Puch GE 230 knackt beim langsamfahren?

  • So, heute morgen kam das Polnische Kreuzgelenk für 22,50€ und passte natürlich nicht da es 30,20 statt 30,00 Buchsen hatte.

    Über die Qualität insgesamt und der Dichtungen brauch ich wohl nicht näher eingehen. Die Pleite war voraussichtlich.

    Um 18:00 kam das hochpreisige von Fendt in Traktorqualität, hervorragend 👌.

    Musste noch paar Körnerpunkte setzen damit die Buchsen stramm sitzen, Welle ist wieder eingebaut.

    Morgen Vormittag Probefahrt und Schraubennachziehen.

  • Ja, ich hab die Welle extra markiert bevor ich sie auseinandergezogen hatte.

    Probefahrt gemacht und es knackt nix mehr......

    Dafür wummerts da unten ab 50km/h dass die Heide wackelt.

    Die Welle war nach 5km Fahrt auch deutlich über Handwarm, die anderen Wellen sind alle kalt.

    Hab noch zweimal ausgebaut, auch versucht Schrauben nur leicht anlegen und kurzes Stück fahren und dann anziehen.

    Hat alles nichs gebracht. Nun ist mein latein am ende, dass die Welle auch so warm wird macht mich stutzig.

    Evtl. hatte die auch vorher schon etwas unwucht da die Kiste schon immer etwas wummerte.

    Nicht so extrem wie jetzt, aber nun hab ich die Welle ausgebaut und alles läuft ruhig.

    Ha, dafür geht der Tacho nicht mehr wird wohl mit von vorne angetrieben.

    Werde die Welle jetzt mal zu Fa. Elbe senden. Ruf bei denen morgen mal an.

    Solange fahren wir halt mit Heckantrieb, hoffentlich hat der Winter noch etwas Geduld mit mir.

  • Hallo Uwe,


    Sicher hast Du daran gedacht das die Gelenkwelle VA zum VTG mit einem Versatz des hinteren Gelenkes von 78 Grad eingebaut werden muss?

    Ich frage da mal nach weil in deinem Fred nie die Rede darauf kam. Falls Du die Welle ohne Versatz eingebaut hast könnte das die Erwärmung erklären.

    Und auch das Wummern.

    Ich denke aber das die Welle nach dem Lagerwechsel, vor dem Einbau, hätte ausgewuchtet werden müssen. Einige Beiträge weiter vorne hatte ich es schon erwähnt.:streb:

    Gruß Tom

  • der versatz der welle liegt daran ,das das vorder differential aussermittig liegt.

    kann es sein, das der triebling im differential längen und radialspiel hat.

    ausserdem müssen die flansche an der gelenkwelle und am differential zentrisch montiert werden.

    weitere fehlerquelle ....das kreuzgelenk sitzt asymetrisch.

  • Hm, das mit den 78 grad dürfte nicht das Problem sein.

    Hab die Welle ja nur vorne abgeschraubt und markiert. Das Fahrzeug wurde nicht bewegt und alles an der markierten Stelle zusammen gesetzt und verschraubt.
    vermutlich wird das fendtkreuzgelenk maslich doch nicht ganz perfekt sitzen.

    Egal, jetzt lass ich die Welle bei Elbe richten und dann sehen wir weiter.

    Wie war das mit den 78grad gemeint? Ist das wie die Welle zusammen gesteckt ist oder muss man da was beachten beim montieren der Flansche und gegenseitig verdrehen. Gibt es eine Markierung oder sowas?

  • Ne, die ist stärker gekniggt wie die hintere.

    Wenn du die ausgebaut hast prüf mal das spiel an den Flanschen vom Differential und vom Verteilergetriebe

    Müssen dann wohl die Schweizer bei der Armee gemacht haben da ich der erste zivile Besitzer bin🤔.

    zuvor hattest du geschrieben 30 x 82. was war da nun richtig. du darfst nicht das alte gelenk messen sondern du musst die maße von den Gelenkarmen abnehmen. Sonnst stimmt das mit der zentrierung nicht.

  • Dann ist auch sicherlich alles gut!

    Ja, manchmal gibt es Markierungen auf den Wellen. Aber wohl nicht immer.

    Man kann es gut erkennen wenn die Welle ausgebaut ist. Bei den beiden anderen Wellen bilden je die vorderen und Hintern Klauen eine gerade Linie.

    Bei der Welle nach vorne ist die Klaue am VTG leicht nach rechts verdreht.

    Die Entscheidung die Welle einzuschicken ist richtig! Du wirst vom Ergebnis begeistert sein. Natürlich musst Du beide Seiten machen lassen. Wäre sonst am falschen Punkt gespart.

    Gruß Tom B:)

  • Das mit dem verdrehen der klauen ist ja eigentlich nicht richtig.

    Vielleicht hat das der Instandsetzer gemacht um die Wellen vernünftig zu wuchten.

    So ähnlich wie beim Reifendrehen auf der Felge.

    Schaut bitte mal im Wolf Werkstatthandbuch nach. Kapitel 41.50 "Kardanwellen" Da ist es noch mal genau beschrieben. (Ich habe den Wechsel bzw. die Reparatur aller 3 Wellen hinter mir.)

    Zum zentrierten Einbau der Wellen am Getriebeflansch: Beim Wolf ist ein "unzentriertes" Einbauen nicht möglich. Es gibt am jeweiligen Getriebeflansch eine Nut bzw. auf der Gegenseite eine im Kreis geführte "Nase". Beim Zusammenbau rastet das quasi ineinander und ist somit automatisch zentriert!


    Anbei ein leider etwas unscharfes Bild der Wellen nach der Überholung. Bei der langen Welle sieht man das die hintere Klaue nicht gleich steht mit der vorderen.


    Gruß Tom


  • Moin,


    ohne die Einbaulage der Welle beim Wolf zu kennen:


    Aus der Sicht der Kinematik einer Gelenkwelle sollten die Gelenkgabeln der Welle immer so stehen wie bei der linken, kleineren Welle. Für eine gleichmäßige Übertragung der Drehbewegung sollten außerdem die Knickwinkel beider Gelenke möglichst gleich sein, ansonsten entstehen unterschiedliche Winkelgeschwindigkeiten und die Drehbewegung läuft ruckartig ab.

    Wenn das wirklich so im Werkstatthandbuch steht, dann dürfte das evtl. unterschiedlichen Knickwinkeln geschuldet sein .


    Gruß


    Hermann

  • Das bedeutet, der Schmiernippel des Schiebestücks und die Markierung an zugehöriger Gabel müssen zueinander fluchten.


    Ja wir haben ja an der Vorderachse einen Versatz von oben nach unten und einen Versatz von mitte nach rechts.

    Könnte das die Lösung zu dem Problem sein ?

    Das sollte mal geprüft werden.

  • Ne, die ist stärker gekniggt wie die hintere.

    Wenn du die ausgebaut hast prüf mal das spiel an den Flanschen vom Differential und vom Verteilergetriebe

    zuvor hattest du geschrieben 30 x 82. was war da nun richtig. du darfst nicht das alte gelenk messen sondern du musst die maße von den Gelenkarmen abnehmen. Sonnst stimmt das mit der zentrierung nicht.

    wieviel spiel dürfen die Flansche beim hinundher verdrehen haben?

  • Du meinst das Spiel im Differential ( Triebling/Tellerrad). möglichst wenig.

    Wegen der Einstellung des Anlaufmoments musst du im Handbuch nachschauen.


    Die Flansche selbst zueinander sollen kein Spiel haben und werden montiert mit Schmiernippeln nach oben.

    dadurch soll gewährleiset werden, das die Auswucjtung der Wellen unter last wie werksseitig ist.Die sind ja nicht starr sondern werden unter last verdreht

    Wenn du das spiel der Gabeln zueinander meinst, keins oder sehr wenig.

    Gabel der Antriebswelle festhalten,Gabel zum Geräteflansch festhalten.Beides zueinander verdrehen, da darf kein fühlbares Spiel zu fühlen sein.

    Wenn ja seutet das auf verschlissene nadellager oder Spiel in der passung der Nadellagertöpfe in den Gabeln hin.

  • Hab die Welle eingebaut und der Puch läuft wie ne eins. Die hatte wohl schon länger einen Schuss Da ich die Vibration und gebrumme so bei 80-90 km/h immer auf die großen Räder geschoben habe. Alles weg kein Gewackel und Brummen mehr.

    Ne neue Fettpresse mit Einhandbedienung hab ich mir noch gegönnt, das Teil ist prima da geht das Wellenschmieren easy von der Hand.