ne Emma auf 7,5 t ablasten - womit die Nutzlast praktisch weg ist - wär nichts für mich. Ich will mit nem LKW immer auch mal was transportieren dürfen, sonst machts keinen Sinn . :-D

  • Hallo,

    die Höhe mit 3,55m kann nicht richtig sein, die Kabine ist ja extra wegen der Luftverladbarkeit und Bahntransport hinten drauf gekommen, dürfte also nicht höher sein als der KrKw. Das Leergewicht ist bestimmt auch so hoch, weil zwischen Kabine und Fahrerhaus auch Einbauten wie SEA sind oder waren?

    Gruß Stefan

  • Bzlg. Tachograf, der ist nicht notwendig, sofern der Wagen als historisches Fahrzeug angemeldet wird.


    siehe:

    VERORDNUNG (EG) Nr. 561/2006 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

    vom 15. März 2006

    zur Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Straßenverkehr und zur Änderung der

    Verordnungen (EWG) Nr. 3821/85 und (EG) Nr. 2135/98 des Rates sowie zur Aufhebung der

    Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 des Rates


    Artikel 3/i:


    Die Verordnung gilt nicht für,

    i) Nutzfahrzeuge, die nach den Rechtsvorschriften des

    Mitgliedstaats, in dem sie verwendet werden, als

    historisch eingestuft werden und die zur nichtgewerblichen

    Güter- oder Personenbeförderung verwendet werden.


    Das hatte ich auch bei meinem 424er in Österreich. Tachograf durfte drin bleiben, muss aber nicht verwendet werden, da historisch.


    lg

    MIchael

  • Bzlg. Tachograf, der ist nicht notwendig, sofern der Wagen als historisches Fahrzeug angemeldet wird

    Sorry aber ich habe noch nie ein Fahrzeug der Bundeswehr mit einer historischen Zulassung gesehen, also Y xxx xxx H. Daher benötigt die Bundeswehr in dem Fall den Fahrtenschreiber.


    Bei meinem 1017 könnte ich auch darauf verzichten und ist mir auch bekannt. Aber auf der anderen Seite habe ich bei eine Unfall einen Nachweis über die gefahrene Geschwindigkeit, da ich mich an die 60km/h auf der Landstraße halte!

  • Hallo Lars,


    ich glaube da hast du etwas falsch verstanden. Der hansi262 hat geschrieben das der Tachograf nicht notwendig ist, wenn das Fahrzeug dann als historisches Fahrzeug (privat) angemeldet wird. Also privat und nicht von der Bundeswehr ... ;-)

    … ein Bundeswehrfahrzeug mit H -Kennzeichen hab ich auch noch nicht gesehen


    Gruß

    Gerd