Lichtmaschine defekt? Batterien laden nicht

  • Hallo zusammen,


    Bin gerade mit meiner Frau und dem Puch über die Osterfeiertage in einen Kurzurlaub gefahren und habe ein Problem (vielleicht).


    Vorgeschichte: Vor ein paar Wochen stand der Puch bei meinen Eltern bei Minusgraden für ein paar Nächte draußen und hatte dann eines Tages platte Batterien. Die waren halt schon alt habe ich mir gedacht. Also extern aufgeladen und dann ging es wieder.

    Bei einer längeren Fahrt von Brandenburg nach München im Anschluss fiel mir dann schon auf, dass die Bordspannung (abgelesen am USB Ladegerät mit Spannungsanzeige in der DIN Dose) kaum mal auf Ladespannung kommt sondern nur irgendwo zwischen 23 und 24 Volt pendelt. In den letzten Wochen im Stadtverkehr ging sie auch kaum mal auf die benötigten 25,x Volt hoch. Habe mir dann kurzentschlossen neue Batterien gekauft, da die Alten wie gesagt schon beim Kauf vor 4 Jahren drin waren und ich keine Ahnung hatte wie alt sie sind. Das frisch gekaufte Multimeter hat auch bestätigt, dass sie jeweils weniger als 12 Volt Spannung hatten und der addierte Wert hat mit dem der Spannungsanzeige übereingestimmt.


    Problem: Heute sind wir dann gut 2 Stunden über Autobahnen und Landstraßen ins Allgäu gefahren und wieder haben die neuen Batterien nicht geladen, nur für gut 5 Minuten war die Anzeige mal bei 25,x Volt. Im Endeffekt steht der Wagen jetzt hier im Hotel in der Tiefgarage und zeigt 23 Volt an. Multimeter um das zu überprüfen habe ich nicht dabei. Die Ladeleuchte im Multiinstrument ging nie an (funktioniert aber bei Zündung an). Bisher ist er auch immer angesprungen, jetzt mache ich mir diesbezüglich aber Sorgen.

    Die Lichtmaschine wurde vor 3 Jahren professionell überholt und sollte so gut wie neu sein.

    Ist das jetzt ein tatsächliches Problem oder ein typischer Fall von zu viel Informationen (Spannungsanzeige) die ich nicht einordnen kann und dadurch Probleme sehe?


    Klar, wenn er nicht mehr anspringt weiß ich Bescheid aber ich würde dem gern zuvorkommen.


    Gibt es etwas was ich jetzt tun kann bzw. wo kann ich nach Rückkehr in den Heimathafen auf Fehlersuche gehen?


    Danke für eure Hilfe!=C

  • Hallo,


    also ohne genaues Messen ist das natürlich schwer zu sagen... Allerdings sollte die Ladespannung auf ungefähr 26-28V hochgehen bei laufenden Motor. Um ganz sicher zu gehen, muss man den Strom messen. Falls das Multimeter zur Verfügung steht, kann man nur die Spannungen bei Motor stillstand und laufenden Motor vergleichen, sie muss bei laufenden Motor deutlich höher liegen (2-3V ungefähr). Spätestens wenn du nach dem Starten etwas Gas gibst, muss das passieren.


    Die Ladeleuchte funktioniert so richtig, ist aber nur ein grober Indikator ob die Lichtmaschine tut was sie soll.


    Ansonsten bleibt dir leider nur abwarten was passiert....... Meiner Meinung nach, müssten die Batterien nach der langen Fahrt deutlich stärker entladen sein, falls die Lima ihren Dienst eingestellt hätte. Nimm nur ein Messmittel weil wer viel misst, misst Mist und am Ende verwirrt man sich mehr als es einem nützt.


    Hoffe das hilft Dir ein wenig und trotzdem noch schöne Ostertage. Bei Fragen gerne melden :-)

  • Moin,

    meine rudimentären Erinnerungen sagen, wenn die Batterie voll ist, wird der Ladestrom vom Regler zurückgeregelt.

    War jedenfalls bei meinem Womo so in der Anzeige zu erkennen. Das wurde allerdings von einem fest verbauten Ladegerät geladen.

    Wenn die Batterien dauerhaft zuviel Strom bekommen, gehen die meines Wissens auch kaputt.


    Aber ohne Gewähr...

  • Wenn Du daheim bist, würde ich folgendes tun:


    1. Batteriespannung in Ruhe messen (Motor aus, möglichst keine Verbraucher)


    2. An der Lichtmaschine am Anschluss B+ messen (Motor aus) Es muss die Batteriespannung anliegen.


    3. Spannung der Batterien bei laufenden Motor messen (Muss höher liegen als bei Motor aus, evtl. kurzer Gasstoss nach dem Starten erforderlich)


    4. Falls Du die Möglichkeit hast, ein Zangenampermeter in die Ladeleitung von der Lichtmaschine hängen (Bei laufenden Motor muss ein Amperewert angezeigt werden, kein exakter Wert vorraussagbar, weil Lastabhängig. Muss aber nach Zuschaltung von Verbrauchern wie Licht, Lüfter usw. steigen)


    5. Mechanisch Prüfen (Ist die Lima evtl. stark verdreckt, Kabel lose oder sichtbar beschädigt, Anschlüsse lose, Riemenspannung)


    Ist das alles positiv, würde ich die Lima als okay bewerten. Wie gesagt, nimm nur ein Multimeter und nicht 2-3 verschiedene Messmittel. Die Abweichungen durch ungenauigkeiten können unnätig verwirrung stiften.

  • Es hört sich natürlich erstmal nach Laderegler an- wenn der neu ist (wie du ja gesagt hast) eher unwahrscheinlich

    Batterien werden aber etwas geladen, sonst wären die nach wenigen Stunden platt

    Jetzt hätte ich Kabelverbindungen im Verdacht:

    - Batterieklemmen fest?

    - Hauptschalter problemfrei? Leg mal ein Kabel vom Batterie- Minus auf Karosserie und schau auf deine Ladeanzeige, ob sich was ändert..

  • Hm, so ähnlich war es bei meinem Puch die Tage auch und vor ca. 1 Jahr auch schon mal worauf ich mir keinen Reim machen konnte.

    Zwei Tage vorher alles normal dann stand er einen Tag und am nächsten Morgen nur noch ca. 16-18volt da und nix ging mehr. Es war kein Verbraucher an. Batterien wieder geladen und seither läuft die Kiste seit Tagen wieder. Das gleiche Phänomen vor ca. 1jahr auch mit den immer noch gleichen Batterien sind noch die wie von den Schweizer übernommen

  • Moin allerseits,


    vielen Dank schonmal für den guten Input, hoffentlich können wir dem Problem dank Schwarmintelligenz auf den Grund gehen. Der Puch sprang nach 2 Tagen in der Tiefgarage des Hotels an und hat uns gut wieder bis nach München gebracht.


    Habe jetzt die folgenden Messungen durchgeführt:


    Batterie + zu - bei Motor aus, Hauptschalter aus: 22,0 Volt

    Batterie + zu - bei Motor aus, Hauptschalter an: 22,0 Volt

    Klemme 30 (= Lichtmaschine B+) zu Masse, an der Fremdstartsteckdose abgenommen: 22,0 Volt


    Habe ihn dann angelassen und der Anlasser hatte es hörbar schwer, kam kaum richtig auf Touren. Als er dann lief lagen an der Schweineschnauze kurzzeitig bis zu 26 Volt an. Bin dann gleich eingestiegen und eine Runde gefahren aber nach etwa 1 Minute fiel die Spannung wieder auf 21,7 Volt ab, bei eingeschalteten Scheinwerfern sogar auf 21,4 Volt. Nach dem abstellen mit Motor aus pendelte es sich wieder bei 21,8 Volt ein.


    Alle Batterieklemmen sind fest dran, die Anschlüsse am Hauptschalter sehen gut aus und das Massekabel vom Hauptschalter zur Karosserie wurde voriges Jahr erst im Zuge des Einbaus der Winde erneuert und sitzt fest.

    Die LiMa sieht auch in Ordnung aus, läuft gut mit und ist nicht verdreckt.


    Oxidierte Kontakte würde ich eigentlich ausschließen, da die richtige Spannung ja manchmal kurzzeitig anliegt. Gäbe es keinen richtigen Masseschluß, dann würde die Spannung doch nie die richtige Werte erreichen, oder?


    Bin auf eure weiteren Meinungen gespannt.

  • ... also ich komme ja aus der '12V- Welt' (Kübel), nehme also für euch alles mal 2 ;-)


    Batterie + zu - bei Motor aus, Hauptschalter aus: 22,0 Volt

    das ist deutlich zu wenig! Eine voll geladene 12V Batt. hat unbelastet 12,5V (darunter ist nachladen empfohlen) -> Erwartungswert = 25V

    Wie ist die Aufteilung auf die Blöcke? (11 + 11, 12 + 10, ...)

    Empfehlung: Nochmal beide getrennt extern voll laden, 3 h ruhen lassen und Sp. messen -> 12,5V? -> (beide) Batt. ok oder auch nicht ...

    Ansonsten hilft nur, wie schon geschrieben, gleichzeitige (!) Strom-/Spannungsmessung.

    Ich hatte bei einem Kübel mal den Fall, dass eine Verbindung vergammelt/verkokelt war und dadurch die Batt. nie richtig voll, aber auch nie ganz leer wurde:


    Verlöten von KFz- Kabelenden bei Schraub-/Crimpverbindungen


    evtl. bei dir auch was in der Richtung ...

  • Dänemarc


    Erstmal schön das Du Dir soviel Arbeit gemacht hast in deiner Freizeit :-)

    Würde mich meinen Vorredner anschließen und die Batterien nochmal extern Laden und kontrollieren. Ansonsten kommt man um eine Strommessung nicht wirklich drumrum, ist aber mit einer Strommesszange ganz einfach.


    Das beschriebene Verhalten das die Spannung kurz auf 26V stieg, deutet für mich doch auf ein Problem der Lima hin……

    Weil so sollte es eigentlich Funktionieren Motor an—— Spannung steigt auf ca. 26-28V und bleibt auch konstant da solang der Motor läuft.


    Denke mal sie fängt kurz an zu laden und steigt dann aus. Das kann auch passieren obwohl die Ladekontrolle nicht angeht.

  • ich würde mal zum Testen den Hauptschalter überbrücken, um ihn wirklich ausschliessen zu können...

    dann prüf bitte das Massekabel zwischen Motor und Karosse - das verrottet gern- einfach ein zweites Kabel parallel ziehen und schauen, ob sich was ändert...


    wenn das alles o.k. ist komme ich zu meiner Ursprungsvermutung zurück: Laderegler

  • Weiterhin ist meiner Meinung nach noch zu prüfen für welchen Typ Batterien der Laderegler ausgelegt ist.


    Hat man zum Beispiel AGM Batterien verbaut dann muss der Laderegler eine höhere Ladespannung ausgeben.

    Agm Batterien brauchen eine höhere Ladespannung. Ist die nicht gegeben, dann werden die nie voll.

    Ladeschlusspannung normale Bleibatterie 14,4 Volt , darüber fangen Sie an zu gasen.

    Ladeschlusspannung AGM Bleibatterie 14,8 Volt , darüber fangen Sie an zu gasen.


    Mit einem Multimeter kann man auch den Widerstand der Masseleitung zur Karosserie messen (der Hauptschalter ist dann eingeschlossen.)


    Prüfen sollte man ebenfalls die +Leitung zur LM/Batterie.


    Wenns dann nicht der Laderegler ist kanns auch an den Batterien liegen.

    Eine schleichende Sulfatierung erhöht den Innenwiderstand der Batterien und führt zu schlechtem Ladeverhalten.


    Den Zustand der Batterien kann man prüfen indem man Sie abklemmt und separat auflädt.

    danach ruhen lassen und die Zellenspannung prüfen ,nach 24 Stunden ..einer Woche...usw

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

  • da hast du im Prinzip recht- die Batterien werden nicht mehr/ langsamer voll- aber der Laderegler muss in jedem Fall seine ca. 28 Volt Ladespannung bringen... wenn die nicht da sind hat man entweder ein + Problem (=Laderegler) oder ein - Problem (Masseseite: Massekabel Motor-Karosse oder ggfs. Übergangswiderstände Hauptschalter- Karosse)

  • Ich danke euch allen! Jetzt bin ich gerade wieder beruflich unterwegs, komme also erst am Wochenende wieder dazu etwas am Puch zu machen/zu messen.


    Welche Kabeldurchschnitt wäre angemessen um direkt von Batterie Minus auf die Karosse zu gehen? Will da ja lieber nichts unterdimensionieren.


    Grundsätzlich ist der Laderegler sicher auf die entsprechenden Batterien ausgelegt, hat ja jahrelang bei mir funktioniert und funktioniert noch bei vielen anderen Schweizer Puchs, die ja meines Wissens nach alle mit Banner AGM Batterien rumfahren.


    Ein CTEK Batterieladegerät ist schon bestellt, nicht zuletzt auch um sicherzustellen, dass ich einen Satz geladener Batterien bereit habe falls er beim nächsten Startversuch nicht mehr anspringen will.


    Wie schon geschrieben trat das Problem ja bei den alten Batterien auf und auch bei den neuen jetzt änderte sich daran nichts. Defekte Batterien würde ich also ausschließen. Die in Reihe gemessen Spannung war übrigens exakt gleich verteilt zwischen beiden.


    Könnt ihr mir noch mit einem handwerklichen Tipp aushelfen wie ich die B+ Leitung von der LiMa aus überprüfen kann? Die ist ja fest verkapselt und die LiMa selbst ist es auch. Da fehlt mir einfach die Erfahrung wie ich das klug angehe ohne alles auseinander reißen zu müssen.


    Könnten auch die Entstörfilter diese Probleme verursachen? Die hängen ja direkt hinter der LiMa. Vielleicht ist die Frage dumm aber dafür fehlt mir das elektrotechnische Verständnis um das besser Einordnen zu können.


    Wünsch euch eine schöne kurze Arbeitswoche!

  • Du brauchst 2 Massekabel:

    - vom Minuspol Batterie bzw. Batteriehauptschalter auf Masse, da kannst du entweder die beiden Kabel des Hauptschalters einfach zusammenschrauben (wenn das geht- damit wäre er überbrückt), oder alternativ mal ein 2.5 qmm Kabel zusätzlich an die beiden Pole das Hauptschalters klemmen und schauen ob sich da was ändert- alternativ von Minuspol Batterie auf Karosserie

    - ein Massekabel zwischen Motor und Karosserie- das geht bei mir von der Getriebeglocke zu einem Massepunkt unterhalb des Batteriekastens, auch hier kann man einfach mal ein zusätzliches Kabel zum Testen legen- das geht von jedem leitenden Bauteil des Motors auf die Karosserie. Wenn das durchgegammelt ist hat die Lichtmaschine keine vernünftige Masseverbindung (der Motor liegt ja in Gummilagern)


    Den letzten Punkt kann man auch mit einem Multimeter messen: Motor an mit möglichst vielen Verbrauchern- dann Spannungsmessung zwischen Motor und Karosse

    Wenn das Motor Massekabel einen zu hohen Widerstand hat tritt dann eine kleine Spannung auf- wenn es in Ordnung ist misst du 0 Volt

  • Das is ne intelligente Methode um Leckspannungen zumessen

    :daumenhoch:

    Du mist die Spannung Plus an der Lichtmaschiene direkt gegen Motormasse.

    Wenn die höher ist wie die Spannung am 24 V Batterieplus dann hast du irgendwo einen Leitungsverlust.

    Die Banner AGM Batterien habe ich auch.

    Der verbaute Laderegler liefert aber nur 28,3 V Ladeschlussspannung. Meine Batterien werden demnach auch nicht richtig voll.

    Mann könnte auch einen verbauen mit etwas höherer Ladeschlusspannung.


    Das C-Tek nütz dir unterwegs nix.

    Du kannst einen zweiten Satz Batterien mitführen die über ein Trennrelais mitgeladen werden.

    Meist reicht es aus nur einer Batterie Starthilfe zugeben.

    Ich hatte auch schon mal überlegt ein 28 V Solarpanel auf die Plane zu schnallen (flexible gibts da genug).

    Das puffert deine Batterie permanent.

    Du kannst sowas auch vors Lenkrad stellen und den Strom einfach über die 24 V Bordspannungssteckdose einspeisen.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

  • Moin,


    Leichte Schlage auf das Gehäuse der Lima könnten ggfs. die Kohlebürsten lösen sollten diese verklemmt sein. Da du schreibst das die Ladespannung mal höher und mal niedriger ist würde ich auf die Bürsten oder Schleifringe tippen.


    MfG

  • Moin,


    neues Wochenende, neue Testserie - nachdem die Batterien extern endlich halbwegs vollgeladen waren und ich den Puch wieder starten konnte. Habe wie vorgeschlagen den Hauptschalter überbrückt und bin zu einer Testfahrt aufgebrochen. Erst tat sich gar nichts, dann nach 5 Minuten lag plötzlich eine Spannung von über 27 Volt an. Diese hielt sich auch für gut 5 Minuten aber fiel dann wieder ab auf das Niveau der Batterien (24,8 Volt). Ich würde daher ausschließen, dass es am Hauptschalter liegt - korrekt?

    Habe dann im Anschluss noch die Spannung zwischen Motor und Karosse gemessen, welche laut Multimeter stabil bei 25 mV lag (mit möglichst vielen Verbrauchern an, wie beschrieben).

    Heißt das, es liegt am Massekabel vom Motor? Aber wie lässt sich dann erklären, dass manchmal Spannung da ist und manchmal nicht?


    Eine überholte Ersatzlichtmaschine habe ich schon seit Jahren im Fundus liegen. Wollte sie dann austauschen bin aber mit meinen mangelhaften handwerklichen Fähigkeiten daran gescheitert. Kriegt man die überhaupt ausgebaut ohne den Kühler abzunehmen? WIS und Schweizer Handbuch sind leider keine großen Hilfen.


    Aber immerhin konnte ich mich am Austauschgerät schonmal mit dem Aufbau und der Position des Reglers vertraut machen.


    KNL : Wenn die Kohlen verklemmt sein sollten (was durch den Aufbau sicher möglich wäre) dann würde es doch nie zu einer vernünftigen Ladung kommen, auch nicht in so unregelmäßigen Intervallen wie beobachtet, oder?


    Friedrich: Die Idee mit dem Solarpanel zur Nothilfe ist gar nicht so schlecht und ich werde sie mir merken. Leider hilft sie mir aber jetzt erstmal auch nicht weiter.


    Vielen Dank weiterhin an alle für die rege Anteilnahme!,:)

  • Dänemarc die Kohlen werden durch Federn auf die Schleifringe gedrückt und können sich z.B. durch Verschmutzungen verklemmen. Vor allem wenn sich die Kohlen bereits kurz vor der Verschleißgrenze befinden könnten sie sich verklemmen und durch Vibrationen immer mal wieder Kontakt bekommen.

    Ist nur eine Vermutung aufgrund der aufgezählten Symptome. Jedoch ist ein solcher Defekt recht kostengünstig zu beheben.

    Die Demontage der Lima dürfte nach Demontage des Unterfahrschutz von unten möglich sein. Habe es bis jetzt noch nicht machen müssen würde aufgrund der Positionierung jedoch davon ausgehen das es möglich ist.

    Weiterhin viel Erfolg bei der Fehlersuche und Behebung. Würde mich schon interessieren welche Ursache die Probleme verursachen.


    MfG

  • Du kannst es sehen wie du willst.

    Letztendlich kommt der Patient auf den OP-Tisch oder in den Sarg.

    Es gibt eine Menge Ursachen für den Zustand des Patienten. verklemmte oder verbrauchte Kohlen ,Schleifringe, gebrochene Kabel

    was du willst .Anhand von Indizien lässt sich das nicht immer zweifelsfrei klären.

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    :wolf:


    :barett-sch:

  • 25 mV sind noch kein wirkliches Problem, aber es sollten eigentlich 0V sein... Das Kabel Motor->Karosse würde ich daher auf jeden Fall tauschen... bei mir ist das ein offenes Kupfer-Litzenkabel, das nicht sehr vertrauenerweckend aussieht :-)


    Wenn die LiMa die 28.x Volt nicht bringt (ich hoffe du hast direkt an der Lima gemessen und nicht oben an der Batterie) muss sie auf jeden Fall raus und revidiert werden