Fragen zum gdt 290 120PS (kurz)

  • Guten Tag zusammen,


    ich möchte die Fragen zu meinem Fahrzeug hier zusammenfassen und auch für andere findbar machen.


    Fahrzeugdaten: gdt 290, 120 PS, Bj.:1999, kurz, Diesel, OM 602 Turbo, om 602 de 29 la,Automatik, 461 335


    Im Folgenden entsprechend Fragen und Hinweise.

  • Was wenn ein Tempomat eingebaut wird, wirkt der elektronisch auf das Steuergerät oder ist das ein Aktor, der tatsächlich eine Bewegung ausführt und z.B. an dem Geber zieht?

  • der Tempomat wirkt elektrisch... Steuergerät muss codiert werden

    ich habe dir eine Unterlage gemailt..

    Danke an Mark für die Unterstützung. Hier eine Zusammenfassung

    "Neuerungen Geländewagen Typenreihe 461 September 1997"


    Also speziell zum Thema GDT 290

  • Guten Tag zusammen,


    ich habe mal eine Frage zu der Federung an meinem G. Ich habe mir neue Dämpfer bestellt (Bilstein B6) und dazu neue Federn (gelb) an der Vorderachse. An der Vorderachse ist mir etwas aufgefallen und daher die folgende Frage.


    Der G wurde früher von einer Gemeine genutzt. Im Winter war ein Schneeschild angebaut und eine entsprechend harte Federung. Vorne weiß und hinten Gelb. Aber ich habe den Eindruck, dass die Gummipuffer (in der Feder) nicht normal sind. Es scheint, als ob die Puffer in den Federn viel länger sind als normal und das einfedern mit hohem Gewicht verhindern sollen.


    Auf den Bildern ist das Auto aufgebockt.

  • Mal eine Frage zum Thema Hecktür. An meinem Auto sind die geteilten Türen verbaut. Diese sind nicht mehr zu reparieren und müssen ersetzt werden. Nun sind die aber etwas teuer und ich finde die Durchbrüche an der Karosse auf den beiden Seiten nicht so gut (Wasser kann eindringen).


    Nach meiner Einschätzung könnte man den Radhalter (zivil geteilte Hecktür) gegen den vom Militär tauschen und dann eine ungeteilte Heckklappe mit Fenster usw. an den Halter hängen. Die Tür müsste dann nur von Innen verstärkt werden. Dazu noch das Gegenstück vom Schloss an den Rahmen.


    Also mit anderen Worten: Eine ungeteilte Hecktür an den Halter (Scharnier) vom Militär Puch hängen. Allerdings sind dann die Schlösse auf der falschen Seite.

    Hat das schon mal einer gemacht?


    Was meint ihr dazu?

  • Ich sehe einen direkten Vorteil und einen indirekten. Mit der mil. Version gibt es weniger "offene" Durchbrüche in der Karosse. Bei meinem G sind es 4 Scharniere. Ich sehe den Nachteil der zweiflügligen Tür darin, dass sie selten ist und damit auch teuer in der Wiederbeschaffung. Ich sehe in der militärischen Version keinen Vorteil aber in der zweiflügligen einen Nachteil. Daher ist die Frage, ob die Militärische eine bessere Wahl ist. Die Anordnung der zivilen Klappe mit dem Anschlag links ist wohl der Tatsache geschuldet, dass die Tür dann nicht im Weg ist, wenn man sie öffnet und den G vom Bürgersteig beladen möchte.


    Die Frage ist, ob man den Fensterrahmen einer zivilen Version (einflügel/ ungeteilt) auf die militärische Version setzen kann. Das wäre am einfachsten.


    Update: Ich denk, das wird nicht gehe. Die Klappe vom Wolf ist asymmetrisch eingebaut und für den zivilen G zu kurz.

  • Die Durchbrüche in der Karosse für die Scharniere sind nicht schlimm und auch keine Grundursache für Korrosion der Hohlräume.

    Dort entsteht sowieso immer Kondensat aus der Luft und führt zu Korrosion von Innen nach Außen, wenn dort nicht sinnvoll konserviert wurde (Ich pers. bin ein Freund von Fett oder "Öl", Wachse werden unterrostet) , was leider zu oft der Fall ist.

    Das Kondensat muß nach unten aber auch immer rauslaufen können. Ablauföffnungen frei?


    Wenn Deine Hecktüren schon irreparabel? korrodiert sind, dann solltest Du vor irgendwelchen Umbauideen einmal alle Hohlräume inspizieren.

    -Aufnahmepunkte der Karosse (die 6 großen Deckel im Bodenblech)

    -Heckleuchten ausbauen- da kann man von rechts auch etwas in den Heckschweller reinsehen

    -Längstschweller durch die Entwässerungslöcher (Stopfen raus) unten

    -A- Säule von Innen (Klappen/ Verkleidung Fußraum)

    -alle anderen Türen Pappen weg

    -Scheibenrahmen Frontscheibe (nurmal die Gummis etwas hochheben- "Roststaub" zu sehen?- dann ist etwas zu tun.


    Ich wünsche Dir rostfreie Erkenntnisse!

  • Moin,

    „Einspruch, Euer Friedrich!“ 8]

    Die Scharnierdurchführungen am G/Puch G sind sehr wohl ein Einfalltor für Wasser. Wenn auf der Innenseite das Wasser nicht abfließen kann, und das kann es konstruktionsbedingt eben nicht, führt das zu Korrosion.

    Bei korrekt hohlraumgeschützten Türen ist das aber eher das kleinere Problem solange das Wasser unten aus den Ablauföffnungen abfließen kann.

    Das karosserieseitig untere Scharnier, was im Radlaufkasten angeschraubt ist, ist auch nicht so problematisch wie das obere. Dort kann das eindringende Wasser nicht nach unten laufen, sondern sammelt sich in einem umlaufenden Verstärkungsblech an der Seitennaht zwischen Seitenblech und Fensterrahmen seitlich bis zur Türöffnung.

    Das ist, bzw war, die Ecke oberhalb des Rücklichts links an meinem G.


    Und bei der 2-teiligen Tür hat man das Rostproblem auch auf der rechten Seite.


    Die Dichtungen, die das Scharnier abdichten sollten, schaffen das nur unzureichend und nach einer gewissen Zeit der Umwelteinflüsse überhaupt nicht mehr.

    Daher ist die Überlegung die Tür über einen außenliegenden Hilfsrahmen anzuschlagen garnicht so verkehrt. Diese Überlegung habe ich bereits seit 2018 als obiges Bild entstand. Die Schwierigkeit besteht darin, daß die Tür in 3 Richtungen einstellbar sein muß: Hoch/runter, links/rechts, rein/raus.

    Das konstruktiv zu lösen ist keine bannale Aufgabe, zumal auch die Wasserdichtigkeit gegeben sein muß. Sonst kann man es auch so lassen wie es ist...

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Leider hat jemand die original Türen so umgebaut (gewerbliche Nutzung), dass ich neue benötige. Die Karosse ist bis auf einige kleine Stellen Rostfrei. Ich glaube langfristig ist es günstiger eine ungeteilte Tür zu verwenden.


  • Kondensat ist ja das eine. Doch warum noch unnötige Durchbrüche an der Karosse hinnehmen? Daher bestätigt deine Erfahrung diese Idee. Es stellt sich die Frage nach der Verstellung der Tür.


    Die Tür wäre mit dem militärischen Rahmen von Außen zusammengeschraubt. Wenn die Löcher in der Tür groß genug sind, wäre eine Verstellung möglich. Die Tür könnte einfach in den Rahmen (Karosse) gestellt und ausgerichtet werden (von innen mit einem Spanngurt fixieren) und dann mit dem Rahmen verschrauben werden.


    Bedenken habe ich, dass die Kraft zum Abdichten nicht reicht. Auf der Seite des Schlosses (links, nach dem Versetzen des Schlosses) müsste es reichen. Aber auf der Seite mit dem Scharnier?


    Auch wenn die geteilte Tür beliebt ist, so hat sie, meiner Meinung nach, langfristig einige Nachteile.

  • Die einteilige Tür hat einen innenliegenden Verstärkungsrahmen der das Gewicht des Ersatzrads aufnehmen soll. Leider ist das gesamte Konstrukt so schwer, daß die beiden Scharniere damit auf Dauer überfordert sind. Beim oberen war der Scharnierstift an meinem G bereits gebrochen.

    Wenn man das alles umbauen will muß auch dieser Punkt berücksichtigt werden.

    Eine Möglichkeit, und das ist jetzt alles rein hypothetisch, wäre es die Scharnierbefestigung karosserieseitig auf die andere Seite des Verstärkungsrahmens um die Türöffnung herum zu verlegen. Das selbe könnte man auch mit der türseitigen Verschraubung machen.

    Dazu muß dann auch die Türdichtung geändert werden was bei dem von Mercedes aufgerufenen Preis auch sinnvoll wäre, wenn man ein gängiges Dichtprofil aus dem Industriebereich findet.

    Diese Lösung würde ich bevorzugen denn sie verändert die äußere Form des Fahrzeugs nicht und die Funktionalität der Reserveradbefestigung bleibt erhalten. Wobei die 3 Befestigungsbolzen am Reserveradhalter auch mit Gummidichtungen durch die Außenhaut der Tür nach innen abgedichtet werden. Aber diese Dichtungen halten wirklich dicht, denn dort kann und wird auch nichts eingestellt.


    Nur wie immer die Frage: „Ist das den Aufwand wirklich wert?“

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • die Scharnierbefestigung karosserieseitig auf die andere Seite des Verstärkungsrahmens um die Türöffnung herum zu verlegen.

    Dem Gedanken kann ich nicht ganz folgen. Was meinst Du genau damit?


    Theoretische wäre es doch noch einfacher, eine ungeteilte Tür an einen Hilfsrahmen zu hängen, der nicht wir bei der militärischen Version von rechts kommt sondern einen Rahmen zu bauen, er von links kommt. Dazu müssten die Löcher in der Karosse geändert werden. Der Rahmen könnte genau auf die Aufnahme der Reserveradhalterund an der ungeteilten Tür greifen.


    Dann könnte man an der Tür und der Karosse alle Löcher für die alten Scharniere schließen und die Verstärkungen in der ungeteilten Tür (für das Reserverad) würden die Tür stabilisieren und ein Ersatzrad könnte auch noch angehangen werden. Das Schloss müsst auch nicht verändert werden.


    Die geteilte Tür hat damit einen großen Vorteil, da das Gewicht des Reserverades nicht an den Türen hängt sondern immer an dem zugehörigen Rahmen.

  • Ich denke an eine Neuanfertigung der, meiner Meinung nach, viel zu schwachen Scharniere. Diese werden dann an die markierten Stellen verlegt.



    Damit wären die Durchführungen nicht mehr im Karosserieblech sondern im Türspalt. Dort müsste entsprechend umgearbeitet werden damit eine Abdichtung durch die Türdichtung gewährleistet ist. Die Einstellung der Tür wäre damit genauso zu erledigen wie bisher.


    Der nur noch in Resten vorhandene umlaufende Rahmen (entsprechend einer Türzarge im Wohnungsbereich).


    Dieses untere Scharnier wäre dann nicht mehr im Radhaus, sondern zwischen Tür und „Zarge“. Das obere entsprechend. Die Befestigungsschrauben wären auch besser zugänglich und müssen als Senkkopfschrauben ausgeführt werden.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,

    prinzipiell genau so wie an den Seitentüren. Nur müssen die Scharniere der Hecktür deutlich größer dimensioniert sein damit sie auch die statischen sowie dynamischen Kräfte aufnehmen können.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,

    prinzipiell genau so wie an den Seitentüren. Nur müssen die Scharniere der Hecktür deutlich größer dimensioniert sein damit sie auch die statischen sowie dynamischen Kräfte aufnehmen können.

    Also ich mag die Idee. Bedingung ist, dass an der Karosse etwas verändert werden muss. Da scheiden sich dann möglicherweise die Geister.


    Für mich wäre es viel einfacher einen Hilfsrahmen (Scharnier auf der linken Seite) zu bauen, der dann die Tür (ungeteilt) an der Stelle hält, an der normalerweise das Reserverad angeschraubt wird.

  • Wenn du dir in dem Beitrag „Ich stelle meinen Wolf vor“ #526 durchliest weißt du ungefähr was dich erwarten kann. Und das ist „nur“ die kleine Wolf-Hecktür...

    Eine Türspaltmaßeinstellung kann jede Menge Nerven kosten und je enger die Einstellschrauben zusammenliegen desto undankbarer wird diese Aufgabe.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Eine Frage zum Thema der Lenkung. Ist die folgende These korrekt?


    Wenn man die Lenkstange (Verbindung Lenkgetriebe zum Rad) verdreht, wird sie länger oder kürzer. Stimmt das?