Schutzleiste aufarbeiten

  • habe dann mal ein Stück gummi auf einen Blechrest geklebt. Das ist fast zo fest wie aufvulkanisiertDer von mir verwendete Petec Karosseriekleber

    brauch aber länger zum vernetzen.

    Ich würde sagen Test bestanden.

    Qualitativ ist die Reparatur nach Anleitung von Jens bestimmt besser wie Original

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

  • Ich habe an diesen Stellen Innen ein paar folgenlose Pfützen gesehen.

    Diese „folgenlosen“ Pfützen entwickeln sich aber zu massivem Rostbefall, wie unzählige Blech-/Rostreparaturen zeigen. Man kann die Sicke an der Seitenwand auch mit Karosseriekitt auffüllen, die Scheuerleiste ansetzen und die Befestigungsschrauben mit einer Unterlegscheibe aus Kunststoff (Teflon Dichtscheibe) einsetzen.

    Soweit mir bekannt ist werden die Leisten bei den 463er Modellen mit doppelseitigem Klebeband angesetzt und das Problem sollte damit eingedämmt sein.


    Das unbemerkte Eindringen von Wasser findet auch an den Scharnieren der Hecktür/-klappe statt. Diese „Dichtgummis“ um die Durchführungen sind ja wohl ein schlechter Witz! Wenn man nicht aufpasst gibt es dort auch Rostbefall. Wer entfernt denn die Hecktürdichtung und guckt sich die Blechkante von unten genau an? Die beiden Ablauflöcher links und rechts haben in meinen Augen lediglich Alibifunktion. Das ist aber kein Problem bei den Wölfen, oder haben diese die gleichen Scharniere?

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Bei meinem G sind diese Pfützen noch folgenlos geblieben, weil irgendwann jemand dort Innen Wachs dünn aufgetragen hatte.

    Das ist aber teilweise schon rissig.

    Ich kann auch eindeutige braune "Wasserspuren" Innen sehen.

    Aber noch ohne Rost am Blech.

    Diese brauen Spuren stammen verm. Von den originalen Rostschrauben der Seitenleisten.

    Jetzt ist ja schon V2A drin.


    Mit der Hohlraumkonservierung mit Mike Sanders plus einsetzen der Schrauben in Fett nach dem Abschrauben und Überprüfen der Seitenleisten ist dann Ruhe.


    Das mache ich aber erst 2021 prophylaktisch.

    Vermutlich...werde ich bei kleinsten Rostanzeichen einfach V2A nach Anleitung von Jottka einkleben und fertig.


    Man hat ja immer in den Hohlräumen anfallendes Kondenswasser...

  • So und nun eine wichtige Frage:


    WOFÜER sind eigentlich die Pöpel, die in den Schraublöchern stecken, gedacht ? Das Wasser IM Loch halten, damit der Schraubenkopf auch sicher verrostet ? Die Schraube am Herausfallen hindern ?


    Meine Gedanken dazu: "Lass lieber offen, dann kann es lüften und Du sehen, wenn es wieder anfängt."


    Denke ich falsch ? Danke für Hilfreiche Informationen.....

  • also ich habe den direkten Vergleich: 230GE mit offenen Löchern (Schrauben völlig verrottet) und geschlossen bei meinem zivilen 290gdt (Schrauben wie neu)

    ich gebe gerne zu, dass ich die gleiche Vermutung hatte wie du...


    Gruss

    Mark

  • Hallo Mark, danke für das schnelle Feedback und Deinen Erfahrungsbericht, der sich leider nicht mit meinem deckt.


    Nun sind die Kanten so ziemlich der einzige Ort, an denen man mit ruhigem Gewissen Edelstahl-Blechschrauben in den Plastikeinsätzen verwenden kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.


    Und wenn ich am Ende 50% der Schrauben ausbohren durfte, weil die Köpfe jetzt nach 5 (!!!) Jahren komplett verrostet sind, dann darf ich mich freuen.


    Ich tendiere also stark zu "Edelstahl offen", freue mich aber auf weiteres Feedback

  • Moin,

    Edelstahlschrauben in Verbindung mit dem original einvulkanisierten Blech in der Scheuerleiste ergibt Kontaktkorrosion.

    In dem Fall lieber hochwertig verzinkte Schrauben verwenden oder die Leisten auf Edelstahlverstärkung umarbeiten.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • So, alles Leisten sind runter, er sieht so doch etwas komisch aus.....meine Gedanken, die Leisten eventuell schwarz zu machen, haben sich wahrscheinlich erledigt.


    Apropos, 2 von 6 Leisten sind relativ neuwertig. Woran man das erkennen kann ? Mercedes war schlau und hat da einen Indikator eingebaut ! Metallisch glänzend = praktisch neuwertig, Bröselig rostig = Reperaturbedürftig.....