Aktuelle Hochwasserkatastrophe

  • Die Kommunikation ist immer ein Graus. Als Verbandsführer in der Feuerwehr und im KatStab tätig kenne ich das Chaos. Funkkanäle überlastet, Verantwortlichkeitsgerangel (dabei ist das eigentlich ganz klar geregelt in Deutschland), dazu zig Zivilpersonen, die mit Fahrzeugen und Gerät vorder Türe stehen und eingesetzt werden wollen, aber bitte auch Essen und Trinken und Diesel möchten. Wenn man dann einen "Vorgesetzten" plötzlich vor sich hat, den keiner kennt und der denkt, er sei der Hecht im Teich, dann gibt es Chaos. Die Chaosphase sollte vom Eintrefen bis zur ersten Groblagefeststellung vielleicht max. 1 Stunde dauern. Kann aber gerne den ganzen Tag dauern.


    Ich möchte da unten nicht irgendeine Funktion über Zugführer haben. Da kann man zur Zeit nur verlieren.

  • Da weiß man dann plötzlich analoge und archaische Technik zu schätzen.

    Gerade im Kommunikationszeitalter mit dem entsprechenden Infromationsbedürfnis.

    Dazu aus unser Kreiszeitung:

    "Am Sonnabend wurden zudem noch der Einsatzleitwagen der DRLG Ortsgruppe Lopautal nachalamrmiert. Ihr Auftrag war die Unterstützung des Landeseinsatzzuges West. Im Gepäck hatten die Wasserretter aus dem Ladkreis Lüneburg analoge Funkgeräte. Diese sollen bei Schwankungen des Digitalfunknetzes als Rückfallebene dienen"



    Flutkatastrophe: Helfer auf dem Rückweg

    MKG Fabi

    Militärfahrzeughilfe


    Ich Suche volgendes:

    Kradkombi Bw Gr.20


    Informationen, Bilder Zeichnungen über das AL28 GruKw II des BGS und Teile für den Aufbau.

  • Hallo Zusammen!

    Ich habe, nach Aktivierung des KVK durch das LKdo, erst heute diesen Post gelesen.


    Um es vorweg zu sagen : Wäre ich nur 10 Minuten später alarmiert worden, ich hätte die TEL (Technische Einsatzleitung des Kreises) wegen der sprunghaft gestiegenen Wasserstände und wegen Sturtzbächen auf den Straßen, nicht mehr erreichen können!


    Einige Anmerkungen sind richtig, anderen kann ich nicht zustimmen.


    1. Die Vorwarnungen durch den Deutschen Wetterdienst gab es, in jedem Wetterbericht, in Kat-Warn und Nina.

    Wo und mit welcher Wucht uns das Wetter genau und wann treffen wird, war erst kurz vor dem Eintreffen der Ereignisse klar.

    Den hochwassererprobten Bürgern war, wie auch sonst niemandem, nicht klar, wie schlimm es kommen wird.

    2. Sirenen können nur ausgelöst werden wenn es noch Strom gibt - ohne Strom kein Telefon, Internet oder Digitalfunk und damit auch

    kein Signal zum Auslösen der Sirenen.

    3. Im Verlauf dieser Katastrophe ist bei uns nach kurzer Zeit fast sämtliche Infrastruktur zur Kommunikation, und damit zur

    Koordinierung der Einsatzkräfte ausgefallen! Lediglich private Handy`s im D2-Netz und die alten 4m-Funkgeräte, Gott sei Dank noch

    zum Teil vorhanden, haben eine minimale Koordinierung der Einsatzkräfte möglich gemacht.

    4. Notrufe über 110 oder 112 waren ab dem Abend von Mittwoch auf Donnerstag nicht mehr möglich.

    5. Wer kennt das Sirenensignal für "Katastrophe" in seiner Region?? Bundeseinheitlich ist nur noch das Signal zur Alarmierung der

    Feuerwehr.

    6. Die wenigsten Einsatzkräfte der Rettungsdienste und der Feuerwehren verfügen noch über geländegängige oder watfähige Einsatz-

    fahrzeuge. Die Notärzte waren Mittwoch Nacht mit Sonderfahrzeugen ("Panzerwagen") der Bereitschaftspolizei im Einsatz. Nur so

    waren Patienten noch erreichbar. Ein Abtransport in eines der Krankenhäuser war damit natürlich nicht möglich!

    7. Zerstörte Brücken, unterspülte oder einfach weggerissene Straßen sowie Hangrutsche behindern selbstverständlich bis zum heutigen

    Tag alle Rettungs-, Bergungs- und Hilfsaktionen und damit auch die Versorgung der Bevölkerung mit dem Notwendigsten.

    Wer kennt denn überhaupt den Ratgeber des BBK ( Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) und hat danach

    gehandelt??? Nicht alle Häuser sind zerstört worden und somit wären minimale Nebensmittelvorräte in den Ortschaften vorhanden.


    Ich könnte einen 10-seitigen Bericht verfassen, was alles schief gelaufen ist (Werde ich auch tun und Verbesserungsvorschläge machen), aber wir haben in unserem Kreis die Katastrophe ohne den Verlust von Menschenleben gemeistert.

    Abschließend : Ich hoffe, dass Politik, Behörden und auch jeder einzelne Bürger hieraus lernt und entsprechend gehandelt wird. Für mich ist jetzt jedenfalls klar : Hilf dir selbst - dann hilft dir Gott


    Bitte nicht falsch verstehen -ein gewisses Maß an Eigenverantwortung und Eigeninitiative muss jeder Bürger haben und nicht immer direkt nach Schuldigen für z.T. eigene Versäumnisse suchen. Der Staat kann sich momentan nicht um jeden Geschädigten einzeln kümmern.

    Alle Hilfskräfte tun seit nunmehr einer Woche ihr Bestes und werden, wenn sie nicht vorher ihre eigenen körperlichen Kräfte verlassen, mit ein bisschen Zeit diese Krise meistern.

  • Ich, für meinen Teil, habe definitiv daraus gelernt.

    jeder einzelne Bürger hieraus lernt und entsprechend gehandelt wird.

    Und ich bereite mich auch Stück für Stück weiter vor, soweit dies eben möglich ist.


    Gruß, Eve

    Eve was here... :daumenhoch:


    Schreibfehler sind unbeabsichtigt, dürfen aber gerne zur Erheiterung genossen werden... :yes:

    Abwarten und Tee trinken. Wenn das nicht hilft, mit der Kanne werfen . pfrtz

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  • Auch ich habe den Artikel erst heute entdeckt, da er heute sofort sichtbar in der Kopfleiste gestanden hatte.


    Wenn man sich bei den vielen Berichten, und auch im Internet die Filme aus den wahren Katastrophen Gebieten ansieht, wird man feststellen, das eine Vielzahl an den helfenden Fahrzeugen aus dem Bereich der Militärfahrzeug kommt, die entweder ein H-Kennzeichen tragen oder eben eine Rote-Nummer.


    Sollte einfach mal im Hinterkopf behalten werden, wenn es wieder um die Stinker gehen sollte.


    Zurück, zum Thema.


    Bereits bei dem 1. Aufruf zur Hilfe durch den Sender WDR 4 hatte ich hier für die Region Düsseldorf und Umgebung über die Hotline und die What´s App Funktion meine Amphibie angeboten gehabt.


    Die Hotline kannte anscheinend nicht den Begriff Amphibienfahrzeug, auch erhielt ich keine Rückmeldung das dieses hiermit an die entsprechenden Stellen weitergeleitet worden sei.


    Am Sonntag dem 18. Juli kam des dann zu einem Einsatz der Wasserrettung einer vermissten Person im Überflutungsgebiet des Rheins den Urdenbacher Kämpe, durch den eine Kreis oder Landstraße führt.


    Die anwesenden Streifenwagen Besatzungen standen vor der Großen Überfluteten Wasserfläche und suchten dort vergeblich eine vermisste Person.


    Ich fragte, ob man helfen, könnte, den ich hätte ein geländegängiges und vor Allem schwimmfähiges Fahrzeug.


    BITTE holen Sie es so schnell wie möglich, wir fahren Sie auch soft dort hin.

    Nun es waren keine 300 Meter Luftlinie und wenige Minuten später war ich wieder zurück für den Einsatz.


    Mittlerweile waren auch 2 Rüstfahrzeuge und ein Leiterwagen der Feuerwehr, und auch Schlauchboote dort eingetroffen.


    Ich brauchte lediglich noch die Freilaufnaben blockieren und schon ging es los.


    Da alles sehr schnell gehen musste, hatte ich das Smartphone in der Garage liegen gelassen da noch 2 Wasserstopfen eingeschraubt werden mussten.


    Aus diesem Grunde gibt es nur sehr wenige Bilder die hier von der Polizei sind, ebenso das sehr kurze Video von der Polizei.


    Die vermisste Person, hatte wohl auf einem aufblasbarem Bügelbrett, einem SUP Stand Up Paddeling, versucht dort ein Surfgebiet draus zumachen.


    Später während des Einsatzes kam dann leider die Meldung, sie treibt wohl auf dem Rhein und am Montag kam dann auch die traurige Mitteilung, das sie /er /es gefunden worden sei.


    Jedenfalls, weiß jetzt die Polizei und auch die Feuerwehr, das es hier bei mir ein solches Fahrzeug für hoffentlich nicht so schnell wiederkommende Ereignisse gibt.


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    Auf der Facebook Seite der Polizei NRW gibt es wohl auch einen kurzen Bericht dazu, aber ich habe seit der Änderung der AGB´s kein Facebook mehr.


    Gruß
    Dirk

  • 2. Sirenen können nur ausgelöst werden wenn es noch Strom gibt - ohne Strom kein Telefon, Internet oder Digitalfunk und damit auch

    kein Signal zum Auslösen der Sirenen.

    In Gera wurden nach 2013 Sirenen mit USV in der Stadt errichtet, über die auch "Sprachdurchsagen" möglich sind

    Digitalfunk kann man auch über USV puffern...und sollte eigentlich auch so sein...

  • Wir halten schon immer Trinkwasser und haltbare Lebensmittel vor, und zwar nicht im Keller!

    Das haben wir im Kalten Krieg so gelernt und beibehalten. Auch wenn Notvorräte und Trinkwasser Notbrunnen immer weiter abgebaut wurden. Soweit ich weiß, sind gerade mal 3 Notbrunnen noch vorhanden, Bundesweit.

    Auf unserem Grundstück habe ich vor 15 Jahren einen Brunnen bohren lassen, aus dem wir auch ohne Strom, Wasser schöpfen können, und der alte Holzherd wird gehegt ung gepflegt und benutzt. Im Garten ziehen wir einen Teil unseres Gemüses selbst.

    Wenn wir von unseren Beweggründen für dieses Handeln erzählt haben, wurden wir angeschaut wie Alf.


    Ich glaube nicht, daß Viele aus der Gegenwart eine Lehre ziehen, denn vor der eigenen Haustür wird "sowas" schon nicht passieren...

    Und wenn doch, müssen wir unsere eigene Notration vermutlich mit Klauen und Zähnen verteidigen, und an den Beeten Wachen aufstellen.


    Selbstveranrwortung ist unbequem und unmodern. Wir haben doch die ganze Technik...:esel:

  • Was die vorhaltung von wasser und Lebensmitteln angeht, haben wir einfach den Vorteil des Alters !

    Ich habe das als ganz normal kennengelernt von meinen Eltern her, das man immer haltbare Voräte hat, auch wenn ich in einem Landstrich aufgewachsen bin wo bisher, was so Naturkatastrophen anbelangt.

    Meine Eltern sind in der Nachkriegszeit aufgewachsen und da war es normal, das man wenn es möglich war Vorräte angelegt hat !


    Ich für meinen Teil habe immer diverse Epa's vorätig das ich zumindest mal mit meiner Familie für ein paar Wochen versorgt bin, desweitern sind auch diverse Kocher und Lampem mit geeigneten Betriebsstoffen vorhanden, das wir autark überleben können mit Licht, Wärme und Essen.

    Man weiss ja nie was noch so alles kommt und passiert.


    Das wenn es mal zu so einem scenario kommt, kann es natürch passieren, das man das bischen was man zum überleben hat mit klauen und Zähnen verteidigen muß, weil man in dieser Situation nicht der einzigste ist und viele andere einem das dann neiden !


    Ich hoffe das ich nie in eine solche Situation komme...

  • Jedenfalls, weiß jetzt die Polizei und auch die Feuerwehr, das es hier bei mir ein solches Fahrzeug für hoffentlich nicht so schnell wiederkommende Ereignisse gibt.

    Es ist noch nicht so lange her, da konnten selbst Fahrzeuge eingezogen werden. Das ganze hieß damals Ergänzungsfahrzeuge.

    Das ganze war zwar für den V Fall, aber bei Sonderfahrzeugen (swimmfähig, geländegänig ), müsste es doch solche Listen geben.

    Die Zulassungsstellen sollten doch bescheid wissen, es sei den die haben die Stelle gestrichen.

    gruss Gunnar:barett-gn:

    Der Herrgott schuf in seinem Zorn , den Sennesand bei Paderborn,

    doch der Grenadier der wollte mehr,

    nun schaufelt er in Grafenwöhr:barett-gn:


    :pump:MACHEN IST WIE WOLLEN, NUR KRASSER!:pump:

  • Wenn dann solche Fahrzeuge eingezogen werden sollten: falls das wider Erwarten auch unsere Oldies betreffen sollte (also alles was älter als 30 oder 40 Jahre ist) sehe ich dunkelgrau bis schwarz. Wer von den heutigen aktiven Einsatzkräften kennt sich denn noch mit sowas aus? Wenn z.B. ein heutiger Feuerwehrmann meine Emma bewegen soll kommt der mit dem unsynchronisierten Getriebe und ohne Servolenkung doch gar nicht erst vom Hof...

    Dann müßten ja theoretisch die Besitzer der Fahrzeuge ebenfalls zwangsverpflichtet werden, sonst bringt das nix.

    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Hallo,


    es ist genügend Personal und Gerät im Hochwassergebiet vorhanden.


    So haben es mir Montag übereinstimmend gemeldet:

    - Landeskommando RLP
    - Landeskommando NRW
    - Katastrophenstab RLP
    Das Innenministerium NRW hat gebeten, Hilfsangebote an die Pressestelle per e-mail zu senden.
    Man würde sich bei Bedarf melden.

    Ich habe Montag 50 Stück Raumlufttrockner (230 V) aus meinem Lagerbestand auf die Reise geschickt.

    Per e-mail haben bei mir gestern abgesagt:

    - Referat Krisenmanagement, Brand- und Katastrophenschutz RLP
    - Verbandgemeinde Adenau
    - Referat Politische Kordination und Bürgerdialog NRW
    - Bezirksregierung Arnsberg


    ...

  • es ist genügend Personal und Gerät im Hochwassergebiet vorhanden.

    Aber auch nur in den Bereitstellungsräumen...


    ...da die Einsatzleitung es nach fast einer Woche immer noch nicht auf die Kette bekommt, das bereitstehende Personal mit Arbeitsaufträgen zu versorgen, was dann dazu führt, dass manche HiOrgs sich erst garnicht bei der Einsatzleitung anmelden sondern direkt in Eigenregie in die betroffenen Ortschaften fahren um Hilfe leisten zu können - statt ihre 12h Schicht im Bereitstellunsgraum sinnlos rumzustehen und dann wieder nach Hause zu fahren, oder von einem in den anderen Bereitstellungsraum und wieder zurück zu fahren weil sich keiner Zuständig fühlt.

    Dann müßten ja theoretisch die Besitzer der Fahrzeuge ebenfalls zwangsverpflichtet werden, sonst bringt das nix.

    Wo ist das Problem dabei?

    Das gibt die Gesetzgebung problemlos her...Personal zwangsverpflichten geht schneller als du denkst - dazu braucht es auch keine Umstände wie die aktuellen in NRW/RLP sondern alleine schon die Coronapandemie gibt das her wenn irgednwo Not am Mann ist.

    Die Autoschlange ist die einzige Schlange, die das A****loch vorne hat!

  • Das gibt die Gesetzgebung problemlos her...Personal zwangsverpflichten geht schneller als du denkst - dazu braucht es auch keine Umstände wie die aktuellen in NRW/RLP sondern alleine schon die Coronapandemie gibt das her wenn irgednwo Not am Mann isAlso

    also immer schön Radio hören, wenn der Grüne Elch oder blaue Kuh kommt.Gehts los :-D:deck::-D,

    Der Herrgott schuf in seinem Zorn , den Sennesand bei Paderborn,

    doch der Grenadier der wollte mehr,

    nun schaufelt er in Grafenwöhr:barett-gn:


    :pump:MACHEN IST WIE WOLLEN, NUR KRASSER!:pump:

  • ...da die Einsatzleitung es nach fast einer Woche immer noch nicht auf die Kette bekommt, das bereitstehende Personal mit Arbeitsaufträgen zu versorgen, was dann dazu führt, dass manche HiOrgs sich erst garnicht bei der Einsatzleitung anmelden sondern direkt in Eigenregie in die betroffenen Ortschaften fahren um Hilfe leisten zu können - statt ihre 12h Schicht im Bereitstellunsgraum sinnlos rumzustehen und dann wieder nach Hause zu fahren, oder von einem in den anderen Bereitstellungsraum und wieder zurück zu fahren weil sich keiner Zuständig fühlt.

    Ja, einige der Verantwortlichen sind anscheinend nicht sehr entscheidungsfreudig!!

    Beim BUND hieß es damals : Es ist besser auch einmal eine falsche Entscheidung zu treffen als gar keine!

  • ...da die Einsatzleitung es nach fast einer Woche immer noch nicht auf die Kette

    bekommt, das bereitstehende Personal mit Arbeitsaufträgen zu versorgen...

    Ich kann das mangels Einblicke in die Struktur unserer Hilfsorganisationen irgendwie nicht

    nachvollziehen... gibt es in solchen Fällen für die HO keine "Blanko-Aufträge"?

    Wenn so eine unklare Lage herrscht, muß halt eine pragmatische, unbürokratische, und

    vor allem schnelle Lösung her. Die Einsatzleitung für einen bestimmten Bezirk X hat eine

    gewisse Anzahl betroffener Städte/Stellen/wasauchimmer und soundsoviele Einsatzsatz-

    trupps zur Verfügung. Also kann es doch nicht so schwierig sein, die rechnerische

    Mannstärke pro betr. Stelle zu ermitteln und die Leute rauszuschicken, mit dem Auftrag,

    zu helfen, wo und wie es halt am besten geht? Ist keine ideale Ressourcenallokation, klar, aber

    immer noch besser als die Leute rumsitzen zu lassen? Oder hab ich da einen Denkfehler drin?

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Das ist ja was U404 sagt, keiner hat den Scheid was anzuortnen...

    Heute wird diskutiert und aufgepasst das keiner dem andern seinen Raum nimmt.

    Es es fehlen "achtung schlimmes Wort" ausgebildete Führer mit Erfahrung und das waren die Alten.

    Da hies es nur "Mayer mit 5 Mann diese Richtung .... mas mas"

    Die Alten sind weg und man hat versäumt neue Nachzuziehen und das geht fast in die Größenordnung Generation.

    Wir müßen dringend die Hilfsdienste stärken und auch mehr unterstützen.

    so seh ich das

    Gruss Gunnar:barett-gn:

    Der Herrgott schuf in seinem Zorn , den Sennesand bei Paderborn,

    doch der Grenadier der wollte mehr,

    nun schaufelt er in Grafenwöhr:barett-gn:


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  • Ich glaube, auch heute wird keinem der Kopf abgerissen, wenn er gegen Regeln vernünftig!! agiert > allein die Presse ist da Schutz genug > Helmut Schmidt z.B. hat zur zur Flutkatastrophe in Hamburg so gegen fast alles verstoßen was geht (Einsatz BW und "fremde" Heere) und Erfolg damit gehabt.

    Nur hat das, wie erwähnt, heutzutage kaum einer gelernt bzw weiß, wo er dann klingeln muss (H. Schmidt > die Sache mit den Eiern)

    Bullitreiber / Robert


    kostengünstiger Hersteller von CO2 und Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Millenniumbugs und der Klimakatastrophe.

    :schweiz:

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  • Liebe Leut, bevor Ihr hier weiter in der güldenen Vergangenheit schwebt...habt Ihr Euch mal die Entwicklung der letzten 40 Jahre angeguckt? Siehe Katastrophen und Unglücke aller Art...es muss ein Schuldiger gefunden werden, den man juristisch haftbar machen kann.


    Beispiel: die BW legt jetzt eine Panzerbrücke aus um eine defekte Brücke zu ersetzen. Ein Zivilist läuft drüber und fällt runter weil er doof ist - nein halt, weil die Brücke kein Geländer hat. Sagt sein Anwalt. Vor 60 Jahren hätte jeder gesagt: Selbst Schuld. Heute hat der Anwalt gute Karten...selbst wenn wenn die Brücke gesperrt war. Hat also nix mit Eiern zu tun, sonder mit Selbsterhaltungstrieb...


    Nennt man Vollkasko-Mentalität...


    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D



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  • Was meinst Du, warum der Dienstweg heute so viel Mitprüfungsgänge hat, warum ein DIN EN9001 Zertifikat nur noch mit exakhen Prozessbeschreibungen zu erlangen ist wo jeder nach Schema F agieren kann ohne eine Entscheidungen treffen zu müssen....:pinch: ...warum viele auch nur noch so Jobs wollen, wo sie nach Arbeitsplan agieren können...selbst im Handwerl geht das um, bis in das höchste Management...


    Jens

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  • Die Tagesschau hat gestern einen großen Breicht gebracht in dem die freiwilligen Helfer mit Ihren Militärfahrzeugen im Hochwassergebiet als Rechtsradikale und Querdenker dargestellt wurden, die die Situation zur Meinungsmache ausnutzen.


    Es mag schon sein, dass auch diese "Subjekte" vor Ort sind aber Euer Engagement wird genau durch solch tollen Journalismus komplett in Frage gestellt und abgewertet weil alle mit Militärfahrzeugen in einen Topf geworfen werden. Ich find's einfach traurig wie man absichtlich und wissentlich solch unqualifizierten Schwachsinn in vermeintlich seriösen Medien verbreitet.


    "keep on helping" LG Micha