Mercedes W461 G 290 D lang niederl. Militär

  • Karosse wurde mit einer 1K Alkydharz Zinkgrundfarbe in sandbeige lackiert. Mir wurde eine Büchste mit Farbresten mitgegeben und da habe ich erst gesehen, was für Farbe genommen wurde. Aber- Entwarnung- man kann dort ohne Problem mit 2K PU drüberlckieren.

    Es löst nicht an.


    Ich habe mit einem geborgten Ultraschall-Lackschichtdickenmesgerät auf dem Dach so ca. 0,3mm gemessen- klaro da kann man schön dick raufpusten.

    Ansonsten so ca. 0,2- 0,25mm Lackschicht. Kein Spachtel. Danke August! Selbst die charmante Delle hinten links am Tankstutzen (Vom Kanister - im Gefecht unter Beschuß vermutlich nachgetankt) wurde belassen und nicht zugekleistert.

    Diese Klassikdelle sieht man oft bei Militär- G.

  • Äusserliche Um- und Anbauten.


    AHK- der typische GRundträger aus NL. Hoffntlich geht der durch den TÜV...


    Ein Trittbrett hinten auf der Anhängerkugel. Clever mit so einem Flansch am Brett aufgesteckt.

    Seitlich ein paar Scharniere und die werden dann mit großen Knaufmuttern an der Schäkelösen hinten angeschraubt.


    Dachgepäckträger- so eine tolle Idee.

    Die äußeren Aluprofile sind vom LKW seiltlicher Unterfahr/ Tankschutz mit Endkappen.

    Ein paar Winkel, ein paar Reelinghalter, ALU- Vierkant für die Querstreben.. ein paar Poppnieten- fertg!


    Klar für 2000 kann man auch was tolles kaufen....aber dieser Dachträger ertrug ein Dachzelt und eine ALU- Kiste.


    Schnorchel rechts


    Radioantenne rechts auf dem Kotflügel, CB- Funk- Antenne links seitlich dran.

    Ich bin zwar kein "Funkamateur"- aber ich lass die Funkanlage drin- ja das CB Funkgerät ließ er auch eingebaut-

  • Die originale halbe Trennwand ist verbaut geblieben.


    Hinten ist der Laderaum zum 1- Personen- Camper umgebaut. Die vordere, halbe Liegefläche ist als Klappe gebaut, hintere Hälfte ist fest.

    Da war von hinten ein Kühlschrank eingebaut- der jetzt im Toyota von August drin ist.


    Die Stahlblechtürverkleidung wurde durch Sperrholz mit Teppisch ersetzt.

    Ich habe die Stahlbleche bei ihm gelassen.


    Vorne die Sitze in Karo in gutem Zustand!

    Nur der Fahrersitz fängt das Kunstleder links an zu reißen. Das ist aber kein Problem. Sondern eher ein Anzeichen geringer Fahrleistungen.

    Es gibt eine Ablage oben quer. Da ist die CB Funke drin und etwas Stauraum.


    Elektroanlage:

    -12 V Wandler unter dem Handschuhfach

    -großer Wechselrichter hinter Fahrersitz für 230 V

    Es passen 2 Gel- Batterien 70Ah unter die Mittelarmlehne.

    Hinten ist alles Verkabelt. Der Kühlschrank konnte soe 5 Tage laufen.


    Es wurde alles sehr ordentlich verkabelt!

    Ich muss mich aber noch damit befassen....

  • Natürlich ist das alles so nicht TÜV Konform und ich muss daher einiges ändern. Leider. Die vorderen Spritzschutzecken hat der August extra so der Kotflügelform folgend so schräg abgeschnitten. Ich habe aber von ihm 2 unversehrte bekommen. Umbau auf Innenkotflügel, Verbreiterung etc. wird von mir noch folgen. Bin ja dabei.:daumenhoch:


    Der Tacho zeigte auf der Autobahn bei Tempo 100 ca. 4-5km/h mehr an, als GPS. Es passt also.

    Ich kann aber nicht sagen, ob da der August an dem Tachowellenanschluß eine andere Übersetzung angeflanscht hat.

  • Bis jetzt war nur die kurze Vorstellung von dem G 290 und demnächst folgen so ein paar kleine Arbeiten.

    Das zieht sich alles trotzdem ganz schön hin....eigentlich kam der G ein jhr zu früh.....Garage ist noch nicht fertig.. bin mitten im Bau.

    Jetzt muß ich zweigleisig fahren. Aber die notwendigen Arbeiten sind überschaubar.

    Ziel ist TÜV Vollgutachten und H-Kennzeichen im September- diesen Jahres.


    Wie schon beschrieben gibt es einiges zu tun:

    -Innenkotflügel

    -Radlaufverbreiterung

    -Spur- und Lenkstange Köpfe neu (schon erledigt)


    Und sicher so Kleinigkeiten bis zum Vollgutachten.

    Der G hat belgische Dokumente. Der Rahmen war ja mal ein deutscher Diesel-G. Die Daten dazu sind auch noch in Deutschland abgespeichert. Die werden 10 Jahre nach Abmeldung noch gespeichert.

    Leider habe ich nicht den alten deutschen Brief.


    Nach TÜV und Co dann später den Rest.

    Wie schon zu sehen ist, wurde nur von außen lackiert. Scheiben blieben verbaut.

    Die Schwachstellen an diesen Punkten (Scheiben mit Gummiprofil) kennt man ja- nicht nur vom G.

    Hecktür und Seitenscheiben sammelt sich ja auch Wasser unter dem Gummi. Dort ist null Rost zu sehen.

    Seitenscheiben hätte ich dann gerne den Profilgummi erneuert. Der alte ist rissig.


    Frontscheibe unter dem Gummi original NA Army Lack. Keine Rostblasen- nix.

    Aber dort habe ich links unter dem Gummi ganz leichten "Roststaub" entdeckt.

    Ich werde also im nächsten Jahr (wenn die Garage fertig ist) ganz sicher die Scheiben ausbauen und dort ordentlich was machen. Und wenn es nur prophylaktisch ist.


    Und natürlich werde ich Hohlräume etc. konservieren. Da ist schon alles da (Kompressor, Pistole, Fette) . Mike Sanders und Fluid Film sind die Produkte meiner Wahl.

  • Moin,

    falls bei der Abnahme der Reifengröße die GPS-Messung nicht ausreichen sollte und der Ing auf eine Prüfstandmessung besteht achte darauf, daß es sich bei dem Prüfstand um einen mit 4 Rollen handelt. Alle Räder müssen bei der Messung drehen, ansonsten geht das Verteilergetriebe kaputt! Oder der vordere Kardan muß abgebaut werden.


    Meine, nicht maßgebliche Prognose: Die AHK geht nicht durch, das Trittbrett nur eventuell. So einige Teil dort hinten sind zu scharfkantig.

    Der Spritzschutz nach vorn ist nicht wichtig, ich war schon ganz ohne bei der HU. Liegt wohl auch am Prüfer...

    Radabdeckung muß sein, da sind die recht penibel.


    Aber Vorsicht, da fängt es recht fix an zu gammeln, auch in Verbindung mit Innenkotflügeln. Lässt du die Radausschnitte original passen hinten die Innenkotflügel innen ohne Überstand hinein. Mit Radausschnitt, wie beim 463, hab' ich noch den hinten rechts für moderate Verbreiterungen liegen. Ist aber nicht zu empfehlen. Lieber einen Bodylift in erforderlicher Stärke einbauen. Steht zwar nicht in dem unten aufgeführten Gutachten, geht aber auch um den geforderten Freigang beim Einfedern zu erreichen.


       

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • In Post #24 sieht es ein wenig so aus, als wären an dem Rest des Spritzschutzes scharfe Kanten, das könnte der Prüfer ggf bemängeln. Genau erkennen kann ich es nicht auf dem Foto. Da er eh einen Satz unvergewaltigte Spritzschutze hat, ist das dann aber egal.


    So wie es aussieht, alles nur Kleinigkeiten was der Abnahme momentan noch entgegenstehen könnte.


    Wo wir gerade dabei sind - Innenkotflügel - wie ist da die Erfahrung? Z.B. nach mehrfachem Geländeeinsatz, könnte ich mir vorstellen, das auch Dreck hinter die Radhausschale gelangt und die Reinigung durch selbige erschwert wird (sofern man sie nicht ausbaut) Wie geht ihr da vor?

  • Vielen Dank für Eure Hilfe!


    Mit dem Bodylift ist auch eine gute Idee um an der Radhauskante gff. mehr Platz zum Reifen zu haben.

    Eigentlich ist der G mir so hoch genug. Das wäre nur eine Maßnahme, wenn der TÜV mehr Platz haben möchte.

    Radläufe aussägen kommt mir nicht in die Tüte. Ich bin so froh, daß an der Karosse nix ist und habe dort auch schon einiges getan um mit etwas ruhigerem Gewissen die Verbreiterungen anzubauen.


    Ich muß nochmal messen, inwiefern der in der Federn liegende Gummiendanschlag ggf. ausreichen .


    Innenradhausschalen- habe ich schon. 2 Stück aus Hollandgebraucht gekauft - da gibt es aber einiges zu basteln...später mehr.

    Speziell beim W 461 ist anscheinend der Radausschnitt oben 8,5cm länger in der waagerechten als beim W 463.


    Vorne habe ich neu bei MB gekauft. Immer die Varianten für G mit Verbreiterung. Die Radhausschale steht so unter dem Blechfalz und schützt diesen noch.

    Später mehr dazu.


    Heute Abend kommt dann erstmal so ein wenig zu Spur- und Lenkstange.

  • Vielen Dank auch für das Reifengutachten.

    Ich habe aber die

    Atik-Alufelgen von MB 463 401 03 02 7,5J x 16 ET 63

    Reifen 275/75 R16

    Hatte mich oben verschrieben gehabt. Und die können nur in Verbindung mit den 15mm Platten eingetragen werden.


    Da muss ich zusehen, wie das der Prüfer einträgt.

    Ich habe zumindest einen netten Draht und kann bevor ich zur Prüfung fahre so einiges vorher absprechen.

    Ich will auch alles sauber eingetragen haben. Ich habe keine Lust auf eifrige Streifenhörnchen, Abschleppdienst etc....hatte ich schonmal vor 25 Jahren am 1er Golf GTI..lang ist her.X(

  • Wo wir gerade dabei sind - Innenkotflügel - wie ist da die Erfahrung? Z.B. nach mehrfachem Geländeeinsatz, könnte ich mir vorstellen, das auch Dreck hinter die Radhausschale gelangt und die Reinigung durch selbige erschwert wird (sofern man sie nicht ausbaut) Wie geht ihr da vor?

    Um den Beitrag hier nicht zu verunstalten mach' ich einen neuen Beitrag dazu auf.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Kurz zu Spur- und Lenkstange.

    Vor dem Ausbau und der Bestellung der Teile empfehle ich die Baulänge ca. Mitte der Köpfe auszumessen.

    Es gibt ja verschiedene Achsbreiten etc..., und wenn man bei manchen online- Händlern bestellt, dann wird oft alles mögliche als passend angeboten. Ebenso die Spurstangenköpfe ausmessen- Gewinde, Konus etc.

    Man benötigt einen Abzieher für die Köpfe. Ohne Abzieher würde ich nicht anfangen. Zu schnell erliegt man ggf. der Versuchung mit dem Hammer rumzuprügeln..;,(


    Vor dem Ausbau der Spurstange kann man grob mittig der Felgen einmale den Abstand der Felgenränder Innen links/ rechts ausmessen.

    Bei mir war leicht Vorspur eingestellt und Innen/ Hinten der Abstand ca. 1mm mehr als Vorne.

    Kann helfen ggf. die Spur grob einzustellen.


    Lenkrad mittig und Lenkradschloß einrasten lassen. Dann bleibt das auch so.


    Lenkstange

    sitzt in Fahrtrichtung vor der Vorderachse und verbindet das Lenkgetriebe mit der rechten Achskugel/ doppelter Hebel.

    Lenkstange ist eigentlich ein Rohr mit Innengewinden links Linksgewinde und rechts Rechtsgewinde (ja- kann man auch umdrehen)

    Die Spurstangenköpfe werden dort eingeschraubt. Die Kontermutter drückt eine konische Scheibe gegen das geschlitzte Rohrende und somit wird der Spurstangekopf im Gewinde fixiert.

    Nach Ausbau der alten Spurstangenköpfe habe ich das Rohr Innen mit Fluidfilm konserviert und dann erst die neuen eingeschraubt.


    Baulänge bei mir ca. 111cm Mitte Kopf zu Mitte Kopf gemessen.

    Köpfe haben unten 20mm Konus und eine Kronenmutter M16 x 1,5 , SW 24

    Die dicke Kontermutter ist SW 38

    Die Kugelköpfe sind mit einem M24 x 1,5 Gewinde (jeweils links/ rechts) in die Lenkstange eingeschraubt.

    Bestellt habe ich die bei autodoc Artikel 4.61798 für 18€ und 2.53012 für 17 Euro.


    Spurstange


    Spurstange ist hinter der Vorderachse und verbindet einfach beide Achskugeln.

    Original ist eine Spurstange verbaut, die rechts einen eingepressten Spurstangenkopf hat.

    Ist dieser hin- dann muss man leider die ganze Spurstange kaufen.

    Der linke Spurstangenkopf kann einzeln getauscht werden. Ob das Sinn macht- wenn links ausgenuckelt, wird es rechts auch sein.


    autodoc Artielnummer 11443 01 und kostet Brutto 143,16€. Kommt von ZF /Lemförder. MB kostet die 270,85 Netto und kommt von??

    Einbaulänge bei mir 117cm

    WDB 460 330 1703

    Rechter Spurstangenkopf war wieder fest eingepresst.

    Ich hatte eigentliche eine Lemförder- Spurstange bestellt, die rechts keinen eingepressten, sondern eingeschraubten Kopf hatte.

    Somit hätte ich das nächste Mal.... nur 2 Spurstangenköpfe kaufen müssen.

    Es kam aber einfach eine von ZF mit dem eingepressten.


    autodoc hat sehr miese Bewertungen im Netz. Das habe ich aber erst nach der Bestellung gesehen.

    Das mag daran liegen, daß dort oft Teile angezeigt werden, die zum Fahrzeug nicht passen!

    Daher vorher ausmessen und genau kontrollieren. Einige Kunden werden dort überfordert mit den aufploppenden Angeboten.


    Ich rief an und fragte, warum ich die Spurstange mit dem eingepressten Kopf bekam.

    Antwort: Lemförder war bei Lemförder nicht lieferbar und der Lieferant hat dann einfach die ZF geschickt.

    Ich hätte die auch zurückschicken können. Ich bedankte mich und behielt die jetzt. Gab erstmal keine Alternative. Man kann meckern oder das nehmen, was verfügbar ist.


    Spurstange wurde ebenfalls Innen mit Fluidfilm behandelt.


    Falls man nur mal eine der Manschetten an den Spurstangenköpfen erneuern möchte (und die Köpfe i.O. sind)- wie bei hans hehl beschrieben- die Manschetten haben am Kopf c. 37,5mm Durchmesser und am Konus 20.

    Wer eine Quelle für diese Manschetten/ Kappen hat kann hier gerne ergänzen.

    Man kann auch die Manschetten der neuen Köpfe weghebeln und etwas mehr Fett drunterpacken.....


    Ebenso wenn jemand einen Tip hat, wie fest man die Kronenmutter (Drehmoment?) an den Spurstangenköpfen anzieht.


    Lenkungsdämpfer 463 66 32 wurde auch ausgebaut- war aber i.O.

    Ich tauschte alle normalen Schrauben in V2A- das hat der Vorbesitzer ebenso gehandhabt.:thumbsup:


    Ich habe zuerst die Spur eingestellt. Grob Felgenrand Innen 1mm weniger zwischen den Vorderrandfelgen.

    Auch ein an die Vorderräder links/rechts angelegter Richtscheit zu den Hinterrädern kann helfen.

    Beim festziehen der Kontermuttern drauf achten, daß die Kugelköpfe gleich nach hinten/vorne gekippt sind und sich hinterher noch vor und zurück kippen lassen.


    Dann über die Lenkstange einfach (bei gelöster Lenkradsperre) das Lenkrad gerade gestellt.

    Ebenso drauf achten, daß die Kugelköpfe links/rechts sich nach dem Kontern vor und zurück kippen lassen.


    Die Spur wird sicher noch in einer Fachwerkstatt eingestellt "Achse vermessen". Kostet ca. 60€...


    Anregungen, Hinweise und Tips erwünscht.

    Drehmomente Kronutter am Kugelkopf?

    und

    ggf. Bezugsquelle Manschette / Dichtkappe am Kugelkopf

    Dankeschön

  • Wen ich die Bilder von Kugelkopefe sehe un beschaedigte Gummis.... Das Auto hat in Belgien das "Control Technique" oder TUeV nie gehabt oder?

    Wenn man sieht was am Auto scheinbar gemacht ist und dan an 2 Stangen gespart :/ dan ist es meiner Meinung nach :daumenrunter:


    Alle anziehen Drehmommenten findest du im TdV 8]

  • Die Köpfe waren nicht merklich ausgeschlagen. Es waren komischerweise nur rechts die Manschetten kaputt.

    ES hätte ggf. gereicht die Manschetten zu tauschen. Ich wollte aber wieder 100% geben.

    Nstürlich hatte der Wagen belgischen TÜV und "H-Kennzeichen". Er wurde aber auch aktiv gefahren- Alpentour etc..

    Angesichts des Zustandes der wichtigen Komponenten am Fahrzeug ist dieser "Mangel" nicht entscheidend für mich.

    War leicht zu reparieren. Das schrauben an solchen Fahrzeugen macht irgendwie Spaß. Man kommt überall gut ran, nicht so verbaut...und ich muß auch kein Steuergerät programmiren, weil ich ein paar Schrauben gedreht habe.


    Damke für den Tip mit den Edelstahl-Schrauben am Lenkungsdämpfer. Gerade die am dicken Ende/Rahmen ist ja nurenseitig eingespannt.

    Stahl ist da sicherer (ist ja auch Fahrwerk- und Lenkung).

    Ich muß da sowieso nochmals ran.

    Der Gummiblovk dort im Dämpferauge bröselt!

    Das liegt daran, daß der Dämpfer in dieser Einbaulage auch etwas beim Lnken verdreht wird, was der Gummibuchse oben nicht gut bekommt. Ein Kugelkopf wäre dort ggf. besser gewesen...

    Mal sehen, ob ich diese Buchse irgendwoher extra bekomme und einpressen kann.


    Die Splinte an den Kronmuttern sind 3,5mm- ich glaube hanshehl hatte 2,5mm x 60mm geschrieben und Edelsthlsplinte empfohlen.

    Ich habe die mitgelieferten Stahlsplinte mit Fett eingesetzt.


    Ich habe die TDV für den Wolf ausgedruckt... aber irgendwie das Anzugsmoment für die Kronmutter nicht gefunden.

    Vielleicht finde ich hier noch was.

    Danke

  • Rahmen ist- wie oft ein ehemals deutscher W 460 von 1990 (war mal 5-Türer mit OM 617 3Liter- Diesel).

    Aufgebaut sind Achsen, Motor, Karosse vom Niederl. Militär. Der ist Niederländer ist Baujahe 1994.

    Die Gründe für solche Umbauten aus 2 Fahrzeugen sollen ggf. sein, daß die NL die Rahmennummer durchflexen beim Verkauf oder eben die Oldtimerzulassung in Belgien einfacher ist.

    Wenn ich dies lese, bin ich wirklich erstaunt zu sehen, wie einige meiner Landsleute und niederländische Nachbarn an der Grenze der Legalität spielen.

    Ich verstehe, dass das Auto einen neuen Rahmen brauchte, da die Niederländer sie vorher geschlachtet haben, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was ich mich frage, ist, unter welchen Spezifikationen das Auto verkauft wurde? Welche VIN ist gestempelt? Als 1990 oder 1994? Im Jahr 2017 hat Belgien das Oldtimer-Gesetz an Deutschland angeglichen, wonach ein Auto 30 Jahre alt sein muss, um als Oldtimer zu gelten. Sie erlauben bis 2018/2019, über 25 Jahre alte Autos als Oldtimer zuzulassen, sofern der Autobesitzer die volle Kfz-Steuer zahlt, bis das Auto 30 Jahre alt ist. Auch hier gibt es Unterschiede zwischen dem nördlichen und südlichen Teil Belgiens, wobei die flämische Seite strenger ist. Das Auto als Wohnmobil war ohnehin steuerlich günstiger, wobei nicht sicher ist, warum und wie er die Oldtimer-Zulassung erhielt.

    Als Ratschlag, stellst du lieber sicher, dass alles dokumentiert ist, da der TÜV-Mann wahrscheinlich eine Menge Fragen stellen wird - für mich ist es ein Frankenstein, obwohl er nett aussieht ....

  • Wenn ich raten sollte, würde ich sagen, das 1990 gestempelt ist @ Wehrwolf;-)

    Für Originalfetischisten ist sowas natürlich ein Graus ohne matching numbers. Ich persönlich bin da auch etwas zwiegespalten. Wenn so ein Umbau oder Neuaufbau handwerklich gut und sauber gemacht ist, dann wäre das für mich auch in Ordnung. Da ist aber jeder unterschiedlich.

    Es gibt genügend Firmen und Privatpersonen, die wirklich super Arbeit machen und astreine Fahrzeuge auf die Beine stellen. Es gibt aber eben auch genügend Leute, die sich irgendwas zusammenschrauben. Wildwest - Elektrik mit Stromdieben, Lüsterklemmen usw. Irgendwelche Roststellen dick mit UBS übergekleistert, schlecht ausgeführte Schweiss - oder Richtarbeiten, oder als restauriert verkauft und in Wirklichkeit jede Menge Altteile verbaut, die dann in kurzer Zeit nach und nach auseinanderfallen. Zuzüglich irgendwelche Umbauten und "Verbesserungen" die weder dokumentiert, noch Tüv abgenommen, geschweige denn eintragungsfähig wären. So ein fertig aufgebautes Auto kann jedenfalls ein ziemliches Überraschungsei werden. So oder so - man sollte sich genau im Klaren sein was man von wem kauft.


    Das was man bei diesem Fahrzeug auf den Bildern sieht, wirkt ja nun erstmal ganz anständig. Wie das in Realität und auf Dauer ist, kann nur der neue Eigner beurteilen, Ich wünsche ihm aber, dass das Fahrzeug hält, was der Verkäufer verspricht und die Bilder hoffen lassen.

  • Rahmen ist- wie oft ein ehemals deutscher W 460 von 1990 (war mal 5-Türer mit OM 617 3Liter- Diesel).

    Aufgebaut sind Achsen, Motor, Karosse vom Niederl. Militär. Der ist Niederländer ist Baujahe 1994.

    Die Gründe für solche Umbauten aus 2 Fahrzeugen sollen ggf. sein, daß die NL die Rahmennummer durchflexen beim Verkauf oder eben die Oldtimerzulassung in Belgien einfacher ist.

    Die Frankenstein- Angst hatte ich ja auch. Zumal mir der Belgier August als Verkäufer nicht die Rahmennummer des 94er Spender- G nennen konnte.

    Er wusste die einfach nicht. Ich glaubs ihm einfach. Da gäbe es auch nix zu verheimlichen.

    Aber- über die Motornummer des 602 D 29 konnte ich die Rahmennummer des W 461 in Erfahrung bringen.

    Dieser W461 wurde 94 an die NL-Armee ausgeliefert.


    Alle beide Fahrzeug sind "sauber"- die Historie dieser Chimäre stimmt. Auch wenn "nummerngleich für Sammler" interessanter wären.

    Ich bin da eher Maschinenführer.;-)

    Irgendeinen Kompromiss muß man eingehen und abwägen. Es gibt so einige dieser Konstellationen der NL- G´s auf dem Markt...

    Belgische Zulassungsdokumente habe ich. (interessiert aber kaum...., da Vollgutachten verlangt wird durch meine Zulassungsstelle)

    Wie da was in Belgien zugelassen wurde ist mir egal.

    Auch in D gibt es genug Kuriositäten.

    Hatte da mal Kontakt zu einem anderen W461. alles deutsch. Die haben einfach von einem älteren G die Rahmennummer auf den neuen G umgeschlagen, damit er für H zugelassen werden kann. Künstlich gealtert....Ja- alles in D mit Eintragung und Abnahme und H-Kennzeichen.;-)


    Das alles- den Aufwand für die kleinen Reparaturen und Umbauten für die TÜV- Abnahme habe ich im voraus einkalkuliert und gegen den Zustand abgewogen. Überraschungen können ja immer passieren. Und 100% perfekt ist auch dieses Auto nicht. Wäre langweilig und ich hätte nix zu tun. Das war und ist mir bewusst und einkalkuliert!

    Ich glaube- so ca. 2000,-€ gehen da noch rein...das wusste ich aber vorher schon "grob".


    Danke für die Tips und Hilfe.

  • Zitat von ThorstenC

    alles deutsch. Die haben einfach von einem älteren G die Rahmennummer auf den neuen G umgeschlagen, damit er für H zugelassen werden kann. Künstlich gealtert....Ja- alles in D mit Eintragung und Abnahme und H-Kennzeichen

    So eine Aktion ist in Deutschland illegal und sollte, falls es wie geschildert stattgefunden haben sollte, nicht in Foren veröffentlicht werden.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • So eine Aktion ist in Deutschland illegal und sollte, falls es wie geschildert stattgefunden haben sollte, nicht in Foren veröffentlicht werden.

    Moin Jens,

    ja, auf jeden Fall eine illegale Aktion! ABER ich finde das gerade solche "Machenschaften" in einem Forum wie diesem aufgedeckt und auch benannt werden sollten / dürfen. Es gibt ja viele Mitglieder hier die sich mit dem Gedanken tragen einen G, Wolf oder Puch anzuschaffen!

    Jeder der sich eines der genannten Fahrzeuge anschafft (für meist sehr viel Geld) sollte das recht auf ein ehrliches Fahrzeug haben!

    Und wenn man hier schon die ein oder andere Information über mögliche "Verkäufer" bekommt wo man besser einen Bogen macht finde ich das sehr gut:top:.

    Ich möchte kein Fahrzeug kaufen das aus 5 Schrottreifen Restmöhren zusammengebaut wurde. Original ist halt original, auch wenn der Zustand Bastelbedarf hat.

    In diesem Sinne,

    :mat: Tom

  • Ich denke, jede Geschichte muss mit einer Prise Salz oder zwei genommen werden. Ich bezweifle, dass ein W 463, der auf einem W 460 saß, oder irgendein 320 / 400 cdi ohne besondere Genehmigung und Überprüfung durch den TUeV als H registriert wurde.... Das H hat einen so strikten Katalog, dass jede Nichtübereinstimmung in Bezug auf Alter oder Herkunft das H überhaupt nicht zulassen würde. Im Gegenteil, die Niederlande sind darauf sehr gut spezialisiert - es war eine Art Nationalsport und berühmte Garagen in NL verdienten gut daran, Gesetzeslücken zu nutzen. Tatsache ist, dass man beim Kauf eines G oder irgendeines klassischen Autos wachsam sein und alles durch gute Inspektion herausfordern muss


    8]

  • TomRönndeich

    Fachwerkstätten dürfen mit Berechtigung dazu einem fabrikneuen Rahmen die Fzg.-Ident-Nr. des vorliegenden Briefes/Teil2 die Nummer einschlagen.

    Alles andere ist schlichtweg verboten und wird als Urkundenfälschung mit Strafverfolgung belegt.

    Das sollte jedem hier klar sein!

    Das ganze zu dem Sinn und Zweck Geld an Versicherung und Steuer zu sparen ist kein Kavaliersdelikt und wird bei Aufdeckung als Straftat behandelt. Auch wenn beide Dokumente einen Besitzer haben und kein Dritter geschädigt wird ist es eine Straftat eine Fahrgestellnummer zu entfernen und eine andere einzuschlagen.


    Ich sehe es genauso wie die Presse nicht mehr von „Selbstmördern“ die vor Züge springen oder von Brücken hopsen berichtet. Keine schlafenden Hunde wecken!


    Zum Thema zurück:

    Fahr' zur Untersuchung und arbeite die dort erstellte Mängelliste ab. Im Vorfeld auf Verdacht mit viel Aufwand zu reparieren ist zwar möglich, aber kann auch zuviel des Guten sein.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Hallo, wo steht denn geschrieben dass nur Werkstätten einen neuen Rahmen mit der Fahrgestellnummer versehen dürfen?

    Hier ist ja was anderes gemacht worden. An dem vorhandenen 300er wurden die Teile vom 290er montiert. Die alte Fahrgestellnummer ist doch geblieben. Rechtlich ist das doch unkritisch. Mir persönlich wär sowas aber zuviel Bastelauto.

    Viele Marcus