Die ewige Schrauberei

  • Normal sind Gummistopfen hinten am Rahmen.

    Viele Grüße Marcus

    Moin,

    bei meinem nicht. An den Längsträgern vorn war es genauso offen. Da habe ich neue Bleche mit sinnvoll, am tiefsten Punkt platzierten Entwässerungsöffnungen eingeschweißt.

    Hinten werde ich zuerst den Dreck herausspülen, konservieren und wie bei dir Gummistopfen einbauen. Wenn ich das Heckrohr herausgetrennt habe kann ich mir das genau ansehen.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • in gewisser Weise ähneln unsere Fahrzeuge eher Geldsäcken mit Löchern. Da ist es schon schwierig alles zusammenzuhalten.


    praktisches Beispiel ist der Initiator dieses Threads.


    Man muss es wollen ,können und es soll Spaß machen.


    Nicht wahr Jottka ,der Weg ist das Ziel. Und man hat eine Aufgabe.....


    Diese Möglichkeit hat nicht jeder von Uns. Mach du nur weiter und gib uns Bescheid wenn du wieder freie kapazitäten hast.


    ;-)

  • Ich hatte 10 Jahre (oder länger?) neue Fahrzeuge. Mit Wertverlust in der ersten Zeit und horrenden Werkstattkosten für Inspektionen und Reparaturen ist dagegen der G recht preisgünstig. Er verbraucht nur etwas mehr als diese kastrierten und mit Elektronik verbauten modernen Fahrzeuge von der Stange.

    Und das Fahren macht Spaß!

    :wolf:

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • .. die Karosserie rostet wie sau und ich merke schon das sich kurzfristig einiges verabschieden wird:bye:.

    Damit hast du völlig recht. Aber dagegen gibt es Abhilfe. Eine Karosserie aus GFK.



    Ich suche einen Ing der mich berät ob so etwas möglich ist und dann begleitet beim straßenzulassungsfähigen Umbau.

    Wenn ich mir die blecherne Serienkarosserie so ansehe weiß ich, daß ich damit keinen Überschlag hinlegen möchte. Dann ist der G bis zur Motorhaube platt. Der Wolf hat da noch den Überrollbügel, der G nicht.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,


    Ich denke die G´s die so vergammelt sind, wurden nicht richtig gereinigt und nachkonserviert. Wenn ich im Gelände war, dann wasche ich ihn gründlich. Besonders die neuralgischen Rostnester. Das verhindert nicht alles, aber schon eine ganze Menge. Zusätzlich bessere ich schadhaften Unterbodenschutz aus und konserviere auch ansonsten gewissenhaft regelmäßig nach. Rosten und gammeln tun eigentlich alle.. Egal ob Iltis, Munga, Landrover, Toyota Landcruiser, Nissan Patrol etc. pp. Da ist der G nun keine Besonderheit. Die GFK Karosse rostet nicht, dafür splittert die bei einem Unfall wahrscheinlich in tausend Teile oder?

    Bei einem Überschlag ist die ohne Käfig sicher auch ein Fall für den gelben Sack. Ich bin kein Ingineur, meine aber mal irgendwo gelesen zu haben, das ein Käfig innen eingebaut werden muss, wenn es überhaupt etwas mit der Strassenzulassung werden soll.

  • Die Serien G Karosserie hält eine Rolle locker aus, ganz im Gegensatz zB zum Defender.


    Ich bin selber schon in einem G gesessen der eine Rolle gemacht hat und habe auf diversen Veranstaltungen auch schon ein paar Überschläge mitgekriegt. Der G ist da mit Abstand am stabilsten und das Dach knickt nicht einfach so weg.
    Die Planen Gs mit Klappscheibe sind da eher Mist. Beim BW Wolf hilft der Zusatzüberrollbügel und der verstärkte und verschweißte Serienbügel aber schon sehr. Die A-Säule ist da aber immer noch viel zu weich.

    lg Richard

  • Moin,

    heute war Trennen und Schleifen angesagt. Teile die nicht ab Werk lieferbar und von meinem G noch brauchbar sind abgetrennt und sauber zurechtgeschliffen. Das sind z.B. die beiden Gummi-„Becher“ und auch die AHK-Konsole. Dazu hab' ich eine Lehre gebaut damit das gute Stück beim und nach dem Schweißen auch an der richtigen Stelle sitzt.


    Dann habe ich das rostige Geraffel herausgeschnitten und die Rohrdurchlässe in den Rahmenlängsträgern freigelegt. Dort war, wie ich vermutet hatte, jede Menge festgebackener Schlamm drin. Das Zeug hatte ich schon mehrfach an unzugänglichen Stellen entdeckt. Glücklicherweise aber noch kein Rost innen in den Längsträgern.

    Dann schon 'mal versuchsweise das neue Heckrohr eigeschoben: Passt! :H:


    Morgen geht's weiter.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • was ich nicht verstehe in den ganze Vorgang ... warum hast du die Karosserie nicht einfach getrennt anstatt dir das Leben schwierig zu machen - Ich denke dein Arbeit waere einfacher gewesen und das End Ergebnis besser waere -

    ES ist wieder nur meiner persoenlische Meinung 8]

  • was ich nicht verstehe in den ganze Vorgang ... warum hast du die Karosserie nicht einfach getrennt anstatt dir das Leben schwierig zu machen - Ich denke dein Arbeit waere einfacher gewesen und das End Ergebnis besser waere -

    ES ist wieder nur meiner persoenlische Meinung 8]

    Wie aufwendig ist das Abnehmen der Karosserie? Gibt es einen Fred dazu der es beschreibt?

  • was ich nicht verstehe in den ganze Vorgang ... warum hast du die Karosserie nicht einfach getrennt anstatt dir das Leben schwierig zu machen - Ich denke dein Arbeit waere einfacher gewesen und das End Ergebnis besser waere -

    ES ist wieder nur meiner persoenlische Meinung 8]

    Moin,

    ich wollte nur „eben schnell“ das Seitenteil erneuern und ein bisschen Radlauf auf der rechten Seite reparieren. Dazu noch der neue Schweller als Luxus. Der jetzt betriebene Aufwand war so überhaupt nicht geplant.


    Erst war es die Auflagekonsole rechts mittig, so etwas erneuere ich nicht das erste mal und es ist mittlerweile Routine. Ich denke auch, daß man die Halter für die Auflagegummis mit montierter Karosserie exakt anschweißen kann (Höhe und Ausrichtung). Sonst müsste ich, mit abgehobener Karosserie, mir dafür auch noch Lehren bauen damit hinterher alles genau passt.


    Abgesehen davon habe ich bei mir keine Möglichkeit die Karosserie abzuheben.


    Mittlerweile bin ich so weit, daß ein Ende der Schweißarbeiten am Rahmen abzusehen ist.


    Das mit dem Karosserie abheben schiebe ich auf's nächste Jahr. Die beiden Querrohre, an denen sich die Federn hinten abstützen, sind vor Jahren nicht fachgerecht repariert worden. Sie halten aber noch.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,

    da heute Sonntag ist will ich die Nachbarn nicht mit Schleiflärm belästigen. Daher musste ich lautlose Arbeiten erledigen. Den Tank hatte ich bereits ausgebaut und jetzt konnte ich den vergammelten Tauchrohrgeber zerlegen. So sah er nach dem Ausbau und grober Reinigung aus. Ein Gewindestift für die elektrischen Anschlüsse war nur noch rudimentär vorhanden, die Anzeige mit Reserve-Warnleuchte funktionierte trotzdem.



    Man kann das gute Stück recht einfach zerlegen indem man den Ansaugfilter mit dem gebogenen Gummischlauch abzieht und danach die am unteren Ende befindliche Mutter losschraubt und die Röhre vorsichtig löst. Im Inneren sind 3 dünne Drähte gespannt. Die darf man auf keinen Fall beschädigen. Der Klumpen Dreck befand sich innerhalb der Röhre.

     


    Dort wo der Diesel das Metall konserviert hat sieht das Blech noch recht gut aus. Der Rest ist aber bedenklich.


    Der Neupreis für den Tauchrohrgeber bewegt sich in astronomischen Höhen, daher versuche ich gerade preisgünstigeren Ersatz dafür zu bekommen. VDO hat etwas Vergleichbares ohne Metall im Angebot, aber auch mit diversen Anschlüssen, wie sie auch beim Original vorhanden sind: Kraftstoff-Vorlauf, Standheizungs-Vorlauf (unbenutzt und verschlossen) und ein Entlüftungsanschluß. Leider ist der Geber ca 10 cm zu lang. Vom Bajonettanschluß her würde der passen.

     


    Falls jemand bereits Ersatz für den Tankgeber entdeckt und womöglich eingebaut hat bin ich an der Lösung interessiert.:daumenhoch:

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

    Einmal editiert, zuletzt von JottKa () aus folgendem Grund: Berichtigung Fremdheizungsanschluß

  • Gestern habe ich Teile vom Heckrohr abgeschnitten und mechanisch entrostet. Leider kommt man nicht in die Ecken. Auf youtube habe ich etwas über elektrolytische Entrostung mit einfachen Mitteln gesehen und das heute umgesetzt. So sieht das vormals klare Wasser (mit Backnatron versetzt) nach ca 2 Stunden aus. Ich bin gespannt wie das morgen aussieht. In „Behandlung“ sind die Gummi-„Becher“ und der AHK-Konsolenträger.


    Es sprudelt lustig vor sich hin.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • BEI HANS HEHL KANNST DU WAS ZUR REPARATUR DES GEBERS FINDEN.


    man könnte auch mal überlegen ob man aus dem Bootsbereich einen Tankgeber montiert.


    fehlende Kraftstoff anschlüsse kann man da bestimmt nachrüsten. die Dinger gibts in versch. Länge günstig und Sie sind aus Edelstahl.


    defekt ist bei deinem der Deckel mit Bajonettverschluss. vielleicht kann man den Nachfertigen.



    https://www.tanksensors.com/boot-du

  • Welches Teil von den heute früh besichtigen ist das? Hätte nicht geglaubt, dass von denen aus der Kiste noch was zu retten ist?:-)


    Beste Grüße

    Na, hockst du auf der Fähre und langweilst dich?

    Das sind die Teile die auf dem Tisch lagen. Das brodelt lustig vor sich hin und als ich vorhin diese vorsichtig angehoben hab sahen die verdammt schwarz aus. So soll es sein. Falls die Teile morgen soweit rostfrei sind fahr' ich damit zu Rotbäckchen zum Sandstrahlen.



    Hans Hehl hat auch von mir Bilder und Tips erhalten, ich kenne seine Seiten seit Jahren. Das reicht zwar für das meiste, reicht mir aber manchmal wirklich nicht um dauerhafte Lösungen zu erzielen.

    Ich tendiere zu einem Reed-Tauchrohrgeber mit 54er Lochflansch und 350mm Länge. Dafür kann ich einen Adapter an der Drehbank herstellen und am Tank mit dem Bajonettanschluß befestigen. Oben dann eine Platte auf der der Geber-Flansch mit Dichtung festgeschraubt wird.

    Der Entlüftungs- und Kraftstoffanschluß muß dann neben der Tankgeberöffnung zusätzlich befestigt werden.


    Ich denke, daß ich mir das für eine spätere Aktion aufhebe und den desolaten Geber erst einmal soweit herrichte.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

    Einmal editiert, zuletzt von JottKa ()