Ich stelle meinen Wolf vor

  • Ja,so ging es mir auch.

    Hab bei mir ne 12volt Anhängersteckdose angeklemmt ohne vorher Schaltplan zu lesen.

    Das kann man doch auch so probieren....mit meinen zwei linken Elektrikhänden.

    Bis ich kurz vorm Wahnsinnig werden geblickt habe dass ich die Natodose angezapft habe...nachdem ich dann mal richtig in den Schaltplan geschaut habe und das dauert bei mir hab ich dann geblickt wo welche Kabel angezapft werden müssen.

    Seither funktioniert alles.

  • Hallo Kingtiger und kitzretter


    das Thema Anhänger-Steckdose am Wolf hatten wir schon mehrfach behandelt, z.B. hier Spannungswandler 24V auf 12V für die Anhängerdose 7 pol. , hier Kabelbaum hinten Steckverbindung wo? , hier Adapter Nato Anhänger Steckdose? oder hier Frage an die Technik-Profis: ungekannte Stecker


    Ich möchte nochmal auf zwei Dinge hinweisen: bei der zivilen Dose ist das Rücklicht für rechts und links getrennt abgesichert vorgesehen. Das kann mit der simplen Verwendung der NATO-Dosen-Verkabelung nicht bewerkstelligt werden, denn da ist nur einmal Beleuchtung drin.

    Außerdem ist es eigentlich nicht zulässig, bei einem 24V-Fahrzeug 12V-Dosen zu verwenden, da die StVZO vorgibt, daß die Dosen nach der ISO-Norm zu belegen sind und die ISO auch die Spannungsobergrenze festlegt. Das heißt, um es vorschriftenkonform zu machen, muß entweder eine 24V-Dose aus dem LKW-Bereich verwendet werden oder es muß im Auto davor ein Spannungswandler auf 12V davorgeschaltet sein.

    Es gibt auch noch einen weiteren Thread hier im Wolfforum, wo ich den Anschluß mit Kabelfarben usw. näher beschrieben habe, hab ich jetzt kurzfristig hier Nato Anhängersteckdose Belegung gesucht? wiedergefunden.

  • Der Rahmen bekam sein Tiefdunkelgrau. Der Kabelbaum nach hinten wurde neu mit Schrumpfschlauch eingepackt und neu verkabelt mit der Anhängerdose. Ich habe das einen Elektriker machen lassen bevor mir der Wagen explodiert beim ersten mal starten.

    Nach dem lackieren wurde FF A und FF AR in die Hohlräume geblasen. FF A wurde auch außen in die Ritzen und Ecken gesprüht. Anschließend gab es eine Schicht Permafilm. Dies kann nun einige Tage und Wochen einwirken und sich setzen und wenn der Aufbau wieder auf den Rahmen gebaut wird, gibt es eine zweite Schicht Permafilm.

  • Hi, die Schrauben vorn am Stabi müssen von innen nach außen - sonst kommen die beim Einfedern an die Längslenker.

    Viele Grüße Marcus

    Moin,

    das machen sie bei dem Abstand von ca 8 cm nicht. Beim 463 ist das alles eine bisschen enger gestrickt, weil die Karosserieauflager andere sind. Demzufolge ist auch der vordere Stabi anders.


    Das passt schon wie es montiert ist.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Rostschutzmittel sind ein undankbares Thema, da Meinungen und Glaube aufeinandertreffen. Aber dennoch mal für Dich zur Info der Hinweis des Korrosionsschutzdepots:


    Kontollieren Sie unbedingt jährlich auf Rissbildung und Versprödung! Aufgrund dieser Problematik sollte man Perma-Film nur auf saugfähigen Untergründen und nur in Verbindung mit Fluid-Film einsetzen. Perma-Film sollten Sie nur dann einsetzen wenn andere Lösungswege nicht gangbar sind, z.B. der Fahrzeugboden wegen (wirklich) starker Verrostung ausschließlich nur noch mit Fluid-Film zu retten ist. Nur dann lohnt sich der Aufwand der regelmäßigen Kontrolle.


    Wenn Du Dir all die Mühe machst, würde ich vielleicht noch einmal nachfragen, ob das das Mittel der Wahl für Dich ist.

  • Wie gesagt, ich würde mich von denen beraten lassen. Meine Zusammenfassung siehst Du hier: Puch 230 GE Schweizer Militär


    Ansonsten steht auch einiges in Thorstens Beitrag Mercedes W461 G 290 D lang niederl. Militär


    Letztlich eine Frage der Präferenzen bei der Lösung der Zielkonflikte: klebrig vs fester Unterbodenschutz, Grad des Pflegeaufwands, Ausbesserbarkeit, Steinschlagschutz, Korrosionsschutz, Tropfen im Sommer...


    FF im Inneren war aber sicher eine gute Entscheidung und das Äußere mal mit FF - A zu benetzen ist sicher auch so lange sehr gut, wie einem das FF-A beim Schutzanstrich der Wahl nicht im Wege steht (Unverträglichkeit)

  • Solche Entscheidungen sind immer eine Qual. Der eine sagt so, der andere so.

    Permafilm habe ich gewählt wegen der Verarbeitung ohne große Vorarbeit,

    kein getropfe im Sommer,

    grifffest,

    hohe Fließfähigkeit.

    Ein KFZler wird einem auch danken, sollte der mal ran müssen.

    Da der Wolf eh nur Saisonkennzeichen hat, wird er auch nicht mehr Salz und winterliches Wetter sehen.

    Fahrten in schwerem Gelände stehen in erster Linie auch nicht auf dem Plan.

    Somit sind für mich auch keine Ultraansprüche an den Rahmen gesetzt.

    Beim einmotten im Winter wird eh eine Liste mit Aufgaben wie Ölwechsel und dergleichen abgearbeitet.

    Wenn ich da eh unter das Auto krieche, kann ich auch eine Schicht Permafilm bei Bedarf aufbringen.


    Der Unterboden soll ebenfalls erneuert werden.

    Grund ist zum einen der Austausch der Bleche, dann die eh rissige und verschrabbelte PVC-Beschichtung und ich will sehen wie es darunter aussieht.

    Ich frage hier lieber gleich vorweg, wie ich den Unterboden anschließend neu aufbauen soll?

    Am liebsten wäre mir, ich könnte diese PVC-Beschichtung eins zu eins nachstellen.

    Dies wird aber nicht funktionieren, darum soll der Unterboden bei bedarf entrostet werden, Zinkgrundierung darauf und dann Steinschlagschutz und/oder Unterbodenschutz.

    Hier gibt es aber auch unheimlich viele Gebinde. Was soll ich nehmen?

  • Das Problem ist halt die Rissbildung bei Versprödung, wo dann Wasser zB bei Regen dauerhaft eindringen kann. Mir wurden als Perma-Ersatz, wie beschrieben, das Premiumwachs von KLine empfohlen und wenn es etwas dauerhafter sein soll, das Permanentwachs (das aber nicht auf FF drauf soll).


    Ich finde es schon ungewöhnlich, dass ein Händler von einem bei ihm zu kaufenden Produkt eher abrät, da hat es wohl einschlägiges Kunden-Feedback gegeben.

  • Moin,

    ihr macht euch aber wirklich Gedanken wie die Händler reich werden.

    Wer sein Fahrzeug benutzt kommt nicht umhin regelmäßig den Unterboden und Hohlräume zu kontrollieren. Vor und nach dem Winter gründlich reinigen und schadhafte Stellen ausbessern. Anschließend macht ihr das drauf was für euch passt.

    Egal was man nimmt, bei der permanenten Sand-/Dreckbestrahlung geht jede Beschichtung verloren. Egal wie dick, zäh, schlagresistent und auf Wachs- oder Mineralölbasis, es geht alles wieder flöten. :pfeif:

    Wie bereits öfter von mir empfohlen: Nicht die Menge macht's sondern die angepasste Frequenz der Anwendung.


    Hier um's Eck macht einer 2x im Jahr seinen alten Land Rover komplett (auch oben) mit FluidFilm. Passt.:pump:

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Sehe ich nicht ganz so. Es gibt Beschichtungen, die oberflächlich gesehen eine ganze Weile halten, wo sich aber Risse bilden und die Beschichtung von Feuchtigkeit unterwandert wird. Das lässt sich auch nur schwer kontrollieren. Nicht umsonst entfernen viele ihre Bitumen-/PVC-Beschichtung, um das Problem bei der inzwischen stark gealterten Beschichtung zu vermeiden.


    Folglich sollte man es mMn entweder wie Dein LR-Nachbar machen oder eine leicht kontrollierbare (transparente) Beschichtung nehmen, die man idealerweise mit Mitteln wie FF auffrischen kann oder die selbstheilend sind (wobei ich nicht weiß, wie weit Marketing und Praxis da entfernt sind).

  • Lange war ich untätig, doch gestern ging es weiter.

    Die Stopfen am Unterboden sind raus gekommen und die Hohlräume wurden mit Wasser ausgewaschen.

    Minutenlang kam nur braune Brühe und Sand raus.

    Die Hitzeschutzmatte, welche nur noch an wenigen Klemmscheiben hing ist auch weg. Gibt es hierfür einen adäquaten Ersatz?

    Dann habe ich mal testweise im Radhaus mit der Fein den UBS entfernt und schon ein kleines Rostnest gefunden.


    Zudem habe ich den Hintern kahl gemacht und das Rostzerfressene Heckblech entfernt.

  • Nach zwei Wochen KZH ging es am Samstag etwas weiter.

    Die A-Säule ist auch raus gekommen und es wurden die rostigen Stellen wie auch hinten blank gemacht, alles mit Tannox behandelt, grundiert und alles mit Brantho versehen.

    An der A-Säule wurden die eingedrückten Falze davor noch gerade gedengelt.

    Einpassen musste ich die neuen Bleche nicht. Diese sind original Mercedes und passten wie A...h auf Eimer.

    Kommendes Wochenende werden die neuen Bleche eingeschweißt.

    Die Zeit vertreibe ich schonmal mit anschleifen des Aufbaus.

  • Die Flasche Bier hat der Tom ja gesehen- ich finde ja den Kanister Fluidfilm unter den Pappkartons auch ganz lecker.;-)


    Forian- Respekt! Du hast Dir einiges vorgenommen.

    Wie man auch an der offenen A-Säule sieht, hat das dortige Hohlramkonservierungsmittel gegen Unterrostung nichts ausrichten können, obwohl es wohl ordentlich flächig aufgetragen war.

    Die Konservierungs-Handwerker haben gute Arbeit gemacht.

    Nur das Mittel hat irgendwann versagt.


    Weiß jemand, ob das ein Wachs oder Fett/ was für ein Produkt das ist?

    Das muß ggf. vor dem Schweißen noch runtergeschrubbt werden.;,(

  • Moin,

    das ist die Originalversiegelung vom Werk. Hat meiner und alle anderen die ich kenne ebenso.

    Das Zeug ist mit den Jahrzehnten versprödet.


    Es ist immer wieder interessant wie beim Wolf und G dieselben Stellen verfaulen. Es scheint, daß eingedrungenes Wasser mitsamt Dreck nicht ordentlich ablaufen kann.

    Ich habe die Platzierung der runden Entwässerungsstopfen (die mit den 3 Löchern) geändert und die Anzahl erhöht. Jetzt tropft da auch FluidFilm A ab.

    Ebenso sind die länglichen Gummistopfen in den Karosserieträgern zugequollen und bei den meisten Fahrzeugen zusätzlich mit Unterbodenschutz dichtgekleistert.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Das ist irgendein Wachs. Es ist hart und brüchig

    Vielen Dank.

    Bei meinem 290er Niederländer war auch etwas original ganz dünn versprüht worden.

    Das sah aber bräunlich aus.


    Ab der C-Säule war auch etwas (vermutlich wegen Schweißarbeiten nachträglich) von dem optisch gleichen Zeugs wie bei Dir versprüht.

    Das fasst sich sehr "seifig" an.

  • Es ist immer wieder interessant wie beim Wolf und G dieselben Stellen verfaulen. Es scheint, daß eingedrungenes Wasser mitsamt Dreck nicht ordentlich ablaufen kann.

    Ich glaube ich weiß woher das kommt.

    Wenn ich bei mir den Schweller anschaue der mit dem Querholm in Höhe A-Säule kreuzt, sehe ich ein klaffendes Loch. Ich denke, dass der Schweller dort mit dem in der A-Säule senkrecht stehenden Holm angeschweißt ist/war. Ist der Querholm der an den Schwellerkreuzt offen, dröppelt immer drek und Wasser an die Schweißstelle, was irgendwann dazu führt, dass Wasser auch mal in den Schweller läuft.

    Bei mir gibt es aber hier noch das Missgeschick, dass das Blech der A-Säule ja eh eingedrückt war und es sich ein Spalt bbei den zusammengepunkteten Falzen gab, in die Wasser eindrang.