Borgward LKW B522 AD

  • Hallo an alle LKW-Spezies,


    ich möchte hiermit gern auf das Wissen und den Erfahrungsschatz aller Brummi-Fetischisten zurückgreifen und bitte Euch um Eure Tips.


    Wenn ich mit meiner alten Borgward-Feuerwehr rumzuckel, denke ich bei jeder Bodenwelle, es schlägt mir alle Nieten aus der Hülse.

    Natürlich ist das ein LKW und nicht so komfortabel wie ein PKW. Laut Angabe soll ich auf allen Reifen einen Luftdruck von 4,5 bar fahren.

    Das erscheint mir, auch zu Ungusten aller fest angebauten Teile am Fahrzeug, zu viel zu sein.

    Wie sind hier Eure Erfahrungen? Wie befeuert Ihr Eure Pneus? Was wäre ein guter Kompromiss bzw. der für die Reifen (6,50-20) noch vertretbare Minimalwert?

    Wer kann mir dazu entsprechnd Tips geben?


    Danke im Voraus und Grüsse

    Sebastian

  • Ev. sollte man die Blattfedern überholen.


    mfg Patrick

    Feil Dir keinen ab, lerne Drehen und Fräsen!
    Über 7 Millionen Österreicher können nicht richtig Drehen und Fräsen.

    "dats ned bandan nemts ahn droht" :schweißen:
    Freilauf Dioden aus Freilandhaltung :D

  • Morgen seb. brachial.

    Probiere 4 oder sogar 3,5 Bar aus. Achte aber darauf wie der Reifen abläuft. Hat er den Verschleiß auf den Außenkanten,

    so mußt du den Reifendruck erhöhen. Wenn der mit 4,5 Bar angegeben ist , ist das ein Mittelwert weil das Fahrzeug bis zu

    seiner Grenze auch beladen gefahren wurde. Das wirst du ja bestimmt nicht machen. Auch kommt hinzu , das die Reifen

    bestimmt etwas Älter sind und somit härter. Fahre mal eine längere Strecke , das Sie durchgewalk und warm werden.

    Dann achte mal darauf ob Sie immer noch so hart sind.

    Mfg. Meyer-deutschland

  • Der Tip mit den Blattfedern ist glaube ich, der Entscheidende.

    Ich weiß jetzt nicht, wie die Feuerwehr deinen Wagen gepflegt hat, und ob er nur in der Halle stand.

    Beim B 2000 und beim B 522 mit Koffer sieht es meist so aus, das sich zwischen den einzelnen Lagen der Feder sehr viel Rost angesammelt hat.

    Das Federungsverhalten ist dann eher sporadisch. Dann baue ich nacheinander alle Federpakete aus, zerlege sie , sandstrahle sie, lackiere sie, und baue sie mit viel Fett wieder zusammen.

    Keine schöne Arbeit, aber danach haben die Wagen ein Federungsverhalten wie eine DS. Leicht übertrieben, jetzt.

    Da ich meine Autos aber ganzjährig fahre, ist nach dem ersten Winter der Luxus schon wieder vorbei, und nach dem zweiten Winter ist es fast wieder so, wie vorher.

    Der andere Trick ist der, die Zuladung auszureizen, dann geht er auch schön in die Federn.


    Fazit, ist dir der Wagen zu hart, bist du zu weich !


    Und dann gibt es nur die Lösung, Unimog zu fahren.


    Willst du das ? :mimimi:<X:schwitz:


    Gruß Jozi.