Deutschland nach Corona - Bevölkerungsschutz stärken!

  • Also ich finde die Schlange bei der Post heute nicht kürzer als früher - im Gegenteil. Da sitzen jetzt nämlich nur noch ein oder zwei Leute, wo früher fünf oder sechs Schalter besetzt waren...

    Wo gibt´s denn bei euch noch Postfilialen ?

    Bei uns gibt´s nur privat geführte "Paketshops", in der Regel in irgend einem Kiosk oder ähnlichem . Da hat man - zumindest bei uns - selten mehr als einen Kunden vor sich . Vielleicht weil es davon ziemlich viele gibt .

  • Ich bin ja mal gespannt, wann man feststellen wird, daß deutsche Steinkohle doch gar nicht so schlecht und unpraktisch war.

    Auch so ein Punkt der einen fassungslos macht. Klar war das teuer! Subventionierte Kohle, aber die Arbeitsschutzstandarts waren nunmal sehr hoch. Jetzt sind wir abhängig von anderen Ländern. Das ist auch nicht ausfallsicher! Und wenn man die Arbeitsplätze beachtet die weggefallen sind! Teilweise an die 3000pro Zeche! Guckt eucht zB die Stadt Gelsenkirchen an. Klar wird das alles immer sauber und rechnerisch positiv verkauft.

  • Ich bin auch der Ansicht, dass eine allgemeine Dienstpflicht für alle in Deutschland nicht verkehrt wäre. Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, BW usw. hätten keine Nachwuchssorgen mehr, und ich denke, dass eine Solche Pflicht die Bevölkerung wieder enger zusammen rückt. Mit für alle, meine ich auch alle, egal welches Geschlecht, Herkunft, Tauglichkeit, Ausbildung usw. Auch brauchen wir mehr Rückfallebenen in der Infrastruktur, Komunikation, Strom, Wasser, Gesundheitswesen ist eigentlich alles am Limit. Die Folgen sehen wir jetzt, und zwar in abgeschwächter Form. Noch. Wenn beispielsweise krankheitsbedingte Ausfälle bei den Energieversorgern gehäuft anfallen, kann es gut sein, das GAR NIX mehr funktioniert, ohne Strom sehen wir ziemlich alt aus. Das Gleiche gilt für Wasser, Gas, Abwasser, usw. Es gibt durchaus auch gefährliche Industrieanlagen, die ohne das geschulte Personal zu einer akuten Gefahr werden können, AKW's, Wasserkraftwerke usw. Inwieweit sowas geregelt ist, und ob die Planungen wirklich gut sind, kann ich nicht sagen. Früher gab es in der Nähe von Ballungsräumen Hilfskrankenhäuser, die im Fall der Fälle (Atomangriff) die Verletzten aufnehmen hätten sollen, teilweise komplett eingerichtet. Auch rudimentär ausgebildetes Personal hätte zur Verfügung gestanden. Wurde aber alles Ende der 90er eingestellt. Gleiches gilt für den Warndienst, und den Bevölkerungsschutz. Bei uns in der Stadt werden beispielsweise die alten Notbrunnen aus dem kalten Krieg und das Sirenennetz noch betrieben, wie das in anderen Städten gehandhabt wird, weiß ich leider nicht. Aber selbst wenn wir heute Knall auf Fall alles Nötige beschließen würden, sämtliche Gelder freigegeben werden, usw, würde es Jahre und Jahrzehnte dauern, bis die ganzen Maßnahmen greifen würden.

  • Irgendwann in den 90ern schien ja der kalte Krieg beendet - und auch sonst glaubte man wohl, alles im Griff zu haben ...:*:

    Ich sehe in dieser Seite der Medaille "Globalisierung" einen der Gründe für die Abschaffung der hier genannten Warndienste, Bevölkerungsschutz etc.


    Die Abschaffung des Wehrdienstes wurde ja auch gerne immer mit dem Argument begründet, dass die Bedrohung eines globalen Konfliktes nicht mehr vorhanden sei . Ausserdem sei eine Berufsarmee schlagkräftiger. Stimmt vielleicht, aber nicht in einem Land wie Deutschland, wo du als Soldat kein gutes Ansehen hast .

    In einem Land voller pazifistischer Gutmenschen ist das wohl so .

    In den USA, wo ein Soldat oft hohes Ansehen in der Gesellschaft geniesst, mag das anders sein . In Deutschland hat doch die BW seit Abschaffung der Wehrpflicht permanent Nachwuchsprobleme . Als Wehrpflichtiger brauchte sich keiner dafür zu rechtfertigen, Soldat zu sein - schliesslich war man nicht freiwillig da .....

  • Hallo,


    Viele Leute denken ja noch immer, daß ein Mundschutz vor Infektion schützt.

    Mit P1 und P2 kann man nur das Anhusten anderer Menschen verhindern.


    Die Vereinigung für das Elektrohandwerk hat mittlerweile die Empfehlung herausgegeben,


    infizierte Wohnungen nur noch mit Maske und P3-Filter zu betreten.


    Der Rettungsdienst wird demnächst vor dem gleichen Problem stehen.


    Ich weiß nicht wie viele Masken mit RA-Gewinde bei DRK / Maltesern / Johannitern / ASB / usw. in den Schubladen liegen.


    Vielleicht fordern sie dann die Feuerwehr als Tragehilfe mit schwerem Atemschutz an.


    Schwerer Atemschutz wäre aber gar nicht erforderlich.


    Unsere Gemeindefeuerwehr hat nur Masken mit M45-Gewinde.


    Da passen aber die P3-Schraubfilter nicht.


    Mal sehen, wann sie bei mir zum Ausleihen kommen.


    Ich habe einen Bestand an Dräger Nova Masken mit RA-Gewinde und Filtern in meiner Betriebsfeuerwehr.


    ...


    .





  • Der erste Teil der Überschrift hat Brisanz- Deutschland nach Corona!

    Ja, eben- Wie wird Deutschland nach der Krise aussehen ? Allem voran die Gesellschaft ? Unsere Wirtschaftslage, vielleicht unsere zukünftigen Treffen ?

    Mich würde mal interessieren wie ihr die Lage im Oktober 2020 seht, es ist ein halbes Jahr hin.

    Was erwartet uns dann in 2021?

    Also auf geht´s zur Regnose.

  • Hallo,


    auf die Frage kann ich antworten.



    man spricht von 4 % negativem Witschaftswachstum je Monat der Corona-Krise.


    Virologen sprechen von einer Zeitdauer von einem halben Jahr plus X.


    Nun rechnen wir mal nach:


    4 % x 6 Monate = 24 %


    Geschätztes WW in den letzten Jahren in Deutschland so etwa 2,4 % pro Jahr.


    Macht 10 Jahre plusminus Null.


    Wegen "plus X" wird wohl noch was draufkommen.


    Ergo landen wir in der Region Lehmann-Pleite.


    Ergebnisse:


    - Lebensversicherungen Pleite


    - Betriebsrenten im Eimer


    - Italien / Portugal / Spanien / Griechenland Pleite


    Ob der Euro das überlebt ???


    Nun mal die nachfolgende Grafik.


    (Quelle, wie dort gekennzeichnet)


    Lehmann war 2007.


    Und nun rechnen wir (von den nicht ganz aktuellen End-Werten) mal 25 % nach unten.


    Dann sehen wir das Ergebnis der einzelnen Länder für 2021.


    Die Süd-EU-Länder werden Corona wirtschaftlich nicht überleben.


    Mal sehen, wie lange die Bevölkerung ruhig bleibt.


    Wir sind auf dem direkten Weg in Richtung 1929.


    In dem Zuge werden im Euro-Raum die Schulden vergemeinschaftet.


    Also das, was per Vertrag bisher ausgeschlossen ist.


    Frankreich wird schon dafür sorgen.


    In dem Zuge werden dann auch die eine (metrische) Billion Euro Target II gestrichen.


    Deutschland wird 2/3 seiner Forderungen verlieren,


    und unter Berücksichtigung der Vergemeinschaftung der Schulden 100 % seines Auslandsvermögens.


    Um das zu kompensieren, wird es in Deutschland einen Lastenausgleich II geben.


    So etwa 20 % Zwangshypothek (Rangvorderst) wird wohl auf jeden Immobilienbesitzer zukommen.



    ...


    .


  • Als Wehrpflichtiger brauchte sich keiner dafür zu rechtfertigen, Soldat zu sein - schliesslich war man nicht freiwillig da .....

    ...aber auch nicht unfreiwillig, sonst hätte man ja den Dienst an der Waffe auch ganz legal verweigern können. Und ich glaube, einige von uns waren dann doch auch ganz gern bei der Truppe...


    Bernd grüßt

  • Ich erinnere mich :

    vor 30 Jahren , der Kalte Krieg endet mit warmen Händedrücken . Alles scheint besser zu werden in Ost und West .

    Ich kaufte damals bei der VebeG große Mengen BW - Material ( San-Mat ) . Unter " Schrottpreis " !! Alles Neu , Neuwertg , mindestens MAT 4 . Das meiste habe ich wirklich verwertet sprich Metallsortierung . Vieles aber auch gespendet an div. Hilfsorganisationen ( Africa )

    Im laufe der Jahre ( bis heute ) immer noch Aussonderung von " Verwendungsfähigem " San - Material . Beatmungsgeräte , Röntgengeräte uva. aus Beständen der BW .

    Im Katastrophenfall besser älteres funktionsfähiges Material zur sofortigen Verfügung als nichts bzw. erst nach langer Beschaffungsprozedur ( Gewinner der Not ) .

    Wenn ich an die Aussonderung der Hilfssanitätszüge / Lazarettzüge - Schiene vor einigen jahren denke wird mir schlecht . Absolut komplett und autark , schnell an den Ort des Geschehnes zu bringen .

    Deutschland hat sich in Sache Katastrophenfall totgespart , abhängig gemacht in Sicherheit gefühlt .

    Wie heißt es doch : Das Kind muß erst in den Brunnen ....

  • Keiner kann die Zeit zurückdrehen.Ich glaube aber das der Großteil unserer Jugend sehr wohl daran interessiert ist auch pers. in die eigene Zukunft zu investieren . Jedenfalls werden sich jetzt so manche bewusst, das Globalisierung und globale Vernetzung grundsätzlich keine Katastrophen eindämmen oder verhindern kann.Auch Geld spielt da im Grunde nur eine kleinere Rolle.Das zeigt eigentlich nur die Ohnmacht in einer solchen Zeit.

    Wichtiger ist die Erkenntnis das gesellschaftliche Probleme nur in der Gemeinschaft und Verantwortung aller Bürger gemeistert werden können.

    Richtig, vieles wird heute durch zu viel Bürokratie fehlgeleitet, wenn nicht sogar verhindert. Das muss sich ändern.Ob ein finanzieller Rundumschlag der richtige Weg sein wird und mit welchen langfristigen Folgen das endet kann sich jeder ausrechnen.

    Den Glauben und das Vertrauen in unsere Gesellschaft zu stärken wird bestimmt mehr Synergien freisetzen.


    Man muss keine Wehrpflicht oder Zivildienst einführen,aber man muss das allgemeine Interesse zum freiwilligen Dienst beim Katastrophenschutz und

    den medizinischen Hilfdiensten fördern und honorieren.Da ist das Geld gut aufgehoben und wirklich sinnvoll investiert.

    Bewundernswert sind die jungen Mdiziner die sich noch als Kassenarzt oder Allgemeinmediziner auf dem Land niederlassen. Das muss gefördert werden.

    Wir verfallen zunehmend in eine Mehrklassengesellschaft die auf importierten Aktivitäten angewiesen ist.

    Da gibts schon einige Parallelen z.B. zum Fall des römischen Reichs. Wir brauchen zunehmend mehr Wertschöpfung im eigenen Land bzw. in Europa. Wir waren und sind dazu fähig.


    -- Man stelle sich die Frage , welcher Virus wird in den kommenden Jahren auf uns losgelassen

    -- Welchen klimabezogenen Katastrophen müssen wir in Zukunft unvorbereitet widerstehen

    -- Wer ist aktiv daran interessiert unsere Entscheidungsfreiheit zu manipulieren

    -- welcher wirtschatflicher und gesellschaftlicher Schaden wird uns in Zukunft ereilen . Und wie ist das mit Recht und Freiheit .


    Was werden wir alles verlieren... und was werden wir dazugewinnen

  • Männer , richtet den Blick nicht zurück sondern denkt positiv und blickt nach Vorn. Es wird eine Zukunft geben und jeder Einzelne ist verantwortlich für die Gestaltung seiner und aller Zukunft. Denkt an eure Kinder und Enkel

  • Den Blick zurückrichten, um analysieren zu können, wo Fehler im System liegen, ist meiner Ansicht nach grundsätzlich wichtig! Nur müssen auch die Entscheidungsträger die "Eier" in der Hose haben, sagen zu können, "Okay, gebe ich zu, war eine Scheißidee", ich weiß, ist leider utopisch. Um die Folgen der Krise zu finanzieren, wäre eine europaweite Finanztransaktionssteuer von mehreren Prozent möglich, genau wie eine gerechte Besteuerung von Großunternehmen, und das Ganze europaweit. Eine Zwangshypothek würde nur den kleinen Immobilenbesitzern das Genick brechen, die ihr Eigenheim selbst bewohnen, wie auch Mietern, die sich die steigenden Mieten schon jetzt teilweise nicht mehr leisten können.

  • Darüber sprechen alle. Ich glaube aber eher das die Lasten auf den Mittelstand und die Arbeitnehmer übergehen werden. Die Grossunternehmen investieren ja gerne im nichteuropäischen Ausland zur Gewinnoptimierung.Darauf hat keine Regierung Einfluss.

    Ich glaube eher das die Inflationsrate steigen wird.Die geldmenge zu erhöhen ist einfacher wie zielorientierte Lösungskonzepte zu erarbeiten und vor allem durchzusetzen.Ja, alle Beteiligten müssen dazu wirklich an einem Strang ziehen. Wir als Wähler werden das beobachten und zu werten wissen.

    Das gilt für Parteien,Regierungen Gewerkschaften im Grunde für alle öffentlichen Entscheidungsträger. Der Wind wird die Spreu vom Weizen trennen.

  • Ich denke die aktuelle Lage schärft wieder den Blick für die wichtigen Dinge und entlarvt die unnützen Wichtigtuer.

    Eine wichtige Lektion.


    Man sieht ja wie leise die Klimahysteriker und Fahrradfanatiker geworden sind. Auch die Automobilfeinde hört man nirgends mehr.

    Vielleicht haben sie begriffen, dass wichtige Versorgungsgüter, Medikamente und Rettungskräfte nicht mit dem Lastenfahrrad kommen, und auch ihre ach so hippen Unverpacktökobioveganklimaneutralläden ebenfalls ohne dieselbetriebene LKW, die intakte Straßen und Brücken, anstelle von Radfern-, Radschnellwegen und mehrspurigen Radwegen in Städten, benötigen, völlig aufgeschmissen wären.

    Auch lassen sich Viren nicht durch Tanz- und Theaterpädagogen oder Wunderzauberglobulis vertreiben.


    Wie schon erwähnt könnte man die jetzt freien Kräfte aus dem Hotel- und Gatronomiegewerbe anderweitig einsetzen.

    Ob bei der Versorgung bedürftiger Menschen, oder aber in der Landwirtschaft. Es gibt ja genug Hilfs- und Anlerntätigkeiten.


    Allgemein bin ich aber auch für eine Wiedereinführung der Wehrpflicht und eines Ersatzdienstes.

    Zusätzlich sollten alle, unabhängig vom Geschlecht, die studieren oder in den öffentlichen Dienst möchten, mindestens 2 Jahre Wehr- oder Wehrersatzdienst ableisten müssen.Wehrersatzdienst wäre dann nur im Bereich der Alten- oder Krankenpflege möglich.


    Das Krankenhäuser nicht in die Hände von Konzernen gehören, die in erster Linie Geld verdienen wollen, steht außer Frage.

    Krankenhäuser müssen gemeinnützige Enrichtungen sein, bei denen die bestmögliche Versorgung an erster Stelle steht.

    Ein kostendeckender Betrieb ist wünschenswert, erwirtschaftete Gewinne müssen in die Ausstattung und Ausbildung des Personals investiert werden.


    Aber warten wir ab mit was wir nun noch so zu kämpfen haben.

    Wenn ich so überlege wie vielen kleinen Unternehmern wir in den letzten Tagen mehr oder weniger das Genick gebrochen haben, weil Läden schließen mussten, Produktionsausfälle bei großen Konzernen und und und....


    Auf jeden Fall haben aber viele Vollkaskodenker schon jetzt gelernt, dass doch nicht alles immer so selbstverständlich ist, wie eine Rolle Toilettenpapier.

    Vorsicht ! Beiträge können Ironie und Sarkasmus enthalten. Sie sind für seichte Gemüter und zu nah am Wasser gebaute Menschen nur schwer zu ertragen. :heuldoch:

  • Ich sagte ja schon, wir wollen nicht zurücksehen sondern in die Zukunft.Wir wollen die Vergangenheit in Ihrer damaligen Form nicht rekonstruieren.

    Die Axiome (Bedingungen in unsererWelt) haben sich gewandelt.Der Mensch ist grundsätzlich in der Lage sich daran anzupassen und optimale Lösungen zu finden.Die Bedingungen damals waren anders.

    Aber, bestimmte Sachen hätte man nicht vernachlässigen sollen.Da hast du recht.

    Das hat nichts mit Fahrrad ,Spritschluckern usw. zutun. Ich fahre auch Fahrrad und fahre wenig Auto (17l/100km) .Planungssache

    Habe selbst erlebt ,das meine mittlerweile verstorbene Mutter nach einem Beinbruch nach einer Woche nach hause und in die nichtausgebildeten hände der kinder übergeben werden sollte. Sie war alleinstehend in eigener Wohnung.Ärzte dürfen sich auf gar keinen Fall aus ökonomischen Gründen von Ihrer Verpflichtung als Arzt behindern lassen. Das hab ich verhindert.


    Von zwangweisen Arbeitsdiensten halte ich nichts.Es würden sich genug Freiwillige finden um zu helfen.Momentan ist das noch ausgeschlossen.Menschen wollen in solchen Situationen helfen.Dazu brauch man vor ort Initiatoren und Koordinatoren.


    Nichts ist wie es scheint und Nichts wird wie so mancher meint.

  • Von einem Lerneffekt möchte ich noch nicht ausgehen, da können wir in ein paar Jahren nochmal darüber diskutieren. Prinzipiell finde ich Unverpacktläden, Fahrradwege, nicht verkehrt. Auch eine regionale Erzeugung von Lebensmitteln und der Energieerzeugung ist ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur und muss, zumindest meiner Ansicht nach, gestärkt werden. Auch muss man wieder saisional bei der Lebensmittelbeschaffung denken, Frische Erdbeeren im Winter sind hierzulande schlecht ohne großen Aufwand machbar. Oder Fleisch aus Südamerika? Schaut doch einfach mal in euerem Supermarkt nach, wo das ganze Zeug so herkommt. Da wird beispielsweise auffallen, dass ein Großteil von Tomateprodukten aus China kommt. Wenn es nicht in Italien umgepackt wurde. Oder auch regionaler, muss ich in Bayern beispielsweise Fleisch kaufen, das in Norddeutschland verpackt wird? Das alles muss auf Infrastruktur wie Straßen transportiert werden, die darunter leiden.

    Solche Beispiele kann man tausendfach finden, wenn man denn will.

    Mir ist in den letzten Tagen jedenfalls aufgefallen, dass der Himmel ungewöhnlich blau ist. Und das die Temperatur nachts auf märzübliche -2°C gesunken ist. Kann Zufall sein, ist mir persönlich aber ganz recht .

  • Da stimm ich dir zu.

    Da muss aber ein umdenken erfolgen bzw. angeordnet werden.

    Zumindest besteht ja seit einiger Zeit ein Verbot im Handel keine Lebensmittel mehr wegzuwerfen.

    Auch die MHD geschichte sollte man überdenken.

    Das geht dann weiter mit IT Technologie made in PRC. Die eigene Industrie kann das auch, aber nicht so billig produzieren. Den Preis zahlen die werkseigenen Arbeiter in China und hier die Verbraucher.

    Dann geht weiter mit der Reparierbarkeit von Elektronikprodukten.Akkutausch etc. Früher gabs Handys mit Wechselakku. Heute will man neu verkaufen bzw. die Reparaturen lohnen angeblich nicht.

    Ich hab noch ein geniales LG G5 mit Wechselakku

  • Oben mal ein Preisvergleich von Aldi Bio zum Unverpacktladen. Man sieht es relativ deutlich, wirtschaftlich eher uninteressant, obwohl man im Unverpacktladen die eigene Verpackung vorher ja irgendwo kaufen muss und selbst reinigen. Aber doch finde ich es beachtlich, dass es einige Leute auf ein Restmüllvolloumen von ca. einem Einmachglas im Monat schaffen. Kann auch sein, das da ein wenig selbst betrogen wird, ich finde aber, selbst wenn es 5 kg wären, immer noch beachtenswert. Darunter ein Video über das Fairphone. Ist leider auch nicht wirtschaftlich, mit den Leistungsparametern kann ich mir zu dem Preis ca. 3 qualitativ hochwertige Smartphones von Xaomi kaufen, wenn ich sie mir gleich kaufe. Macht aber keiner, normalerweise kauft man sich so alle 3 Jahre ein neues, um aktuelle Anwendungen nutzen zu können. 3 Jahre halten die Dinger auf jeden Fall aus, wären also ca. 9Jahre. Ich bezweifle aber, ob ich ein Fairphone in 9 Jahren immer noch so nutzen kann wie heute, bzw. nicht ohne Nachrüstung, welche auch kostet. Für mich bedeutet das im Umkehrschluss, dass die Rohstoffe, deren Verarbeitung, Recycling und Entsorgung noch immer zu wenig kosten, und ein halbwegs intelligentes Konstrukt einfach zu teuer ist. Und genau hier muss man ansetzen.

  • Zitat

    Aber doch finde ich es beachtlich, dass es einige Leute auf ein Restmüllvolloumen von ca. einem Einmachglas im Monat schaffen. Kann auch sein, das da ein wenig selbst betrogen wird,

    wird es definitiv! in gießen gibt es solche unverpacktläden inzwischen auch. da kauft aber in der regel nicht der öko aus dem nachbarhaus. nein, die werte kundschaft reist teilweise 30km per porsche cayenne an, um dann mit ihrem einmachglas reinzumarschieren. und all das, damit man den hippen freunden beim nächsten sylt-aufenthalt erzählen kann, wie umwelschonend man doch jetzt ist :T

  • wird es definitiv! in gießen gibt es solche unverpacktläden inzwischen auch. da kauft aber in der regel nicht der öko aus dem nachbarhaus. nein, die werte kundschaft reist teilweise 30km per porsche cayenne an, um dann mit ihrem einmachglas reinzumarschieren. und all das, damit man den hippen freunden beim nächsten sylt-aufenthalt erzählen kann, wie umwelschonend man doch jetzt ist :T

    Genau das erlebe ich hier beim Basic in München-Süd und auf den schönen Bio-Bauernhof-Hofläden um den Starnberger See. Aber wir kommen vom Thema ab.

  • Das heißt die Idee von Unverpackt Läden ist falsch, weil da auch Leute einkaufen, die nicht drunter, drüber, nebenan wohnen?


    Hört doch bitte auf gute Ideen immer damit zu diffamieren, dass sie nicht sofort alles in Ordnung bringen können.

    Oder mit Adorno gesagt: "Es gibt kein richtiges Leben im falschen."