Beiträge von Armee-Eni

    Die Panzerkekse aus der "Zivilbeschaffung" wie Outdoorläden etc sind alleine schon deswegen nicht so lange haltbar weil sie nicht Vakuumpverpackt sind.

    Die orig. BW-Kekse waren eigentlich immer vakuumiert verpackt und wo Sauerstoff fehlt kann Fett auch weniger schnell ranzig werden.

    Ist aber eben auch ein Zusatzauffwand in der Verpackung und kostet Geld.

    Ah, du hast auch einen der billigen Potjes. Ich bin damit eigentlich zufrieden und nehme diese schlechte Gußqualität als "gegeben" hin. Wenn mir was anbrennt reinige ich den Topf mit der Kraft des Feuers: ich stelle den aufs Feuer und lasse das angebrannte Zeugs darin einfach RICHTIG verbrennen, danach lässt sich das alles sehr gut mit einem Stock rauskratzen.
    Danach einmal mit Wasser aufkochen, neu einfetten und fertig.

    Ich benutze neben Petroleumöfen durchaus auch den ein oder anderen "normalen" Ofen. Anbei eine kleine Auflistung:
    POD 8K Petroleumofen
    POD 62 Petroleumofen
    Turm Petroleumofen
    Toyo Petroleumofen (ein recht moderner)
    Valor 202 Petroleumofen (Ex. UK-Army)
    Feldheizgerät 1 Bundeswehr
    Wildo Ofen Schwedische Armee


    Zu all diesen Heizgeräten kann ich sagen das sie mehr oder minder das Zelt heizen, die Petroleumöfen teils ok bist gut (je nach Größe, Wetterlage und Grundtemperatur) sind dafür aber auch mit weniger Betriebsaufwand. Anzünden, heiss werden lassen, nachregeln und ansonsten ab und an mal nen Blick auf die Flamme werfen ob noch alles ok ist. So laufen die dann Stundenlang.
    Die Feststofföfen Wildo und Feldheizgerät haben einen Schornstein und sind entsprechend aufzustellen und bedürfen durch ihre große Hitzeentwicklung mehr Beobachtung als die Petroleumöfen. Wenn man nicht grade das Feldheizgerät mit Flüssigbrennstoff betreibt muss man hier auch wieder Holz nachlegen, schüren, Asche rausholen etc und natürlich die Luftzufuhr etwas regeln. Dafür geben diese Öfen nat. auch mehr Hitze ab bzw heizen ein Zelt schneller auf und haben die Nebenmöglichkeit einen Kessel Wasser heiss zu machen für Tee. Das geht prinzipiell auf den Petroleumöfen auch, dauert aber länger durch den geringeren Hitzeausstoß.


    Beim Transport sind die Petroleumöfen etwas gnädiger, nehmen sie doch nicht so viel Platz weg. Das Feldheizgerät zB füllt den Kofferraum eines Skoda Octavia I Combi schon wirklich sehr gut alleine aus. Ein Petroleumofen der mir das Zelt ein paar Grad angenehmer als draussen macht braucht da nicht so viel Platz (ungefähr die Größe von 2 Wasserkisten übereinander, das Feldheizgerät hat ca das 2,5 fache an Volumen, wenn nicht noch mehr).


    Bei ALLEN Öfen habe ich immer einen CO-Warner im Zelt angebracht, meist an der Mittelstange meines Hexis ungefähr auf 1,30m Höhe. Sollte also zuwenig Sauerstoff in das Zelt gelangen (Schneefall, Regen etc dichten eine Zelthaut teilweise sehr gut ab) habe ich immer noch den Warner der dann Alarm gibt. Einschlafen sollte man trotzdem nicht bei offener Flamme, da sollte ein warmer Schlafsack besser geeignet sein.


    Nachteil der Petroleumöfen: Petroleum kostet recht viel im Vergleich zu Holz das man im Zweifel aus der Umgebung besorgen/auflesen kann. Und wenn das Petroleum leer ist, ist die Heizung dann auch aus. Nachkaufen in benötigen Mengen geht (1l-Flaschen im Supermarkt, davon gibts aber meist ja nur 5 bis 6 im ganzen Laden.) wenn man auf einen Qualitätsverlust bei der Reinheit eingehen kann. Dann müffeln die Öfen allerdings auch etwas. Ich nutze hier Petroleum aus dem 20l-Kanister in Shell-D60-Qualität das man früher auch "Luxuspetroleum" nannte, da es besonders rein ist.


    Bei den Feststoffbrennstoffen für die anderen Öfen gibt es ein paar Empfehlungen meiner Seite: Koks/Kohlebriketts machen langsam und dauerhaft warm, produzieren aber auch Unmengen Asche (fast 1:1 das Volumen das du reingibst). Ich nehme gerne diese Pressspan-Holzbriketts die fast Rückstandsfrei verbrennen, da bleibt nur recht wenig Asche über und die Hitzeentwicklung ist ebenfalls sehr gut. Dosierung ist auch einfach, man bricht im Zweifel die Briketts auseinander mit einer Axt. Der einzige Nachteil bei den Pressspannbriketts: Sie sind Feuchtigkeitsempfindlich -> Bei Wasserkontakt verlieren sie ihre Form und bröseln auseinander, brennen nach dem trocknen zwar noch, aber man muss dann halt die Sägespäne in den Ofen werfen.... etwas unhandlich.



    Soviel dazu, ich glaube ich habe erstmal genug geschrieben.

    Anbei noch ein paar Bilder des Rucksackes und des SEM 35, wie ihr seht ist alles in minimal gebrauchtem Zustand. Das Leder/Lunstleder des Rucksackes ist unbeschädigt und nicht abgenutzt oder rissig.


    Bei allen Preisen gilt das sie Verhandlungsbasis sind, im Zweifel lässt sich über alles reden.

    Hallo,


    ich biete hier ein komplettes und funktionierendes SEM 35 mit dem kompletten Zubehörsatz (2 Antennenadapter, eine Langantenne, eine kurze Blattantenne), zwei Handsprechern (ein kurzes und ein langes Kabel) mit dem dazugehörigem Rucksack an.
    Preisvorstellung liegt bei 350 VB
    Das Funkgerät ist in einem tadellosen Zustand, genau wie der Rucksack und das Zubehör.


    Ich verkaufe ausserdem noch diverse Feldtelefone in Depotqualität, teilweise noch mit Lagerzettel daran und eine Feldvermittlung 10 Plätze inkl. Anschlusskasten und entsprechendem Zuleitungskabel-30-polig.
    Preisvorstellung Feldtelefon 30 EUR
    Preisvorstellung Feldvermittlung 120 EUR VB Zustand ebenfalls Depotwürdig


    Alle Preise sind exklusive Versand per DHL.


    Bei Fragen einfach hier schreiben oder per PN.


    Grüße


    Sebastian

    Auch das haben wir geprüft. Im Holzbetrieb hab ichs mal oben auf gelegt, da habe ich die Funktion feststellen können. Es öffnet also bei Hitze.
    Im Ölbetrieb haben wir es sogar mit einer kleinen Gasbrenner entsprechend angeheizt damit wir das auch ausschliessen können.
    VVlt. lassen wir das nächste mal etwas mehr Kraftstoff einlaufen bevor wir anzünden?

    Hallo zusammen,


    ich habe neuerdings ein Feldheizgerät 1 zum heizen meines Artic-Hexis. Mit Holz läuft die Kiste auch super und macht ordentlich warm, so weit so gut. Verbrannt habe ich Hartholz-Pressbriketts, die verbrennen fast Aschefrei, gleichmässig und sind auch nicht so teuer. Im Winter wird aus dem Zelt nämlich das Saunazelt für unser Pfadi-Winterlager.


    Ich habe auch mal den Ölbetrieb angetestet. Das Heizgerät stand im Lot, der Durchfluss von Treibstoff war gegeben, aber so richtig heiss wurde das das nicht. Erst als wir "manuell" durch die Ofentür nochmal nen guten Schluck Diesel in den Bottich geworfen haben wurde es besser.
    Den Filter des Reglers, sofern man diese kleine Kiste so nennen kann, hatten wir gereinigt und alle Schläuche haben auch guten Durchlauf.


    Gibt es irgendwelche Tipps und Tricks wie man den Ölbetrieb verbessern kann?


    Grüße


    Sebastian

    Hast du evtl. noch eine Innenaufnahme? Sieht gut aus, und 3,50m Breite sind auch ziemlich nett um da ein paar Leute drin unter zu bekommen. Könnte man ja schon fast drüber nachdenken eine Plane zu zerschneidern und eine Rohrdurchführung zu machen damit man einen Ofen reinstellen kann.

    Ich habe so eine Hängematte zuhause, allerdings ohne diese Taschen.
    Kannst du mir da mal Bilder geben wie diese Taschen aussehen? Evtl. noch Abmessungen oder ähnliches? Die Hölzer sind einfach nur 60cm lange Latten mit V-Einkerbung... braucht man aber nicht wirklich.


    Ich habe selber mal nach Bildern geschaut, oft sieht man die auf Gorch Fock-Bildern von Seglern. Google-Bildersuche mit "Gorch Fock Hängematte" hilft da sicherlich. Hängemattenbilder der Bundesmarine in Gebraucht sind aber ECHt schwer zu finden.

    Ich bin auch eher ein Freund des warmen Schlafsacks bei kalter Luft. Ausserdem ist die Bude ja schnell wieder eingeheizt. Der Wildo ist übrigens sehr zu empfehlen, kleines Packmaß, gute Leistung und Verarbeitung.
    Ich habe mir da noch ein Lochblech zu gemacht damit das Brenngut ein wenig besser Luft bekommt. Wenn man die Rohre UND das Blech in den Ofen stecken will, muss man das Blech mit Schrauben und Muttern als Abstandsfüße bauen. So kann man die wieder abschrauben und alles passt super rein.
    Eine IKEA-Klobürste steckt immer in einem der Rohre, damit kann man vor dem Wegpacken mal den ganzen Dreck aus den Rohren putzen.