Vorstellung Hagen, 27 (Borgward B2000 und VWT4 Syncro)

  • Guten Morgen,

    Muss mich wohl auch einmal vorstellen.



    NAME: Hagen

    SPITZNAME: "Heidi"

    ALTER: 27

    BERUF: Elektroniker Meister (Bundeswehr/Soldat)

    FAHRZEUG: Borgward B2000 A/O 0,75t gl (Ehem. BW) & VW T4 Syncro (EhemFz für Behelfsflugplätze Standort Fürth)



    Der kleine grüne Kübel war vorher noch nicht Zivil zugelassen und steht seit Übergabe von der Bundeswehr 2012 in einem Museum, stehts trocken. Läuft wie ein Uhrwerk lässt sich sauber schalten und und und.



    Werde demnächst anfangen mit Schönheitskorrekturen wie den Lack ein wenig aufzufrischen. Elektrik einmal etwas erneuern uvm.



    Großer Schritt wird die Erstzulassung in seiner ersten Zivilen Verwendung. H-Zulassung sollte drin sein. Bis dahin werde ich ihn leider knapp um die 6 Monate nicht sehen da ich vorher arbeitsbedingt nach Afghanistan fliegen werde.





    Ansonsten freue ich mich über regen Informationsaustausch und das ein oder andere Fahrzeugtreffen wenn diese Momentane Zeit mit Corona überstanden ist.

  • Moin Hagen,

    schöne Vorstellung. :-)


    Irgendwas an Deinem Kübel ist faul. Nicht Original ! :/

    Das war mal ein Kommando-Aufbau, wenn ich die Standheizung richtig erkannt habe.

    Klappe hinten Rechts und Schornstein.


    Umgebaute Spriegel vom Bundeswehr-Rollverdeck mit Verdeck vom Zivilschutz-Scherenverdeck.

    Wenn ich da richtig geraten habe.


    Spannend, wer da was rumgebastelt hat. :mech:


    Wenn Du bei Gelegenheit mal paar mehr Detailbilder zeigst, wird sich vieles aufklären.


    Gruß

    Klaus


    39948619ca.jpg


    Das Bild zeigt einen BW-Kommando im ehemaligen Borgward Werk in Osterholz-Scharmbeck.
    BW-Fahrzeuge von Borgward wurden nach 1961 dort von Büssing gewartet, die das Werk übernommen haben

    und für LSHD und Polizei den B 2000 weiter hergestellt haben.

  • Ahhhhh sehr gut jemand der sich auskennt. habe nämlich einige unstimmigkeiten.



    weiß auch nicht was für ein Baujahr. Und die VersNr ist auch nicht korrekt und würde zu dem was du sagst passen.




    hier einmal die Daten aus einem anderen Post.




    Grüßt Euch,

    Ich habe vor kurzem einen Borgward erworben.

    Leider Ohne Papiere, es sollte aber durch die FgstNr: 964412 nicht das Problem sein mehr darüber zu erfahren.

    Die Versorgungsnummer im Motorraum, sagt mir schon einmal das es sich um einen Borgward mit Festaufbau handeln sollte. Dies ist nicht der Fall. VersNr.: 2320-12-124-8608


    Kann mir jemand mehr zur Fahrgestellnummer oder evtl das Baujahr mitteilen.

    Er war wohl zum Schluss 2012 in Volkach, dort von der Bundeswehr in ein Museum in Stammheim übergeben worden.


    Das Gestell für das Verdeck ist nicht Original. Die Ösen für das Verdeck sind ab Fahrerhaus/Führerhaus nicht Original.


    Die weiße Raute mit schwarzem Kreuz sagt mir leider auch nichts.


    Ich bin über jede brauchbare Antwort dankbar!

  • Moin Hagen, willkommen im Club!


    In Sachen Borgward - wie Du hier schon siehst - bist Du hier auf alle Fälle richtig, Fragen, die hier nicht gelöst werden haben keine Antwort:verrueckt:


    An der Stelle auch von mir ein "alles Gute im EInsatz und komm sicher wieder nach Hause", Kommentare zum B2000 in einem der anderen Threads...


    Grüße,


    Jens


    :borgi:

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D



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  • So ich habe jetzt einmal den Verein der Freunde und Förderer der Wehrtechnischen Studiensammlung Koblenz e.V. (VFF WTS) kontaktiert mal schauen was dabei herum kommt.


    Klaus sind die Bilder Aussagekräftig? Die ich noch hochgeladen habe? Oder wovon kann ich noch Bilder hochladen damit du evtl, mehr sagen kannst?

  • Moin Hagen,

    ist eindeutig ein Kommandoaufbau gewesen.

    Es gibt bei der Bundeswehr nachgerüstete, also erst Kübel.

    Und welche direkt ab Werk.

    Ich glaube, bei beiden Versionen gibt es aber keinen Unterschied.


    Dir fehlt auf jeden Fall hinten auf dem Koffer das Abschlussteil, an dem die Plane befestigt wird.

    So wie jetzt ist es unsinnig, da hinten Wasser reinlaufen kann.

    Habe grade kein Bild von dem Teil zur Hand.


    Ich hatte auch mal einen Kommando, Bj. 57.

    Ist irgendwo in der Lüneburger Ecke gelandet, jetzt auch ohne festes Dach.


    Sein Leben nach der BW bei der FFW Munkbarup/Flensburg




    Zwei Besitzer nach mir.

    Habe leider keine Kontaktdaten.

    Dabei hätte ich noch einiges vom Wagen. :pfeif:









    Gruß

    Klaus

  • Klaus der steht da aber echt traurig da.


    Aber vielen dank, versuche mal noch Bilder zu bekommen, in der Vorschrift sehe ich ungefähr wie es aussehen sollte. aber das sollte alles kein Problem sein.


    Schade das man die etwas selteren Kommandowagen einfach zerschneidet.


    Aber ich danke dir erstmal für die Infos.

  • Tja, der Kommando ist eigentlich die seltenste Ausführung...aber halt auch die unpraktischste. Also spartanisches WoMo allenfalls für 2 geeignet, als Funcar wie der Kübel auch nicht....


    Das Dach von meinem kommt allerdings wieder zum Einsatz...


    Geschenitten werden muss da übrigens nichts, alles geschraubt.


    Jens

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  • Moin,

    Jens hat es richtig erwähnt:

    Es ist ein Harttop auf Neudeutsch.

    Einige Schrauben, das ist alles.


    Übrigens sind beim 2,3 Scherenverdeck auch die Halterungen für

    das Rollverdeck der Bundeswehr vorhanden.

    Einzig die Spiegelhalter am Fahrerhaus sind zwar verbaut,

    müssen aber von oben aufgebohrt werden.


    Nicht alle Kommando hatten eine Standheizung.

    Der oben gezeigte hatte zwar den Blechkasten im Fahrgastraum für

    die Luftverteilung der Standheizung, der Rest war aber nie verbaut.

    Dieser Kasten ist jetzt im 2,3 eingebaut für die da von mir nachgerüstete Standheizung.

    Die originale 24V Benzin Standheizung habe ich zwar zwei Stück von, aber nie verwendet.

    Viel zu viel Leistung und zieht 120W Strom.


    Gruß

    Klaus

  • Klaus also ich werde wie gesagt bei mir eine Diesel 24V Webasto einbauen. Geringer Stromverbrauch und effizienter. Die Gefahr das die Abfackelt ist da zusätzlich sehr gering. Kenne das sonst nur aus der "VW Szene" das die Eberspächer, die bsp im Typ 181 oder im T1 verbaut sind, gern mal anfangen zu brennen, wenn ein kleiner defekt dran ist. Und das wäre mir zu schade. Habe meine Ausgebaut und in den Keller gelegt.



    Hat noch irgendjemand so ein "Hardtop" rumliegen? Das er evtl nicht mehr benötigt? Das wusste ich garnicht das es einfach geschraubt wird. das ist natürlich noch praktischer.

  • Ich glaube, bei beiden Versionen gibt es aber keinen Unterschied.

    Doch, da muss ich mal anmerken, dass es doch einen Unterschied gab. Bei den Kommandos die ab Werk ausgeliefert wurden, sind die seitlichen Türen aus einem Stück. Bei den Nachgerüsteten hat man ein Blechrahmen mit Fenster auf die vorhandene Tür gesetzt.


    Und, Hagen, so ein Hardtop liegt noch bei meinem Kumpel rum. Da er eh demnächst den Hof aufräumen will, könnte ich mir vorstellen, das er das Ding abgeben würde. Aber.... es müsste komplett zerlegt werden, sandgestahlt und eben wieder richtig aufgebaut werden. Und es oxidiert in Berlin rum.

    Und dann würdest du aus einem vielseitigen Spaßauto ein viel zu kleines Wohnmobil machen.

    So wie er jetzt ist, kann man während der Fahrt mal nach hinten krabbeln, um Proviant zu holen oder Augenpflege zu machen, was mein Mädel immer gern gemacht hat.

    Mit Hardtop musst du ständig anhalten wenn du mal hinten ran willst. Und schlafen kann man auch unter dem Stoffdach. Besorg dir lieber das Innenzelt, was dich dann beim Schlafen vor neugierigen Blicken schützt.


    Und noch ein Unterschied : Ich fahre ja nun zu 80 % ohne Einsteckfenster, beim Kübel trifft dich kein Windzug, vorne die Scheibe ist breit und die Verwirbelungen gehen erst hinten bei den Mitfahrern ins Innere.

    Beim Kommando aber trifft der Wind auf das Hardtop und zieht dir hinten am Genick vorbei. Und das ist in unseren Breitengraden nicht immer so schön. Und wenn ich deshalb nun immer mit Fenstern fahren sollte, könnt ich ja gleich den 124er Daimler nehmen.


    Ich würde ihn so lassen.


    Gruß Jozi.

  • Das klingt garnicht schlecht. Trotzdem würde ich gern ein Bild und eine Preisvorstellung vom Aufbau bekommen wenn es geht.


    Verstehe deine Denkweise, habe ihn mir auch nicht umsonst als Kübel geholt, weil ich es einfach nur schön finde, ein so großes geländegängiges Cabrio zu haben.

  • Hallo Borgi57 ,

    Das ist das, was ich mir bis jetzt notiert habe. Durch Kommentare anderer Forums Mitglieder etc.


    Borgward B2000 Fahrgestell Nr. Baujahre
    965 445 1958
    964 289 Jul 57
    964 412 Meiner
    964 442 Aug 57
    964 471 Aug 57
    962 963 13.03.1957
    961 548 1956
    961 100 1956



    Motor Nr.:




    Überholt: