Membran für Membranwasserpumpe, welches Material?

  • Ich bitte mal wieder um Zugriff auf das hier vorhandene Schwarmwissen für ein rein gar nicht militärisches Objekt :-)


    Ich habe eine mechanisch betätigte doppeltwirkende Membran-Wasserpumpe die von einem Windrad angetrieben wird und Grundwasser fördert. Die eingebaute Membran (keine Ahnung ob das noch die originale war) bestand aus rund 5 mm dickem gewebeverstärktem Gummi, war aber nur noch fragmentarisch vorhanden. Ein Versuch mit vergleichbarem Material half nur kurzzeitig. Die Herstellerfirma existiert nicht mehr.
    Was nimmt man jetzt am besten für eine Nachfertigung? Der Außendurchmesser beträgt 200 mm, der wirksame Durchmesser rund 130 bis 140 mm und der Arbeitshub rund 15 bis 20 mm. Fördermedium ist wie gesagt Grundwasser ohne größere Verunreinigungen.


    Achso, Bilder des Objekts ;-)



    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Moin Don,

    auf dem Bau hatten wir vergleichbare Schlammpumpen.


    Da war auch so eine große dicke Membrane verarbeitet.

    Mußten wir ja laufend aufschrauben, um da dickere Steine rauszuholen.


    Also der Gang zur nächst größeren Tiefbaufirma sollte vielversprechend sein.


    Gruß

    Klaus

  • Also als erstes würde mir Perbunan in den Sinn kommen...


    Ich würde mir ein altes Ausdehnungsgefäß von der Heizung! (Nicht brauchwasser) besorgen.

    Am Stahlring aussen Aufflexen, dann kommt eine Art Gummitopf zum Vorschein der die Form der Hälfte mit dem Wasseranschluss hat.

    Da kann man dann aus dem "Boden" bestimmt die Membran für dich rausschneiden.


    Eine Druckluft-Membranpumpe habe ich mal mit Industrie-Silikonmatte repariert.

    Unmögliches sofort, Wunder mit einer Woche Wartezeit!