Pullover (raucher version)

  • Hej,


    beeindruckende beängstigende? Bilder. <X

    Sachma bin ich der einzige hier der so`n Pullover nie hatte?? Hatten wa nich inne Grundie. Hatte auch keiner (glaube ich) inne Stammeinheit.

    Ich war aber nur Luftwaffe.

    Wir hatten auch immer nur das schöne blaue Zeug an im Dienst. Im Grünzeug gab es ja gemeine Falten vom Sitzen.


    Grüße

    Ralf

  • Hallo,


    Boah... mein Spieß hätte bei so einem Auftritt Schnappatmung bekommen :-D

    da haste aber echt recht ^^ ich glaube wir waren in den 80er Jahren am vorschriftsmäßigsten zum Dienst erschienen :engel: 


    Wieso, das ist dann doch superauthentisch :witz:

    stimmt, aber nur für den Zeitraum 1971- 1972 ;\D

    " Insbesondere im westlichen Ausland wurde die Bundeswehr verspottet. Der Ausdruck German Hair Force wurde in der Berichterstattung gebraucht ... "

    Zitat aus dem Haarnetz-Erlass vom Februar 1971


    Gruß

    Gerd


  • Hallöle,


    bei den Holländern gab´s auch langes Haar, war dort kein Problem:

    43071409pa.jpg


    !983 bei der Truppe bei der ich war, wäre die heute oft gesehene Haartracht nicht toleriert worden.

    Irokesenschnitt, sehr kurze Stoppelhaarschnitte, geschohrene Glatzen, farbige Strähnen, etc. wären unter "Schädigung des Ansehens der Bundeswehr in der Öffentlichkeit" gelaufen.

    Dieses Thema ist während meiner Dienstzeit vor angetretener Truppe zweimal angesprochen worden.

    Die Qualität einer Truppe liegt wohl sicher nicht in der Länge der Haare begründet.

    Ich habe den Eindruck, daß sich die Haartracht heutiger Soldaten, speziell bei manchen die sich für eine "Elite" halten, an der Mode einer vergangen Zeit orientiert, die sich niemand zurück wünschen sollte.



    Servus der murkser

  • War früher die Länge der Haare bei der Bundeswehr zum Haare raufen, ist es heute vielleicht der Bart.

    Die ZDv A-2630/1 schreibt u.a. dazu:


    "Bärte sind gepflegt und gestutzt zu halten."


    Meiner Meinung nach sind viele "Mannsbilder" in der Truppe davon häufig meilenweit entfernt. Es weht halt immer wieder ein neuer Zeitgeist. :alu:

  • Hallöle,


    ja Hipster mäßig halt.

    Da sollte öfters mal ABC Alarm angesetzt werden.

    Wie war das gleich: Bärte mit Creme einschmieren, damit die ABC Schutzmaske abdichtet :dev:


    Aber im ernst: Solche Bärte funktionieren doch unter ABC Bedingungen gar nicht. Was sagen da die Vorschriften:?:



    Servus der murkser

  • Die Vorschrift besagt nur, dass die Funktionalität der Ausrüstung nicht behindert werden darf.

    Der Vaseline-Trick ist ein guter Hinweis aber damit sind die Zeitvorgaben nicht zu halten.

    Sei's drum... die Bw wird immer mit den wechselnden Moden hadern.

    Die Gerichte haben den Staat aufgefordert, ein Gesetz zu schaffen, inwieweit in die Persönlichkeitsrechte von Soldaten eingegriffen werden darf.

    In unserer post-militärischen Friedensgesellschaft wird man sich daran noch ordentlich die Zähne ausbeissen. :||

    Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen (Harald Juhnke):verrueckt:

  • Moinsen,


    mal ne "off topic" Anmerkung:


    In unserer post-militärischen Friedensgesellschaft wird man sich daran noch ordentlich die Zähne ausbeissen. :||

    Die aktuelle Verteidigungsministerin fordert mehr Geld für die Verteidigung... (Vom Saulus zum Paulus

    oder Muffensausen, oder beides)...

    Die post-militärische Friedensgesellschaft...erst Soldaten verspotten, und wenn´s drauf ankommt, müßen

    wir solchen Leuten den Arsch retten...:daumenrunter::pinch:

    Gruss Pit

  • Naja, das hatten wir in der Vergangenheit ja schon öfter daß die Bundeswehr in Notsituationen ganz plötzlich hochangesehen war und danach wieder in der Versenkung der öffentlichen Wahrnehmung versinken durfte- ich sag nur Hochwasser 1962, Schneekatastrophe 1979, Oderhochwasser 1997...

    Aber wie Du sagtest: das ist ja offtopic :wacko:

    Grüße von Lorenz, irgendwo da draußen...



    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Hallöle,

    Die Vorschrift besagt nur, dass die Funktionalität der Ausrüstung nicht behindert werden darf.

    Der Vaseline-Trick ist ein guter Hinweis aber damit sind die Zeitvorgaben nicht zu halten.

    Sei's drum... die Bw wird immer mit den wechselnden Moden hadern.

    Die Gerichte haben den Staat aufgefordert, ein Gesetz zu schaffen, inwieweit in die Persönlichkeitsrechte von Soldaten eingegriffen werden darf.

    In unserer post-militärischen Friedensgesellschaft wird man sich daran noch ordentlich die Zähne ausbeissen. :||

    Ich finde, daß es für eine gewisse Reglementierung in diesem Bereich durchaus "tragbare" Gründe gäbe wie z.B. Funktionalität und Selbstschutz.


    Dazu z.B. ein Zitat der Gewerkschaft der Polizei:

    Eigensicherung im Vordergrund

    Nahezu alle Bundesländer und auchder Bund regeln das Erscheinungsbild ihrer Polizistinnen und Polizisten.Bezüglich der Haar- und Barttracht
    besagen die Regelungen überwiegend, dass diese unter anderem der Eigensicherung entsprechen müssen. Sie dürfen weder Angriffsmöglich-
    keiten bieten noch das Tragen von Kopfbedeckungen oder Atemschutzmasken beeinträchtigen.


    https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/3F9D6F511A24DF93C12584F1002463E4/$file/DP_2020_02.pdf


    Wenn die Landespolizeien sinnvoll begründete Regelungen für die Haar- und Barttracht auf eine gesetzlicher Basis stellen können, dann sollte das doch bei der Bundeswehr auch möglich sein.



    Servus der murkser

  • Moin,

    sogar ich, als Ex-Zivildienstleister, habe einen Nichtraucherpullover in meinem Fundus. ;P

    Der ist gut, der ist noch von „Vaddi“...

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Vielleicht meldet sich ja irgendein echter Hawkie hier

    Hallo Pit,


    ich stimme Dir zu: auch bei uns (FlaRakBtl 38 1987-1989) wurden weiße T-Shirts zum/unterm Grünzeug getragen.

    Die verschiedenen Trageweisen der Feldjacke haben bei mir recht schnell zu der Erkenntnis geführt, daß es sinnvoll ist, sich ein zweites Feldkoppel zu besorgen. In der Regel wurde dann aber doch eher der blaue Pullover anstelle der Feldjacke getragen, in der Stellung ohne Kopfbedeckung. Dumm aufgefallen bin ich nur zeitweise, als ich blaue OG-Schlaufen von der Marine für meinen Pullover bekam. Mit den goldenen Steifen konnte bei der Luftwaffe dann doch niemand was anfangen...

  • Hallo,


    wenn ich denn die Feldjacke mal anhatte, dann ja.

    Ich hab das Feldkoppel zunächst mal eale einen ganz praktischen Gürtel betrachtet, der gut zur Hose passte, zumal ich damals auch recht dünn war. Es war mir zu blöd, ständig den Gürtzel zu wechseln, bloß weil ich eine Jacke anziehen will.


    VG

    Andreas

  • Hallo,


    ja so kenne ich das auch noch, immer auf die breite der jeweiligen Tasche angepasst. Sollte das nicht standardmäßig überall so gehandhabt werden ? Obwohl ich auch schon Namensbänder gesehen hatte die bei kurzen Nachnamen erheblich verkürzt aufgenäht waren :schulterzuck: ... wo bleibt da wieder die Vereinheitlichung ?


    Gruß

    Gerd

  • ... wenn du mit "Schlupfstiefel" den Knobelbecher/Schaftstiefel meinst; mit Sicherheit nicht.

    Die Kameraden waren damals froh den alten Stiefel loszuwerden und trugen mit Vorliebe den Schnürstiefel mit der Oberfeldsohle.


    Das war sogar beim BGS so.

    Da gab es den Schnürstiefel nur noch nicht dienstlich, aber es wurden privat beschaffte Stiefel geduldet.

    Ich hatte mir deshalb damals bei Räer ein paar Springerstiiefel nach TL gegönnt und auch im Dienst getragen.

    Bin dann aber im Kasernendienst aus Bequemlichkeit ziemlich schnell wieder zum Schaftstiefel zurück gekommen.

    Im Gelände und beim Marsch hat der Schnürstiefel aber deutliche Vorteile.

    Das waren wohl auch die Gründe für die Einführung bei der Bundeswehr.

    :BGS-F: BUNDESGRENZSCHUTZ - GSK (GrenzSchutzKommando) Küste - BGS See - KüEH (KüstenEinsatzHundertschaft) :BGS-S:

    :BGS-B:


  • Und welche farbe hatte das gestickte beim tätigkeitsabzeichen? War das der stufe angepasst oder war es schwarz auf oliven grundtuch

    Zu der Zeit gab es schwarz gestickt noch nicht. Das kam erst mit Flecktarn.

    Farblich gab es zwei Vaianten:

    Das gesamte TZ in der jeweiligen Stufe

    Die seitlichen Streifen in silber (Heer und Lw) oder gelb (Marine) und das runde Mittelstück in der Farbe der Stufe.

    Bei Springerabzeichen, Seefahrerabzeichen usw. war nur der Eichenlaubkranz in der Farbe der Stufe gehalten.

    Zudem hatte ich gelesen das Uffz'e nicht das oliv sonder das dienstschiffchen getragen haben

    So kenne ich das aus der Grundausbildung. Nur die Stammsoldaten trugen Schiffchen in blau oder Barett. Alle Grundausbildungsteilnehmer das olive Schifchen. Danach wurde das nie wieder getragen.

    Grüße von der Küste! Til 68999-kradmelder-gif


    Suche ständig Daten über BGS-Fahrzeuge für die Bestandslisten.
    Besonders Hercules K125 und BMW-Boxer!

    :BGS-F:

  • Moinsen,


    1981 habe ich die sog. "Springerstiefel", geschnürt, mit der Continental-Sohle (genäht ) bekommen.

    Trage ich heute noch...:thumbsup:


    Die gab es überwiegend in schwarz, auch in braun.


    Dein Film spielt 1989/90... da weiß ich nicht, was beim Bund da up to date bezüglich Stiefel gab...


    Gruss Pit

  • Da würde ich sagen, die Schnürstiefel mit der Oberfeldsohle. Eher ohne Fersenkappe, welche mit müssten aber auch gut gehen.


    Grüße

    Michel