Beiträge von Armee-Eni

    Meine Laternlis sind gestern angekommen und ich bin sehr zufrieden. Die gehen direkt in Gebrauch über, die besser erhaltene Laterne die ich vorher schon besessen habe wird dann jetzt Vitrinenobjekt.
    Vielen Dank nochmal an den freundlichen Forenkollegen!

    Das sagst du so... Ich hab auch schonmal einen am Fernsprecher gehabt der meinte "ich wollte erstmal Angebote reinholen.". Da war der Fall für mich dann auch klar, irgend ein "Sammler" hatte ihm nämlich für eine Petromax schon 120 Steine versprochen (die für den Zustand etc total unrealistisch waren. War auch keine selten Laterne oder sowas...) und damit dann natürlich alles versaut.

    Hytta kann ich generell empfehlen bei allem was Lampen, Leuchten und Wärmen angeht... Super Kerl, kann vieles besorgen was nicht auf seiner Seite steht und die Preise sind auch ok.
    Da bekommt man auch noch Ofendochte etc.

    Kostet nicht die Welt, ist einfach einzubauen und bringt vorallem eins: Den Sanftstart!


    Zur Erklärung: wenn dein Vergaser mal nicht richtig schliesst kannst du mit dem Rapid nicht mehr vorwärmen ohne das du dir die Lampe zusaust. Oben kommt nämlich aus der Düse dann meist Petroleum und sickert überall hin.


    Beim Sanftstart kannst du das Vergaserfußventil öffnen und mit der Schale vorheizen und erst DANN gibst du langsam Druck auf den Tank.
    So wird der Vergaser vorgewärmt ohne das du alles zusaust, ausserdem ist diese Art Materialschonender und meist auch "angenehmer" weil weniger Geräusche entstehen.

    Das steht halt nirgens, ist aber "usus" bei vielen Petromaxern bzw Starklichtlampenbesitzern.
    Einige Lampen anderer Hersteller haben zB gar kein Manometer, meine kleine Schwedin hier zb garnicht. Da ist alles Gefühlssache ;-)


    Mach dir einfach keinen Kopp, bischen Gehirn einschalten wenns nötig wird, der Rest kommt beim Umgang von alleine ;-)

    Das Manometer wird übrigens nicht zu unrecht "Schätzeisen" genannt. Gewöhn dir an die Lampe, wie bei einem Motor, nach Geräusch zu beurteilen. Pump am Anfang mit einer gewissen Zahl auf (20 Pumpschläge, 40 Pumpschläge, je nach Tankfüllung) und hör dir das Rauschen an.
    Spiel am Anfang mit dem Druck rum, mach ruhig ordentlich Druck drauf, zünd an und senke dann laaaaangsam den Druck über die Ablassschraube.
    Wenn die Helligkeit dann irgendwann nachlässt, gibts du nochmal 2 bis 3 Pumpschläge drauf und kannst die erstmal so stehen lassen.
    So hat die Lampe das Optimum an Spritverbrauch und Helligkeit.


    Mit der Zeit erkennst du dann deine Lampe am Geräusch, ob sie Druck braucht etc. ;-)


    Wenn man mit so einer Lampe mal länger zu tun hat, erkennt man sogar die "Eigene" unter anderen wieder, sind halt doch die selben, aber nicht die GLEICHEN Lampen ;-)

    Die Teile sind alle Baugleich. Ich rate dir einfach mal im Leerzustand Druck aufzubauen und zu schauen ob sie überhaupt dicht ist. Im Gegensatz zu Ratbiker....(Ich habe hier generell das Gefühl das andere Beiträge überlesen werden...)


    Wenn du dann eine Undichtigkeit feststellst kannst du sie immer noch aufmachen.


    Der Bügel in der Kiste ist übrigens für den nie hergestellten "faltbaren" Topreflektor. Es gibt da aber ein paar Einzelanfertigungen die auch im Pelam-Forum zu bestaunen sind (manche mit Scharnier, andere als steckbare Variante), die dann in der Kiste mittransportiert werden können.

    Also ich würd das Ding erstmal mit nem halben Liter Petrol betanken, vorher mal mit ner Taschenlampe in den Tank leuchten ob der halbwegs sauber ist.
    Dann mit Druck beaufschlagen und erstmal auf nem Untersetzer ne halbe bis ganze Stunde stehen lassen. So kannst du kannst leicht sehen ob es undichte Stellen gibt (Druck fällt, irgendwo süppelts raus...).


    Wenn der Test erfolgreich war: Vorheizen und anzünden.
    Erfahrungsgemäß funktionieren die meisten Lampen auf Anhieb und ohne Probleme.


    Wenn Probleme auftauchen: Druck ablassen und Fehler suchen. Im Pelam-Forum gibts im Zweifel kompetente Hilfe.

    Hallo,


    ich pers. finde Benzinlampen auch nicht so super, aus genau den gleichen Gründen.


    Letzten Endes spart man eigentlich nur ein paar Cent, hat dafür aber das Problem der schweren Löschbarkeit von Benzin gegenüber Petroleum.
    Es gibt im Pelamforum jemanden der ne Mischung aus Benzin und Diesel verbrät, ich glaube zu 50/50... bin mir aber nicht sicher.

    Das ist aber auch eine schweizer Eigenheit, bis auf die Dichtungen muss man eigentlich nix wechseln.


    Bei Benzin aber bitte nur Waschbenzin verbrennen oder alle x-leuchtstunden mal den Vergaser entkoken. Bei schlechtem Benzin bildet sich eine Koksschicht im Vergaser und setzt den langsam aber sicher zu.

    Klar ist das in Ordnung. Du kannst für den Anfang erstmal eine günstige gebrauchte BW-Petromax nehmen. Die haben einen matten Tank, evtl. kleine Beulen, aber nicht unbedingt.
    Die Transportkiste ist meist mit dabei, kostet zusammen dann um die 70 bis 80 EUR.
    Ich pers. finde die alten Lampen besser verarbeitet, mehr Materialstärke etc.
    Das bischen an "Gebrauchsspuren" würdest du so oder so mit der Zeit bekommen, ausserdem sind viele BW-Lampen meist im Depotzustand oder sehr gut gepflegt. Machste eigentlich nix falsch.


    Die Verfärbung durch Hitze an der Haube würde im Betrieb auch mit der Zeit kommen.


    Schau mal ein wenig auf der Bucht, da findet sich immer nen Schnapper.


    An Wartung brauchts meist nicht viel, einmal Probebrennen im Hof, vorher einmal betanken und Druckprobe machen (alles zulassen und schauen ob der Druck nach ner Stunde noch da ist...) Wenn Sichtkontrolle und Druckprobe gut ausfallen einfach mal anheizen und anzünden.


    Bei "Abbrand" einfach durch Druckventil-öffnen erlöschen lassen.


    Bei Pelam.de oder bei starklichttechnik.com (letzterer ist ein Forenkollege und zu empfehlen) kannst du dir im Zweifel ein Wartungskit besorgen mit allen nötigen Teilen wie Dichtung, Vergaserfußdichtung, Tonbrenner, Düse etc..


    Zum Thema Petroleum: Nimm Grillanzünder, das ist reines Petroleum und hat kaum Aromaten (schwer verbrennbare Teile die mit der Zeit den Vergaser zusetzen würden). Alternativ hochreines Petroleum wie es auch für Zibro-Petrolöfen verwendung findet. Ist meist teurer als der Grilli, funktioniert aber super.

    Hallo,


    eine gut gewartete Petromax ist SEHR zuverlässig. Wie alles im Leben bedarf aber auch die Petromax der ein oder anderen Wartung.


    Die Dichtungen müssen ab und an kontrolliert und erneuert werden
    Ein Glühstrumpf kann kaputt gehen.
    Das Mischrohr muss nachjustiert werden.


    DAS sind aber auch schon die drei größten Probleme (neben Brennstoffmangel ;-) ).


    Der Glühstrumpf ist übrigens nicht so empfindlich wie man glaubt, in der guten BW-Transportkiste halten die einiges aus.
    Eine "zickige" Petromax ist meist einfach eine schlecht gewartete Petromax. Das Zicken beruht meist nämlich auf undichten Dichtungen oder falschem Mischrohrabstand und ist damit zu beseitigen.


    Beim Betrieb sind ein paar Dinge zu beachten:


    1) Ausreichend vorwärmen
    (Mittels "Rapid", einer Art internem Flammenbrenner, oder Spiritus (hier ca 2 mal die Vorheizschale füllen, meist reicht das, bei kaltem Wetter nicht immer)


    2) Druck aufbauen
    (Ca 1 bis 1,5 bar, das ist bei den Lampen etwas unterschiedlich durch Fertigungstoleranzen bei den Teilen. Die eine läuft besser als die andere, aber alle laufen gut.)


    3) Druck in Abständen kontrollieren
    (Merkt man aber meist an fehlender Lichtleistung, ein paar Hübe mit der Pumpe reichen dann meist.)


    4) Bei Problemen wie "verkoken" (schwarzwerden) des Strumpfes einmal "nadeln" -> die Düse reinigen.
    Das passiert durch kurzes Drehen des Handrades das NICHT ZUM DIMMEN BESTIMMT IST. Eine Petromax MUSS immer Volldampf laufen sonst geht die Düse kaputt.


    5) Bei Flammenschlagen gilt DRUCK ABLASSEN durch das Tankventil, einfach die kleine Schraube aufdrehen. KEINE PANIK hier kann nichts passieren.


    Meld dich mal im Pelamforum an, da gibts sicher auch jemanden in deiner Nähe der dir im Zweifel hilft.
    Ansonsten frage den Kameraden Starklichtechnik oder auch gerne mich selbst.


    Eine Petromax ist ein lohnender Begleiter bei allem und wenn man sie ein wenig wartet (nicht oft, aber ab und an) auch eine treue Begleiterin.

    Das Ding gibts schon länger, allerdings muss ich sagen: Die Wassersäcke sind Mist.


    Ich habe mir mal zwei solcher Säcke geholt, innert einer Stunde stinkt das Wasser nach Gummi und ist nicht mehr als Trinkwasser brauchbar. Zum Spülen würde ich das auch nur bedingt empfehlen...
    Der Geschmack des Wassers ist unglaublich gummiartig-weichmacherisch, schön ist das nicht.


    Ich habe schon versucht die mal ausgasen zu lassen etc, aber wirklich besser scheint das nicht zu werden.