Anhängerstecker zurückrüsten, von 7 Pol zivil auf 12 Pol Nato. Pinbelegung?

  • Hallo zusammen,

    an meiner Ilse hatte einer der Vorbesitzer eine Kugelkopfkupplung und den 7-Pol Anhängerstecker verbaut. ich will zurück auf Natohaken und 12-Pol Natostecker.
    Den Schaltplan vom Bombi habe ich, aber ich finde keine Info wie der 7-Pol Stecker belegt ist, um entsprechend umzurüsten. Hat mir da jemand bitte einen Tipp ? :-(

    :barett-gn:                        :ilsef:                                             :3D:

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  • Hallo,


    eigentlich solltest Du Dich an den Farben orientieren können. Sofern da nicht alles, was zur Tarnbeleuchtung gehört, abgeschnitten ist, sollte die 12pol-Dose folgendermaßen belegt sein:


    A gr-gn S58 Tarnrücklicht

    B sw-ws L Blinker links

    C gr-gn S58 Tarnrücklicht

    D br 31 Masse

    E gr-ws 58 Rücklicht

    F rt-sw-ge S54 Tarnbremslicht

    H gr-sw S58b Leitkreuz

    J sw-gn R Blinker rechts

    K rt 30 Dauerplus

    L br 31 Masse

    M nicht belegt

    N sw-rt 54 Bremslicht


    E ist separat vom Fahrzeug-Rücklicht abgesichert und hängt mit der Kennzeichenbeleuchtung zusammen. A und C dürften in der Dose gebrückt sein.

  • Ist die Bombardier-Steckdose nicht etwas anders als die am "deutschen" Iltis belegt?

    Nebelschlussleuchte? Rückfahrlicht? Irgendwas war da ......

    Deutsch ist wirklich eine schwere Sprache. :wacko:
    -Tagsüber: ...................... - Abends:
    Der Weizen. ------------------ Das Weizen.
    Das Korn. --------------------- Der Korn.
    :saint::lol:

  • Hallo,


    gemäß dem von slothorpe überarbeiteten Bombi-Schaltplan ist zwar eine Nebelschlußleuchte am Fahrzeug vorhanden, aber nicht auf die Steckdose geführt. Einen Rückfahrscheinwerfer kann ich da gar nicht finden. Ich weiß, daß VW für den Iltis eine Nebelschlußleuchten/Rückfahrscheinwerfer-Kombination angeboten hat (Zivilversion, da anstelle der Tarnbremsleuchte montiert?), aber da konnte ich in allen mir vorliegenden Iltis-Schaltplänen nichts zu finden.


    Die Grafik oder zumindest der Text in #3 bzw. die Verwendung der NATO-Dose ist übrigens mit Vorsicht zu genießen. Die StVZO schreibt die seitenweise Absicherung der Rücklichter auch des Anhängers vor, in der Dose ist aber nur einmal Licht auf Pin E. Bei den BW-Anhängern sind daher zur Auftrennung Sicherungen verbaut. Bei zivilen wäre das nicht der Fall.

    Ich würde daher vorschlagen, wenn möglich zusätzlich eine zivile Dose zu verwenden, und zwar eine für 24V zugelassene nach ISO 1185 (oder gleich eine 15polige nach ISO 12098, da wäre dann auch Nebelschlußleuchte und Rückfahrscheinwerfer drin).

    Die Verwendung der PKW-Dosen ist gemäß ISO 1724 für 24V nicht zulässig.

  • Super danke für die vileen Antworten in so kurzer Zeit.

    Also Nebelschlussleuchte und Rückfahrscheinwerfer hat mein Bombi keine montiert. Die haben den Vorbesizer wohl gestört.
    Bei der H-Zulassung war das kein Thema, der Prüfer sagte das ist okay so. :thumbsup: Wenn ich rückwärts fahre, mache ich halt immer den Warnblinker an und guck an und zu mal raus pfrtz


    Morgen mach ich mal die zivile Dose weg und schau nach den Kabelfarben. Da ich ja den Luxus habe 7 auf 12 legen zu müssen, bleibt der Tarnkram eben leer.

    Darf man ja eh nicht anschließen. Montiert sein darf das Tarnlicht, nur eben ohne Kabel.

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  • Hallo,


    gemäß dem von slothorpe überarbeiteten Bombi-Schaltplan ist zwar eine Nebelschlußleuchte am Fahrzeug vorhanden, aber nicht auf die Steckdose geführt.

    Hallo Andreas!


    Einspruch euer Ehren! ;\D

    Der Bombardier hat die Nebelschlussleuchte definitiv auch auf der Steckdose belegt. Die Anhänger haben quasi alle eine Nebelleuchte. Sogar die uralten BenHur bekamen die nachgerüstet.

    Mein Anhänger nebelleuchtet brav hinter Iltis und Unimog. :daumenhoch:


    Gruß

    Pitter

  • dann müßte Holger seinen Schaltplan nochmal überarbeiten...


    Möglicherweise könnte sie auf Pin H sein, der danach nicht belegt sein soll und sonst das Leitkreuz wäre. Im Schaltplan ist dafür zumindest kein Kontakt eingezeichnet.

  • Vielleicht hilft euch mal was originales ....

  • Vielleicht hilft euch mal was originales ....

    den Plan habe ich natürlich mit verarbeitet... ist halt super unübersichtlich im Vergleich zum VW Stromlaufplan.


    Die blauen Nummern in "meiner" Version des VW Plans sind übrigens die aus diesem Bombardier Plan um einfacher zwischen beiden Plänen springen zu können...

  • Natürlich schließt du den Tarnkreis mit an ! Musst bei der HU erstmal einen finden, der dir das überprüft....

    Mein TÜV-Mann besteht auf funktionierendem Tarnlicht: Was dran ist muss auch leuchten !

  • Natürlich schließt du den Tarnkreis mit an ! Musst bei der HU erstmal einen finden, der dir das überprüft....

    Mein TÜV-Mann besteht auf funktionierendem Tarnlicht: Was dran ist muss auch leuchten !

    Bei der H Eintragung hat der Prüfer extra geschaut ob die vorderen Tarnlichter mit Kabel angeschlossen waren. Das war nicht der Fall, dann meinte er Glück gehabt sonst gäbs keine Plakette.
    Es scheint da doch ne Menge Ermessensspielraum bei den Prüfern zu geben? :*:

    :barett-gn:                        :ilsef:                                             :3D:

  • Hallo,

    Mein TÜV-Mann besteht auf funktionierendem Tarnlicht: Was dran ist muss auch leuchten !

    Diese Aussage kenne ich auch, als er über die nicht angeschlossene Tarnbeleuchtung bei meinem Kübel gestolpert ist.

    Bei meinem Unimog sollte ich die Tarnbeleuchtung zunächst abbauen, hab aber dann auf die Originalitätsanforderungen des H-Kennzeichens verwiesen, dann durfte sie funktionsfähig dranbleiben. Ich habe aber einen Eintrag bekommen, daß ich sie auf öffentlicher Straße nicht nutzen darf.

    Falk bei Dir ging es in der ursprünglichen Frage nur um die AHK-Steckdose. Wenn möglich würde ich die schon vollständig anschließen. Ich habe noch nie erlebt, daß das geprüft wurde. Mein Unimog hat H-Kennzeichen, sein Anhänger ist aber normal zugelassen und hat vollständige Tarnbeleuchtung incl. Leitkreuz und das wurde bisher nicht beanstandet (hatte bei den letzten Prüfungen aber auch ein ziviles Zugfahrzeug).

  • Ich rede mal mit der TÜV Niederlassung, denn der Hinweis von wegen H-Kennzeichen und Originalität ist schon nciht von der Hand zu weisen.
    Das Ding ist der Vorbesitzer hat ja die 7-Pol Leitung verlegt und ich muss erst suchen, wo er auf die 7 Kabel überging und wo die restlichen 5 abgeschnitten wurden.

    :barett-gn:                        :ilsef:                                             :3D:

  • Hallo,


    so, wie der VW-Schaltplan gezeichnet ist, geht der Kabelbaum bis auf die Leitungen zu den Rücklichtbirnen rechts und links vom Steckverbinder AL5 (der müßte im Fahrerfußraum links irgendwo sein und ein rundes Plastikgehäuse haben) zuerst zur AHK-Steckdose und von da aus dann zum rechten Rücklicht.

    Wenn mir jemand so einen Kabelbaum als Muster zur Verfügung stellen könnte, könnte ich ihn nachfertigen (wobei hier der Unsicherheitsfaktor ist, ob ich die entsprechenden Steckerpins noch bekomme). Notfalls könnte man einen hinteren Kabelbaum vom Polo 86c umwidmen, auch wenn dann die Farben nicht stimmen. Der Stecker vorn ist aber der gleiche.

    Falk auch wenn Dein Kabelbaum irgendwie verbastelt ist, würde er als Muster zumindest für die Abmessungen noch reichen, wenn Du ihn ausgebaut bekommst.

  • So mal ein Update:
    Das verlegte Kabel für den 7-Pol Stecker hat nochmals andere Farben :helau:

    Ich verkabel jetzt anhand der Pin Belegung im 7-Pol Stecker und vergleiche es mit der der Pin Belegung im Nato-Stecker mit Hilfe der Liste von Firle.
    Das ist das sicherste.
    Dem Kabel konnte ich bisher nur insoweit folgen, dass es zwischen Tank und Heckwand irgendwo entlang läuft, vermutlich Richtung linke Seite.
    Demnächst steht die Verkabelung des SEM25 auf dem Programm, dann mus sich eh auf der linken Seite an die Kabel ran und schau mal an wo das Steckerkabel abgenommen wurde.

    :barett-gn:                        :ilsef:                                             :3D: