Eure Erfahrungen mit Radhausschalen (Innenkotflügeln)

  • Moin,

    es tauchte die Frage nach Dreck unter montierten Radhausschalen/Innenkotflügeln auf.


    Hier kann jeder seine Erfahrungen beschreiben, z.B. wie sind sie eingebaut und verschraubt oder wie ist die Erfahrung mit Dreckansammlungen zwischen Radhaus und Kunststoffschale.


    Ich habe mit Radhausschalen durchweg positive Erfahrung gemacht. Im Bereich der hinteren Radhäuser bleibt allerdings die Tendenz, daß sich dort Schmutz sammelt. An den kommt man nicht mehr so einfach heran. Allerdings ist diese Stelle am Ende der Karosserie eine „Blechkatastrophe“ schlechthin.

    Wie es scheint gibt es bei Puch eine Abschottung mit Gummiplatten die das verhindern soll. Habe ich nur von Friedrich gelesen...

    Meine Lösung war die komplette Umgestaltung der Bleche in diesem Bereich. Dadurch sammelt sich kein Dreck mehr dort.


    Ich habe die Radhausschalen lediglich mit 2 Stehbolzen in den Radhäusern hinter dem Reifen befestigt, der Rest sitzt stramm in der Seitenteilfalz die den Radhausausschnitt abschließt.


    Vorn ist es bei meinem Fahrzeug völlig anders gelöst und stellt hier keinen Standard dar. GFK-Kotflügel, Niro-Gestell zur Befestigung derselben und der Radhausschalen, nicht mehr vorhandenes Stehblech innen. Also überhaupt nicht mehr original, nur die äußere Form ist geblieben.

    Aufgrund dessen komm' ich mit dem Hochdruckreiniger bestens überall hin, selbst am Schottblech zur Kabine ist alles blitzeblank. Auch die Scheinwerfer, die ohne die Blecheinhausung im Kotflügel sitzen bleiben bei Geländefahrt sauber.


    Mein Fazit: Nie mehr ohne Innenkotflügel.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,


    auch ich fahre nie mehr ohne!


    bei mir sammelt sich nahezu kein Dreck darunter, bei der Demontage, war kein Dreck zu sehen.
    Wie schon oft erwähnt fahre ich den Wolf im Alltag, auch im Gelände.


    Zum Thema Einbau habe ich einen Beitrag verfasst, wird noch verlinkt.


    Gruß Steffen

  • Die Erfahrungen und Meinungen scheinen da recht eindeutig zu sein. Dennoch bleibt in mir eine Skepsis. Da ich nun keine Innenkotflügel habe, sieht die Sache bei mir folgendermaßen aus. Im Gelände schön den ganzen Tag, oder tagelang im Modder gewühlt, Fahrzeug bis über die Räder versenkt etc - nach Hause kommen und das Fahrzeug gründlich reinigen. Keine Radhausschalen - kein Problem, weil ich überall gut hinkomme. Einmal oder zweimal im Jahr konserviere ich gewisse Stellen wie Dämpfer und Federaufnahmen nach. Desweiteren auch die Radkästen von innen. Winterbetrieb ähnliches Szenario. Keine Schalen im Radhaus, kein Problem beim waschen, oder konservieren.


    Nun kann ich mir durchaus sehr gut vorstellen, das die Innenkotflügel massenhaft Dreck abhalten. Aber ganz sicher sind sie nicht hermetisch dicht. Heisst: Gischt mit Salz aus dem Winterbetrieb findet früher oder später den Weg an dem Innenkotflügel vorbei in den Radkasten. Das gleiche passiert meiner Theorie nach bei schweren und langanhaltenden Geländeeinsätzen mit jeder Menge Wasser, Morast/Schlamm. Das heisst wenn meine Theorie stimmt, dann müsste ich künftig jedes Mal die Innenkotflügel ausbauen (vielleicht nicht jedes Mal, aber schon 3 -4 Mal im Jahr) um die Radkästen hinter den Innenkotflügeln zu säubern, zu inspizieren und zu konservieren. Wenn dem so ist, dann ist es aus meiner Sicht doch einfacher die Innenkotflügel wegzulassen. Waschen muss ich sowieso, und ab und zu mal nach dem Rechten schauen und nachkonservieren auch.


    Habe ich da jetzt einen Denkfehler?hmmm

  • Habe ich da jetzt einen Denkfehler? hmmm

    Nein, prinzipiell nicht.

    Nur gibt es reichlich Zeitgenossen die der Meinung sind, daß ein G/Wolf/Puch ein Fahrzeug ist das alles wegsteckt. Und eben nicht wie du nach jedem Geländeeinsatz eine sorgfältige Reinigung vornehmen.

    Ich hatte vor der Montage der Radlaufeinsätze die Radhäuser hinten mit reichlich Unterbodenwachs behandelt. Nachdem ich nach 2 Jahren diese demontiert habe sah es darunter tiptop und sauber aus. Diese Blechkatastrophe im hinteren Radhausbereich hatte ich vorher schon komplett umgeändert und so kann sich bei meinem Fahrzeug dort kein Schmutz mehr verstecken.

    Hinten links ohne Einsatz:


    Die sparsame Befestigung mit nur 2 Stehbolzen habe ich auch gemacht um eine schnelle Demontage für Reinigungszwecke vornehmen zu können.

    Was mir außerdem noch positiv aufgefallen ist, daß vom Profil aufgesammelte Steinchen (MT-Profil) bei schnellerer Straßenfahrt jetzt nicht mehr mit Schwung gegen das Blech geschleudert werden, sondern mit einem deutlich gedämpften „Plopp“ gegen die Radhausschalen fliegen.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,


    die Innenkotflügel sind sehr dicht, ich konnte bei mir nicht erkennen, das sich dort Salzwasser absetzt, denn dies habe ich die ersten Winter recht oft kontrolliert.


    meine Erfahrung ist, nur wer den Wolf im Schlamm versenkt sollte die Innenkotflügel dann ausbauen.


    es ist also unterschiedlich und vom Geländeeinsatz abhängig zu machen.



    nie mehr ohne!:engel:

  • Moin,

    da ich die Kotflügel zum Lackieren demontiert habe ist die Sicht auf meine Art der Anbringung der Radhausschalen ersichtlich. Nicht original, aber originell und garantiert rostfrei.:-D




    Wie man erkennt kommt dort kein hochgeschleuderter Dreck an, alles schön trocken und sauber nach 2-3 Jahren.

    Ach ja, die blechernen und rostanfälligen Radstehbleche sind nicht mehr da. hmmm Für die Anbringung der Elektroteile auf der linken Seite ist ein (rostfreies) Blech angebracht. Dort ist auch der Unterdruckspeicher befestigt. Der Wischwasserbehälter hat seinen Platz jetzt rechts und der Füllstand ist gut sichtbar wenn man die Haube öffnet.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,

    hier gibt es doch alles.

    Außen Lack, im Spritzbereich der Räder am Unterboden Steinschlagschutz, sonst Wachs und Fluid Film.

    Problematisch ist die vom Werk dick aufgetragene Kautschukmasse weil die unbemerkt vom Rost unterwandert wird.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moinsen,

    ich habe mir auch diese Kunststoffteile für die Vorderachse besorgt, finde aber bis jetzt keine echte Montagebeschreibung bzw. wie man welche Winkel baut und wo diese dann befestigt werden.

    Bei Hehl kann man die Winkel sehen, aber eben den Rest nicht erkennen O8O

    Vielleicht stelle ich mich mit der Suche auch ungeschickt an...

    Könnt ihr mir mit Links weiterhelfen?

  • Hallo,

    ich hab sie so angepasst, dass sie anstatt der Schalen des EBS Splitterschutz eingebaut sind und hab dessen Halter benützt. Ansonsten hab ich zur weiteren sicheren Befestigung Blindnietmuttern in die Stehwände genietet und die Schalen mit untergelegten Kunststoffscheiben verschraubt.

  • Moin,

    man kann auch diese Plastikstopfen, wie sie auch bei den seitlichen Scheuerleisten verbaut werden, verwenden.

    Radhausschalen einklemmen und ausrichten, an den in den Radhausschalen befindlichen Löchern die Stehbleche (so heißen die Blechteile die bei meinem G ersatzlos entfallen sind) markieren, für die Plastikstopfen entsprechende Löcher bohren (ich glaube es waren so ca 10 mm), die Stopfen einsetzen und die Radhausschale mit großen Karosseriescheiben und Schraube (ich verwende dort Edelstahl, hat sich auch bewährt) befestigen.

    Und jetzt gehen die Meinungen auseinander...

    Die einen lassen die Radhausschalen von unten gegen den Kotflügel laufen, die anderen klemmen sie in die Kotflügelsicke. Bei letzterer Lösung entfallen dann die Befestigungsschrauben an der Kotflügelkante 8)

    Ein bisschen Gefrickel ist es nur bei den an der Spritzwand befindlichen Karosserieauflagern. Die Radhausschalen sind eigentlich für den 463 der dort andere Rahmenteile und auch andere Karosserielager hat.

    Ich hab' die Schalen einfach beim Wolf oder G 460/461 gegengelegt und nichts weggeschnitten. Funktioniert.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Guck mal unten in meine Signatur.

    Zum befestigen der vorderen Radhausschalen vom W363 mit Verbreiterung an einem W461 habe ich einige Befestigungsmöglichkeiten gefunden.

    Man muß dazu vorne auch eigentlich nicht unbedingt in die Kotflügelfalze oder Karosserie bohren.

    Nur bei den hinteren Radhausschalen habe ich 2 Schrauben jeweils durch das Radhaus durchgezogen.


    Edelstahlbleche als Halterungswinkel (Halteschrauben Kotflügel/ SpritzwandKarosse, Befestigung Spritzschutz vorne am Kotflügel etc.) und dann dort Nietmuttern rein...

    So werden die Radhausschalen gut gehalten und sind leicht demontierbar.

    Bei mir sind es 7 Schrauben M6 V2A insgesamt pro Seite.....bestimmt 2 Zuviel....

    Unten/Hinten an den Rahmenrohren muß man ggf. die vordere Radhausschale etwas thermisch an- verformen….


    Ich pers. bevorzugte die Variante so, daß der Rand der Radhausschale gegen die Kotflügelblechkante drückt und diese vor Steinschlag etc. schützt.

    Beim mir sind da sowieso die Radlaufverbreiterungen aus Gummi vorher gegengeklebt.


    Den zu breiten und über den Kotflügeln überstehenden Rand der Radhausschalen erst abschneiden, wenn die Dinger ihre Fixpunkte gefunden haben.

    Vor dem Einbau ordentlich alles sauber machen, ggf. Rostschutz und Konservierung mit Fett......

  • Moin.

    Na das war jetzt aber schön ausführlich.

    Danke.

    Aus allen Antworten nimmt man die besten Hinweise, die zur eigenen Einbausituation passen oder den eigenen Vorstellungen am Nächsten kommen, dann wird es schon passen(d gemacht) :-).

    Mache jetzt erstmal die Baustelle Mittelkonsole mit Beleuchtung, Schaltern und Radio fertig, dann kommen die Radhausschalen rein...

  • Bitte.

    Mach mal bitte ruhig hier einen (ggf. allgemeinen Radioeinbau-Tröt) auf, wo Du den Radioeinbau etc. beschreibst.


    Ich bin auch gedanklich schon am vorbereiten....naja Lautsprecher sind schon da und die Löcher dafür geflext.

    So ein paar Tips zu Radios bekam ich auch hier

    Mercedes W461 G 290 D lang niederl. Militär


    Bei den vorderen Innenkotflügeln habe ich für die Haltebleche 0,8er V2A genommen.

  • Moin.

    Habe Car-Hifi vor Jahrzehnten professionell geschraubt und kann gerne das Thema öffnen.

    Allerdings muss ich mir dafür wohl erstmal die Bedienungsanleitung des Forums durchlesen und...konnte eben noch nicht einmal ein Foto dranhängen (zu groß...) und hatte keine Ahnung, wie man das jetzt mundgerecht hinbekommt :rolleyes:.

    Naja: Man kann das ja bei Gelegenheit lesen und lernen.

  • Super. Ein Fachmann!:-):-)


    Ich kann es nur umständlich und lade meine Fotos hier direkt im Forum hoch.

    Dann kann ich die auch von der Arbeit aus sehen......die verlinkten Bilder von irgendwelchen Plattformen gehen auch ggf. irgendwann verloren.


    Handy-Foto- PC in ein Extra Verzeichnis


    PC- Programm drwuro.com runterladen


    drwuro starten und das verkleinert alle Dateien eines Verzeichnisses in ein Unterverzeichnis "verkleinert" automatisch


    -------

    Ich habe mal im Forum die Suchfunktion benutzt und das hier gefunden.

    Überschrift und Inhalt passen.

    Da kann wer mag gerne weiterführen:

    Radio Einbau im Wolf

  • Moin,

    Foto mit dem Telefon machen, mit dem Bildbetrachter-Programm aufrufen, auf „Bearbeiten“ gehen, Größe auf 600 x 800 (oder 800 x 600) ändern. Meistens macht das Programm die Änderung im Verhältnis zur ersten eingetippten Zahl selbstständig. Wenn die Datenmenge unter 1 mB liegt kannst du das Foto, auch unabhängig von der Abmessung, hier hochladen. Das Bildmaterial ist im Forum auf Dauer gespeichert.


    Ein weiterer Weg geht über die Bildqualität. Die wird dann in Prozenten verringert. Aber das können nicht alle Programme auf dem Telefon.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,


    Oder Screenshot am Handy machen und dann hochladen. Ich bevorzuge den Weg über den Rechner (meine Bilder landen automatisch auf dem NAS) und dann benütze ich Irfanview - da kann man alles toll einstellen und skripten.

  • Moin,

    bei mir kommt es darauf an ob ich das Bild mit dem Telefon oder mit der „richtigen Kamera“ mache. Die Bilder lade ich vom Speicher der Kamera auf den PC und bearbeite sie dort nach. (Betriebssystem Devuan GNU/Linux, Programm „GNU Image Manipulation Program“, kurz GIMP)


    Dateigröße im Original 3,1 mB kann man hier nicht hochladen


    Also skaliere (die Bildabmessungen im Verhältnis ändern) ich das Bild mit dem Bildbearbeitungsprogramm


    und stelle eine „vernünftige“ Größe her


    Danach liegt die Datenmenge im akzeptablen Bereich bei 243 kB


    Ich hätte die Datenmenge beim Export auch reduzieren können, das geht aber zu Lasten der Bildqualität. Deshalb bleiben die Einstellungen wie vom Programm vorgeschlagen


    Das Ergebnis ist dieses Bild


    Ohne das von mir komplett entfernte Radstehblech ist ohne Radhausschale die linke Motorraumseite problemlos zugänglich. Die Radhausschale ist lediglich mit 6 Blechschrauben befestigt.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“