Video einer Jeep Autowäsche,mal ein etwas anderes Modell.

  • MMh. :/

    Einen Oldtimer auf Elektro umzubauen und damit ein seltenes Original zu verschandeln tut mir schon weh.

    Egal, um welches Fahrzeug es dabei geht. E-Type oder Jeep.

    Wenn sowas aus Schrott aufgebaut wird und somit etwas Neues entsteht... Schon was anderes!

    Aber gerade beim Jeep gibt es fast alle Teile als Nachfertigung.

    Warum also nicht in eine solche Hülle einen E-Antrieb verbauen, wenn man es mag?

    Das Fahrwerk mit seinen robusten Qualitäten könnte man ja belassen.

    Der Jeep im Film scheint ja eine Edelstahlkarosserie zu haben.

    Hat also mit einem Oldie nicht viel zu tun, außer vielleicht das Fahrgestell.


    Spannende Idee allemal

    Grüße von der Küste! Til 68999-kradmelder-gif


    Suche ständig Daten über BGS-Fahrzeuge für die Bestandslisten.
    Besonders Hercules K125 und BMW-Boxer!

    :BGS-F:

  • Der kleine E Jeep hat auch nur Heckantrieb.;-)

  • Tja, wenn du mitten im "Nirgenwo" stehst . die Ladeanzeige hat "gekündigt" , das Akku is leer, was dann hmmm :kinnlade: !! Da ist mir jeder Benziner oder Diesel lieber , Kanister ab und weiter gehts.:bier: Bei meiner Kiste war die Tankuhr Anfangs nicht gerade genau , viertel Voll = beinahe Leer :kinnlade: , hab meinen Kanister mehr als einmal gebraucht in dieser Zeit.:schulterzuck: Ne danke , Akku nur im Spielzeug oder der Taschenlampe.

    Stadtverkehr okay , vielleicht , aber sonst ......:no:

  • ich finde es schade wenn man sich mit Neuerungen so ungemein schwer tut dass man die von vornherein ablehnt.


    So'n E-Antrieb hat neben einer Menge Nachteilen auch sehr viele Vorteile.


    Ist natürlich nicht das Allheilmittel und schon gar nicht das Einzige was man verfolgen sollte, aber eine wirklich gute Alternative

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Hatte vor Jahrzehnten (ja, ich bin schon so alt :opa:), die Idee, ob man nicht einen Borgward elektrifizieren könnte. Gut, die Akku-Technik war damals noch bescheiden, aber die Idee, mit (Radnaben-) E-Motoren mal eben gute 500 kg Antriebs-(Verteilungs-)Technik zu sparen, finde ich nach wie vor faszinierend. Zumal man 'elektisch' sehr einfach eine Differentialsperre hinbekommt (Motoren laufen entweder mit gleichem Moment oder gleicher Drehzahl).
    Und ich denke, es gibt von den meisten Oldtimern noch so viele, das so ein Projekt kein Sakrileg ist (immerhin kommen die meisten Oldtimer durch Nichtstun ums Leben hmmm)


    Gruß


    Peter

  • Ich pers. würde das Dingens sofort nehmen und auch fahren wollen.

    Im Revier (wer Glück hat, muss janicht weit fahren) sicher unschlagbar leise.......und sicher noch ausreichend geländegängig. ;-)

  • Ich finde das lautlose gleiten im Gelände sehr cool.


    Müsste sich der Feuerwehrmunga nur noch neue Regeln für Boostedt ausdenken...


    Wenn man ein Fahrzeug nicht kommen hört, ist es für mich gefährlicher als der Panzer, oder?

    ___________
    404 Fuko in Fleckentarn
    404 TroLF in RAL 6014 ;-)
    404 TLF8 in RAL3000 (Fehlfarbe?)

    411 von der STOV

    ...

    461.311 von der Norwegischen Armee

  • Mit nen Moppel wieder aufladen funktioniert nicht.

    Dauert halt :-D


    Aber das Thema Ladeleistung/-zeit ist nicht uninteressant:

    Angenommen, ich würde den fiktiven Borgward mit 100 kW motorisieren (man will ja auch etwas mehr Performance ;-)) und ich würde weiterhin gerne fernreisefähig bleiben (also 10-h-Fahrtage) so bräuchte ich schon mal 1MWh Batteriekapazität (gut, etwas weniger, weil ich ja nicht immer 'Vollgas' fahre - jetzt schon, aber bei 100 kW dann wohl nicht). Das wäre schon ein Trümmer.
    Will ich das Ding in 1 h aufladen bräuchte ich 1 MW Ladeleistung=O (Standplatz direkt neben dem Kraftwerk). O.k. über Nacht ging dann auch 10 h aber dass sind immer noch 100 kW (bei 400 V 3AC immerhin 145 A - das muss der Ortsanschluss aber auch erst mal hergeben).

    Gruß


    Peter

  • Dauert halt :-D


    Aber das Thema Ladeleistung/-zeit ist nicht uninteressant:

    Angenommen, ich würde den fiktiven Borgward mit 100 kW motorisieren (man will ja auch etwas mehr Performance)

    das ist eben das Problem das die meisten haben, ein E-Auto MUSS immer mehr können, mehr Leistung, mehr dies, mehr das, aber mindestens die gleiche Reichweite und und und


    so kann man das aber nicht angehen

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Ich finde den E-Jeep nicht schlecht. Die Idee als solche, einen "Oldie" neu zu gestalten, macht Opel ja mit dem Manta A jetzt wohl auch. Der soll sogar in Serie gehen und ist über den reinen Prototyp schon etwas hinaus.

    Aber das Problem bei allen Elektro-Fahrzeugen ist und bleibt der Akku. Die E-Autos werden ja allgemein als soooo umweltfreundlich hingestellt. Dass aber zur Gewinnung der für die Akkus benötigten Rohstoffe viel Umwelt zerstört wird, dass die alten Akkus aufgrund teilweise hochgiftiger Inhaltsstoffe auch Sondermüll sind und fachgerecht entsorgt werden müssen, davon redet natürlich keiner.

    Es ist einfach insgesamt ein Problem, wie die Energie und die benötigten Materialen für diese Art von Antrieb erzeugt werden. Der beste E-Antrieb nützt der Umwelt gar nichts, wenn er mit Kohle- oder Atomstrom versorgt wird. Und die Windräder gefährden die Vögel und und und...

    Und solange es irgendwelche Milliardäre gibt, die mal eben so zum Vergnügen in den Weltraum fliegen und hunderte Tonnen CO2 dadurch in die Atmosphäre geballert werfen, solange in China und woanders weiter Kohle- und/oder Atomkraftwerke gebaut werden, solange wird auch das Thema E-Auto der Umwelt nur wenig helfen. Was natürlich nicht heißen soll, dass ich gegen eine Neuentwicklung von umweltfreundlichen Antrieben und Energiequellen bin! Im Gegenteil, wenn etwas wirklich der Umwelt hilft, dann gerne! Nur muss man eben alle Seiten betrachten und nicht nur die positiven Seiten berücksichtigen.

    German by nature Irish by heart! 6456693bbw.gif


    Metkelterer zu Ennepetal


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  • Ich versteh sowieso nicht warum nicht von Anfang an ein "Wechsel-Akku" System genutzt wurde wie z.B. bei einem Gabelstapler. :*:

    System Waschstraße , reinrollen, alten Akku Absetzen ,weiter, neuen Akku rein , weiter gehts :winky:. Z.B. Kompletter Unterbau als Wechselteil mitsamt Akku.

    Aber die Ingeneure können ja alles besser :lach: . Es muss ja jeder seine eigene Suppe kochen, siehe Ladegeräte für Handy's :*:

  • Aber die Ingeneure können ja alles besser

    nur mal so am Rande, bin tatsächlich auch Inscheniör (Maschinenbau um genau zu sein)

    und hab ich schon mal irgendwann gesagt dass ich Verallgemeinerungen nicht mag? ;-)


    aus dem Grund möchte ich noch mal darum bitten hier bei so einem sensiblen Thema (was leicht mal ins politische abgleitet) sachlich, fair und offen an anderen Argumenten gegenüber zu bleiben.


    sonst ist hier Schluß und es wird geschlossen, was eigentlich schade wär

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Sorry wenn du dich angegriffen fühlst :rolleyes: aber ich steh kurz vor dem Rentenalter und erlebe fast Täglich von den Jungstern , welche man als "Vorgesetzte" vor die Nase gestellt bekommt , die Jungens können Theoretisch alles, aber Praktisch nix und sind vollkommen "Beratungsresistent" , das tut teilweise richtig weh , also nix für Ungut ;-)

  • ne, angegriffen fühlte ich mich nicht, (konstruier ja auch keine E-Autos)

    also alles gut.


    Nur find ich es nicht so prickelnd wenn man so verallgemeinert,

    DIE "da oben", DIE Politiker, DIE wasweißich, gibt in jeder Gruppe solche und solche


    Und ja, das mit den jungen Hüpfern die alles wissen aber nix können kenn ich auch,

    aber das geht wohl jeder Generation so. :lach:

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Die Idee mit dem Wechselakku finde ich sehr gut.

    Macht aber nur dann Sinn, wenn der für alle oder zumindest für sehr viele Fahrzeuge genormt ist.

    Meinetwegen unterschiedliche Standardgrößen nach Leistung.

    Bei Akkuwerkzeugen wird das ja auch gemacht. Bis hin zum Rasenmäher.

    Allerdings hat auch da jeder Hersteller sein System, obwohl innen sicher alles technisch gleich ist.

    Zum Teil werden die Akkus bei E-Autos ja eh schon gemietet.


    Das Problem ist, dass die Hersteller alle ihr eigens System verkaufen wollen und wohl kein Interesse an system- und markenübergreifenden Systemen haben.

    Wir werden das wohl kaum erleben.

    Wie lange klappt es schon nicht mit der Vereinheitlichung von Handy-Ladegeräten? Einer schießt da immer noch quer.

    Und wechselbare Akkus gibt es da künftig auch nicht mehr...

    Ein echter Rückschritt.

    Und um nochmal zu den E-Autos zurückzukommen: Wieviele Stecker und Ladesäulenbetreiber gibt es da noch? Peinlich.


    EFuels finde ich auch eine spannende Idee. Dann könnte man die Verbrennertechnologie weiter nutzen. Und die Ökobilanz von Altautos und Oldtimern wäre plötzlich auf Platz 1, wenn man korrekt kalkuliert.

    Es wird immer gesagt, der Wirkungsgrad wäre zu gering.

    Wird auch so bleiben, wenn das nicht ebenfalls gefördert wird.

    Die Leistungsfähigkeit aktueller Akkus hätte vor 10 Jahren auch niemand gewagt vorherzusagen.


    Systemoffen muss die Förderung sein.

    Ingenieure haben schon immer mehr technischen Fortschritt erdacht, als Politiker ;-)

    Wo die Politik sinnvoll helfen könnte, das aber wohl auch nur international, wäre tatsächlich bei der Pflicht zur Vereinheitlichung von Komponanten, wie Akkus.

    Und wenn man ein "Mindesthaltbarkeitsdatum" von Autos etablieren würden, wäre das auch sehr nachhaltig.

    Die aktuelle Wegwerfmentalität können wir uns eigentlich auch nicht mehr leisten.

    Grüße von der Küste! Til 68999-kradmelder-gif


    Suche ständig Daten über BGS-Fahrzeuge für die Bestandslisten.
    Besonders Hercules K125 und BMW-Boxer!

    :BGS-F:

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  • nur mal so am Rande, bin tatsächlich auch Inscheniör (Maschinenbau um genau zu sein)

    Ach was...? Das hätte ich nicht erwartet...dass wir beide gleiche Studiengänge belegt haben...;-)

    Nur mal ne Anmerkung zu deiner Meinung gegen "Verallgemeinerungen": die verletzen keinen persönlich

    und regen den Leser dazu an, mal nachzudenken.

    Und gestehe dieses bitte jedem zu.


    Zum Thema:

    Batterieantrieb im Gelände...? Was ist mit Wassereinbruch...? Oder wollt ihr nur in der Wüste fahren?

    Technisch machbar ist vieles, aber lasst doch die Kirche im Dorf!


    Gruss Pit