Erfahrung Auffahrrampe, Verladerampe, Rampe und Rampenlänge Steigung

  • Hallo,


    ich möchte gerne zukünftig einen kleinen Iltis auf einem 1,5to BW Anhänger mitnehmen. Mir geht es nicht Eigenschaften des Fahrzeugs, sonder allgemein um die Rampen.

    Was sind eure Erfahrungen mit der Rampenlänge und der maximalen Steigung. Theoretisch sind 100% Steigung möglich, aber sicher nicht komfortabel.


    Die Grad und Prozentangaben sind ja immer gleich, egal welche Prischenhöhen ihr hab.

    Rampenlänge 250cm 31,3° = ca.60% Steigung

    200cm = 45° = 100%

    250cm = 31,3° = ca. 60%

    300cm = 25,6° = ca. 47%

    350cm = 21,8° = 40%

    400cm = 18,9° = ca. 32%

    450cm = 16,7° = 30%


    Jedes Mal schwitzen ob es gut geht macht auf Dauer auch keinen Spaß. Ich möchte weg von den reinen Zahlen und hin zu euren Erfahrungen. Was war das kürzeste was ihr mit eurem Auto gemacht habe. Wie war euer Gefühl dabei. Ab wann fühlt man sich beim hoch fahren Wohl.


    Viele Grüße

    Michael

    Straßen?

    Wo wir hin fahren brauchen wir keine .... Straßen!!!

  • Meiner Erfahrung nach ist nicht die Steigung das Problem, sondern die "Bauchfreiheit".

    Wenn man sich im Gelände bischchen dämlich hinstellt und die Rampen sind zu knapp bemessen, kurbelst du den Anhänger am Stützrad hoch oder rangierst bis es passt. Sonst sitzt du in der Mitte auf.

    Wie gesagt, eigene leidvolle Erfahrung.

    Ich baue mir auch gerade für meine K75 Eskorte neue Rampen.


    "Je länger, je lieber" :schweißen:


    Grüße Uwe

    Die beste Methode die Leistung seines alten G`s toll zu finden, ist sich nach dem Preis eines Neuen zu erkundigen.

  • ich fahre ja schon ewig meinen munga auf dem 1t anhänger durch die gegend. die rampen sind so lang, wie die ladefläche, also ca 2,10m.

    das ist schon sehr steil. hoch fahren geht nur, weil es ein diesel ist!

    man kann sachte mit schleifender kupplung im standgas hoch tuckern, während man gleichzeiig einen fuß auf der bremse hat für den fall, daß er abhaut.

    mit einem benziner würde ich mich das nicht trauen!

    per winde hochziehen geht recht gut, aber dann braucht man einen zweiten mann, der im auto sitzt.


    bei mir hat sich die rampenlänge damal so ergeben, weil das material da war. 50cm länger würde sie sache um einiges komfortabler machen.

  • Hallo arne


    ich schweife hier zwar etwas vom Thema ab, aber ich hab mal eine Frage zu Deinem 1t-Anhänger: Du hast ja letztlich nur das Fahrgestell in Betrieb. War da mal eine Pritsche drauf? Und wenn ja, hast Du da zulassungstechnisch was verändert oder ist das auf dem Papier immer noch ein Anhänger mit Pritsche und Plane? Ich hab ja auch den 1t-Anhänger und denke drüber nach, die Pritsche runterzunehmen und ihn wie auch in der TDV beschrieben als Geräteträger fürs SEA zu verwenden, möchte aber an der Zulassung nichts ändern.


    VG

    Andreas

  • Hab den Kraka früher öfter mal hinter der Emma im Anhänger 1,5t transportiert. Die Rampen waren ehemalige Gerüstbohlen (verzinkt), 3 m lang. Die mußten dann aus Platzgründen während der Fahrt hinten 'rauskucken.

    Der Kraka paßte auch nur zusammengeklappt auf die Ladefläche. Vorm Rauffahren die beiden Verriegelungen lösen und blockieren, langsam hochfahren, Vorderräder gegen die vordere Bordwand vom Anhänger rollen lassen und nochmal kurz die Kupplung kommen lassen. Schwupps, Kraka klappt sich von alleine zusammen, Motor abstellen, alles gut...
    Das schwierigste war das Absteigen vom Kraka unter der Plane :dev:

    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Moin,

    ich habe mal 2 Fragen dazu:


    38015720ze.jpg


    Warum fährst du rückwärts auf den Anhänger?

    Der Munga ist doch hinten nicht schwerer als vorne. Hast du nicht so viel zu wenig Stützlast auf der Anhängerkupplung?


    Und, warum klappst du die Füße des Anhängers runter?

    Laß die doch weg, dann federt der Anhänger weiter ein und die Rampen stehen nicht mehr so steil. Das Heck des Zugfahrzeugs wird es sicher nicht anheben.

  • Der Anhänger hat leer schon 90kg stützlast, die tk226 aber nur 80kg. Von daher muss der Munga rückwärts drauf. Er ist so austariert, dass er mit vollem Tank genau 50kg auf die Kupplung drückt.
    vorwärts waren es gewogene 200kg!


    da die tk226 klappbar ist, müssen die Stützen zwingend raus. Andernfalls bewegt sich die Fuhre zu stark.


    auch hat sich gezeigt, dass man rückwärts die Rampen besser trifft beim Hochfahren, als vorwärts.

  • Jedes Mal schwitzen ob es gut geht macht auf Dauer auch keinen Spaß. Ich möchte weg von den reinen Zahlen und hin zu euren Erfahrungen. Was war das kürzeste was ihr mit eurem Auto gemacht habe. Wie war euer Gefühl dabei. Ab wann fühlt man sich beim hoch fahren Wohl.

    Das mit dem Wohlfühlen muss jeder für sich entscheiden.

    Auf der anderen Seite gibt das jeweilige Fahrzeug ja von sich aus schon die Möglichkeiten vor, was geht, oder nicht.

    Und da geht schon viel mehr, als sich so manch einer selber zutraut.

    Die Länge und die Höhe, entscheidet letztlich das eigene "Popometer", egal ob mit, oder ohne "Braunfärbung"


    Bilder (daran werden sich noch einige hier Erinnern können) sagen mehr als Worte:


    Kann man so machen, muss man aber nicht, wenn man sich unwohl fühlt.

    38038141lh.jpg


    Gerade davor stellen,

    38038143vi.jpg


    und in einem Rutsch hoch.

    38038144wa.jpg


    Natürlich ist es vorteilhaft, wenn die Rampen trocken sind, besonders wenn sie aus Holz sind und der Abstand genau zur Spurweite des Fahrzeugs passt.


    Meine Frau wollte das erste mal, wo sie das gesehen hat, auch nicht hinschauen.

    Auch kein Problem, das geht auch , wenn sonst keiner dabei ist.


    Es geht aber auch etwas normaler:

    38038274no.jpg


    Grüße

    EvelKniev, äh Frank

  • Hi Frank,

    auch ein total interessanter Bericht. Hast du noch eine Idee wie lang die Rampe beim LKW waren und wie hoch die Ladefläche ist? Das sieht nämlich auch ganz schön steil aus. :yes:

    Straßen?

    Wo wir hin fahren brauchen wir keine .... Straßen!!!

  • hab die genauen Maße nicht im Kopf, kann ich aber demnächst nochmal nachmessen, nicht, daß ich was falsches schreibe.

    Die Rampen sind die Trittbretter vom Baugerüst und halten einen Jeep oder MUTT problemlos aus.

    Vorher hatte ich die Rampen aus Blechprofilen, ebenfalls vom Baugerüst, doch die hatten in der Mitte dicke Backen gemacht.


    Natürlich hat alles seine Grenzen, wie auch schon anfangs geschrieben wurde.

    Der Radstand und die "Bauchfreiheit" geben die Grenze eher vor, als die Steigfähigkeit des Fahrzeugs und das "Wohlfühlen" des Fahrers.

    An erster Stelle sollte die eigene Sicherheit stehen und dann, was mit dem Fahrzeug möglich ist, was Verladen werden soll.

    Praktischerweise sollten die Rampen natürlich auf die Ladefläche passen und nach Möglichkeit nicht zwei Meter nach hinten überstehen.


    Ich messe die Tage nochmal nach.


    Grüße

    Frank

  • Ich freue mich schon darauf,


    wenn ich unseren Loader verlasten darf...:thumbsup::thumbsup-blue:


    Die Rampen sind so schwer wie sie aussehen...:pinch:


    Aber die Steigung beim 1017 geht eigentlich; beim Kat 1 5t sieht das anders aus (noch nicht ausprobiert...).


    Gruss Pit


    Quellbild anzeigen

  • Hallo Michael,


    hatte gestern Zeit zu Messen.


    Die "Rampen" sind 2500 mm lang.

    Die Ladefläche vom GMC 1180 mm hoch.


    Mit einer Rampenlänge von 5000 mm komme ich auf mein Regal, was 2280 mm hoch ist.


    Mit 315 mm Rampenbreite geht das ganz entspannt mit dem gerade hoch und runter Fahren.


    Grüße

    Frank