Beiträge von Munin

    "The curator at home" ist eine verdammt gute Idee gwesen. Der Kanal ist allgemein gut. Da muß ich auch mal sagen daß es schade ist, daß wir Deutschen scheinbar kein Talent haben, solche Dinge unterhaltsam zu gestalten. Die Videos des Panzermuseums sind ja auch interessant, aber unterhaltsam ist anders...

    Don Lorenzo : Der eine Bolzen, der sich ausbauen liess, hat auch eine sehr deutlich geschliffene Oberfläche. Das sah nach Passung aus. Danke Dir für die Info. Der Hebel den die Bleche bilden kam mir auch für eine reine Drehung im Gummi reichlich lang vor.


    Da werde ich mal messen und gucken, wo ich neue Buchsen bekomme. Wenn es soweit ist.

    Verstehen kann ich das, weil die Dinger als Busanhänger echt perfekt aussehen. Aber leid tut es mir doch, wenn die geschlachtet werden und anschließend nur noch als Handtasche für den Bus dienen ;,(.

    Guten Abend, zusammen!


    Die Haube hat sich wieder angefunden. Und der Frühjahrsputz ist erledigt. Dann kann man ja wieder fummeln. Ich habe zwei Kübelfelgen mit gut erhaltenen M+S-Reifen abgefegt. Das Profil ist sehr hübsch. Natürlich steinalt, aber nicht rissig und noch relativ weich. Es war auch eine Felge mit einem gigantischen Conti-Reifen im Angebot, aber leider war kein Zweiter vorhanden. Die habe ich zuerst angebaut.




    Links der Conti. Man sieht es auf dem Bild nicht, aber der war vom Durchmesser nochmal 5-6 cm größer als der rechte Reifen. Gigantisch. Und dann das supergeile Profil. Schade daß das nur einer war.


    Dann muß der Anhänger als erstes höhergelegt werden. Zwei Tage Muttern einweichen und Löseversuche später sind fast alle Muttern ab. Man hätte natürlich auch einfach alles abflexen können, aber erstmal will ich versuchen alles was geht zu retten. Wenn da wieder irgendeine nicht zu bekommende Paßschraube verbaut ist, will ich lieber ein bisschen fummeln. Und natürlich entpuppen sich die Muttern der Achsbriden später als M14x 1,5. Gut daß ich die gerettet habe, sonst hätte man wieder Feingewindemuttern besorgen dürfen. Außerdem soll ja - bis ich grünes Licht vom TÜV habe - kein Geld ausgegeben werden. Die Bolzen in den Federaugen gehen schon mal nicht mehr raus: festgerostet. Nur einer kommt. Hinten lässt sich eine Mutter gar nicht lösen, darum säge ich das Verbindungsblech des beweglichen Schäkels ab. Das war sowieso aus 2 dünnen Blechen selbergebastelt, nicht schade drum. 12 der 16 Muttern der Achse (8x Befestigung, 8x Kontermutter) lassen sich mit erheblicher Mühe abschrauben, aber vier sind wie verschweißt. Da hilft nur noch der 125-mm-Schlüssel. Ich schleife sie ab und dann spricht der Meißel. Selbstverständlich dresche ich mir dabei dermaßen auf den Daumen daß mir schwarz vor Augen wird, aber irgendwann sind auch die ab. Die Briden putze ich und mache die Gewinde gängig und dann kann höhergelegt werden. Das Ergebnis weiß durchaus zu überzeugen, mir ist es hoch genug.



    36 Stunden eingeweicht und trotzden war es ein Kampf. Die hier gingen gar nicht ab.




    Da helfen nur noch grobe Methoden.



    Hier half nur noch der Winkelschleifer. Die obere Schraube ging nicht ab und die Bolzen sind hoffnungslost fest. Egal, war sowieso selbstgebaut.



    Aber irgendwann war alles ab und es mußten nur noch die Herzbolzen umgedreht werden.


    Jetzt kann man sich langsam Gedanken um den Aufbau machen. Da habe ich ein wenig mit der Haube und der verstellbaren Deichsel rumprobiert, aber die zündende Idee fehlt noch.



    Von der Höhe schon sehr gut.



    Primitive Stellprobe der Haube. So ganz ist es das noch nicht und die verstellbare Deichsel baut sich auch irgendwie nicht von selbst ein. Aber das Leitkreuz passt :thumbsup:.


    Eine Frage habe ich zu den Schäkeln: Da sind Gummimetallager drin, die werden wahrscheinlich nicht heile rausgehen. Wie ist das denn bei Blattfedern? Dreht sich das Gehänge, oder wie man das nennen will, nur im Gummi? Oder rotieren die Bolzen im Lager? Mit Blattfedern kenne ich mich nicht so gut aus.



    Bilden Bolzen und Bleche eine Einheit und klemmen die Hülse des Gummimetallagers fest?


    Morgen geht es an die Hinterachse des Kübels, damit man endlich mal fahren kann. Und dann versuche ich mich wahrscheinlich an der Deichsel.

    Der Rudi : Was für eine Superidee!


    Da schließe ich mich doch gleich an und zeige die Bilder der ersten Frühlingssafari :-D


      


    Leider konnten keine Schokoladenhasen erlegt werden. Vielleicht am Wochenende.

    Obwohl ich leider noch keine passende Brille habe, schonmal ein Foto. Dazu kommt noch so eine runde Schweißerbrille aus Metall (oliv angemalt). Und ich kaufe noch eine Feldmütze, der Helm ist für besondere Gelegenheiten ;\D. Und schon bin ich der nächste Kandidat für die Polizeikontrolle, aber irgendwas ist ja immer...


    Kurzarbeit? Nein. Da sage ich lieber nichts zu, sonst krieg‘ ich wieder Puls... egal.


    Nächste Woche bin ich daheim. Aber da ich die Wohnung renoviere, muß ich mal gucken was die Woche geht. Und das rechte Vorgelege muß schon wieder abgedichtet werden, die Trommel ist schon wieder mit Öl geflutet :cursing:. Diesmal habe ich mir aber einen Kfz-Meister zur Hilfe gerufen...

    War das nicht auch einer der Gründe für die Aussetzung der Wehrpflicht?

    Das meine ich auch zu erinnern. Die Wehrgerechtigkeit war extrem in Schieflage.


    Aber die eine Definition ist ja auch nur gültig, solange sie nicht umdefiniert wird. Die Wehr- und Ersatzdienste als Zwangsarbeit zu definieren - wie die EMRK - schießt für meine Begriffe über das Ziel hinaus.


    Zitat

    Weiterhin ist zu prüfen, ob neben den mit einer Arbeit verbundenen Belastungen für den / die Dienstverpflichtete/n auch Vorteile (z.B. im Hinblick auf eine berufliche Ausbildung) zu erwarten sind und ob die Nachteile hierzu außer Verhältnis stehen. Stellten sich die Belastungen als
    unverhältnismäßig dar, so liegt ein Fall von Zwangsarbeit vor.

    Zu lernen daß es auch andere als egozentrische Motive und Zwänge gibt, ist für meine Begriffe schon der Vorteil, der die Nachteile aufwiegt. Aber das ist meine Privatmeinung. Natürlich gibt es auch tatsächliche unverhältnismäßige Härten, aber die Gesetzgebungen sind ja schon da.

    Er ist ja gewohnt polemisch, unser Quakfrosch, aber ganz falsch ist das nicht, was er sagt (und ich meine nicht die politische Gewissensprüfung). Aber ein gemeinnütziger Dienst für alle (nicht nur Studenten) nach der Schule ist nicht die schlechteste Idee. 2 Jahre schießt vielleicht über das Ziel hinaus, aber 12 Monate behindern meiner bescheidenen Privatmeinung nach nun wirklich niemanden in seiner Karriere.

    Guten Abend, miteinander!


    Heute ging es tatsächlich mit dem Projekt weiter, wer hätte es gedacht?


    Das Fahrgestell ist aus der Scheune geholt worden, wie immer mußte dazu alles ausgeräumt und anschließend wieder eingeräumt werden. Aber falls man plötzlich... ich will es mal Heimgebundenen Sonderurlaub nennen :dev: - hat, will man ja was um die Hand haben.


    Die Crew begutachtet skeptisch das Objekt


    Dann habe ich das rotte Holz entfernt. Zur Abwechslung brauchte man sich mal nicht um Corona zu sorgen. Hantavirus oder der Fluch des Pharao wären wahrscheinlicher im Holz zu finden gewesen... :-O


    Die Heckflachte mußte abgesägt werden...


    Anschließend stand das Fahrgestell in seiner ganzen Pracht vor mir. Zeit, sich Gedanken um die Details zu machen. Hinter der Achse ist alles grob zusammengebrutzelt und muß eh' weg. Wahrscheinlich bleiben nur Blattfedern und Achse über.


    Ein Klecks Farbe und neue Bretter hätten es vielleicht auch getan.

    Schweißkünstler am Werk. Das U-Stahl hätte sowieso abgemusst.


    Da hätten die Kobolde im Kopf aber sowas von randaliert...


    Zur Probe habe ich auch noch die Deichsel aufgelegt. Das wird ganz schön lang. Vielleicht kürze ich das Mittelteil noch. Die gute Nachricht ist, daß die Spurweite bis auf ein paar Zentimeter mit der des Kübels übereinstimmt.


    Na, das baut sich doch wie von selbst.

    Mit dem Aufbau muß man ein wenig knobeln. Wo der Zollstock zuende ist, endet die Haube wenn man sie an der originalen Stelle der vorderen Bordwand anlegt. Ein bisschen länger soll der Kasten nach vorne ja werden, das sollte gut passen.


    Vielleicht muß die Achse noch nach vorne rutschen.


    Das einzige was einigermaßen vorsichtig ausgebaut wurde, waren die Verschlüsse der Heckflachte. Die sind ganz bezaubernd. Nur: Wahrscheinlich werden sie der Kondensationskeim des nächsten Anhängerprojekts, was nützen einem die schönsten Verschlüsse, wenn kein Anhänger drangeschraubt ist :-D?



    Als nächstes säge ich alles Unnütze vom Fahrgestell ab, baue mal grob die Achse mit der Deichsel zusammen und fahre mit Fotos zum Ingenieur. Wenn ihm gefällt, was er sieht, geht es ans Eingemachte. Ein Paar rattenscharfe, gut erhaltene, uralte Diagonal-M&S-Reifen habe ich auch schon in Aussicht =).

    Aber beim Käfer steckt die Tachowelle ja in der Nabenkappe vom linken Vorderrad und treibt den zylinrischen Magnet an, der die Glocke mitschleppt. An der Glocke ist die Tachonadel. Wenn ich auch nur einen Gedanken daran verschwendet hätte, hätte ich auch selbst drauf kommen können daß die Weg-Drehzahl in diesem Fall nichts mit der Geschwindigkeitsanzeige zu tun hat :*:.

    Oldtimerfahrer : Rudi, die Wegkonstante, oder wie das heißt ist die Richtige. Der Tacho hat auch die passende Teilenummer. Da haben wir drauf geachtet :yes:. Die Käfer hatten manchmal Tachos mit überflüssigen Symbolen, da war dann im Lampensockel so ein Blindstopfen (habe ich selber schon in der ATF-Leuchte gehabt). Die Kontrolleuchte unter der "40" ist zum Beispiel für den deutschen Markt vollkommen überflüssig. Das ist eine Kontrolle für Abblendlicht (soweit ich weiß, liege ich da richtig? Nebel ist es nicht, das war m.W. immer im Schalter).

    Obwohl ich ja immer VW war, finde ich gerade den FK 1000 optisch ganz bezaubernd :*. Allerdings bin ich auf einer Ausfahrt mal hinter einem hergefahren (Kastenwagen) und kann das mit den Starrachsen bestätigen. Da gab es so drei, vier Momente, in denen ich den kleinen Ford schon im Graben gesehen habe... das sah abenteuerlich aus.


    Und gegenüber einem Transit fährt sich der T2 vergleichsweise wie ein Sportwagen, fahrwerkstechnisch.

    Umgekehrt wird ein Schuh draus. Der Iltis-Tacho ist eigentlich vom Käfer :-). Zumindest Von der Form, eine eigene 183-Nummer hat er schon bekommen für den Iltis. Das mit der Abweichung werde ich bei Gelegenheit mal mit dem TomTom ausprobieren. Und im Nachbarort steht so ein „Sie fahren...“-Gerät. Da kann man bis 60 auch mal gucken :engel:.