Beiträge von Gandalf

    ...da die Einsatzleitung es nach fast einer Woche immer noch nicht auf die Kette

    bekommt, das bereitstehende Personal mit Arbeitsaufträgen zu versorgen...

    Ich kann das mangels Einblicke in die Struktur unserer Hilfsorganisationen irgendwie nicht

    nachvollziehen... gibt es in solchen Fällen für die HO keine "Blanko-Aufträge"?

    Wenn so eine unklare Lage herrscht, muß halt eine pragmatische, unbürokratische, und

    vor allem schnelle Lösung her. Die Einsatzleitung für einen bestimmten Bezirk X hat eine

    gewisse Anzahl betroffener Städte/Stellen/wasauchimmer und soundsoviele Einsatzsatz-

    trupps zur Verfügung. Also kann es doch nicht so schwierig sein, die rechnerische

    Mannstärke pro betr. Stelle zu ermitteln und die Leute rauszuschicken, mit dem Auftrag,

    zu helfen, wo und wie es halt am besten geht? Ist keine ideale Ressourcenallokation, klar, aber

    immer noch besser als die Leute rumsitzen zu lassen? Oder hab ich da einen Denkfehler drin?

    Ich glaube, das größte Problem ist die, nach wie vor, relativ ungenaue Wettervorhersage.

    Ich habe auf meinen mobilen Geräten sowohl NINA als auch die DWD Warnapp.


    Unser lokaler Wetterguru betont immer wieder, daß bei solchen Wetterlagen war grob

    vorhergesagt werden kann, daß in einem großräumigen Bereich X im Zeitraum Y schlimme

    Unwetter aufkommen können. Aber wo und wann jetzt genau was passiert, kann niemand

    prognostizieren, da das ganze Geschehen halt extrem dynamisch ist. Sieht man ja auch

    auf den Radarbildern - da entwickeln sich binnen kürzester Zeit üble Unwetterzellen aus

    dem Nichts, und 15min später sind sie dann wieder weg.


    Ich nutze das gleiche Setup, plus die App "Meine Pegel" (und ja, die heißt wirklich so ^^),

    welche eigentlich die wichtigste ist von allen ist, zumindest, wenn man direkt neben einem

    Bach wohnt und dieser die Angewohnheit hat, als Grundwasser getarnt von unten in den

    Keller zu drücken... :rolleyes:

    Sehr coole Sache - den Jaufenpass kenn ich gut aus alten Motorradtagen

    (ja, damals, das waren noch Zeiten... :opa:) , wunderschöne Strecke,

    und eine herrliche Gegend im gelobten Land. Irgendwann fahr ich mal mit dem

    Mog ne Tour da runter =)

    Insgesamt muss man natürlich auch mal anmerken, dass in Zeiten technisch ausgefeilter Aufklärung

    der reine optische Farbeindruck vielleicht nicht mehr eine so ganz überragende Bedeutung hat.

    Das hab ich mich auch schon ein paar Mal gefragt...

    Den ganzen elektronischen Spionagegerätschaften, die da so in

    unterschiedlichsten Höhen herumschwirren (und deren Umfang

    und Möglichkeiten wir "Normalos" vermutlich nicht mal auch nur

    Ansatzweise nachvollziehen können...), dürften doch irgendwelche

    Farben quasi direkt am elektronischen Äquivalent des Hinterteils

    vorbeigehen? Oder doch nicht? :/

    Sehr schöne Kolonne, vor allem die alten Magirus ... :*

    Mein Opa hat viele Jahrzehnte bei Magirus in Ulm als Dreher gearbeitet,

    und immer, wenn ich so ein Fahrzeug sehe, frag ich mich, ob mit dem

    jeweiligen Magirus auch Teile an mir vorbeifahren, welche von ihm

    bearbeitet wurden. Fragen stellen zu diesem interessanten Thema

    kann ich ihm leider seit 20 Jahren nicht mehr ...;,(

    41555040sw.jpg


    Uiuiui... da hast es aber wissen wollen :dev:

    Ich bin geneigt, Till recht zu geben - mit solchen Straßenreifen kann nicht so

    viel gehen im Matsch. Allrad und Sperren hin oder her, wenn im Profil und

    unter den Reifen nur Schmodder ist, kann nix greifen.

    Würde daher auch zuerst mal in grobstolligere Reifen investieren, dürfte

    wesentlich günstiger als ne Seilwinde sein ;-)

    Die Amis haben das so dumm nicht gelöst, fällt mir da bei der ganzen Diskussion auf...

    MRE - Meal, ready to eat. Verzehrfertige Mahlzeit, auf gut deutsch. Drunter steht,

    welche Hauptmahlzeit (aus ± zwei Dutzend verschiedenen, nur mal so angemerkt...)

    enthalten ist, und somit weiß ein jeder, der des Englischen auch nur rudimentär

    mächtig ist, was ihn erwartet. Beim Epa gibts fünf Typen, und dem Unkundigen

    wird mitgeteilt, daß die Inhaltsliste im Karton liegt :lol:

    "COMBAT RATION, Idividual" - kurz CRI


    ERNSTHAFT

    Geht ja aber nicht. Die schreiben doch, daß das bekannte Akronym "EPA" beibehalten

    werden soll. Sonst wäre es ja zu einfach und man könnte sich doch gar nicht so richtig

    schön zum Affen machen mit dem hochnotpeinlichen Versuch, aus politisch diktierter

    "political correctness" einerseits und einer Jahrzehnte alten Tradition andererseits

    einen Bastard zu generieren, der weder von der einen noch von der anderen Seite je

    goutiert werden wird. Von den einen nicht, weil sie Militärisches grundsätzlich ablehnen,

    von den anderen nicht, weil sie ihre Tradition nicht einfach irgendwelcher politisch

    vorgegebenen Gleichmacherei opfern wollen.

    Die beste und einfachste Lösung wäre in der Tat gewesen, den Namen einfach zu ändern,

    ohne großes Blabla drumherum. Ab 202x würde es halt nicht mehr EPA, sondern z.B. AURA

    (Autarke Ration) heißen - oder ein ähnlich unverfänglicher Name Verwendung finden.

    Das würde ein paar Monate Maulerei nach sich ziehen, bis sich alle umgewöhnt haben,

    und das Thema wäre vom Tisch.

    Zum Thema passend werfe ich mal folgende Frage in den Raum:

    Wißt ihr, warum die Gleichstellungsbeauftragten in größeren

    Unternehmen fast immer weiblichen Geschlechts sind?:/

    .

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    ... na, weil die viel billiger sind, ist doch logisch :laola:




    P.S.: Jaja, ich weiß scho, 20€ in die Chauvi-Kasse pfrtz


    P.P.S.: Nicht immer alles so todernst nehmen ;-);-)

    Alter Schwede... Was machst du denn mit den armen Vögeln? :staun:

    Die schauen ja jedesmal so entsetzt, als würde der Leibhaftige (oder

    halt das vogeltechnisches Äquivalent dazu) zum Häusle reingeifern?

    Nimm dir mal ein Beispiel an Kai, dessen Vögel grinsen glücklich

    und zufrieden in die Kamera :dev:

    Solch ein T3 gefällt mir auch sehr gut, vor allem die Ausführung, wie Eve sie hat -

    mit Hochdach und vor allem ein Syncro. In der heutigen Zeit quasi eine

    Wanderdüne, klar, aber trotzdem... hat echt was :* Aber da einen zu finden,

    der einigermaßen rostfrei ist, das soll ja leider nicht so ganz einfach sein... :/

    es gibt datsächlich ne ganze Reihe Contras zum Fernreisemobil KAT1,

    aber auch ne ganze menge Pros, es gibt auch einige KAT Fernreisemobile

    die Unterwegs sind oder sein könnten.


    Ja, in der Tat gibt es recht viele KAT-Fernreisemobile. Aber um es mal

    realistisch einzuschätzen - diejenigen, die sich so ein Spielzeug leisten,
    haben idR kein Problem damit, mal kurz 20 Riesen für eine Reparatur
    auszugeben. Das kann aber nicht jeder mal schnell ausm Ärmel schütteln.

    Die KAT-Fraktion wird mich zwar steinigen, aber ich würde niemals und gar nie

    nicht auf die Idee kommen, einen BW-KAT auf Weltreise-Mobil umzubauen.

    Nicht falsch verstehen: ich finde die Dinger einfach nur genial und hätte sehr,

    sehr gerne selber einen. Aber bei Lichte betrachtet, sind das nun mal Spezial-

    Fahrzeuge, die vor fünf Jahrzehnten entwickelt wurden. Daran ist wenig bis

    kaum was Standard, sondern viel Supersonderzeug. Ersatzteile gibt es nicht

    eben beim nächsten KFZ-Handel wie bei Unimog und Co, sondern nur bei MAN

    zu entsprechenden Preisen, und die Zahl der LKW-Mechaniker, die sich mit diesen

    speziellen Gefährten auskennen, wird auch nicht mehr. Zudem sind Fahrzeuge

    in gutem Zustand, ohne Wartungsstau, nur noch für Unsummen zu bekommen,

    wenn überhaupt. Dann lieber einen MB 1017 - sieht zwar nicht so brachial-geil

    aus, klar, aber von der Wartungsfreundlichkeit und den Folgekosten her sicher

    die weitaus bessere Wahl für so ein wartungsintensives und material-

    verschleißendes Unterfangen.


    Gruß

    Simon

    ich kannte Frettchen bisher eigentlich überwiegend in weiß :schulterzuck:


    oder vertue ich mich da?

    So tief bin ich in dem Thema nicht wirklich drin, aber Verwandtschaft

    von mir hatten eine Zeitlang Frettchen, und die waren alle eher dunkel.

    Weiße waren da keine bei, zudem deutet der Name "Rotauge" halt

    schon ein bissle auf einen Albino hin :/

    Aber Gunnar wird uns sicher beizeiten aufklären ;-)

    Ist noch keiner auf die Idee gekommen und hat beim Eigentümer
    angerufen und nach dem Stand der Dinge gefragt ?

    Alter Stichler...;}

    Gegenfrage: wie auskunftsfreudig wärst denn du, wenn dich irgendwelche Wildfremden

    anrufen würden, um dich zu einem laufenden Rechtsstreit auszuhorchen? :dev:

    Och , ich werde das olle Ding umbauen zur Kühlkammer 8]


    Bei einem Shelter-Händler in Mühlhausen gibt es komplette Klima-Anlagen

    aus BW-Beständen zu kaufen. Das ganze Konstrukt flexibel ausgelegt,

    dann hättest im Winter eine Sauna und im Sommer eine Kühlzelle.

    Wäre mit Sicherheit nicht die schlechteste Idee. :daumenhoch:

    Das sieht eher nach einer gepflegten Außenlandung aus? Zumindest ein

    Flugplatz dürfte das weniger sein, vmtl. Sportplatz?

    Es werden doch keine CHs von uns (d.h. in Laupheim stationiert) sein? :-)

    Im Anhang mal ein Beispiel wie so ein Marschkredit Anfang der 1990er Jahre aussah.

    Das ist ein Marschkredit aus den GDP-Befehlen der 4. PzGrenDiv.

    Vielen Dank für die Info, das ist echt interessant. Ich hab mich auch schon mehrmals

    gefragt, was dieser ominöse Marschkredit denn sein soll, der Begriff ist hier im Forum

    ja schon öfter mal aufgetaucht.

    Ich interpretiere aus dem Dokument, daß ein Marschkredit so eine Art militärisches

    Roadbook darstellt? Eine genaue Planung einer Kolonnen-Fahrt, bei der im Detail

    festgeschrieben ist, wann die Fahrzeuge wo sein müssen?

    Lasst´s doch mal den an sonsten so oft beschworenen "gesunden Menschenverstand" ran.

    Was den Ordnungsbehörden evtl. vorzuwerfen ist, wäre von mir aus, daß die nicht schon
    früher mal, ohne großem Medienspektakel, die Sachlage vernünftig hätten überprüfen sollen.

    Zum Thema "gesunder Menschenverstand": Der Mann ist ein älteres Semester, hat anscheinend

    schon vor Jahrzehnten mit dem Sammeln von Waffen begonnen, vmtl. noch vor den großen

    Waffenamnesien 1973/76. Damals aber hat das alles niemanden so genau interessiert,

    jeder konnte kaufen, was ihm gefallen bzw. der Markt hergegeben hat, bei Neckermann

    gabs KK-Gewehre im Katalog zu bestellen. Erst als Baader-Meinhof mit ihrem Terror begann,

    wurden die Waffengesetze sukzessive verschärft, also quasi genau wie heute, weil (Achtung -

    es folgt ätzender Zynismus...) sowohl Baader-Meinhof als auch die heutigen Terroristen

    (gleich welcher Couleur auch immer) logischerweise Sport- und Jagdwaffen (also Einzellader,

    Repetierer oder Halbautomaten) für ihre Anschläge nutz(t)en und nicht etwa auf dem

    Schwarzmarkt besorgte, vollautomatische Kriegswaffen:pinch: Im Zuge dieser Amnesien wurden

    also große Mengen bisher nicht gemeldeter, vorher frei verkäuflicher Waffen erfaßt

    und in Waffenbesitzkarten eingetragen, somit registriert und (bezogen auf die neue

    Gesetzgebung) legalisiert. Die Sachbearbeiter damals hat es wiederum nicht so genau

    interessiert, was da jetzt drin steht, bzw. was das jetzt speziell für Waffen sind, fixe

    Einteilungen in Klassen A bis D wie heute gab es nicht, der Bearbeiter hat Bezeichnungen

    reingeschrieben, die ihm in den Sinn kamen. Hauptsache, das Zeug wurde angemeldet.

    Seitdem sind aber Dekaden ins Land gegangen, alle paar Jahre gab es eine weitere

    WaffG-Verschärfung, so daß vieles, was damals ganz normal und legal war, heute große

    rechtliche Probleme verursacht. Was damals einfach ein Karabiner ausm Krieg war, weil es der

    Sachbearbeiter nicht anders wußte, kann heute eine vollautomatische Kriegswaffe sein

    (z.B. M2 Carbine). Wenn also bei dem Senior etwas gefunden wurde, was heute nicht mehr

    koscher ist, kann es gut sein, daß das früher vollkommen korrekt gehandhabt wurde und der

    gute Mann es halt "nur" über die Jahrzehnte verschlafen hat, am Ball der Änderungen zu bleiben.

    Deswegen ist er kein "Waffennarr" o.ä., dessen Zeug ins Museum gehört, sondern schlicht und

    einfach jemand, der immer noch guten Gewissens von der (einstigen) Legalität seines Handelns

    überzeugt war. Und von der Sorte gibt es noch viel mehr, als man gemeinhin denkt.

    Deshalb predigen wir bei unserer Sachkunde-Ausbildung immer und immer wieder, daß die

    Leute am Ball bleiben und die aktuelle Gesetzeslage kennen müssen.