Puch 230 GE Schweizer Militär

  • Manche Kameras haben ja heute schon mehr als eine Linse für irgendwelche Effekte.

    Für einen richtigen Fotoapparat wäre aber der „Geisterscheinwerfer“ zu scharf abgebildet, als daß er von einer Linsenreflexion stammen könnte.

    Kleb' doch 'mal versuchsweise die (richtige, also diese „Behelfseinheit“) 2. Linse an deinem Telefon ab und schieße das Bild noch einmal.


    Ist doch wie bei modernen Fahrzeugen: Die Elektronik kann alles, nur nichts richtig :-D

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

    Wer nicht weiß, wer er ist, kann seinen Namen nicht tanzen und klatschen.

  • Sven hat ja mit den Prüfern gesprochen, ob die Scheinwerfer mit den eingeprägten Normbezeichnungen tatsächlich konform sind. Das wurde ihm (vermutlich unverbindlich) bestätigt. Insofern bleiben meine zur HU drin und hoffe auch damit nächstes Jahr das H-Kennzeichen zu erhalten. Mal sehen, was meine Werkstatt möglich macht.

    Ich habe ja schon das ´H´. Somit ist LED schonmal ausgeschlossen. Also würde es nur zwischen den HU-Terminen eingebaut sein.

    Sollte mich stark wundern, das ein H-Gutachter das LED erlaubt.

    Es gibt zwar den Passus, dass sicherheitserhöhende Umbauten erlaubt seien, aber gesehen habe ich es noch nicht.

  • Heute habe ich mich erneut an den Unterboden gemacht. Den mittleren Bereich zwischen den Rahmenträgern hatte ich ja schon mit dem KLine Premiumwachs (wird von dem bekannten Händler als modernes Seilfett vertrieben) versiegelt. Die Radkästen und der Bereich zum Schwellet hatte bislang aber nur FF Liquid A abbekommen.


    Basierend auf den Bildern von Kingtiger habe ich mich doch dazu entschieden, den weniger haltbaren aber fettartigeren Unterbodenschutz zu nehmen. Daher habe ich den Wagen vorgestern gekärchert und bin heute zunächst mit Bürste und Druckluft nochmals zur Reinigung ran. Dann habe ich erneut FF Liq A drauf gesprüht. Mit dem neuen Kompressor (von ThorsteńC empfohlen) war das eine Wucht.


    Und der äußere Bereich ist übersichtlicher, so dass ich diesmal nicht wie in der Fritteuse gebadet aussah, sondern eigentlich sauber blieb. Mit dem Kompressor konnte ich gut mit konstanten Arbeitsdruck von 3-4bar arbeiten.


    Jetzt lasse ich das FF nochmals 2-3 Wochen in eventuelle Risse der PVC-Schicht und in Blechüberlappungen ziehen (das ist ja nun die 2. Behandlung inkl. der vom Dezember), bevor ich das Permanentwachs drauf sprühe.

  • So, heute ging es weiter. Das FluidFilm Liq A war nun 3 Wochen unter dem Wagen. Auf den Flächen war es zäh klebrig geworden, nur die Tropfen und ein paar kleinere Flecken waren noch flüssig.

    Ich bin dann nochmal mit einem Lappen und Druckluft rüber, um überschüssiges FF abzutragen. Interessanterweise löste sich dabei öfters auch die Farbschicht auf dem Unterboden-PVC. Ihr seht das an dem großen, hellen Fleck.


    Dann habe ich das KLine Premiumwachs aufgespritzt. Mit höheren Temperaturen und besserem Kompressor ging es deutlich einfacher. Ich vermute aber, dass es noch besser ginge, wenn man das Wachs vorher erhitzt und dann mit weniger Druck arbeitet. Die Dosierung ist schon schwierig, schnell ist zuviel auf der Fläche. Bei meinen Bedingungen kamen bei niedrigem Druck nur viele weiße Pünktchen auf die Fläche (konnte in dem Licht schwer erkennen, ob zwischen den Punkten ausreichend Nebel die Oberfläche benetzte) und bei höherem Druck war schnell über 1mm auf dem Blechle.


    So sieht übrigens der mittlere Abschnitt jetzt aus, den ich im Winter gemacht habe (ungereinigt)