Dauerladegerät 12 V

  • Ähm hmmm
    Ja nööö...
    Für mich heißt "kein Überwachen des Ladevorgangs" aber genau das Gegenteil... aber vielleicht hab ich ja auch nur keine Ahnung :no:

    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Naja, auf dem Gerät steht deutlich "Kein Überwachen des Ladevorgangs".
    Auf der Herstellerseite heißt es "Eine eingebaute Elektronik überwacht den Ladevorgang und unterbricht bei Erreichen einer bestimmten Spannung den Ladevorgang".
    Reichlich verwirrend...



    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Hallo zusammen,

    Robin Ladegeräte sind bei Feuerwehren sehr verbreitet.

    Auch in unserem Gerätehaus ist solch ein Ladegerät in Nutzung.

    Wenn unser TSF-W steht ist die Batterie immer über die Ladesteckdose mit dem Ladegerät verbunden. Funktioniert.

    Ich schaue aber noch nach wie die Beschriftung auf unserem Gerät lautet.


    Gruß Daniel

  • ROBIN

    5

    Wirkungsweise

    Zu Beginn des Ladevorganges einer entladenen Batterie lädt das Gerät mit dem

    konstanten Maximal-Ladestrom von 4 Ampere. Dabei arbeiten die Geräte mit fallender

    Ladekennlinie nach DIN 71774; anschließend setzt der U-Teil der Kennlinie ein, d.h. die

    Ladeschlußspannung wird bei 13,38 bzw. 26,76 Volt elektronisch begrenzt und auch

    der Ladestrom reguliert; ein Überladen der Batterie wird somit verhindert. Der

    Ladestrom wird über das eingebaute Amperemeter angezeigt. Bei Erreichen der

    Ladeschlußspannung wird der Ladestrom immer weiter reduziert und schließlich

    unterbrochen, daß in keinem Fall die Ladeschlußspannung überschritten wird.

    Bei Abfallen der Batteriespannung, z.B. durch eingeschaltete Verbraucher, steigt der

    Ladestrom automatisch wieder an. Die Stromaufnahme eingeschalteter Verbraucher

    sollte über längere Zeit den Wert des maximalen Ladestroms von 4 Ampere nicht

    überschreiten, da sonst eine Ladung der Batterie nicht gewährleistet ist.

    Die Regelung des Ladestroms erfolgt durch Phasenanschnitt der gleichgerichteten aber

    ungeglätteten Sekundärspannung mit Hilfe eines Thyristors.

    Die Geräte sind mit einem vollelektronischen Kurzschluß und Verpolschutz

    ausgestattet, d.h. weder beim Kurzschluß, noch im Fall der Verpolung fließt ein

    Fehlerstrom. Darüber hinaus ist der Geräteausgang im Leerlauf spannungslos. Um den

    Ladevorgang einzuleiten, muß die Klemmenspannung der zu ladenden Batterie

    mindestens noch 40% der Nennspannung (12/24V) aufweisen.

    Aus Sicherheitsgründen besitzen die Geräte thermische Überlastschutzschalter.

  • Männer,


    ich tue mich schwer damit, von den guten gewohnten und mit der Weile alten Dingen, Werten und Normen zu lassen...


    A-BÄR, es gibt auch sehr gute, neue Entwicklungen und Technologien und ich habe mir fest vorgenommen, nicht zu versteinern und schlussendlich ein ewig gestriger, alter Stiesel zu werden!


    Vor ein paar Wochen habe ich vom Sperrmüll ein NOS ABSAAR Ladegerät aus den 80ern mit genommen. Mein Drittes oder Viertes... ich konnte es einfach nicht liegen lassen...

    Ein super Gerät, mit fallender W-Kennlinie; überläd den Akku also nicht. Superteil aus 1985...


    Was will ich eigentlich damit??? Schließlich lade ich alle Starterbatterien 12/24Volt mit meinem Panther IQ-Lader, der auch schlappe Akkus wieder regeneriert und mit seiner programmierten Leistungselektronik dem historischen Trümmer Haushoch überlegen ist!


    -Na ja, es ist halt solide Technik, schöne Optik und versprüht den Odem der vergangenen Jugend...



    Gerade habe ich beschlossen, es in gute Hände weiter zu geben!


    Und wenn es Jemand von Euch Kameraden haben möchte, kann er es sich gerne bei mir abholen oder gegen Portokosten von mir liefern lassen...


    Bernd grüßt

  • Hallo Bernd, ich würde mal vorsichtig die Hand heben. Kannst Du was über die Abmessungen sagen? Ich überlege es in den Bagger oder den Anhänger einzubauen. Beide stehen etwas abseits und werden son bisschen Stievmütterlich behandelt. Da währe ein Ladegerät, dass den Akku nicht überlädt ganz praktisch, wenn man mal wieder vergisst den Stecker zu ziehen.


    Dirk

  • Also ich benutze schon seit Jahren elektronische Ladegeräte mit Schaltnetzteil. Die sind klein aber leistungsstark.

    Da ist in der Regel ein LadeIC für Bleiakkus verbaut. z.B. UC3906DW von Ti


    Im Modus Erhaltungsladung entlädt das die Batterie ein wenig um Sie dann wieder aufzuladen. Das verhindert Säureschichtung wenn das Fahrzeug nicht bewegt wird.

    Säureschichtung in modernen Bleiakkus oder den Blei AGM AKKus wird in der Regel durch konstruktiv ins Gehäuse eingearbeitet Kanäle bewirkt welche die Umwälzung des Elektrolyts begünstigen.

    Was den Batterien in der kalten Jahreszeit auch gut tut ist ein wärmeisolierender Mantel.