Frage zur Befestigung der Gummileisten/Beplankung an den Tueren

  • man könnte sich auch mal Gedanken machen wie man die defekten eingesetzten Gummileisten reparieren kann.

    Ich denk die rostigen Leisten entfernen und dann eine Edelstahlleiste auflegen.

    Diese wird dann im Gummi durch einbringen von kegelförmigen Löchern und setzen von Gewindebuchsen in Epoxydharz mittelviskos befestigt.

    Das könnte funktionieren.

    Eine weitere Möglichkeit wäre die Benutzung von längeren Blechschrauben und größeren U-Scheiben direkt außen auf der Leiste. Sieht zwar nicht so schön aus, wird aber halten.

    Man kann die Leisten auch abformen und in Silikon nachfertigen. Es gibt viele Möglichkeiten. 3D-Druck , Frästeil... alles eine Kostenfrage und nicht original.

  • Moin Männer,


    die Reparatur funktioniert...teilweise !

    Das vergammelte Blech aus dem Gummi rauspopel ist möglich.

    Ein neues Bleck einkleben auch - aber danach passt die Leiste nicht mehr !


    Was war passiert ? - Der Gummi schrumpft, wenn das stützende Blech fehlt.


    Lösung: KEIN neuer Blechstreifen, sondern die Schraublöcher halbtief etwas grösser bohren, so dass man Unterlegscheiben in die Schraublöcher legen kann, sie aber noch auf dem Gummi aufliegen.

    Schrauben rein (dabei bei jeden Schaubloch etwas in die Länge ziehen) und es hält und ist dank Niro Schauben und U-Scheiben rostfrei. Abdeckkappen in passender Grösse mit dem Locheisen (+2mm, dann sitzen sie "streng") aus Gummimatte ausstanzen und einsetzen, dann ist das Ganze auch wetterfest.


    Uwe(002)

  • Das ist doch schon mal was.

    Man könnte auch ohne aufzubohren mit nem Dremel im Abstand von ca. 1cm quer zum loch einen schlitz schleifen und da eine grössere U- scheibe einpressen.

    Das entspricht in etwas dem was du ausgeführt hast in Originaloptik. Also es geht auch mit einfachen Mitteln.

  • Die Gummileisten sind im Prinzip gut gemacht: Feuerverzinkte Eisenleisten mit aufvulkanisiertem Gummi, alles wasserdicht - aber eben nicht ganz für 30 Jahre. Ein kleines Loch und der Gammel kann starten, und man sieht es nicht. Toll ist, dass die Plastikstöpsel in der Karosse bis heute einen "rostübersprung" verhindert haben, trotz vergammelter Schrauben.


    Uwe(002)

  • also auch wenn spaet...


    Das EPC sagt 4,2 x 16 Blechschrauben

    Ich habe damals die Stoppen gegauft, Schrauben geschmiert und gut

    Im erreichbarres Berreich habe ich von Innen auf die Schrauben gesprueht B:)

    was die Menge an Schrauben angeht:

    Kotfleugel - 8

    Tuer - 5

    Seide B Saeule bis hinten 9


    Total 22 x 2 = 44 Schrauben fuer ein Wagen


    @ Rudi das will gehegt und gepflegt worden :thumbsup-blue:

    und hier das EPC

  • Unsere Fahrzeuge sind alle Alt und nicht jedes Stand im klimatisierten Depot. Aber die Verarbeitung ist grundsätzlich gut und durchdacht, das merkt man.Bei meinem G waren nirgends besagte Stöpsel drin. Ob das wohl so war weiß ich nicht.Vielleicht über die Jahre verschütt gegangen. Verschließen könnte man das auch mit EpdM-Rundschnurabschnitten. Aber es gibt ne Menge Lösungen und viele findige Leute.

    Was ich aber noch machen werde ist Polyamidunterlegscheiben unter die Schrauben montieren. das verhindert ein beschädigen der Gummierung und es dichtet ab.Schliesse mich an sonsten den zuvor aufgeführten Tipps an.

    Das habe ich auch bei den Blinkern durchgeführt. Seitdem sind die innen nicht mehr beschlagen.