Mit-Stecker Sauriau 851 : Kabel erneuern

  • Guten Morgen Gemeinde,

    ein Maschinist hat ein Sondenkabel beschädigt.


    Das Kabel kann man kürzen, das ist kein Problem.

    Um die Pins auszudrücken, muss ich mir noch Werkzeug besorgen..


    Das Kabel ist so kurz abisoliert, und dann die Pins verlötet, das es mir kaum möglich erscheint, sie dann an ihren Positionen in die Gummibuchse einzusetzen.

    Zumal die Kabel alle nummeriert sind, und man die Nummern so natürlich nicht mehr erkennt ,beim Einpinnen...


    Lohnt es , die Pins auszulöten? Oder lieber gleich neue Pins?



    Wer hat sowas schonmal gemacht?

  • Mein Tipp zu dem Projekt. Klingele vorher alles durch, Bilder und Skizzen. Dein Platz ist sehr gering und auf dem kleinen Teil wirst du ggf. nicht alle Nummern direkt erkennen. Aber bevor du die einzelnen Adern des Kabels einkürzt schiebe Adernbeschriftungen drüber ( kann ich dir geben). Oder du musst vprm einpinnen jede Ader klingeln.

    Sammler historischer Knallgeräte und Spielzeugwaffen seit 1990. Daraus folgten auch Zündmaschinen nicht nur zum böllern.

    Sammler von Diensträdern aller Nationen. Sollte es Museen geben die sich sagen "brauch ich unbedingt", lasst es mich wissen. ICH VERKAUFE ODER VERSCHENKE DIE SAMMLUNG NICHT AN MUSEEN >LEIHVERTRAG!

  • Da ich via PN gefragt wurde wie die Aderbeschriftung aussieht einfach mal für alle.Das ist nur ein Beispiel von den gängigen. Da gibt es noch tausende andere.

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  • Nur mal so geschätzt "könnte" es ein 10×1□ sein. Was benötigt wird weiß ich gerade nich aber gehen wir zum Beispiel mal von Standard Ölflex Classic 110 10×1□ aus bisste nicht so teuer. Oder was steht auf dem Kabel?

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  • 30m, wie wir jetzt haben, brauchen wir nicht. Wir Bohren und Sondieren meist bis 16m .


    Die Sondenhersteller lassen sich die Kabel extrem gut bezahlen.. Unser Kabel hat noch eine Zugentlastung mit eingebaut.


    Mal ein beispiel für Wucher ist das Odometerkabel vom Radarwagen. Konstruktiv schlecht verlegt , kann es beim verstellen des Griffs zerquetscht werden..


    Länge 40cm , geschirmtes Kabel, 2 Mantelwellenfilter , Stecker und ein Linearsensor (75€) Ohne Sensor 780€...~{

  • Hi, die Pins sind nicht so teuer. Was kostet denn ein neuer Stecker? Oder auf billig nur das Kabel reparieren? Was kostet das Kabel einzeln?

    Eigentlich fängt man mit der Preisermittlung an, dann überlegt man weiter...

    Viele Grüße Marcus

    So ein Stecker liegt bei ca 36€.. das ist nicht das Problem, sondern die Montage..


    Hier ein ähnliches Modell: https://www.digikey.com/en/pro…n-llc/KPT06F1419S/2403898



    Das Gummi im roten Kreis reicht bis an die Ummantelung des Kabels. dann kommt sofort das Gummi im blauen Kreis mit den Pins..

    Die Pins werden mittels einem "Schieber" in dem Gummi (Kreis Blau) eingeschoben. Die Kabelnummer ist nicht erkennbar, kann man aber durchklingeln.


    Aber allgemein ist das ein mordsgefummel, schein mir.. oder jemand von euch hat einen Trick/fachmännische Lösung..:rolleyes:

  • Die gezeigte Firma war vor Jahren mal günstiger wie Lapp.

    Sehe gerade die Pins nicht, aber sie passen ggf. durch den Gummi durch. Hatte das schon bei anderen Steckern brauch manchmal etwas Kraft.

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  • Ja, ne, das kommt darauf an wie der neue Stecker aussieht: montiert mit den Pins und dann mit Lötkelchen oder die Pins einzeln zum Crimpen/Löten die dann in den Stecker geschoben werden. Denke nur dafür reicht der Platz. Die Crimpzangen gibts ausgesondert von der Bundeswehr im ebay, die extra Positionierer braucht man nicht unbedingt. Wie heißt denn der Stecker genau?

    Viele Grüße Marcus

  • Hallo Oliver,

    sollten die Kabel in den Pins gecrimpt sein, kannst Du die Litzen auch vorsichtig aus den Pins ausbohren und dann die neuen Kabel einlöten.



    Um an die Löt- oder Crimpstelle ranzukommen, das Kabel auf Höhe des roten Pfeils abkneifen.

    Die transparente Hülse lässt sich dann einfach abziehen. Unter der dieser Hülse sitzt der "Dichtstopfen". Der lässt sich (i.d.R.) dann auch abziehen.

    Manchmal ist es aber auch ein komplett vergossenes Innenleben, das die Pins einbettet. Dann musst Du den hinteren Bereich vorsichtig "rauspopeln" um an die Verbindungsstellen der Pins zu kommen.


    Wenn die 10 Kabel wieder an den richtigen Pins angelötet sind, die transparente Hülse mit Sekundenkleber in seiner Ursprünglichen Position auf das vordere Steckerteil aufkleben.


    GANZ WICHTIG: Vorher das hintere Steckergehäuse und das Gummi der Zugentlasungsverschraubung auf das Kabel aufschieben.


    Den Bereich, in dem original der "Dichtstopfen" gesessen hat, mit 2K Gießharz ausgießen. Dann ist da wieder alles wasserdicht.

    Nach dem aushärten beide Steckerteile miteinander verschrauben. Um auf Nummer Sicher zu gehen, kannst Du den Bereich zwisch hinterem Steckergehäuse und Kabel noch mit Silikon auffüllen. Zugentlastung verschrauben und das sollte es gewesen sein.


    Markus

  • Hallo,


    man kann in gewissen Grenzen die Isolierung wieder zum Stecker hinziehen, nachdem das Unterteil montiert wurde. Das ist hier wahrscheinlich gemacht worden.

    Ich würde den Stecker austauschen gegen das Crimp-Modell. Die Pins kann man ja durch das graue Dichtungsteil mit durchstecken. Oder Du nimmst einen Stecker mit Schrumpfteil, da ist die Dichtung das Gehäuse selbst. Das hängt aber davon ab, wie das Kabel mechanisch beansprucht wird bzw. ob die Zugentlastung in der Form wirklich gebraucht wird.


    Passendes Werkzeug hätte ich da, Du bist bloß etwas weit weg...


    Das Kabel scheint übrigens paarig zu sein, also 5x2x0,5 oder sowas ähnliches.

  • Der Stecker ist verlötet...


    Der Gummi-Dichtstopfen ist nicht vergossen.. Beim Neuteil ist er ja auch im Kreis zu sehen.. Die Lötstellen liegen direkt am Gummi an. Vermutlich wurden die Pins verlötet, durch das Gummi geschoben und dann in den Steckergummi eingerastet.


    Nur scheint mir das irgendwie zu komplieziert zu sein. Die Pins werden ja normalerweise von hinten , mittels Werkzeug, eingeschoben und eingerastet. Aber mit der Mantelisolierung direkt am Gummistopfen hat man keinen Zugriff auf die zentralen Kabel..

    Gruß Olli


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  • Hallo Olli,


    bei den Lötsteckern kannst Du die Pins normalerweise nicht rausnehmen. Die sind schon so fest eingebaut wie auf dem Katalogfoto sichtbar.. Mit gewissen Tricks kriegt man das auch mit so geringem Abstand hin, den Stecker zu verlöten, aber das ist Übungssache. Auf jeden Fall dran denken, die mittleren Pins zuerst zu bearbeiten;-).


    Es gibt spezielle Versionen, die tatsächlich zum Vergießen vorgesehen sind (die hätten dann ein P anstelle des E in der Typenbezeichnung), aber ich würde davon absehen, weil der Aufwand zu hoch ist und die Stecker dann auch wirklich nur einmal verwendet werden können.

    Hier wäre mal ein Katalog (Souriau ist ja nur einer von mehreren Herstellern; die Stecker selbst sind nach MS3110ff bzw. MIL-DTL 26482 genormt).


    39864549xk.jpg

  • Du kannst bei der Montage die Einzeladern etwas aus dem Kabel ziehen und verlöten. Wenn das fertig ist, kann man die Isolierung wieder in Richtung Stecker schieben. Mit einem entsprechend feinen Lötkolben reichen ja drei bis fünf Millimeter und die Dichtung kann auch noch etwas zusammengedrückt werden.

    Ich würd Dir ja gern irgendwie helfen, aber aufgrund der Entfernung weiß ich irgendwie nicht so richtig, wie (auch wenn Du nicht soo weit weg bist wie andere Forumsmitglieder...)

  • Ich werde mal meine Beziehungen zum nächsten Fliegerhorst nutzen... Die Elektronik-Ausbildungsstaffel hat früher alles gegen Materialkosten repariert.. Zu Ausbildungszwecken.


    Soweit ich weiß, soll das noch möglich sein...hmmm Vielleicht bekomme ich dort auch die Lösung verraten.. :frust:

    Gruß Olli


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  • Zitat

    Das Kabel scheint übrigens paarig zu sein, also 5x2x0,5 oder sowas ähnliches.

    nee, das ist ein ganz normales chainflex 12x0,5. die adern sind dort so verseilt, um die schleppkettentauglichkeit zu erreichen.

    wenn das kabel nicht wirklich in dauerhaft bewegten kabelschlepps verlegt ist, würde ich auf ölflex 110 ändern. das lässt sich DEUTLICH angenehmer auflegen, gerade in solchen kleinen steckern.