Holz für Werkbank anstreichen?

  • Ich würde das Holz der Pfosten nur ölen. Die Platte würde ich aber ggf. noch mit einer Beschichtung versehen (Blech oder ähnliches).

    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Moin,

    ich als Holzwurm würde es ölen.

    Das erste Mal mit Hartwachsöl, danach mit beliebigen farblosen Öl.

    Also Öl für Teakholzmöbel oder so.

    Die Buchenplatte genauso.


    Beim Boot, den Mast, da habe ich erst geölt, dann Bootslack.

    Da ging es mir aber eher um das klassische Aussehen.


    Willst Du hauptsächlich mit Holz arbeiten, braucht die Buchenplatte nix

    von wegen Blech oder so.

    Eher Metallarbeiten und ölige Sachen würde ich auch was drauflegen.

    Gummimatte oder irgendwas metallisches.


    Ich selbst habe links um den Schraubstock eine dicke Gummimatte.

    Rechts auch. In der Mitte nur Holz.


    Nur so als Idee.

    Lackieren kann man auch, ist wohl eher Geschmackssache.

    Öl hat halt vorteile bei der Beständigkeit.


    Gruß

    Klaus

  • Leinölfirnis oder den selben als Halböl, gerne warm verarbeitet und das mehrfach.

    Wie ich jetzt leider lernen musste, am Besten beidseitig. Bei uns hat eine Buchenleimholz-Arbeitsplatte jetzt einen Buckel gemacht, nachdem wir sie nur einseitig gestrichen haben X(

  • Moin,

    ich habe aus günstigen/dünnen Küchenarbeitsplatten meine Fensterbänke hergestellt.

    Breite ist dann allerdings ungefähr halbe Plattenbreite.


    Von der Fensterseite bohre ich die dann immer an und stecke da Stahlrohre rein.

    So bis paar Zentimeter vor der Vorderkante.

    Bei ca 1m Breite der Fensterbank so ca. 4 mal.

    Auf diese weise kein Werfen/Buckel, auch wenn von oben die Sonne raufknallt, und von unten

    die Heizung im Winter bullert.


    Bei voller breite und als Arbeitsplatte bietet sich an, von unten eine 21mm Siebdruckplatte

    unterzuschrauben.

    Oder wie früher quer einen Zinken einfräsen und ein Holz einschieben.


    Es gibt Arbeitsplatten, die das alles ohne "Tricks" abkönnen.

    So wie in den Hobelbänken.

    Aber diese Qualität kostet leider auch.


    Gruß

    Klaus

  • Noch ein netter Nachtrag: nach dem Einölen mit dem Arbeitsplattenöl hatte ich bei der Heimfahrt von der Werkstatt ein Erlebnis der besonderen Art: eine Malerrolle und ein altes T-Shirt, mit dem ich das Zeug abgewischt hatte, lagen in einem alten Karton und haben sich im WOLF selbst entzündet. Erheblicher Gestank und Augenreizung. Gut, daß ich einen Wasserkanister dabei hatte. Man sollte doch manchmal die Gebrauchsanleitung lesen...

  • Öle für Holz härten an der Umgebungsluft aus. Das erzeugt Wärme. Auf Lappen und Pads und dem Zeug ist die Reaktion intensiver durch die größeren Oberflächen. Wenn man solche Lappen zusammenknüllt kann es sich selbstentzünden.

    Von daher, alles was mit solchen Bearbeitungsölen zu tun hat nie zusammenknüllen, in einen Eimer oder Mülltonne werfen. Immer offen irgendwo trocknen lassen. Auto ist auch ganz fatal.