Aktuelle Hochwasserkatastrophe

  • Dann würde ich dir als meinem Chef sagen, dass du es gerne deswegen auf einen Rechtsstreit anlegen darfst und da wir in Deutschland nahezu Vollbeschäftigung haben, du es mit der daraus resultierenden negativen Publicity in den Medien und sozialen Netzwerken sicherlich schwer haben wird neues Personal zu finden (von der Außendarstellung des Unternehmens damit auf Bestands- sowie potenzielle Neukunden mal ganz zu schweigen!), ferner dich meine Abfindung ziemlich teuer zu stehen kommt und du es dir dreimal überlegen solltest mich deswegen vor den Karren zu pissen!

    Darf ich mal Fragen wie groß die Firma ist in der Du arbeitest ?


    Ich möchte mal behaupten das es einen ganz großen Unterschied macht, ob Du in einen großen Industriebetrieb arbeitest oder so wie Fips nen kleinen Handwerksbetrieb hat.

    Der Wegfall deiner Arbeitskraft ist in einem größeren Industriebetrieb einfacher zu kompensieren, als in nem kleinen Handwerksbetrieb mit einer Handvoll Gesellen.

    Da ändert auch Geld nichts dran wenn Fips seine Aufträge nicht wie zugesichert bedienen kann. Den das wird dem Betrieb als Unzuverlässigkeit ausgelegt und wer will schon nen Handwerker der unzuverlässig ist und dann noch teuer Geld kostet !!!


    Es ist so wie mit allem, es gibt immer zwei Seiten !


    Just my two cent's ,:)

  • Wenn es zu so einem Gespräch kommen würde, hätte ich als Chef den falschen Mitarbeiter eingestellt.;-)

    Die freiwillige Arbeit bei Hilfsorganisationen ist gut und wichtig - gar keine Frage . Auch das Freiwillige Feuerwehrleute u.ä. den Arbeitsplatz zu Einsätzen verlassen dürfen, ist für sich genommen ja sogar notwendig, sonst funktioniert das System nicht .

    Aber ein Mitarbeiter, der mich vor den Kadi zerren wollte, um das einzufordern, hätte bei mir auch keine berufliche Zukunft .

  • Rat und Wido, das war doch alles Fiktiv. :-)


    Wir hatten bei der FW den Fall eines Handwerksbetriebes mit den fünf FWlern, die bei Alarm weg waren. Aber alles wurde mit Maß und Ziel umgesetzt, und da gehört die richtige Kommunikation dazu.

  • Auch wenn es fiktiv war, kann es meiner Ansicht nach nicht sein, das für das Üben solche Maßnahmen wie Sie der Kamerad MagirusDeutzUlm vertritt !

    Wenn es dann zum richtigen Einsatz kommt, sieht es wieder anders aus. Doch bis dahin ist es demjenigen sein Hobby, welchem er in der Freizeit fröhnen kann und nicht auf die kosten des Chefs.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, das in den 80er jahren, die Übtermine des Ortsansässigen THW am Abend oder am Wochenende stattfanden, genauso wie bei der freiwilligen Feuerwehr.

  • Wenn es zu so einem Gespräch kommen würde, hätte ich als Chef den falschen Mitarbeiter eingestellt.;-)

    Es gibt halt auch AN die ihre Rechte kennen und nicht jeden Tag vor ihrem Chef Kniefall machen und ihm die Füße küssen...


    ...und für diese ist ein Streit vor dem Arbeitsgericht wegen sowas das Beste, für dich als AG das schlechteste und zugleich teuerste, was passieren kann!

    Darf ich mal Fragen wie groß die Firma ist in der Du arbeitest ?

    Ich kenne beide Seiten der Medaille!

    Sowohl in einem kleinen Familien- als auch in einem großen Industriebetrieb. Sowohl als jemand der nicht so einfach durch jemand anderen ersetzbar ist, von dessen Arbeit in Folge eine ganze Produktion abhängt; wie als auch als Führungskraft, die dann entsprechend Personal/Aufträge umplanen muss wenn ein solcher AN ausfällt, was ganz schnell mal in einem 5stelligen Betrag (rein an Arbeits- und Maschinenstundenausfall) ausarten kann!




    Natürlich muss man da als AN auch die Sicht des AG sehen - alles gefallen lassen, muss man sich als AN aber auch nicht!


    Da sind wir dann bei der von fips in #178 angesprochnenen Kommunikation!!!


    Aber wenn ich meinem Chef BOS-Übungstermine (die ja i.d.R. Abends oder am We sind) lange vorher/frühzeitig mitteile, dieser diese nicht bei der Schichtplanung berücksichtigt und mir dann noch Kommentare wie "Das ist dein Privatvergnüngen!" an den Kopf wirft, hätte ich absolut keine Skrupel davor, diesem Chef mal zu zeigen, was er so alles muss und was nicht!

    Und spätestens an dem Punkt sollte man sich gerade als Inhaber eines kleinen Handwerksunternehmens dreimal überlegen, ob man die Terminwünsche dieses AN entsprechend berücksichtigt, oder es deswegen auf einen Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht rauslaufen lässt (den man so sicher wie das Amen in der Kirche verliert!), bei dem dann u.U. auch noch rauskommt, dass man es mit Rechnungen oder der Abrechnung von Überstunden (Stichwort: BAT - BarAufTatze) nicht so genau nimmt... :staun::/:-D

    Zitat

    ...und nicht auf die kosten des Chefs.

    Die reinen Lohnkosten kann der AG sich von der Gemeinde/Kreis/Land erstatten lassen! Nur so als Info, falls dir das nicht bekannt sein sollte....

    Die Autoschlange ist die einzige Schlange, die das A****loch vorne hat!

  • Vielleicht sollten sich verständnisreduzierte Arbeitgeber einfach mal durch den Kopf gehen lassen daß das ganze spätestens dann in ihrem Sinne ist wenn eine Katastrophe jeglicher Art ihre Firma unmittelbar betrifft und dann durch gut ausgebildete und motivierte Rettungskräfte ein noch größerer Schaden verhindert wird hmmm
    Meine unmaßgebliche Meinung...

    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Natürlich muss man da als AN auch die Sicht des AG sehen - alles gefallen lassen, muss man sich als AN aber auch nicht!

    Das hat ja auch niemand behauptet !


    So wie Fips so richtig sagte, da gehört die richtige Komunikation dazu und es lassen sich viele Probleme im Vorfeld vermeiden.


    Aber wenn ich meinem Chef BOS-Übungstermine (die ja i.d.R. Abends oder am We sind) lange vorher/frühzeitig mitteile, dieser diese nicht bei der Schichtplanung berücksichtigt und mir dann noch Kommentare wie "Das ist dein Privatvergnüngen!" an den Kopf wirft, hätte ich absolut keine Skrupel davor, diesem Chef mal zu zeigen, was er so alles muss und was nicht!

    Und spätestens an dem Punkt sollte man sich gerade als Inhaber eines kleinen Handwerksunternehmens dreimal überlegen, ob man die Terminwünsche dieses AN entsprechend berücksichtigt, oder es deswegen auf einen Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht rauslaufen lässt (den man so sicher wie das Amen in der Kirche verliert!), bei dem dann u.U. auch noch rauskommt, dass man es mit Rechnungen oder der Abrechnung von Überstunden (Stichwort: BAT - BarAufTatze) nicht so genau nimmt... :staun::/

    Wenn es so wie in dem von Dir oben genannten Beispiel abläuft, ist da schonmal von Grund auf falsch was gelaufen.

    Diesen Rechtsstreit wirst Du als AN sehr wahrscheinlich gewinnen.

    Doch da frage ich mich dann wie es weitergehen soll in dieser Firma, bin ich da überhaupt richtig ?

    Wie schaut da meine weitere berufliche Zukunft aus...

  • Vielleicht sollten sich verständnisreduzierte Arbeitgeber einfach mal durch den Kopf gehen lassen...

    Leider ist es tatsächlich so, dass viele AG lieber den örtlichen Fußballverein unterstützen als die für ihn zuständigen BOS...


    Z.T. sind das die AN aber auch selbst schuld, wenn diese sich dumme Spürche gefallen lassen und ihren Urlaub dafür verbraten, statt ihrem AG mal einen dummen Spruch bezüglich der Rechtslage zu drücken, dass dieser mal aufwacht - denn dass der AG freistellen "muss", wissen viele Personalchefs nicht!

    Wenn man es insbesondere als Feuerwehr'ler auf die Spitze treiben möchte, weil der AG absolut uneinsichtig ist, kann man das auch mal durch den Chef der Feuerwehr seinem AG erklären lassen...


    ...und das ist nicht irgendein kleiner Löschknecht der irgendwann mal zum Wehrleiter ernannt wurde, sondern der Stadtbürgermeister der dazu verpflichtet ist, eine leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen, auszurüsten und zu unterhalten! :staun:

    Diesen Rechtsstreit wirst Du als AN sehr wahrscheinlich gewinnen.

    Doch da frage ich mich dann wie es weitergehen soll in dieser Firma, bin ich da überhaupt richtig ?

    Wie schaut da meine weitere berufliche Zukunft aus...

    Den wirst du als AN nicht nur sehr warscheinlich, sondern zu 100% gewinnen - die Gesetzgebung ist was das angeht in allen (lasse mich aber gerne eines anderen belehren!) Bundesländern eindeutig!


    Dass man sich dann Gedanken darüber machen sollte, ob man in dieser Firma richtig ist, ferner was die berufliche Zukunft dort angeht steht außer Frage....aber bis das vor dem Arbeitsgericht verhandelt wird, ist man ja meistens eh bei vollen Bezügen Freigestellt und bekommt dann am Ende noch ne Abfindung obendrauf - hat also genug Zeit nach Alternativen zu suchen!

    Die Autoschlange ist die einzige Schlange, die das A****loch vorne hat!

  • Jeder Arbeitgeber, der sich darüber aufregt, dass ein Mitarbeiter zum Einsatz der Feuerwehr abhaut,

    sollte sich mal überlegen was da hinter steht.


    Für den Arbeitgeber ein Verlust von ein paar 10, oder 100, wenn´s dumm läuft und ne Maschine stillsteht ein paar 1000 Euro.

    Wiegt dieser Verlust für ein Unternehmen mehr als ein gerettetes Menschenleben beim Zimmerbrand?

    Mehr als eine verhinderte Brandausbreitung von einer Lebensbaumhecke auf ein Wohnhaus und damit den Totalverlust für eine junge Familie?

    Mehr als das Leben eines Hundes, der eingeschlossen im Auto bei 40 Grad verreckt?

    Mehr als die mögliche Abwendung einer Querschnittslähmung durch eine durchgeführte schnelle Rettung

    einer im PKW eingeklemmten Person nach einem Verkehrsunfall?

    Mehr als die Verhinderung eines Artensterbens in einem Fluss, nachdem irgendein Idiot 40 Liter Altöl entsorgt hat?

    Mehr als die Verhinderung schwerster Unfälle auf einer vielbefahrenen Motorradstrecke durch Abstreuen einer Ölspur im strömenden Regen?


    Die Liste lässt sich sehr lange fortsetzen.



    Jeder Arbeitgeber, der sich auch nur im Entferntesten gegen seine Mitarbeiter stellt,

    die ehrenamtlich zum Einsatz abrücken, ist für mich eine einzige PEINLICHKEIT!

    Spätestens, wenn der Jenige privat, oder die Firma mal in eine der Lagen gerät,

    ist das Umdenken plötzlich da und das Geheule groß, wenn keiner kommt.

  • Ich glaube die meisten Chefs sehen es mit dem Unglück im eigenen Betrieb nach dem "Floriansprinzip"- verschon mein Haus, zünds andre an.


    Wer von Euch hat den Chef beim Vorstellungsgespräch aufgeklärt, daß er bei der Hilfsorga ehrenamtlich tätig ist ? Und wie war die Reaktion drauf ?


    Wie wird die Nachwuchssituation bei den FFW zukünftig aussehen? Und ich meine damit sowohl die Dorffeuerwehr als auch die FW in einer Kreisstadt mit 30.000 Einwohner ohne Hauptamtliche.

  • Ich konstruiere mal einen Fall :

    Ein Dachdeckerbetrieb mit 6 Mitarbeitern hat einen Auftrag für eine Neueindeckung eines Mehrfamilienhauses übernommen. Das Wetter hat leider seit Wochen nicht mitgespielt, die Firma ist schon im Verzug.

    Der Auftraggeber hat bereits seinen Anwalt eingeschaltet, dieser hat eine Frist zur Fertigstellung gesetzt.

    Der Chef plant in der kommenden Woche - das Wetter soll endlich trocken bleiben - die Fertigstellung.

    Alle Mitarbeiter werden von anderen Baustellen abgezogen und müssen bei der Eindeckung mithelfen .


    Zwei der Mitarbeiter sind jedoch bei der freiwilligen Feuerwehr und würden - fiktiv - mitten in der Woche zu einer Übung gehen .

    Merkt ihr was ? ....


    Im übrigen haben wir uns hier schon wieder sehr weit vom Thema weg bewegt ......



    Gruss

    Guido

  • Ich konstruiere auch mal einen Fall.

    3 Tage später ist der Dachstuhl fertig und eingedeckt.

    Warum auch immer fängt eine Mülltonne vor der Tür Feuer, welches droht, auf den Dachstuhl überzugreifen.

    Die zwei Mitarbeiter sind jetzt beim Klempner nebenan, dürfen aber nich los, weil der Chef sagt, nix is, Bad muss fertig werden.

    Der örtlichen Feuerwehr fehlt damit der Maschinist und der Gruppenführer, es kann nicht ausgerückt werden.

    Das nächste Dorf wird alarmiert, bis die da sind, steht der Dachstuhl im Vollbrand.


    Es geht nicht darum, zu jeder Übung auf Trallafitti zu verschwinden.

    Diese sind ohnehin bewusst auf Abende, oder ans Wochenende gelegt, wo die Leute in der Regel ihre Freizeit für draufgehen lassen.

    Mit geht es um Einsätze. Und wer sich dagegen stellt, der ist in meinen Augen - sorry - eine egoistische Wurst.


    Aber genug dazu, es sollte hier ums Hochwasser gehen, da hat Wido schon Recht,:)

  • Da braucht man nichts konstruieren.


    Hier im Ort hatte ein Arbeitgeber auch die Meinung, dass die 500 Leute seine Leibeigenen sind.

    Die Leute wurden unter Druck gesetzt, es gab Personalgespräche, nach Feuerwehreinsätzen und so weiter.

    Ende vom Lied:

    Der Chef wurde von Landkreis und Landesregierung einbestellt und bekam den Einlauf seines Lebens. Ihm wurde die geltende Rechtslage unmissverständlich klar gemacht, an die auch er sich zu halten hat.

    Das ist 15 Jahre her, noch immer hat er deswegen große Probleme mit dem öffentlichen Ansehen.

    Vorsicht ! Beiträge können Ironie und Sarkasmus enthalten. Sie sind für seichte Gemüter und zu nah am Wasser gebaute Menschen nur schwer zu ertragen. :heuldoch:

  • Ich glaub eher, der Arbeitgeber wurde als "Partner der Feuerwehr" ausgezeichnet.


    Kein Politiker getraut sich einem Mittelständler mit 500 Mitarbeitern Grenzen zu setzen. Da sitzt der Chef dann doch am längeren Hebel.


    Da hätte ich bei der Betriebsgröße eine Werk- oder Betriebsfeuerwehr gegründet.

  • Wer von Euch hat den Chef beim Vorstellungsgespräch aufgeklärt, daß er bei der Hilfsorga ehrenamtlich tätig ist ?

    Schreibt man so etwas nicht direkt in die Bewerbung mit rein?

    Hat ja auch Vorteile für den Chef - wie z.B. dass er damit direkt einen Ersthelfer einstellt...

    Zitat

    Da hätte ich bei der Betriebsgröße eine Werk- oder Betriebsfeuerwehr gegründet.

    Und das soll genau was bringen?

    In einem reinen Bürokomplex, ist sowas i.d.R. ziemlich sinnfrei...

    Natürlich steht es jedem Unternehmer frei, freiwillig eine Werk- oder Betriebsfeuerwehr zu unterhalten, kostet halteben eine Stange Geld (was er z.T. bei Versicherungen wieder einsparen kann) und die entsprechenden Voraussetzungen zur Anerkennung sind auch nicht ohne....

    ...große Probleme mit dem öffentlichen Ansehen.

    Wenn man den BOS nicht gerade freundlich gesinnt ist, kanns halt auch passieren dass Anträge die man als Unternehmen bei den Verwaltungen stellt auch halteben mal etwas länger dauern können, weil die der "Partner der Feuerwehr" bevorzugt abgearbeitet werden...was den dir bekannten Fall angeht tippe ich mal darauf, dass es sich um ein Unternehmen handelt, das hauptsächlich Arbeitskräfte im Billiglohnsektor mit hohem Zeitarbeiteranteil beschäftigt, die sind ja eh nicht so gut in der Öffentlichkeit (und den Verwaltungen) angesehen.

    Die Autoschlange ist die einzige Schlange, die das A****loch vorne hat!

  • Moinsen,


    da sind doch Beamte und MA des öff. Dienstes klar im Vorteil: die werden freigestellt und kassieren sogar ihre

    volle Vergütung weiter.


    Aber: daran leidet das gesamte System; die allermeisten sind "nutzlose" Schreibtischtäter, die von den Materien,

    die an der "Front" gebraucht werden, wenig Ahnung haben und sitzen schlimmstenfalls auch noch auf Entscheiderposten.

    Das evtl. Chaos ist vorprogrammiert, siehe jüngstes Beispiel.


    Das ist/war seit der Gründung der BRD leider schon immer so (siehe z.B. Bundestag).


    Gruss Pit

  • Beim THW (ich bin Helfer dort (Schirrmeister)) gibt's es die Möglichkeit Arbeitgeber für Ihre Unterstützung auszuzeichnen. Von einem gut sichtbaren Schild am Eingang des Unternehmens bis hin zu einem Artikel in der örtlichen Presse, mit Foto, offizieller Übergabe der Dankesurkunde und sowas.


    Natürlich nicht, weil der Mitarbeiter einmal nach 10 Jahren zum Einsatz los ist, aber wenn er des Öfteren Mitarbeiter zB für Einsätze (die beim THW auch mal länger dauern können) oder Lehrgänge (die oft eine oder zwei Wochen dauern) freistellt, ist das eine Option, einem Arbeitgeber zu danken/belohnen. Schließlich ist es ja auch für ihn nicht einfach, mal eben auf einen Mitarbeiter zu verzichten.


    Keine Ahnung wie das bei den örtlichen Feuerwehren aussieht, aber sowas wäre doch bestimmt auch dort denkbar.


    Ist doch auch eine schöne Werbung für das Unternehmen, wenn ein entsprechender Artikel in der Regionalzeitung auf die Unterstützung und damit auch auf eine soziale Einstellung für die BOS in der Region hinweist.


    Martin

    Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich werden will, wenn ich erwachsen bin.
    Ich schrieb: "Glücklich". Sie sagten mir, ich hätte die Aufgabe nicht verstanden.
    Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden.
    - John Lennon -

  • Klar ist es ein Vorteil, wenn der Arbeitgeber die die Kommune, das Bundesland oder der Staat ist.

    Ich kenne aber auch genügend Fälle, wo es auch dort klemmt....

    Unabhängig davon ob Beamter oder Angestellter.

    Was das auch mit den Beamten auch wieder soll....

    Die meisten der täglich eingesetzten Feuerwehrleute sind Beamte......


    Und auch wenn ein Schteibtischbeamter in der FFW oder THW ist, wird er dort die entsprechende Ausbildung haben.


    Mit dem grossen Anteil an Volksvertretern, die zum Teil nicht einmal irgendeine Ausbildung genossen haben...oder generell Parteikader sind....

    Tja....da fehlt ggf. etwas Realitätssinn.


    Was dann wieder zu desolaten Personal- Ausrüstungs- und Führungsstrukturen führt.


    Wenn es bundesweit zentral gesteuerte Sirenen und angeordnete Evakuierungen gegeben hätte....

    Ohne Kompetenzgerangel

  • Mittlerweile ist es in einigen Kommunen Voraussetzung bei der Feuerwehr einzutreten, wenn eine Stelle beim Bauhof oder in der Verwaltung zu besetzen ist. Interessant wird´s dann, wenn die Kommandantin gleichzeitig die Rechnungsamtsleiterin / Kämmerin ist.:-D

  • Aber: daran leidet das gesamte System; die allermeisten sind "nutzlose" Schreibtischtäter, die von den Materien,

    die an der "Front" gebraucht werden, wenig Ahnung haben und sitzen schlimmstenfalls auch noch auf Entscheiderposten.

    für mich liest sich da deutlich raus dass da Jemand einen Minderwertigkeitskomplex hat


    auch ich habe einen Job der zumeist am Schreibtisch stattfindet und sehe mich nicht unbedingt als nutzlos an


    vielleicht solltest du deine unsäglichen Verallgemeinerungen mal etwas reduzieren

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Aber: daran leidet das gesamte System; die allermeisten sind "nutzlose" Schreibtischtäter, die von den Materien,

    die an der "Front" gebraucht werden, wenig Ahnung haben und sitzen schlimmstenfalls auch noch auf Entscheiderposten.

    das kann ich so jetzt nicht bestaetigen, ich kenne genug Faelle bei denen "Schreibtischtaeter" (wie Du sie nennst ) einen richtig guten Job machen, sowohl bei der Feuerwehr als auch bei der Bundeswehr. Denke das kann man so einfach nicht stehen lassen. Ich habe auch die meiste Zeit meines Lebens hinter einem Schreibtisch verbracht, und trotzdem waehrend und nach der Arbeit nicht "nutzlos" gewesen.


    Hast Du schlechte Erfahrungen an deinem Schreibtisch gemacht:/

  • Hallo,


    also, ein Arbeitnehmer bekommt im Einsatzfall (Feuerwehr) sein Geld weiter.

    Dazu zahlt die Gemeinde Verdienstausfall.

    Wenn beim Arbeitgeber zwischendurch eine Spezialmaschine stillsteht,

    bezahlt das niemand.

    Bei Selbständigen beträgt der Tagessatz 40,- EUR.

    Macht bei 21 Arbeitsagen im Monat 840,- EUR steuerpflichtiges Einkommen.

    Ergo sind solche Einsätze für Selbständige immer ein Zuschußgeschäft.

    Ob ein Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz verlässt, muss er selbst entscheiden.

    Wenn auf dem Funkmeldeempfänger "VU1" oder "F1" erscheint, sollte er sich dreimal überlegen, ob er losrennt.

    Es gibt hier einen in der Gemeinde, dem war Feuerwehr wichtiger,

    als sein Job. Der ist bei jedem Piepen vom FME losgelaufen.

    So hat er zwei Arbeitgeber verschlissen.

    Nun versucht er sich als selbständiger Handwerker.


    ...