Puch GE 230 knackt beim langsamfahren?

  • Moin Uwe,

    Das gleiche Geräusch hatte ich vorne links. War nach nach Radlader wechsel und Tausch der komplett zerfaserten Antriebsmanschette weg.

    Die große Schwelle der Manschette hatte sich in der Achshalbkugel selbstständig gemacht.

    Musst da wohl mal reinschauen:presse:

    Gruß Tom

  • Moin & Willkommen im MFF!


    Ich würde Rad für Rad aufbocken und von Hand durchdrehen um die Ursache zu lokalisieren. Falls es nicht ein einzelnes Rad ist die Achse aufbocken und die Kardanwellen untersuchen. Das kann man auch machen indem man sich unter das Fahrzeug begibt und versucht die Kreuzgelenke auf Spiel zu testen. An jeder Kardanwelle, G/Wolf hat jeweils 3 davon, sind auch 3 Schmiernippel. Wenn dort nicht vorschriftsmäßig abgeschmiert wird laufen die irgendwann trocken. Es könnte daher auch sein, daß irgendein Kardangelenk hinüber ist.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin & Willkommen im MFF!


    Ich würde Rad für Rad aufbocken und von Hand durchdrehen um die Ursache zu lokalisieren. Falls es nicht ein einzelnes Rad ist die Achse aufbocken und die Kardanwellen untersuchen. Das kann man auch machen indem man sich unter das Fahrzeug begibt und versucht die Kreuzgelenke auf Spiel zu testen. An jeder Kardanwelle, G/Wolf hat jeweils 3 davon, sind auch 3 Schmiernippel. Wenn dort nicht vorschriftsmäßig abgeschmiert wird laufen die irgendwann trocken. Es könnte daher auch sein, daß irgendein Kardangelenk hinüber ist.

    Defekte Kardanwellen hören sich anders an. Ich habe alle 3 Wellen wechseln müssen und die Geräusche die auf einen Wellendefekt hinweisen sind eher nicht ein Klacken. Das hört sich wirklich schlimm an!

    Jens hat aber schon Recht! Um der Sache auf den Grund zu gehen musst du alles einmal durchrufen.

  • Moin Uwe,

    Das gleiche Geräusch hatte ich vorne links. War nach nach Radlader wechsel und Tausch der komplett zerfaserten Antriebsmanschette weg.

    Die große Schwelle der Manschette hatte sich in der Achshalbkugel selbstständig gemacht.

    Musst da wohl mal reinschauen:presse:

    Gruß Tom

    Ja das geht, Rad einschlagen und mit dem finger in das Loch der Achskugel popeln. Geht auch mit Endosskop. es darf dann aber keiner die Lenkung betätigen

  • Kann man denn in der ollen Fettmatsche überhaupt was erkennen?

    Deutsch ist wirklich eine schwere Sprache. :wacko:
    -Tagsüber: ...................... - Abends:
    Der Weizen. ------------------ Das Weizen.
    Das Korn. --------------------- Der Korn.
    :saint::lol:

  • es is der einzige zugang.

    bei defektem Achsrohrsimmering ist die Pampe dünnflüssig.

    Wenn die Manschette defekt ist, dann ist das Fett dunkel.

    Kann man aber auch aussen am Abstreifer erkennen.

    Wenns dort dünnflüssig dunkel raussift, dann kannst du schon mal ne neuer Manschette und nen Dichtring bestellen.


    Dann muss das auf. 80 Prozent Warscheilichkeit würde ich sagen.

    Bei mir war rechts die Manschette ok, aber der Dichtring defekt...das was aussen rauskam war dünnflüssig hell.

    Links war beides kaputt, da siffte es dünnflüssig und dunkel raus.

  • Wenn man ganz langsam fährt ist ein leichtes knak, knak knak zu höhren.

    Wenn der Allrad drin ist, ist das weg.

    Ist das noch normal, oder geht da der Freilauf nicht ganz raus?


    Gruß Uwe

    Hallo,

    Ich bin nicht der Experte wie viele der Kammeraden die schon geantwortet haben, aber ich habe eine vergleichsweise Erfahrung mit meinem Puch. Die Lösung war einfach und doch überraschend. Es hatten sich hinten rechts die Radmuttern gelockert und somit hat das Rad gearbeitet, was sich durch die von dir beschriebenen Geräusche bemerkbar machte.

    Hast Du aber bestimmt schon gecheckt

  • Hallo,

    So nun hatte ich mal Zeit zum aufbocken und an den Rädern drehen können.

    Der Übeltäter ist wohl das Kreuzgelenk an der vorderachse das hat Luft.

    Und immer wenn die Welle dreht und der Bolzen senkrecht steht klackt es weil er durch das spiel nach unten fällt.

    Fällt ist etwas übertrieben so ein zwei millimeter aber da kommt das geräuch her.


    So, wie tauscht man so ein Gelenk? Oder kann man die Bolzen wechseln sind ja sicherungsringe dran wies aussieht.

  • Wenn Du die Seegerringe rausnimmst, kannst Du die Nadellager nach beiden Seiten soweit rausschlagen, dass man das Kreuzgelenk entnehmen kann. Danach die Lagerbuchsen endgültig ausbauen. Neues Gelenk umgekehrt im Scharaubstock einpressen und durch Unterlegen z. B. einer 10 er Mutter vorsichtig bis zum Anschlag weiterdrücken, damit die Seegerringe wieder reingehen.


    Wichtig:

    Darauf achten. dass keine Nadel rausfällt und sich querlegt, dann geht es nämlich nicht zusammen.


    Gruss


    hermann

  • Ich hatte auch mal einen Grand Cherokee, ja da brauchte man nur 2 Laschen lösen und die Kreuzgelenke gingen ab.

    Auspressen würde ich die beim G in Richtung Sprengring (vorher entfernen, und alles entrosten und einsprühen)

    Wenn nur einseitig ein Sprengring verbaut ist ,dann ist auf der gegenüberliegenden Seite eine Anlagefläche.

    Einpressen in umgekehrter Richtung . Darauf achten, das immer eine Abstützung bei der einzupressenden Buchse vorhanden ist, sonst verspannt der

    Gelenkkörper. Im schlimmsten Fall kann der brechen. Warmmachen mit Heissluftfön und Mos2 Montagepaste hilft auch

    Auf keinen fall die Buchsen ausschleifen wie das schon mal falsch gezeigt wird, damit zerstört man die Gelenkgehäuse

  • Moin,

    original sind die Kreuzgelenke an mehreren Stellen mit einer Press-Sicherung versehen und nicht zu ersetzen. Nach meiner Kenntnis machen die diese Art der Instandsetzung wohl auch in Ungarn.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“