Fragen zum gdt 290 120PS (kurz)

  • Vermutlich habe ich dich missverstanden- welche Stange meinst du genau?

    Kein Problem...


    Die Stange, welche den Arm des Lenkgetriebes mit der Arm am Achsschenkel verbindet. Über die Stange wird die Bewegung der Lenkung übertragen. Ich habe es getestet und es ist so. Es ist ein Links- und Rechtsgewinde und würde sich wie vermutet verhalten.

  • Hallo, er fragte nach der Lenkstange. Klar verändert sich durch Drehen am Einsteller die Länge der Lenkstange. Das bewirkt eine Änderung der Mittelstellung an der Lenkung/Lenkgetriebe und macht keinen Sinn.

    Moin,

    fallls man Reparaturen an der Achse oder der Lenkung vorgenommen hat sollte man die Mittelstellung (zu jeder Seite ca 3 3/4 Umdrehungen) des Lenkrads kontrollieren und ggf korrigieren. Dazu ist die genannte Stange längenverstellbar.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,

    fallls man Reparaturen an der Achse oder der Lenkung vorgenommen hat sollte man die Mittelstellung (zu jeder Seite ca 3 3/4 Umdrehungen) des Lenkrads kontrollieren und ggf korrigieren. Dazu ist die genannte Stange längenverstellbar.

    Man angenommen nach dem Wechsel auf grössere Reifen oder der Höherlegung steht das Lenkrad (bei Geradeausfahrt) nicht mehr gerade steht sondern leicht zu einer Seite verdreht. Wo würde eine Korrektur der Position der Reifen mit Bezug zum Lenkrad ausgeführt werden?

  • Zuerst würde ich die Spur kontrollieren und danach die Mittelstellung (Lenkeinschlag zu beiden Seiten gleiche Werte bei gleichmäßig eingestellten Anschlagschrauben). Falls dann noch Korrekturbedarf besteht entweder das Lenkrad versetzen oder die Lenkstange einstellen.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Hallo, das Lenkrad keinesfalls versetzen, dann stimmt die Blinkerrückstellung nicht mehr.
    1. Lenkrad in richtiger Position auf die Lenksäule setzen.

    2. Lenkgetriebe muss dann in Mittelstellung sein. Wenn nicht: Kreuzgelenk der Lenkung umsetzen.

    3. Spurstange einstellen.

    4. Lenkstange einstellen so dass bei geradeaus Fahren die Mittelstellung stimmt.

    Viele Grüße Marcus

  • Moin,

    zu 2. als Ergänzung:


    Zur korrekten Stellung des Kreuzgelenks an der Lenkspindel oben habe ich keine Beschreibung gefunden. Ich denke, daß man das anhand der korrekten Blinkerrückstellung ermitteln könnte. Durch die Feinverzahnung des Kreuzgelenks könnte das aber fummelig werden.

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Heute habe ich gesehen, wie Wasser durch die Dichtung der Seitenscheibe gelaufen ist. Es stand innen auf der Dichtung. Es geht um die langen Scheiben der kurzen Karossen Variante. Ich habe mal die Dichtung angehoben und der Rahmen (Blech) scheint ok.


    Habt ihr das auch schon mal gehabt?

  • Hört sich komisch an, vielleicht Kondenswasser?

    Also ich habe es mal beobachtet und es könnte tatsächlich einfach nur Kondenswasser sein. Ich konnte die Situation auch bei starkem Regen nicht mehr beobachten.


    Ich habe gestern neue Hecktüren (geteilte Version) eingebaut und auch die Scheiben eingesetzt. Gibt es einen Tipp wie man den Rahmen um die Dichtung vor Rost schützen kann. Ich möchte die Schreiben noch mit Folie bekleben und dann noch einmal ausbauen.


    Wenn ich sie dann wieder einsetze, soll der Rostschutz mit gemacht werden.

  • Moin,

    eine aufwändiger aber effektiver Rostschutz kann durch eine Verzinnung erreicht werden. Dazu muß das Blech im Fensterfalzbereich aber metallisch sauber sein.

    Dann trägt man die sog. Verzinnungspaste auf und erwärmt die mit einem leistungsfähigen Heißluftfön oder, als 2. Wahl, mit einer Gasflamme. Wenn die Zinnanteile der Paste sich verflüssigen wischt man mit einem Lappen darüber und erhält eine dünne, glänzende und geschlossene Zinnschicht. Dieses Zinn hat sich dann mit dem darunterliegenden Blech verbunden und darauf kann man dann einen normalen Lackaufbau machen: Grundierung, Füller, Lack und ggf. Klarlack.

    Das sollte dann für eine lange Rostfreiheit reichen. ;\D

    Die einfache Methode ist dieselbe ohne Verzinnung...

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,

    eine aufwändiger aber effektiver Rostschutz kann durch eine Verzinnung erreicht werden. Dazu muß das Blech im Fensterfalzbereich aber metallisch sauber sein.

    Dann trägt man die sog. Verzinnungspaste auf und erwärmt die mit einem leistungsfähigen Heißluftfön oder, als 2. Wahl, mit einer Gasflamme. Wenn die Zinnanteile der Paste sich verflüssigen wischt man mit einem Lappen darüber und erhält eine dünne, glänzende und geschlossene Zinnschicht. Dieses Zinn hat sich dann mit dem darunterliegenden Blech verbunden und darauf kann man dann einen normalen Lackaufbau machen: Grundierung, Füller, Lack und ggf. Klarlack.

    Das sollte dann für eine lange Rostfreiheit reichen. ;\D

    Die einfache Methode ist dieselbe ohne Verzinnung...


    An Zinn hatte ich noch nicht gedacht. Ich habe sogar alles da um das zu machen. Aber nun sind die Türen schon lackiert und eingebaut. Da werde ich das nicht machen. Aber ich habe noch ein paar Stellen an der Karosse gesehen und werde das da so machen.

  • Guck mal in meinen Tröt.

    Scheibenrahmen genügte ein Entrosten bei mir. Der Falz unten war aber bereits "von Innen" etws rostig.

    Als erstes kam dort Owatrol drauf und rein.

    Dann ordentliche Grundierug und Lack, Klarlack von Militärlacke.

    Außen die Kante wo er Gummi anliegt abgeklebt- auf den Falz MikeSanders dünn drauf und auch zwischen die Falzbleche gedrückt.

    Klebeband abgezogen- Scheibe eingebaut und mit Dekalin Scheibe-Gummi und zwischen Scheibe und Karosse abgedichtet.


    Anschließend Hohlraumkonservierug des Scheiben-Rahmens von Innen- oben durch Extra- Bohrungen in den Ecken (Himmel muß raus) und Unten ebenfalls durch Bohrungen.


    Was ich vorher nicht bemerkte und hinterher erst sah:

    Die waagerechte Karosseriefugendichtung unterhalb der Scheibe Richtung dem Blech zur Motorhaube ist gerissen....


    Dort muß ich nochmal ran- was natürlich ärgerlich ist bei dem auch von Außen neu lackierten Scheibenrahmen etc..

  • In Post #39 ging es doch um die Seitenscheiben und dort stehendes Wasser (tropfen?).

    Der Frontscheibenrahmen ist ja schon ein anderes Kaliber mit entsprechendem Aufwand.


    Bei den Seitenscheiben sehe ich das Thema eher beruhigt, solange von außen und innen kein Rost zu sehen ist.

    Kondenswasser hab ich bei meinem "Geschlossenen" nicht wirklich.

    Kann aber natürlich trotzdem, je nach Witterung, vorkommen.

    Ich habe dazu im Fahrzeug größere Trockenpacks ausgelegt (Mittelkonsole unter dem Knochen, hinter der Trennwand in offenen Staufächern) und meine dass es sich damit komplett erledigt hat.

    Zur Konservierung an den Seitenteilen innen, sowie der Heckrtüre, habe ich ordentlich Fluidfilm mit der Sonde eingebracht.

    Das Zeug arbeitet nach 6 Monaten immer noch.

    Diesen Sommer werden die C-Säulen noch vollgepumpt.

  • Seitenscheiben ist das gleiche Konstrukt wie an der Frontscheibe- nur fast senkrecht.

    Bei der "schrägen" Frontscheibe steht das Wasser "besser" vor dem Falz.

    Bei dicht anliegenden Gummi bleibt es so oder so gerne länger.


    Hier ein Video eines G nach 2 Jahren- die ersten Bläschen und das noch nichteinmal Innen vor dem Falz


    Und hier Fotos vom Frontscheibenrahmen. https://www.schairerklassiker.…ll-frontscheibenrahmen-2/

    Die "Bläschen" unter den Fenstergummis bei neueren Fahrzeugen hatte hanshehl auch beschrieben....

  • Das Video kenn ich Thorsten, Schairer ist ein genialer Typ ;\D


    Als ich meinen Frontrahmen richten ließ, stand ein 2018er G nebendran - überall trieb der Rost seine Blüten.

    The best or nothing:thumbsup:


    Ach was freu ich mich nachher wieder mit meiner alten Möhre loszufahren.


    OT: meine Bremse hab ich übrigens wieder ohne Aufwand fuktionsfähig bekommen.

    Werde mir aber vorsichtshalber bei Gelehenheit zwei komplette Sättel in die Gefriertruhe legen :mech: