Die ewige Schrauberei

  • Moin,

    ich erkläre gern warum und wie ich etwas mache.


    Mein G ist nicht das erste Fahrzeug das ich entsprechend meiner Fähigkeiten und Vorstellungen umbaue. Nur ist es bei diesem Fahrzeug so, daß ich die Karosserieform leicht in manchen äußeren Details verändere und Komponenten aus anderen Materialien verwende. Wenn der wieder läuft ist er immer noch sofort als G (mit Zielrichtung praktischer Geländeeinsatz) zu erkennen.


    Und ein H-Kennzeichen ist nie mein Ziel gewesen.

    In dem Fall würde ich komplett auf Edelstahlbleche ausweichen und die Bodengruppe wie ab Werk nachbauen. Dafür hätte ich noch etwas mehr als 4 Jahre Zeit.

    Ich kann ja bei der kommenden HU nachfragen...:winky::witz:

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,

    jetzt bin ich vorn angekommen. Daß der Kühler überholungsbedürftig ist war mir seit Jahren klar, oder? In den nicht mehr vorhandenen Rippen saß aus irgendwelchen Matschlöchern, die nach der Beschaffenheit nicht aus Schleswig-Holstein stammen, festgebackener Boden, so körnig-kalkig und in der Farbe ein helles beige.


    Gleich geht's damit zum Kupferschmied um ihm ein neues und auch verstärktes Netz zu verpassen.


    Und ja, die Kühlwassertemperatur war immer im akzeptablen Bereich. Wundert mich auch.hmmm

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Man kann froh sein, das die Kühler aus Messing sind. Da lässt sich alles wechseln.

    Bei den kühlern aus plastik geht dann alles auf den Schrott, wehe es gibt dann keine Ersatzteile mehr.

    Was wird so eine Benetzung kosten

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

  • Moin,


    so 400-600 EUR je nach „Rahmenvertrag“ - es kommt ja drauf an wie oft man Kühler zum Kühlerbauer bringt und wie „eilig“ es ist. Ich buche hier immer die Budget-Line (Priorität) und High-Class bei der Ausführung.

  • Moin,

    der Preis richtet sich nach der gewünschten Ausführung des Netzes und liegt im Bereich 500 - 700 €.

    Mit dem Sonderpreis für mich kommt hin.:-D

    Mit dem Kupferschmied hab' ich lange über vergangene Zeiten und gemeinsame Bekannte gequatscht...

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Nachdem ich den Übergang der Spritzwand/Radlauf rechts an den Schweller geändert habe sind die Schweißarbeiten nun beendet.


    Nach dieser finalen Arbeit habe ich mich über die Kotflügel hergemacht und beide gefüllert. Ich habe dazu den schwarzen Farbton gewählt, denn falls im Geländeeinsatz ein Kratzer durch den Lack gehen sollte fällt das nicht so auf wie das sandgelbe Zinkphosphat, was die GFK-Kotflügel für den Lackaufbau nicht brauchen.


    Morgen sehe ich mir eine mögliche Winterarbeit an. OM 606 TD. Mal sehen was daraus wird. Mit meinen 95 PS ist der Anhängerbetrieb zwar möglich, aber kein Vergnügen.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,

    die Winterarbeit ist gesichert und morgen steht der Motor in meiner Werkstatt.:mech:


    Aber der Lack und Zusammenbau vom G hat höchste Priorität. Ich will endlich wieder stilvoll fahren!

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,


    den Anbauteilen, wie Kühlwasserschläuche und dem Stutzen der Wasserpumpe, dem Ladeluftrohr, dem Kardanwellenflansch und der Lichtmaschine nach,aus dem W210


    Gruß Steffen

  • A propos meiner Senf über Luft Zufuhr im G .... der OM 606 bekommt den frisch Luft vom Vorm am Kühler Grill - ganz set up habe ich noch im Belgien

    Das OM 606 Luftfilter Kasten finde ich ohne große Umbau Aufwand ungünstig für seitliche Luft Zufuhr oder Schnorchel.... es kommt noch das beim G 300TD W463 wenig Platz im Motorenraum hat

    Es gibt die Möglichkeit ein Umbau auf G280 cdi Luftfilter Kasten zu greifen oder die Luftfilter Kasten vom OM 617A von W123

    Der W463 hat noch im Kotflügel Beifahrer seid ein Kühlsystem Überläufe Behälter wird es hier auch benützt?
    teile vom W463 könnte der ein oder andere bekommen wenn Covid erlaubt das frei reisen zwischen NL & BE X/

    Paar Bilder von Umgebaut Luft Zufuhr im W463












  • Was war das für ein „Spenderfahrzeug“ ?


    aus dem W210

    Genau so ist es. Motornummer 606 982 ....... stand unter der dünnen Rostschicht. Oberflächlich ist der noch ganz ok, die Schrauben der Anbauteile sind noch wie neu, der Blick durch den Öldeckel in den Kopf zeigt keinerlei Abnormitäten und der Turbo zeigt keinerlei offen sichtbaren Verschleiß. Selbst die Ölablagerungen auf der Druckseite sind kaum vorhanden.

    Aber, wie bereits geschrieben, jetzt kommt der Lack und die Kiste wieder an's Laufen, erst danach geht's weiter mit dem Motor. Gekauft habe ich den nur weil er in Schleswig-Holstein in ca 80 km Entfernung stand und einen ehrlichen Eindruck machte.


    Hey, mein Antriebsstrang funktioniert doch und läuft zuverlässig. Warum soll ich mich da abhetzen?

    Es gibt die Möglichkeit ein Umbau auf G280 cdi Luftfilter Kasten

    Ich werde den Luftfilterkasten aus dem Wolf/G290 behalten. Meine GFK-Kotflügel haben die Möglichkeit die Luft an der Seite durchzulassen.

    Irgendein 463 Modell hat die notwendigen Teile(Gitter und Luftkanal) dafür. Da mein G keine Innenkotflügel (Radstehbleche) hat ist dort jede Menge Platz für meine Umbauten. Wenn man den runden Luftfilter vom Wolf aufschneidet und flach ausbreitet hat man genauso viel, wenn nicht sogar mehr Fläche wie die flachen Luftfiltereinsätze von anderen Modellen.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Danke, das genaue Modell für die Teile hatte ich noch nicht. So ein Wasserabscheider ist natürlich eine tolle Sache :daumenhoch:

    Und hier ist zu sehen wieviel Platz ich für den Luftfilter habe.

    Von der Seite ohne Kotflügel


    Blick von vorn durch den Scheinwerfer


    Da ist kein Blech was ich wegschneiden muß.

    Gruß Jens


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  • Die Teile sind alle für die linke Seite. Dort ist bei meinem Kotflügel zwar auch die Möglichkeit das anzubauen, ich brauche das aber für rechts.

    Die Öffnungen sind links und rechts unterschiedlich. Das kann man nicht einfach umbauen.

    Gruß Jens


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  • Du solltest den Bremsflüssigkeitsbehälter einmal gründlich spülen. Hab' ich bei meinem gemacht. Du glaubst garnicht was für ein Dreck da 'rauskommt.


    Was mir bei den originalen Luftfiltergehäusen nicht gefällt ist die Fummelei wenn der Einsatz erneuert werden muß. Bei mir sind entweder die Finger oder die Batterie im Weg ;-).

    Ich werde wohl das Gehäuse um 90° drehen, so daß der Topf in Richtung Motor geöffnet werden kann. Und mit der eingekürzten Frischluftansaugung so weit wie möglich an den Kotflügel und dem Lüftergitter (vielleicht sogar mit Wasserabscheider) heran. Dann sollte Platz zum einfachen Filterwechsel sein und das Luftrohr zum Turbo zeigt gleich in die korrekte Richtung und hat dann noch ein bisschen Versatz.


    Wie hast du den unteren Kühlwasserschlauch verlegt? Der vom 210er Modell geht ja nicht an der Wolf-Lichtmaschine vorbei. Hast du den Flansch vom 602 genommen?

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,


    ….na Kühler von guten Geländewagen sind eigentlich immer größer ausgelegt

    als sie für den normalen Betrieb sein müßten, genau mit dem Hintergrund, wie

    dein Kühler auf dem Foto aussieht.



    Beste Grüße und viel Erfolg beim schrauben.


    Kirk

  • Moin,

    das Schweißen und Schleifen ist das Eine, das Andere ist das Spachteln & Schleifen von durch das Schweißen entstandenen Verwerfungen. Es nervt und dauert wenn man tagsüber arbeitet und erst abends an die Kiste kommt.


    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Und es geht weiter...

    Heute war die Scheuerleiste an der Fahrertür dran. Wie vorher beschrieben war das eingelegte Blech total vergammelt. Da hab' ich nicht lange gefackelt und das Blech entfernt, den „eingewachsenen“ Rost abgeschliffen, ein Edelstahl-Bandeisen 20 x 3 mm abgelängt und gebohrt. Das ganze mit PU-Kleber eingeklebt und im Anschluss auch damit bedeckt und glattgezogen.




    Nach dem Durchhärten werden die Befestigungslöcher wieder freigelegt.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“