Video einer Jeep Autowäsche,mal ein etwas anderes Modell.

  • Die Idee mit dem Wechselakku gibt es schon lange, es gab auch Systeme dazu.

    Durchgesetzt hat es sich aus zwei Gründen leider nicht:

    1. Es kann auch mal sein, du bekommst für dein nigelnagelneues Auto einen etwas älteren Akku mit nicht mehr voller Kapazität ertgo kürze Reichweite oder es nicht nicht so viel Leistung auf einmal abrufbar. Dann würde jeder von uns wohl "auf die Barikaden gehen". "Man hat ja schliesslich dafür bezahlt".

    2. Jeder Hersteller will ja seine eigene Suppe kochen, man bekommt ja nichtmal einheitliche Ladestecker, Fahrzeugspannungen und Ladesäulen hin.


    Einheitliche Ladestecker haben ja nichtmal die Handys.

    :barett-gn:                        :ilsef:                                             :3D:

  • Naja, Wassereinbruch finden auch Verbrennungsmotoren nicht soooo toll

    Stimmt; der Unterschied: der Verbrenner verreckt und die Elektrogurke bekommt nen Kurzschluss und fackelt ggfs. ab...


    Zur Info:

    In der Nachbargemeinde ist ein i3 (vom Bürgermeister:pinch:C:) abgefackelt...aus dem nichts... die freiwillige Feuerwehr hat einen Bogen drum gemacht und die Berufsfeuerwehr Duisburg alamiert... die haben die Kiste in einem Basin versenkt...so sieht das aus!

    Elektroantrieb da, wo es Sinn macht...aber z.B. Oldies oder Geländekfz. umrüsten ist m.E.völliger Blödsinn und

    obendrein frevelhaft!:daumenrunter:


    Gruss Pit

  • Der ganze Drumherum-Kram ist ja auch noch nicht geklärt...
    Ich hab zum Beispiel keinerlei Einweisung oder Lehrgang worauf ich achten muß wenn ich mal ein unfallbeschädigtes Elektrofahrzeug bergen muß. Es gab vom gelben Verein für den ich fahre nur mal eine Kurzanweisung die sinngemäß lautete "bei allem was orange ist: Finger weg." Bezog sich auf die Farbe der Hochvolt-Bauteile und Leitungen. Die Feuerwehren sind hier bei uns auch völlig überfordert. Nettes Beispiel: ich sollte vor ein paar Wochen nach einem schweren Unfall einen ziemlich zersemmelten VW ID4 bergen. Einer der Feuerwehrleute kam stolz zu mir und sagte "das Elektroauto kannst Du ruhig aufladen, da ist keine Batterie mehr drin. Die lag auf dem Standstreifen und die haben wir da an die Seite gestellt." Und zeigte mir eine 12V 45Ah die aus dem ebenfalls unfallbeteiligten Nissan Micra stammte :*:

    Grüße von Lorenz, irgendwo da draußen...



    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Mir gings eigendlich eher darum das man nen Edelstahljeep

    ausgewählt hat,wäre ne klasse Sache wenn man dann Teile

    für alte Jeeps bekommen könnte, die einen nie wieder durchrosten.

    Es ist natürlich Quatsch ein bestehendes Automodell für ein

    neu zu produzierendes E-Auto zu nehmen.Das gibt es bereits in der Form

    das man auch alte Autos umrüsten kann,die dann wenig Reichweite haben.

    Das sind aber nur spezialisierte Werkstätten und keine Autohersteller.

    Im Moment würde das nur die Feinstaubbelastung in den Umweltzonen

    entlasten und nicht die Umwelt.Anstatt E-Autos zu fördern, sollte man lieber

    in die Ökostromherstellung und Stromtrassen investieren.Das einzig plausibel

    klingende wäre Solar in der Sahara,was aber gigantische Investionen bräuchte.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Moinsen,


    apropos: unsere Autohersteller werben hier mit Öko -Batterieantrieb- und im Rest der Welt werden weiterhin

    Verbrennungsmotoren (auch gut so:thumbsup:) eben von diesen Firmen gebaut und verkauft.


    In welchem Land lebe ich hier mittlerweile??? Irrenhaus...:verrueckt:C:


    Gruss Pit

  • Echt jetzt?

    Ist ja völlig neu, ein Jeep mit Elektromotor umzubauen.

    Das hat im Amiland schon 2008 der Mike Picard mit seinem M38 gemacht.

    Kann man von halten, was man will.

    https://www.4wdmechanix.com/Je…en-The-Electro-Willys?r=1

    Was hat das dann noch für einen Nutzwert, wenn die Ladefläche voll mit Batterien ist und noch nicht mal ein Kasten Brause eingeladen werden kann.

    Genauso, wie die Politik und Wirtschaft auch schon seit Jahrzehnten hätten was machen können, es aber schlicht weg verpennt haben, oder nicht wollten.

    Die Industrie ist ja auch erst auf Elektro Gesprungen, als man Konkurenz bekommen hat und es was zu Verdienen gab.

    Jetzt die Elektromobilität als "den" Retter des Weltklimas zu sehen und das auf biegen und brechen durchzuprügeln ist bestimmt der falsche Weg.

    Da gibt es auch andere Möglichkeiten, oder besser Alternativen, wie der Ex Audi Ingenieur Roland Gumpert bewiesen hat.

    Es gibt halt Ingenieure und Ingenieure.

    Die können Entwickeln was sie wollen, wenn es um Verkaufszahlen und mögliche Gewinne geht, hat die Chefetage das letzte Wort.

    Aber irgendwie sind wir hier ja alle Ingenieure (mehr, oder weniger), egal ob Studiert, oder nicht.


    Aber die Elektroautos werden uns alle noch betreffen, ob wir eins haben, oder nicht.

    Denn durch die hohen Kosten bei Unfall und Schaden, die den Versicheren entstehen, werden die Kosten auf alle umgelegt.

    So werden die Versicherungen in absehbarer Zeit nicht unerheblich teurer werden.

    Ein Schelm, wer böses dabei Denkt.

    Würde man das nicht machen, würde sich kein normaler Mensch mehr ein Elektroauto kaufen wollen, weil die Versicherung unverhältnissmäßig teuer wäre.

    wäre ne klasse Sache wenn man dann Teile

    für alte Jeeps bekommen könnte, die einen nie wieder durchrosten

    Ja, aber auch das ist schon ein alter Hut.

    Die "Kleinserien Edelstahlkarossen" sind heute schon wieder (oder bessergesagt, noch) H-Kennzeichenfähig.

    Kann man machen, aber würdest Du Deine "originale" Kübelwagenkarosserie gegen einen Edelstahlnachbau, der dem Original nur entfernt angelehnt ist tauschen?

    Ich bei meinen Jeeps nicht und nicht nur weil die grüne Farbe auf Edelstahl so schlecht hält.


    Es kommt halt darauf an, aus welchem Grund man so ein Fahrzeug hat und Nutzen möchte.


    Grüße

    Frank

  • Ok, finde ich aber sehr dünnhäutig!

    Es ist auch ein wenig dünnhäutig, wenn man immer wieder die nun allen bekannten Regeln bezüglich politischer Aussagen kritisiert. ;-)

    Jeder hat so sein kleines rotes Tuch...

    Die Foren-Policy ist eindeutig und es hat sich bewährt, das so zu halten.

    Grüße von der Küste! Til 68999-kradmelder-gif


    Suche ständig Daten über BGS-Fahrzeuge für die Bestandslisten.
    Besonders Hercules K125 und BMW-Boxer!

    :BGS-F:

  • Ich bin auch der Meinung das Synthetische Kraftstoffe eine Lösung wären , zur Not würde man auch Leistungsverluste in Kauf nehmen.

    es ist genau wie du sagst "EINE Lösung", bzw. eben eine Alternative,

    nicht gut beraten ist man wenn man nur auf ein "Allheilmittel" setzt.




    achso Edith läßt noch ausrichten

    eben das sollte man auch als Vorteil sehen, wer synthetisch Kraftstoffe herstellt und die Technologie vertreiben kann steht bestimmt nicht schlecht da.

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Ist ja ein Ding, das mit dem Tool Fuel.

    Was das wohl kostet?


    Eine der wenigen deutschen Zapfstellen ist am selben Ort wie mein Arbeitsplatz :thumbsup-blue:


    Allerdings für Boote. :/

    Ob das legal ins Auto getankt werden darf?

    Wahrscheinlich nicht...

    Grüße von der Küste! Til 68999-kradmelder-gif


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    :BGS-F:

  • nicht immer fragen, machen.


    komm wir kaufen uns ein Ruderboot und montieren da nen 200 Liter Tank.


    Aber hast du überhaupt Diesel?


    Ich erkundige mich nach dem Ruderboot und du fragst mal was da der Liter Diesel kostet!8]

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Mein Jeep fährt mit Diesel. :engel:


    Ich nehme nicht an, dass die Tanksäule auf einer Insel montiert ist. 8]

    Also sollte man da auch über Land hin kommen.


    Und bei Bootstankstellen ist meist der Schlauch deutlich länger, als bei Autotankstellen.


    Allerdings kommt ein Vertrag erst zustande, wenn beide Parteien einverstanden sind.

    Wenn die sich weigern, wird das nüscht ;,(


    Aber man kann ja mal fragen...


    Edit: Ich habe gefragt! :daumenhoch:


    Man sieht da wohl keine Probleme, auch Straßenfahrzeuge zu betanken.

    Das Zeug kostet 1,70 pro Liter :||

    Es gibt wohl Lieferprobleme mit dem C.A.R.E.-Diesel, so dass auf Shell GTL umgestiegen wird. Auch der Kraftstoff ist auf der verlinkten Seite von ToolFuel gelistet.

    Dies wiederum soll mit Shell V-Power Diesel an der Tanke identisch sein.

    Ich glaube aber, da ist es aber weit teurer. hmmm

    Ich gucke nachher mal nach.

    Grüße von der Küste! Til 68999-kradmelder-gif


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  • Zumal doch mittlerweile unter Brancheninsidern und vielen Wissenschaftlern als völlig klar gilt, dass der reine E-Antrieb nicht mehr sein kann, als eine Nischenlösung .

    Nur traut sich eben kaum einer, dass mal laut auszusprechen - anders Prof. Jörg Wellnitz :


    https://www.autohaus.de/nachri…ischentechnologie-2713982


    Gruß

    Guido

  • Moinsen,


    Tool-Fuel ist zu sehen wie damals Öl-Zweitraffinate..die ja bekanntlich wegen u.a. PCB-Inhaltsstoffen verboten

    wurden; es wird beigemischt (!), zu einem fünftel.


    Der Weisheit letzter Schluss ist es auch nicht.


    Synthetischer Kraftstoff: ja, im 2. Weltkrieg haben wir, die Deutschen (keine Polemik...), aus Steinkohle (!!)

    synthetischen Kraftstoff hergestellt.


    Nur Schade, dass man unsere Bergwerke aus wirtschaftlichen Gründen alle platt gemacht hat (ja, Polemik...,ich komme aus dem Bergbau...).


    Bleiben noch Rapsöl/Ester...mischt man ja schon zu 5 bzw. 10% hinzu.


    Man forscht, aus biolog. Abfall (evtl. aus Kunststoffen) Kraftstoffe herzustellen.


    Bleibt noch Wasserstoff als einzige, z.Z. vernünftige Alternative.


    Gruss Pit

  • Nur traut sich eben kaum einer, dass mal laut auszusprechen - anders Prof. Jörg Wellnitz :

    glaube nicht dass sich das keiner traut.

    nur die die das sagen haben eben nicht die notwendige Reichweite,

    solange die Autokonzerne Planungssicherheit haben wollen und darauf bestehen dass man sich auf eine Antriebsart festlegt wird sich da nichts ändern.


    Ich seh das Problem nicht unbedingt in der Politik sondern eher in der Macht des Geldes (und der Konzerne und Aktionäre)

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Ich seh das Problem nicht unbedingt in der Politik sondern eher in der Macht des Geldes (und der Konzerne und Aktionäre)

    Genau das sagt ja der Wellnitz auch . Für die Autoindustrie ist es billiger, den E-Antrieb umzusetzen, als nichts zu machen .

    Klimaschutz oder Kundeninteressen spielen dabei überhaupt keine Rolle .

  • Ersatzstoffe gibt es viele,aber selbst die produzieren C02.

    Wasserstoff ist nur Öko wenn es auch Öko erzeugt wird.

    Das kostet alles nen Arm und nen Bein.Wasserstoff ist aber

    verlustreich und energieaufwendiger als Elektro.Klar wenn

    Wasserstoff nicht mehr kostet als nen Benzinauto,würde

    man lieber das kaufen als Elektro,wegen der Reichweite.

    Kostet aber ohne Öko 12 Euro,wird für die paar Autos

    subventioniert.Mit Öko wirds wohl eher 36 Euro kosten.

    Ist also nix für die Masse.Erst muss mal was in der Sahara

    für Ököstrom investiert und gebaut werden.Wenn der

    Bär erlegt ist, dann könnt ihr euch um das Fell streiten.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Du sprichst da nur von Kosten. Ziemlich einseitige Sichtweise auf das Thema .


    Ich finde es viel interessanter, dass E-Autos eine katastrophale Ökobilanz haben und auch weltweit viel zu wenig Rohstoffe zur Verfügung stehen, um den gesamten Individualverkehr zu "verstromen" .

  • Ich seh das Problem nicht unbedingt in der Politik sondern eher in der Macht des Geldes (und der Konzerne und Aktionäre)

    Ich behaupte mal, die Macht des Geldes bestimmt oder besser diktiert die Politik :rolleyes:

    Grüße von Lorenz, irgendwo da draußen...



    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • um den gesamten Individualverkehr zu "verstromen" .


    Das wird immer der Fall sein wenn irgendwo ein Mangel ensteht,

    wie letztes Jahr mit Klopapier.Wenn bekannt ist, wir haben kein Öl mehr

    oder wir dürfen demnächst kein C02 mehr in die Luft blasen,dann muss man

    saubere Energie machen.Und das bedarf mehr Investionen als ganz Deutschland

    mit Solar und Windrädern voll zustellen,das reicht bei weiten nicht aus.

    Wenn dann nicht genug Energie da ist,dann werden wohlmöglich viele

    sich den Individualverkehr knicken können,egal ob mit Elektro oder sonstwas,

    deshalb ist das keine Diskussion wert.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen