Nachfolger 461: Nun ist der 464 mit R6 präsentiert worden

  • Aber, die heutigen Automatikgetriebe sind schon eine feine Sache, dass muss man doch zugeben.

    Aus meiner persönlichen Sicht ein ganz klares Nein.

    Ich habe noch kein Automatik gefahren, das so schaltet wie ich das gerne möchte bzw. machen würde.

    Automatik kann halt nicht vorausschauend fahren.

    Aber das ist meine persönliche Meinung und wird sind vom Thema abgekommen.

  • Es wird versucht, damit ein Problem zu lösen, das es ohne Elektronik gar nicht gab. Offenbar geht es nur um die Einhaltung von Abgasvorschriften, wobei dennoch nur Euro3 erreicht wird. Wäre es nicht für Militärfahrzeuge dieser Klasse sinnvoller, auf einen einfacher aufgebauten, kräftigen Turbodiesel alter Schule mit wenig Elektronik zu setzen und die Emissionen in kauf zu nehmen? Diese sind ohnehin gering angesichts der Kilometerleistungen. Ein Motorproblem kann ja dennoch über eine Warnlampe mitgeteilt werden.

  • Ich denke der neue R6 ist eine gute Basis, einfach einiges weglassen wie das Diagnosegedöns, die Partikel- Rußfilter, Abgasrückführungszeug, einen analogen Ölmesstab einbauen (falls der Ölstand auch schon elektronisch abgerufen wird), gröbere Einspritzdüsen (Aufzählung erweiterbar) und da hast Du etwas robusteres. Weil was nicht dran ist, geht nicht kaputt.

    Und nebenbei, fällt mir mein persönlicher Aufreger noch ein, Reifendruckkontrollsystem , besonders das aktive System (gut davon bleibt keine Auto stehen). Aber so etwas von überflüssig, aus meiner Sicht, produziert nur Kosten. Aber das weicht jetzt ab...

    Mfg

  • Dieses Modell muss mit bereits entwickelten Komponenten realisiert werden.

    Meine beiden Reihensechszylinder Diesel sind bereits entwickelte Komponenten - und sogar noch ohne AGR :yes:. Diese haben zwar schon ELR, aber ein wenig Elektronik sei ihnen gegönnt. :hel::H:

    Rußen tun die nur, wenn man es provoziert. Aber dann auch nur sehr wenig und nicht so fein, dass die Partikel bis ins Blut wandern.

  • Moin,


    Klar kann man den OM 656 umstricken - aber das ist dann eben mehr wie ein Regalplatz ansteuern. Wenn genug Bestellungen für so etwas kommen, dann wird sowas auch gebaut.

    Aber wir sind doch dran jedem Kleingerät eine SCR-Einheit und DPF zu verpassen.

  • Hallo zusammen,

    mir fällt gerade ein, gab es von dem Edition PUR (G280 /300 CDI) nicht eine Variante für schlechten Sprit, die dann auf Grundlage gröberer Einspritzdüsen auch nur Euro 3 schaffte?! Damals war Euro 4 die gesetzliche Forderung.

    Ich will damit sagen, vielleicht ist das so eine ähnliche Geschichte, mittels Umrüstung bzw. Nachrüstung wird wieder die Euro 6 geschafft.

    Das ist zumindest meine Hoffnung, es entwickelt doch keiner mehr einen Euro 3 Motor für geringe Stückzahlen.

    Mfg

  • Hallo zusammen,

    mir fällt gerade ein, gab es von dem Edition PUR (G280 /300 CDI) nicht eine Variante für schlechten Sprit, die dann auf Grundlage gröberer Einspritzdüsen auch nur Euro 3 schaffte?! Damals war Euro 4 die gesetzliche Forderung.

    Ich will damit sagen, vielleicht ist das so eine ähnliche Geschichte, mittels Umrüstung bzw. Nachrüstung wird wieder die Euro 6 geschafft.

    Das ist zumindest meine Hoffnung, es entwickelt doch keiner mehr einen Euro 3 Motor für geringe Stückzahlen.

    Mfg

    Technisch möglich ist das wahrscheinlich- das Problem für eine private Zulassung ist aber das fehlende CoC- da bleibt nur eine Einzelzulassung/ Einzelprüfung (hier in der Schweiz nicht bezahlbar..)

  • Naja, so ganz sehe ich die Nachteile der Elektronik nicht. Das Zeug funktioniert doch einfach genauso oder besser für 500.000km wie die alte Technik auch. Im Verbrauch allerdings deutlich günstiger. Ein 270 CDI fährt im G mit 156PS mit 10-11l. Falls mal was zickt: schnell auslesen, fertig. Teure Sachen fehen eigentlich nicht kaputt, meust waren es Kontaktprobleme an Sicherungen o.ä.

    Viele Grüße Marcus

  • Naja, so ganz sehe ich die Nachteile der Elektronik nicht. Das Zeug funktioniert doch einfach genauso oder besser für 500.000km wie die alte Technik auch. Im Verbrauch allerdings deutlich günstiger. Ein 270 CDI fährt im G mit 156PS mit 10-11l. Falls mal was zickt: schnell auslesen, fertig. Teure Sachen fehen eigentlich nicht kaputt, meust waren es Kontaktprobleme an Sicherungen o.ä.

    Viele Grüße Marcus

    Hallo, hast du einen Tip für eine taugliche Software zum auslesen beim 461.334?


    Beste grüße

  • Naja, so ganz sehe ich die Nachteile der Elektronik nicht. Das Zeug funktioniert doch einfach genauso oder besser für 500.000km wie die alte Technik auch. Im Verbrauch allerdings deutlich günstiger. Ein 270 CDI fährt im G mit 156PS mit 10-11l. Falls mal was zickt: schnell auslesen, fertig. Teure Sachen fehen eigentlich nicht kaputt, meust waren es Kontaktprobleme an Sicherungen o.ä.

    Viele Grüße Marcus

    Vor mehr als 30 Jahren hab ich bei Bosch in einer Steuer Geräte Fabrik gearbeitet, der Kollege von der der QS ;;Kontaktprobleme Steuergerät ( nicht kaputt) Stecker / Kontakte Zahnbürste Kontaktspray alles gut, der hat bis zur Rente mit Hightechgerät eingeschickte Steuergeräte untersucht immer das gleiche Wasser / Salz / Feuchtigkeit / Gammel verträgt sich nicht,, meine Erfahrung seit 1974.. Electronic + Wasser Benzin + Diesel sind wie Mann + Frau.. zum Glück hat mein Puch garnix davon, obwohl ich schon seit 5 Jahren den Magnetschalter vom Anlasser erfolgreich ignorier:dev:8] der 124er von meiner Frau ist ein ganz anderer Schnack,,, ist aber auch erst 29..


    :barett-bor: Ramboduck

  • Naja, so ganz sehe ich die Nachteile der Elektronik nicht. Das Zeug funktioniert doch einfach genauso oder besser für 500.000km wie die alte Technik auch. Im Verbrauch allerdings deutlich günstiger. Ein 270 CDI fährt im G mit 156PS mit 10-11l. Falls mal was zickt: schnell auslesen, fertig. Teure Sachen fehen eigentlich nicht kaputt, meust waren es Kontaktprobleme an Sicherungen o.ä.

    Viele Grüße Marcus

    Es geht hier um ein Mil.-Kfz.,welches auch in unwegsamen Gelände (Staub, Hitze etc.) eingesetzt werden soll.

    Warum die Truppe an Kat1, 1017, altem G, Marder etc. festhalten will (mal abgesehen von der Smart-Phone Generation...),ist doch offensichtlich; unterhaltet euch mal mit denen über die Elektronik im Kfz..


    Die o.g. Kfz. funktionieren bzw. lassen sich leicht reparieren.:mech:

    So sollte ein Mil-Kfz. gestrickt sein.


    Im Gefecht mal eben schnell auslesen...C::lach:; oh Gott...

    Die Notschaltung bei 464 wurde wohl aus "positiver Erfahrung" eingebaut?!


    Und: man sollte wieder über Vielstoffmotoren nachdenken...heute wieder sehr wichtig und produktiv!


    Gruss Pit

  • Fragt sich erstmal: in welchem Gefecht fährt der ungepanzerte VW Bus oder Mercedes G herum? Staub, Dreck, Gelände sind hier in meinem Umfeld auch nicht die Gründe, warum die modernen Militärfahrzeuge liegenbleiben oder eine Panne haben. Wenn ich daran denke wie oft wir in den 80ern mit den Fahrzeugen liegen geblieben sind, das ist heute unvorstellbar. Die Lebensdauer von Motoren und Getrieben war da auch nicht sonders hoch.

    In der Regel ist das heute mangelhafter TD vor, während, nach der Benutzung, fehlendes technisches Verständnis und vor allen Dingen Nichtlesen der Bedienungsanleitung… das war 1985 anders. Da waren viele aus Handwerksberufen, Landwirte, Autoschrauber… bei den Fahrern und Schraubern. Fast alle hatten einen Führerschein und Bastelerfahrung.
    Die Diagnosefähigkeit war bei Einführung vom Leopard 2 1979? schon Thema: schnell auslesen können im Gefecht. Da gab es diese riesigen Diagnoseanhänger.

    Viele Grüße Marcus

  • Wenn ich daran denke wie oft wir in den 80ern mit den Fahrzeugen liegen geblieben sind, das ist heute unvorstellbar. Die Lebensdauer von Motoren und Getrieben war da auch nicht sonders hoch.

    Hallo Marcus,


    das stimmt...gebe ich dir vollkommen recht; m.E. waren es aber andere Gründe.

    Die Masse der Fahrzeuge stand rum (im Freien oder in der Halle, war ja genug da...); zum Waschen oder " Zeitvertreib" wurden die kurz bewegt und wieder abgestellt.


    Dann kam die Übung: Batterien leer, liefen wie ein Sack Nüsse wegen falscher Einstellungen (z.B. 404...,amerikansiches Geraffel...)usw.

    Fehlbedienung der Mannschaft (Wehrpflichtige) kam dazu,habe ich 81/82 ja live erlebt.

    Die Leute,die ein festes KFZ. hatten,pflegten diese zu großen Teil auch; mein 181 lief immer,

    selbst die olle Standheizung (Glühkerze...).


    Die Kfz., die auch täglich im Einsatz waren, hatten keine Probleme.


    Ausserdem stammten die meisten Kfz. noch aus den 50er und 60er Jahren (630, 315, 404, teilweise Munga, 181...)

    und waren eigentlich schon Oldies...

    Mit Erscheinen des U 1300, Kat 1, Iltis etc. sank auch die Ausfallquote bei Kfz.-Marsch erheblich!


    Heute bereitet die Elektronik schon erhebliche Schwierigkeiten, nicht nur bei deutschem Equipment.

    Bsp. CV90: bei den Holländern mal mitgefahren, Gurke streikte bei 50km/h und schaltete ab...

    Der Komandant: no Problem, we restart the System... nach 5 Minuten rollte der Eisenhaufen wieder...

    Also dann nur Vmax.45 km/h...

    Aber ist das im Sinne des Erfinders???:T

    Und mal Hand aufs Herz: wir fahren hier überwiegend altes Geraffel, was sich von uns mit relativ einfachen

    Mitteln reparieren lässt und den Geldbeutel schont; möchtest du tauschen?


    Gruss Pit

  • Moin, wenn wir darauf hinaus wollen:

    Da halte ich mit!

    Ich fahre eine G 461 337 Bj. 94 als 290 Diesel. Der läuft seit Jahrzehnten ohne Probleme. Ob Diesel oder Pflanzenöl, das ist dem Motor egal.

    Und springt auch ohne Vorglühen an.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin, wenn wir darauf hinaus wollen:

    Da halte ich mit!

    Ich fahre eine G 461 337 Bj. 94 als 290 Diesel. Der läuft seit Jahrzehnten ohne Probleme. Ob Diesel oder Pflanzenöl, das ist dem Motor egal.

    Und springt auch ohne Vorglühen an.

    Na dann bin ich auf den Härtetest nächstes Jahr gespannt...


    Termin steht jetzt fest, ich melde mich nächste Woche.


    Beste Grüße

  • Moin, wenn wir darauf hinaus wollen:

    Da halte ich mit!

    Ich fahre eine G 461 337 Bj. 94 als 290 Diesel. Der läuft seit Jahrzehnten ohne Probleme. Ob Diesel oder Pflanzenöl, das ist dem Motor egal.

    Und springt auch ohne Vorglühen an.

    …und selbst da halten die ganzen jahrzehntealten Steuergeräte ohne Ausfall: Glühzeitsteuergerät, Blinker, Wischwasch, Standheizung, Klima, Sitzheizung… je nach Ausstattung. Ich hatte da lediglich Probleme mit Schaltern: der Blinkerschalter geht da gern kaputt.

    Viele Grüße Marcus