Beiträge von Jay_Dee

    Moin,


    und diese modernen Mischer schaffen diese Farben nicht. Ich habe da einiges an Erfahrung.

    Genau so sieht es aus. Jeder der sich ein bisschen mit Farbmetrik auskennt, wird schnell erkennen dass das technisch bei Mattlacken auch gar nicht möglich ist.


    Wir haben für unseren Autolackmischbanken diverse Fotospektrometer und ich behaupte dass wir damit im PKW Glanzsektor auch immer sehr gute Ergebnisse erzielen.

    Im Mattlackbereich sind diese Geräte überhaupt nicht zu verwenden.


    Mir ist kaum ein Schweizer G bekannt, der nicht ein uneinheitliches Farbkleid trägt.

    Ich gehe davon aus, dass diese Fahrzeuge im Laufe ihres Dienstes immer fachgerecht nachlackiert wurden und diese Reparaturen für den Laien gar nicht als Nachlackierungen zu identifizieren sind.

    Diese Nachlackierungen bleichen unterschiedlich aus. Es handelt sich also genau genommen um Alterungserscheinungen.


    Von daher empfehle ich hier immer eine Ganzlackierung in 2K KTA 13754 Gelbolive, matt, da es ein Ding der Unmöglichkeit ist den ausgeblichenen Farbton zu treffen.


    Grundsätzlich ist es auch möglich, den Altlack (sofern er noch gut da steht) mit 1000er anzuschleifen und dann unseren matten 2K Klarlack vollständig aufzutragen. Der Farbton wird dadurch wieder frisch und der Altlack versiegelt. Dies ist ein gangbarer Weg.


    Natürlich muss man sich bei dem Aufwand fragen, ob es dann nicht gleich zweckmäßiger ist einen neuen Lackaufbau mit Grundierung, Decklack und Klarlack zu machen. Der Aufwand ist nahezu gleich, die Kosten sind natürlich höher.

    Fluid Film eignet sich auch gut um ausgekreidetem Lack mehr Tiefe zu verleihen.

    Wenn man es nicht übertreibt kommt dann ein Seidenmatt dabei raus.

    Genau hiermit wäre ich vorsichtig. Sofern das Fahrzeug in absehbarer Zeit mal wieder lackiert werden soll, handelt man sich hier enorme Probleme ein.

    Gerade ältere diffusionsoffene Mattlacke "saugen" das Fluid Film, Diesel, Öl oder was auch immer ein und lassen sich danach nur noch mit erheblichen Mehraufwand neu lackieren. Mir sind 2 Fälle bekannt, wo die gesamte Lackierung hierzu komplett entschichtet werden musste.


    Ansonsten ist das Einreiben mit Fluid Film zweckmäßig, wenn auch temporär.



    Ich sehe immer noch keine Argumente die einen Sinn in diesem hier besprochenen Vorhaben erkennen lassen.

    In gewissen Fällen, wo ein alter Lack aus Originalitätsgründen oder eine Patina erhalten werden soll, kann eine Beschichtung aus Multi Film durchaus Sinn machen.

    Multi Film hat ein breites Haftspektrum (auch auf vielen Altlacken) und ist extrem diffusionsgeschlossen. Durch die Korrosionsinhibitoren wird ein Weiterrosten, selbst auf Rost gut verhindert.

    Das macht es ideal um Patina zu erhalten.

    Dagegen spricht allerdings für den Militärbereich der seidenmatte bis seidenglänzende (je nach Schichtstärke) Glanzgrad.

    Hier haben wir auch aber schon Projekte realisiert, wo anschließend mit unserem matten oder stumpfmatten 2K Klarlack darüber gearbeitet wurde.

    Dies stellt keine Beratung dar, solche Themen müssen aufgrund möglicher Unverträglichkeiten immer im Einzelfall geklärt werden.

    Ich verstehe den Sinn der dahinter steht nicht auf den Decklack Außen etwas auftragen zu wollen.

    Klingt etwas nach prophylaktischer Verschlimmbesserung.


    Wenn der Wagen vernünftig lackiert ist, passt das doch.

    Gerade bei einem Mattlack würde alles was da drauf kommt den Glanzgrad verändern.

    Oder ist der Lack verschlissen?



    Ein Seilfett auf dem Unterboden?

    Da freut sich die Umwelt!

    Moin Claus,


    danke für die Info, damit kann ich arbeiten.

    Ich suche also mal nach Teilen von der 640er LC4, bzw. Adventure um Baujahr 2000.


    Ja ich habe die Kiste noch. Wollen dieses Jahr mal nicht mit den Straßenkisten nach Sardinien, sondern etwas Offroad in Richtung Ligurische Grenzkammstraße.

    Dafür ist die prima, allerdings muss ich sie erst reisetauglich machen.

    Da diese Bedliner bisher nicht beim Militär eingesetzt wurden, haben wir diese Produkte auch nicht in den Militärlackeshop aufgenommen und verkaufen diese auf Nachfrage.

    Das Produkt kann nur per Mail bestellt werden.

    Ich empfehle eine vorige Beratung per Telefon.

    Wir haben neben unserem Standardsortiment auch als weiteren Geschäftszweig handelsübliche Autolackprodukte anderer Hersteller im Programm.

    Als Mipahändler natürlich auch deren gesamtes Sortiment - auch im Ladengeschäft vor Ort.

    Den Protector verkaufen wir ebenfalls auf Wunsch. Wir haben aber auch einen eigenen Bedliner, welchen wir direkt im Wunschfarbton (auch sämtliche unserer Militärfarbtöne) herstellen können.

    Da diese Bedliner bisher nicht beim Militär eingesetzt wurden, haben wir diese Produkte auch nicht in den Militärlackeshop aufgenommen und verkaufen diese auf Nachfrage.

    Von Produkten die mit fremden 2K oder KFZ Basislacken eingefärbt werden müssen, rate ich ab. Falls es hier Probleme gibt, ist es immer schwierig die Fehlerquelle zu eruieren, zumal das Vermischen von Fremdsystemen ein großes Risiko birgt.

    Hallo,


    was ist das denn für ein Filter der Probleme mit dem Bioanteil im Sprit haben soll?

    Löst der sich auf oder was ist genau das Problem?

    Bei mir ist auch die Tachowelle defekt. Wusste gar nicht dass die Welle zweigeteilt ist.

    Hast Du mal ein Foto von der Verbindungsstelle unterm Fahrerhaus?

    Auf den Wolf gehört genau wie auf den Puch 2K Lack. 1K auf so einem modernen Fahrzeug ist nicht fachgerecht und gibt bei späteren Reparaturen nur Probleme. (Bei Allem was nach 1970 gebaut wurde kann man davon ausgehen dass es mit 2K Lack ab Werk lackiert wurde)


    Der alte Lack (sofern er noch in Ordnung ist), wird entweder mit roter Matte angepattet, oder mit Schleifscheibe P 180-240 leicht angeschliffen.

    Danach mit Silikonentferner entfetten und 2 mal grundieren. Darauf dann 2 Schichten Decklack. Rahmen, Stoßstange und Armaturenbrett sind beim Wolf in Mercedes 7167 Tiefdunkelgrau matt oder auch seidenmatt lackiert.



    Wie bereits mehrfach geschrieben und auch im Shop erläutert:

    Die Farbkacheln der Farbtöne im Shop haben nichts mit den Farbtönen in der Realität zu tun.
    Dies für Vergleichszwecke darzustellen ist technisch nicht möglich. Von daher haben wir uns auch gar nicht erst Mühe gegeben, die Farbtöne im Netz irgendwie realistisch aussehen zu lassen.
    Lacke bestellt man nicht anhand einer Farbdarstellung am Monitor, sondern anhand von festgelegten Farbcodes.

    Um sich ein Bild einer evtl. in Frage kommenden Farbe zu machen, müssen aufwendige Spritzmuster angefertigt werden. Selbst unsere kleinen Farbkarten sind dafür nur bedingt geeignet.

    Alles andere ist unseriös.


    "Feldgrau" ist kein Farbcode, sondern eine umgangssprachliche Beschreibung die keinerlei Rückschlüsse auf einen Farbton zulässt.

    Alle Schweizer G der 80er und 90er Jahre sind ausschließlich in KTA 13754 Gelbolive, matt (10-15 Glanzeinheiten) ausgeliefert worden.
    Die Schweizer Originallacke unterliegen größten Farbtonabweichungen und Auskreidungserscheinungen. Von daher ist es nicht selten, dass ein Fahrzeug teilweise wie ein Flickenteppich aussieht, auch wenn es direkt von der Armee kommt. Viele G haben ihren Farbton im laufe der Jahre in ein bräunliches Grau gewechselt, alles Auswüchse der Auskreidung. Eine Nachlackierung mit Angleichung an den Originallack ist daher nahezu unmöglich.


    Man kann den Effekt etwas abmildern, wenn man stumpfmatten, anstelle von mattem Klarlack verwendet.

    Hier wird der ausgekreidete Effekt etwas abgefangen.

    Bei einer Komplettlackierung würde ich aber immer zu matt greifen, der Farbton wirkt dadurch auch viel brillianter.


    Werkzeug und Kabelschuhe verkaufen wir schon seit fast 10 Jahren nicht mehr.

    Das können andere besser.

    Einzig das Spezialsortiment an Leuchtmitteln die bei Militärfahrzeugen Verwendung finden haben wir noch im Programm.

    Sofern es sich um einen Effektlack handelt, muss mit Basislack und anschließendem Klarlack gearbeitet werden.


    Glanzlacke bleiben zwar grundsätzlich etwas länger offen, dem kann man aber mit einem schnell trocknenden Klarlack, z.B. Mipa CX3 welcher auch bei Raumtemperatur extrem schnell anzieht, entgegen wirken.

    Bei diesem Projekt ist das aber wohl total zu vernachlässigen, evtl. Schönheitsfehler ließen sich ja ohnehin später herauspolieren (Vorteil von Glanzlackierungen).

    Auf Deinem Polo ist ein 2K Lack und da gehört auch 2K Lack wieder drauf.

    Natürlich "kann" man da auch 1K drauf machen, das ist aber quasi so als ob Du "irgendein" Öl in Deinen Motor kippst.

    Wird sicher auch irgendwie funktionieren - oder auch nicht...C:


    Die 600,- kannst Du Dir sparen. Anschleifen, entfetten mit Silikonentferner, Abkleben, 2 Schichten Grundierung, 2 Schichten Basislack, 2 Schichten Klarlack und fertig.


    Für das Dach wirst Du ungefähr 2 jeweils Spraydosen Grundierung, Basislack und Klarlack benötigen.

    Können wir Dir alles mischen, da wir jetzt auch 2 Autolackmischbänke haben.

    Wenn Du mir den Farbcode verrätst (oder den Fahrzeugdatenträger per Mail als Bild sendest) schau ich auch gerne ob wir den Farbton als Einschichtlack mischen können (sofern es sich nicht um einen Effektlack handelt). Dann brauchst Du keinen Klarlack und es wird noch einfacher.