Beiträge von Jay_Dee

    Ich habe die alten HP ACP alle rausgeschmissen, da sie unzuverlässig waren.

    Die neue Infrastruktur habe ich mit verschiedenen Unifi ACs gemacht, die sind gut, in einem gemeinsamen Portal administrierbar und kosten nicht die Welt.

    Hallo,



    das Aufhellen ist der Verschmutzung der Fahrzeuge geschuldet gewesen, an eine Auskreidung innerhalb der kurzen Dienstzeit glaube ich nicht, zumal es sich nicht um lichtempfindliche EP-, sondern Kunstharzlacke handelte.

    Im Laufe der Jahrzente wurden diese Lacke durch Auskreiden natürlich immer heller. Sofern Du das Fahrzeug im Einsatz darstellen möchtest, würde ich ganz normal mit Kunstharz lackieren und es durch intensive Nutzung während der Trocknungsphase altern.

    Dabei spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass die Kunstharzlacke Monate benötigen um endhart zu werden. Durch eine schnelle intensive Nutzung verschlissen die Oberflächen recht schnell. In Verbindung mit einer gewissen Schmutzschicht erschien gerade das Dunkelgrau Nr. 46 auf Fotografien oft heller. Das kennt man selbst auch von aktuellen Gefechtsfahrzeugen welche mit robusterem 2K PU Lack lackiert sind.


    Du kannst den Farbton weiterhin beeinflussen, indem Du den Lack trockener spritzt (mehr Luft, weniger Material), oder wesentlich mehr Verdünnung hinzugibst.

    Dadurch wird die Oberfläche stumpfer und erscheint heller. Bis zu einem gewissen Grad kann man das machen, irgendwann leidet die Widerstandsfähigkeit enorm (aber auch das kann gewünscht sein und wird bei Filmdrehs gerne mal angewendet).

    Was dort vielerorts angeboten werden sind keine Restaurationen, sondern Reparaturen. Wird ja hier im Forum auch gerne verwechselt.

    Eine Restauration ist in der Regel sehr aufwändig, kostet viereckig Geld und kann auch nur von Leuten mit entsprechendem Sachverstand und Verfügbarkeit auf Teile durchgeführt werden.


    Es wird sich ja bestimmt in Deiner Nähe oder zumindest in Deutschland jemand finden, der zumindest die Schweißarbeiten ordentlich machen kann.

    Für sämtliche Lackarbeiten habe ich eine gute und immer noch bezahlbare Adresse von einem Kundenbetrieb hier in der Nähe.


    Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit den Rest dann selber zu machen. Sofern Zeit vorhanden ist, lässt sich hier richtig Geld sparen und eine Menge lernen wenn man nicht murkst.

    Und man weiß was man gemacht hat.

    Danke Fabi, dann werde ich diese Komponenten mal strahlen und neu lackieren.


    70mm 45° Schlauch für die Ansaugung des Luftfilters habe ich auch gerade bestellt - und alle Wasserschläuche.

    Die mache ich diesmal aus Silikon.

    Hätte ich mal nicht rangehen sollen, am Wochenende ist sicher die ganze Front demontiert und noch 100 andere Dinge gefunden an die ich "ran muss" und am Ende wird die ganze Karre neu gemacht...

    sagt man ja so, war bisher auch immer so.

    Egal ob das eine Karre war die wir mal kauften und 40 Jahre in einer Scheune stand und sich mit einem Fremdstartkabel und einem neuen Spritfilter wieder zum Leben erwecken ließ, oder mein Hanomag in Finnland mit gebrochener Halterung vom Verteilergetriebe ( mit Spanngurt gesichert), verschlissener Magnetschalter in Russland (Abdeckung des Anlassers demontiert und Magnetschalter von 2. Person betätigt), oder defekter LiMa nach der erfahrenen Heimat (einfach weiter gefahren und sparsam geblinkt) - irgendwie ging es immer weiter ohne dass externe Bergehilfe von Nöten war.

    Damals in Eutin musste ich das zwar mal in Anspruch nehmen, das war aber ein gerissenen Splitgetriebe was ja so nicht original ist und daher nicht zählt.


    Am Freitag wollte ich 400L gespendeten Saft ins Ahrtal fahren und dafür den Hanomag nehmen.

    Sprang nach 1,5 Jahren Standzeit auch prompt an und lief - kurzer Check, läuft alles.


    Bin bis Linz an den Rhein gekommen und dann war die Fahrt zu Ende. Glücklicherweise nicht direkt auf der B42, sondern auf einem großen Parkplatz direkt am Rhein.

    Diagnose: Kein Sprit mehr.

    Filter OK, Pumpe OK, aber eben kein Sprit.

    Dachte daran dass ggf. das Steigrohr im Tank gerissen ist (hatte das mal am DAF), da der Tank nur noch zu 1/3 voll war, aber das war es auch nicht.

    Es ließ sich kein Diesel ansaugen.

    Also schnell den TRM geholt, Schleppschere dran und mit abenteuerlicher Fahrweise die 15Km zurück in die Halle geschleppt.

    War natürlich am schneien und der Hanomag drückte mir in jeder Kurve den Hintern vom TRM weg.



    Zurück in der Halle habe ich den Spritschlauch erst mal mit Druckluft durchgeblasen, da ich vermutete dass sich Dreck aus dem Tank vor die Ansaugung gesetzt hat.

    Das war es aber nicht.

    Der blöde Spritschlauch hatte einen Haarriss. Von Außen nicht sichtbar, aber ganz leise hörte ich es zischen.

    Den Schlauch habe ich neben anderen Schläuchen vor 10 Jahren ersetzt.

    Natürlich sind die Schläuche von 1966 die ich nicht ersetzte noch dicht.



    Also alles noch mal neu machen, heute ist schon der halbe Motorraum zerlegt, die Wasserschläuche und Keilriemen mache ich gleich mit.

    Dafür muss leider der Kühler raus (großer Viskolüfter), aber was solls, ist ja Schrauberzeit.


    Kann mir jemand sagen ob die BGS AL 28 mit großem Fahrerhaus den Wasserkühler und das Gehäuse von der Klimaanlage (Wärmetauscher für Heizung im Motorraum) in Wagenfarbe lackiert hatten?

    Oder waren die auch schwarz so wie bei der Feuerwehr / Katschutz?





    Grüße...

    Natürlich werden speziell dafür vorgesehene Feuerverzinkungen im Fahrzeugbau verwendet, ich ergänze meinen Hinweis daher gerne um die Bemerkung "..hat nichts zu suchen, sofern nicht werkseitig feuerverzinkt", danke für den Hinweis.



    Hier geht es allerdings auch nicht um feuerverzinkte Anhänger, oder zu lackierendes Aluminium, sondern um eine Kübelwagenstoßstange.



    Den genannten Grund der Veränderung des Materialgefüges mal außer Acht gelassen, würde ich dieses Teil allerdings niemals feuerverzinken.


    Selbst nach Anwendung der Netzmittelwäsche und einer für Zinkoberflächen geeigneten Grundierung, würde ich das Risiko dass die Zinkschicht weiterhin ausgast (was die Beschichtung abhebt - gerade wenn diese noch erst kürzlich verzinkt wurde), bzw. dass Osmose entsteht (was die Schichtstärke der Beschichtung verringert und letztendlich wieder zum Entstehen von Zinksalzen und Abheben der Beschichtung führt) als sehr groß beurteilen. Zumindest an den Überlappungen ist mit der Netzmittelwäsche (welche vorrangig die adhäsionshemmenden Salze entfernt) oder auch dem Sweepen (hiermit wird die Zinkschicht aufgerauht, bzw. durchlöchert und das Ausgasen kompensiert) nichts zu holen.

    An diesen Stellen wird die Beschichtung sich nach einiger Zeit ablösen. Sofern noch jemand oxidativ härtende Lacke (z.B. 1K Kunstharz) ohne speziellen Haftgrund verwendet, sogar in recht kurzer Zeit.


    Auch wenn diese Problematik nicht bestünde, würde ich schon aufgrund der geometrischen Form die fachgerechte Durchführung der Netzmittelwäsche anzweifeln.



    Ich stehe dem lackieren von feuerverzinkten Oberflächen grundsätzlich ablehnend gegenüber, das liegt an den gemachten negativen Erfahrungen und Beobachtungen diverser Projekte die ich begleitete.

    Der Murkser hats gesagt, dem ist nichts hinzuzufügen.


    Eine Feuerverzinkung hat an einem Fahrzeug nichts zu suchen, da sie zum Einen die Materialeigenschaften verändert und die denkbar schlechteste Basis für nachfolgende Lackierungen bietet.


    Sofern das ordentlich verschweißt, grundiert und lackiert wird, braucht man sich um Korrosion da überhaupt keine Gedanken mehr machen.


    Überschweißbare Grundierungen sind zwar ein tolles Verkaufsargument aber in der Realität auch totaler Mist (nicht das Produkt an sich, sondern das Schweißen auf dem Primer). Es lässt sich weder gut schweißen, noch bleibt die Grundierung an der Randzone erhalten.

    Da finde ich die Vorgehensweise mit dem reinlaufen lassen von verdünntem Lack wesentlich besser, was auch gut funktioniert.

    Wichtig ist dass der Bereich später gut abgeschlossen ist.

    Bei einer meiner Stoßstangen ist eine hauchdünne Raupe Sikaflex auf den Übergängen. Die hat dafür gesorgt dass da keine Luft dazwischen kommt.

    Hat bestens funktioniert.


    Die Frage ist wie groß der Aufwand ist die Teile zu trennen und aufzuarbeiten.

    Aktuell gibt es sie ja noch als Repro für viel Geld zu kaufen.

    Die Frage ist eher wie Du das Fertan da wieder weg bekommst...


    Sofern die Ecke aufgerostet sind, wirst Du um das Freilegen nicht herumkommen, da helfen auch keine vermeintlichen Rostumwandler.

    Sehe ich auch so.


    Der Preis ist nebenbei absolut gerechtfertigt.


    Habe meine in den letzten Monaten komplett überholt und bin jetzt knapp 3.000Km in den Alpen on- und offroad unterwegs gewesen.

    Das Ding macht ja richtig Laune, hatte ich so gar nicht mehr im Fokus.

    Hat nicht jemand Teile aus dem WKII die noch im Originallack sind? MG Kästen, Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeugteile?



    Wir haben zwar eine Vorlage für das Schutzgrün 4BO (Russengrün C), nicht aber für den Vorgänger Schutzgrün K, welches etwas oliver war.

    Ich denke dass der GAZ in dem früheren Farbton besser ausähe.

    Ich hatte ja damit gerechnet, dass Kommentare wie "da fehlen die Schrauben" oder so kommen, aber nicht dass es jemand so schnell auflöst.


    Frank hatte den richtigen Riecher, ich habe 20 Minuten gebraucht und wollte schon das Klauenbeil holen, weil das Kabel nicht in die Buchse wollte.

    Der Buchseneinsatz ist falsch herum eingepresst.

    Habe ich noch nie gesehen.


    Die Dose war jahrzehntelang an einem KaJaPa montiert, offenbar hatte der nie Batterieprobleme.


    So sieht es richtig herum aus:


    P80 am Anfang ist schon OK, P40 könnte ggf. noch etwas helfen.



    Ggf. ist dieser alte weiße Lack weich, vielleicht ist er auch einfach überbeschichtet.


    Wir verkaufen zwar gerne Schleifmaterial, aber vielleicht ist folgende Methode für Dich günstiger:

    In beiden Fällen kann die Heißluftpistole und ein scharfer Spachtel helfen. Hierbei ist natürlich besondere Vorsicht geboten.

    Mit dieser Methode lassen sich "dicke" Lackschichten besonders schnell und einfach runterschaben.

    Die darunter liegenden Schichten lässt Du noch mal einen Tag lang "aushärten", dann lassen die sich besser schleifen. Kunstharzlack wird bei der oben genannten Methode nämlich gerne etwas weich.

    Nicht tragfähige oder auch zweifelhafte (wenn z.B. jemand mit irgendeinem 1K Lack gefuscht hat) Altbeschichtungen sind komplett zu entfernen.

    Excenter sind das Mittel der Wahl, erfordern jedoch auch eine gewisse Übung. Wenn Du vor hast zukünftig weitere Projekte zu machen, kauf Dir einen gescheiten Excenter (Munin und ich könnten jetzt mit dem Loblied auf den Mirka Deros anfangen...) und mach den Altlack mit P80 oder P120 bis auf den Werkslack weg.

    Je nach Oberfläche hiernach mit P240 nachschleifen. Dann kannst Du nach dem Entfetten mit Silikonentferner und Entstauben mit Staubbindetuch direkt mit der 2K Zinkphosphatgrundierung PUR 200 (2 mal mit ca. 30 Minuten Ablüftzeit dazwischen) darauf gehen und diese idealerweise am nächsten Tag ohne Zwischenschliff mit dem Decklack überlackieren. Klarlack dann am folgenden Tag (Zwischenschliff ist nur nötig wenn länger als 24 Stunden gewartet, oder wenn die Oberfläche es aus kosmetischen Gründen erfordert).


    Wenn die Oberfläche noch zu viele Schleiffehler aufweist, entweder noch eine Schicht 2K PUR 200 oder den 2K HS Multi Füller (dieser ist zwar nass in nass verarbeitbar, jedoch zeigt die Erfahrung dass Anfänger sich leichter tun, wenn sie den Füller noch mal zwischenschleifen um letzte Fehler zu beseitigen).


    Natürlich kann man so ein Fahrzeug auch mit der Hand anschleifen. Hierfür eignen sich die Softschleifpads ganz gut - auch gerade in den Bereichen wo ein Ungeübter mit dem Excenter Schleiffehler erzeugt > Sicken, Kanten, Rundungen.


    Ich empfehle Dir einen kompletten Lackierdurchgang an einem alten Kotflügel oder größerem Bauteil durchzuführen.

    Damit gewinnst Du eine Menge Erfahrung und siehst den Erfolg oder Misserfolg Deiner Arbeitsschritte. Oft wird gerade dem Füllern und Schleifen von Anfängern viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt und dabei ohne Ende Zeit verbrannt. Bei einer Lackierung mit Basislack absolut notwendig, hier bei einem matten oder stumpfmatten Einschichtsystem, welches mit Klarlack "gepimpt" wird, allerdings unnötig und später nicht sichtbar.

    Bevor ich in einer Garage mit allen Nachteilen lackiere, mache ich das lieber draußen.

    Ohne Absaugung hole ich mir da nur Probleme ins System (Overspray, Staubbelastung, Enge, Licht).

    Draußen sollte ich darauf achten, dass es nicht windig ist, keine Pollen fliegen, nicht in der Sonne, Boden bewässern oder große Plane auslegen, etc.

    Da lassen sich wirklich gute Ergebnisse erzielen.


    Ich kann es nicht oft genug betonen: Das Einhalten der Prozessbedingungen (z.B. Temperatur, Luftfeuchte) ist hierbei besonders zu beachten.



    Deine Frage bzgl. Explosionsschutz muss ich offiziell natürlich so beantworten, dass die DGUV Regel 113-001 einzuhalten ist.

    Draußen besteht hiermit kein Konflikt.

    Die Tipps die hier gegeben werden sind teilweise nicht richtig, bzw. irreführend.

    Wer irgendwelche Zusatzstoffe in irgendwelche Lacke schüttet die nicht dafür freigegeben sind, muss sich nicht wundern dass nachher irgendetwas nicht passt.

    Einfach auf die Angaben im Technischen Datenblatt schauen, dann gibt es auch keine Überraschungen.


    Ich möchte daran erinnern, dass ein 1K Kunstharzlack nicht der fachgerecht richtige Lack für den VW 181 ist.

    Diese Fahrzeuge sind ab Werk mit 2K PUR Lack lackiert.

    Es gibt überhaupt keinen sachlichen Grund einen oxidativ härtenden 1K Lack mit all seinen Nachteilen hier zu verwenden. 1K Lacke sind noch bei den ersten Mungas verwendet worden, brauchen Monate um endhart zu werden (bei nicht fachgerechter Anwendung sogar Jahre) und sind was Beständigkeit und UV Schutz angeht einem qualitativ vergleichbaren 2K PUR immer im Nachteil. Immer wieder hört man etwas von "besserer" Flexibilität. Wenn sich Eure Autos derart verwinden, dass dies eine Rolle spielt, würde kein Militärfahrzeug ab den 70er Jahren länger als 3 Jahre ohne Durchrostungen überleben.



    Unsere Kunstharzlacke sind nur bedingt zum Rollen von ganzen Fahrzeugen geeignet, da sie extrem schnell antrocknen.

    Unsere 1K Lacke sind nicht für die Verwendung mit Owatrol freigegeben. Wir haben sehr lange gesucht, um nun ein Naturöl zu finden, welches mit unseren 1K Lacken harmoniert. Auch dieses empfehle ich nur bedingt, da es den Lack verändert. Alleine aus Originalitätsgründen ist die Käuferschicht für 1K Lacke verschwindend gering und daher ist das Lackkriechöl auch nur als Randerscheinung anzusehen.


    Unsere 2K Lacke lassen sich mit dem speziellen Härter 160 vernetzt gut rollen.

    Rollen ist immer ein Kompromiss.

    Ich habe hierzu eine spezielle Meinung: Mir ist kein einziges Militärfahrzeug bekannt, dessen Wert (ideell oder finanziell) derart gering ist, dass sich eine fachgerechte Lackierung nicht lohnt.

    Hierzu ist eine Lackierkabine von Vorteil, aber keinesfalls Voraussetzung.

    Wenn man die Prozessbedingungen einhält (Technisches Merkblatt!!) kann man auch im Freien perfekte Lackierungen mit unseren 2K Lacken erzielen.

    Auch jemand der das Lackierhandwerk nicht gelernt hat, kann mit der entsprechenden Sorgfalt und Motivation erstaunliche Ergebnisse im Militärbereich erzielen, welche teilweise Ergebnissen professioneller Lackierwerkstätten in nichts nachstehen. Wichtig ist, dass man sich die Zeit nimmt das Lackieren an unwichtigen Objekten zu üben.

    Moin,


    und diese modernen Mischer schaffen diese Farben nicht. Ich habe da einiges an Erfahrung.

    Genau so sieht es aus. Jeder der sich ein bisschen mit Farbmetrik auskennt, wird schnell erkennen dass das technisch bei Mattlacken auch gar nicht möglich ist.


    Wir haben für unseren Autolackmischbanken diverse Fotospektrometer und ich behaupte dass wir damit im PKW Glanzsektor auch immer sehr gute Ergebnisse erzielen.

    Im Mattlackbereich sind diese Geräte überhaupt nicht zu verwenden.


    Mir ist kaum ein Schweizer G bekannt, der nicht ein uneinheitliches Farbkleid trägt.

    Ich gehe davon aus, dass diese Fahrzeuge im Laufe ihres Dienstes immer fachgerecht nachlackiert wurden und diese Reparaturen für den Laien gar nicht als Nachlackierungen zu identifizieren sind.

    Diese Nachlackierungen bleichen unterschiedlich aus. Es handelt sich also genau genommen um Alterungserscheinungen.


    Von daher empfehle ich hier immer eine Ganzlackierung in 2K KTA 13754 Gelbolive, matt, da es ein Ding der Unmöglichkeit ist den ausgeblichenen Farbton zu treffen.


    Grundsätzlich ist es auch möglich, den Altlack (sofern er noch gut da steht) mit 1000er anzuschleifen und dann unseren matten 2K Klarlack vollständig aufzutragen. Der Farbton wird dadurch wieder frisch und der Altlack versiegelt. Dies ist ein gangbarer Weg.


    Natürlich muss man sich bei dem Aufwand fragen, ob es dann nicht gleich zweckmäßiger ist einen neuen Lackaufbau mit Grundierung, Decklack und Klarlack zu machen. Der Aufwand ist nahezu gleich, die Kosten sind natürlich höher.