Beiträge von Gandalf

    1974 und lose ohne Zubehör im Pappsack deutet auf eine Nachbeschafung um im Falle eines Falles Sätze komplettieren zu können. Da kann dann auch ein Händler zum Zuge kommen, der flugs Bestände billig verfügbarer ziviler Lampen des Typs kauft, oliv lackiert und dann wunschgemäss verpackt an die benannten Depots liefert...

    Mhm... und wie kommt dann die Versorgungsnummer nachträglich rein?

    Die ist geprägt, und das muß vor der Montage passieren.

    Auch hier schimmert bei allen drei Lampen an vielen Stellen ein Gelb durch, was bei meinen

    restlichen BW-Feuerhänden nicht der Fall ist. Die Schmitti-Lampen sind aber definitiv NOS,

    nicht nachträglich/kürzlich umlackiert. Äußerst ominös hmmm

    Eine unsaubere Lackierung ist mir aber schon an vielen meiner Feuerhände aufgefallen, muß

    daher nichts bedeuten. Scheint normal zu sein.

    Vielleicht weiß ja Martin genaueres und kann hier aufklärend wirken?


    In diesem Zusammenhang:

    In der Bucht werden seit geraumer Zeit viele gefakte BW-Lampen angeboten, sind aber leicht zu

    erkennen, da alle aussehen wie frisch aus der Lackierkabine, was sie ganz eindeutig auch sind.

    Zudem ohne V-Nr, und es sind auch viele Modelle dabei, die es so beim Bund nie gab.

    Die Sache ist: Das ist alles ohne irgendwelchen Schaden an der Lampe eingebaut. Und wenn es weg soll,

    dauert es eine Minute, wenn man es ordentlich macht und 15 Sekunden mit dem Seitenschneider.

    Und so bleibt die Lampe auf ewig unbenutzt, seht es mal so.

    Lob und Anerkennung für deine lampentechnische Umsicht ;-)

    Ich finde elektrifizierte Petroleumlampen halt irgendwie grundsätzlich unschön und doof,

    einfach, weil es den Grundgedanken einer solchen Lampe ad absurdum führt.

    Aber wenn du das unbedingt möchtest, dann montier doch einfach ein mattiertes Glas

    und laß das Glühobst reinhängen, dann sieht man das Elend nicht mehr gleich auf

    den ersten Blick :dev:

    :D die seitlichen "Schächte" sind die Griffe ;)

    Kühlakkus kommen innen rein, oder einfach Schütt-Eis von der Tanke.

    In Australien heisst sowas "Eski".

    Kleiner Tipp am Rande: es gibt 0,5l-Wasser Tetrapacks (z.B. bei DM), die kann

    man prima einfrieren (Falze aufklappen, das reicht, um die aggregatzustands-

    änderungsbedingte Ausdehnung des Eis auszugleichen), als Kühlakkus nehmen,

    und anschließend noch trinken. Spart Platz :thumbsup:

    Meines Wissens startet und stoppt so eine Start-Stopp-Automatk nicht nur stupide vor sich hin,

    sondern die Regelelektronik dahinter prüft dutzende Parameter, bevor sie den Motor abschaltet -

    unter anderem Außentemperatur, Motortemperatur, Batteriespannung, usw., um größtmögliche

    Sicherheit zu garantieren, daß der Motor nicht nur stoppt, sondern auch wieder anspringt.

    Solch eine komplexe Steuerung in ein altes Fahrzeug einzubauen, dürfte daher nahezu ein

    Ding der Unmöglichkeit sein.

    Daher ist die Version mit dem Zündschlüssel sicher die einfachere Alternative.

    Wo steht bei dir das Datum?


    Als einzige Modelle der Firma Nier wurden die FH 276 StK sowie deren Großtankausführungen in den

    70er Jahren (1970 bis 1979) mit dem Herstellungszeitraum gekennzeichnet, welcher sich an dem Falz

    der Sturmkappe finden läßt. Die Markung besteht aus zwei oder drei untereinander stehender Zahlen.

    Die untere Zahl gibt das Produktionsjahr an, die obere ein od. zwei Zahlen den Produktionsmonat

    (so entspricht 3 6 dem Produktionszeitraum März 1976 - 1 1 1 dem Produktionsmonat November 1971).


    Quelle: https://sturmlaternen.jimdofree.com/feuerhand/276/


    Bei mir steht 1 4, was daher Januar 1974 bedeut.

    Hm... hmmm Ich hatte um Lieferung von unterschiedlichen Ausführungen gebeten,

    da auf den Bildern ja auch Lampen einmal mit, und einmal ohne V.-Nr. dargestellt

    sind. Geliefert wurden aber drei gleiche. Ein zusätzlich mitbestellter Artikel wurde

    nicht mitgeliefert, auf Nachfrage kam die Auskunft, daß dieser im Lager nicht

    mehr auffindbar sei. Geld ist mittlerweile auch zurückbezahlt worden.

    Angeregt durch den Lampen-Kaufrausch in nem anderen Fred...

    Wie wäre denn ein Smiley mit einer Feuerhand in der Hand?

    Natürlich nicht als Armleuchter :dev:, sondern im Sinne von

    "ein Licht aufgehen" oder so ähnlich? hmmm=)

    Angebot und Nachfrage waren schon immer das, was einen freien Markt regelt....was soll daran böse sein?

    Grundsätzlich stimme ich dir da durchaus zu. Aber wenn auf eine erkannte Nachfragesteigerung mit

    einer Verdopplung des Preises reagiert wird (egal, ob durch menschliche oder künstliche Intelligenz,

    wobei letztere ja im Endeffekt auch nur das macht, wozu sie programmiert wurde...), dann hat das

    halt schon irgendwie ein Gschmäckle :rolleyes:

    Hallo Marc,


    das Thema ist nicht ganz so trivial, wie es manchmal daherkommt.

    Grundsätzlich bringt die Watanlage nicht nur Vorteile bei hohen Wasserdurchfahrten, sondern auch

    bei ganz normalen Wasserfahrten. Grund: Getriebe, Achsen und VGL werden bei längeren Fahrten sehr

    warm. Wenn man jetzt in diesem Zustand durch Wasser fährt (Achshöhe reicht vollkommen), dann kühlen

    die warmen Teile schnell ab, es bilden sich minimale Spalte sowie ggf. Unterdruck. Beides zusammen

    eine gefährliche Mischung und überhaupt nicht hypothetisch, sondern sehr realistisch.

    Deshalb würde ich die Watanlage nicht komplett außer Betrieb nehmen, sondern einfach nur

    zusätzlich schalten. Das steht auch schon länger auf meiner Liste... :wacko:

    Du kannst den Druck der Watanlage sehr leicht prüfen und einstellen, wenn man das regelmäßig

    macht, ist die Gefahr, daß es dir irgendwelche Dichtringe beschädigt, sehr gering.

    Zudem ist das Vorhaben von der techn. Seite gar nicht so einfach, dazu muß man wissen, was man tut,

    um Folgeschäden zu vermeiden. Wenn man sich mal den Pneumatikplan anschaut, sieht man, daß die Luft

    der Watanlage aus einem Druckluftverteilerstück kommt, welches VA, HA sowie Getriebe mit Druck

    beaufschlagt und selber wiederum von einem 3/2 Wegeventil mit Luft versorgt wird. Dieses 3/2 Wegeventil

    wird von Luft aus dem "Druckminderventil Aggregatbelüftung" geschaltet, welches von dem Schaltventil

    im Fahrerhaus mit Druck beaufschlagt wird.

    Theoretisch soweit alles logisch. Wenn man jetzt aber unter der Karre liegt und in dieses unübersichtliche

    Wirrwarr von Schläuchen und Kabeln schaut, wo wirklich alles gleich aussieht, hat sich das mit der Übersicht

    recht schnell erledigt.


    Gruß

    Simon

    Servus,


    bin grad über ein Angebot bei BW-Schmitti gestolpert, dort werden olive FH 276 Sturmkappen

    angeboten, für 10€/St. (sic!), augenscheinlich (den Bildern nach) ungebrannt. Zwar ohne Glas,

    aber das kann ja für nen schmalen Euro (aktuell glaub 3,50€) nachgekauft werden.

    Ein echtes Schnäppchen für den Preis, hab mir auch gleich ein paar Lämpchen gesichert :verrueckt:


    https://bw-schmitti.de/produkt…yp-baby-special-276-oliv/


    Aktuell noch 25 St. verfügbar.

    Aus leidiger Erfahrung bringt nachfragen bei Gentas eh nix, aber bei Ebay hat er nen Shop, da ist

    diese Ausführung gelistet: https://www.ebay.de/itm/10-X-B…-427-404-ETC/302345757648

    Bei der Mog-Pritsche haben die Platten allerdings 120°-Senkungen und sind mit Senkschrauben

    (DIN 605, mit hohem Vierkantansatz) durch die Pritsche verschraubt - mit einer Gegenplatte

    an der Unterseite des Pritschenbodens, welche die gleiche Innenkontur aufweisen dürfte wie

    die obere Platte (ohne Gewähr), aber ohne Senkungen. Falls die bei Ebay angebotene Platte

    keine Senkungen hat (sieht man schlecht), wird es sich hierbei vmtl. um die untere Platte handeln.

    Aber so richtig happy bin ich mit dem auch noch nicht. Könnte aber auch daran liegen das der

    so groß ist. Der Mund ist komisch, kann der nicht noch eine dabei rauchen oder so?

    Ja, da muß ich Alexander recht geben. Im Vergleich zu den anderen tollen Kreationen wirkt dieser

    hier irgendwie etwas... "ungeschlacht" hmmm Nix für ungut :^:

    ... ich würde unter den Holzboden ja noch eine amtliche Stahlplatte als Panzerung schrauben hmmm

    Hätte drei Vorteile:

    1.) die Fuhre liegt ruhiger auf der Straße

    2.) während der Fahrt hast Schutz gegen feindlichen Steinschlag von unten und während

    der Nachtruhe gegen die heimtückisch hochhüpfenden Igel :verrueckt:

    3.) durch richtige Auslegung und Anpassung der Dicke könntest du das zGG aufs Kilo hin erreichen :thumbsup:


    :lol: :laola:

    Auch ein Oldtimer mit H-Zulassung kann und darf im Alltag privat und gewerblich sowie natürlich für Fahrten auf die Almhütten dieser Welt genutzt werden.

    Von der Steuerseite her schon, aber es gibt spezielle Versicherungstarife für Oldtimer, die genau solche

    Verwendungen ausschließen und dezidiert nur Sonntagsfahrten zum Fahrzeugtreffen o.ä. absichern.



    Heute war eine ausgiebige Bewegungsfahrt angesagt - der Sprit ist günstig, die Hitze hielt sich in Grenzen, also ab dafür.

    Es ging durchs schöne Allgäu, über das Oberjoch bei Hindelang, gefolgt von einem kurzen Abstecher nach Österreich

    (geplant war eigentlich nur ein kurzer Blick auf die geschlossene Grenze, um dann wieder umzukehren, aber da war nix zu

    sehen, also mit Hurrrra drüber), durch das Tannheimer Tal, über Grän (wo bei einer gemütlichen Rast am Bach das Bild

    entstand) und Pfronten, Oy-Mittelberg sowie über die A7 dann wieder zurück in die oberschwäbische Heimat.

    Es war schön zu sehen, daß auch in unserem Nachbarland wieder ein Stück Normalität eingekehrt ist - in Ö selber war

    zwar merklich weniger los als sonst, das hielt die Eingeborenen aber nicht davon ab, den lange vermißten Gästen gleich

    hinter der Grenze bei Grän mit einem Begrüßungskomitee in landestypischer Tracht aufzuwarten, natürlich ausgestattet

    mit den Machtinsignien des gemeinen Landbüttels, nämlich Ablaß-Block und Klingelbeutel.

    Schön, daß sich daran nix geändert hat - da fühlt man sich doch gleich wieder Willkommen :dev:

    Aber um die kleine Stichelei gleich zu relativieren - auch am Oberjoch (also in D) standen die Büttel bereit, um böse

    Motorradfahrer zu strafen, die es gewagt hatten, im schikanösen Überholverbot schneckenartige Fahrzeuge zu überholen,

    statt brav mit 30 Sachen die diversen Kilometer mit schönsten Kurven das ganze Joch hoch hinter so einem Nasenbohrer

    her zu zuckeln. Aber im Gegensatz zu früher gabs für mich weder Geldstrafe noch Punkte, weil jetzt ICH der Lahmarsch bin ;}


    In Zahlen: gute 300km Wegstrecke, ca. 6,5h Zeit und knapp über 50 Liter Diesel - sowie genau Null Probleme.

    Es gab schon schlimmere Tage =)


    :u-1300:

    Leder ins Wasser einlegen bringt nur temporär was - das Leder wird weich und geschmeidig,

    trocknet danach aber nur umso mehr aus (wir erinnern uns: bei Karl May wurden abwechselnd

    sowohl die Guten als auch die Bösewichte mit eingeweichten Lederschnüren verzurrt - naß

    waren sie länger und gut verknotbar, beim trocknen zogen sie sich zusammen und sorgten

    beim Opfer für zusätzlichen Spaß :dev:).

    Lederöl ist da das Mittel der Wahl. Aber das geht nicht von heute auf morgen, ist vielmehr ne

    zähe Angelegenheit. Einpinseln (auf der unlackierten Seite), warten, bis das Öl eingezogen ist,

    und wieder von vorne, immer so weiter. Jede Woche ein, zwei mal, und dann wird das schon wieder.