Beiträge von Gandalf

    :-D

    Zu meiner Verteidigung muß ich sagen: es sind drei Segmente, mit relativ komplexen

    Konturen. Und da die Folien bei quasi jeder Arbeit in den Türen raus kommen, kann

    man so die neuen Folien in Ruhe daheim vorbereiten, müssen dann nicht jedesmal vor

    Ort aufwendig zurechtgeschnitten werden.

    Schade, ich habe immer Freude daran aus einem eigentlich banalen Thema eine Wissenschaft zu machen.

    Ja, das kenn ich irgendwo her. Da kommt dann gerne dieser manchmal echt

    lästige Perfektionismus des deutschen Maschinenbauers ins Spiel :rolleyes:

    Okay? Ja dann fehlt es bei mir. Weiß ja nicht, was die so alles basteln bei def Armee. Hatte meine Tür mit Fluid Film vollgeblasen. Dazu musste ich nur die Türpappe entfernen...

    Oder ist beim 1300 die Türpappe noch wirklich aus Pappe? Dann würd's ja vllt Sinn machen. Wüsste nicht, wie Wasser meiner Kunststoff "Türpappe" schaden sollte... So tief wollt ich aber eh nicht durch's Wasser fahren. :engel:

    Das hat nix mit der Wattiefe zu tun, sondern mit Regen- und Kondenswasser. Die Türen im Mog

    sind ja quasi oben und unten offen. Bei längerem Regen läuft oben das Wasser rein (durch die

    diversen Spalten zwischen den Dichtungen) und soll durch die beiden großen Öffnungen

    am tiefsten Punkt der Türe wieder rauslaufen. Daher ist die Idee mit Fluid-Film sicher nicht

    die Schlechteste, das hab ich auch gemacht (obwohl von der originalen Hohlraumkonservierung

    sogar noch einiges drin war). Die Folie soll verhindern, daß bei längerem Regen das Wasser in

    das Fahrerhaus suppt, und auch den Luftaustausch (Kondensatbildung) unterbinden.

    Die Folien sind sogar in der TDV abgebildet, haben aber keine Nummern. Ich als Freund

    dauerhafter Lösungen hab mir für die Folien Schablonen gemacht, so daß diese schnell

    reproduzierbar sind (an dieser Stelle vielen Dank an meinen Neffen, der mit Feuereifer die

    Konturen aus den MDF-Platten gelaubsägt hat - das waren fünf gut angelegte Euronen :dev: ).

    Mhm, das ist mir jetzt alles zu blöd irgendwie...

    Ich werde auf den Tip von Alexander mit dem Klebeband zurückgreifen.

    20mm ist viel zu breit für den schmalen Steg an den Mog-Türen, aber

    ich hab grad ein 6mm breites, doppelseitiges Schaumstoffklebeband

    mit einer Stärke von 1,5mm bestellt. Das wird jetzt genommen und fertig.

    Sonst ist das Geraffel bis Weihnachten noch nicht dran X/

    Kleiner Nachtrag: nach dem recht vielversprechenden ersten Test hat sich dann

    vor Ort in der Praxis herausgestellt, daß sich zwar die kleinen Folien leidlich ankleben

    lassen, nicht aber die große Folie - keine Chance. Das Material wellt sich extrem auf

    und will auch nach zigmaligem Andrücken und Nachkleben ums Verrecken nicht halten.

    Auch Versuche mit einem Klebestift (wie von Semjon vorgeschlagen) brachten nicht

    den gewünschten Erfolg, hält quasi gar nicht. Also muß ich doch wohl oder übel auf

    den Silikon-Kleber zurückgreifen.

    Falls mal jemand in der gleichen Lage sein sollte:

    Ich habe meinen tuffgrauen Deckel mit "Sonax Kunststoff Neu" (eine Art Kunststofflack

    auf Wasserbasis, in Schwarz) behandelt, und das Ergebnis ist wirklich (ich kann es nicht

    anders sagen) geil :-D Einmal den Baatz großzügig über die grob strukturierte Oberfläche

    des Deckels verteilt, und man sieht schon keinen Unterschied mehr. Zur Sicherheit noch

    ein zweites Mal drüber - paßt. Man muß nur aufpassen, daß Klamotten usw. nix abkriegen,

    das Zeug hält und färbt wie die Hölle.


    Und da es die Aufkleber für die Deckelinnenseite (Zuweisung der Sicherungen) auch nicht

    mehr gibt, hab ich halt eine Word-Tabelle erstellt, ausgedruckt, paßgenau zugeschnitten

    und eingeklebt. Nicht mehr Original, aber geht halt nicht anders und erfüllt zumindest

    seinen Zweck. Falls jemand die Datei braucht - einfach kurze Nachricht.

    So, der erste Test mit Fixogum sieht gar nicht schlecht aus. Die PE-Folie wellt sich

    zwar stark am Anfang, das gibt sich aber wieder, und danach kann die Folie schön

    ans Metall gedrückt werden. Nach einem Tag hielt die Folie ganz passabel, für

    den gedachten Zweck vollkommen ausreichend, und lies sich zudem schön

    wieder abziehen. Der Kleber selber konnte mit den Fingern abgerubbelt werden.

    Alles in allem scheint es eine prima Lösung zu sein :thumbsup:


    Der Kleber hat als Basis lustigerweise tatsächlich Natur-Kautschuk, wie der lt.

    TDV vorgesehene Kleber Nr. 11 :-)

    Die Oberfläche der Hülsen sowie der deutlich sichtbare Rost an der Auszieherrille sowie am

    Hülsenhals der zweiten Hülse v.r. lassen in der Tat auf Stahlhülsen schließen.

    Oder "Fixogum" von Marabu, das ist so Kautschukkleber. Hält aber nur so mittel. War eigentlich mal für Montagearbeiten bei der Druckformherstellung gedacht.

    Ok, vielen Dank für den Hinweis - das scheint genau das zu sein, was ich suche :thumbsup: Im Endeffekt muß

    der Baatz nur die Folie an Ort und Stelle halten und Dicht sein. Irgend so Zeug, was klebt wie die Hölle

    und nur mit Mords Aufwand wieder zu entfernen ist, brauchts da sicher nicht.

    Fixogum gibts sogar bei uns im örtlichen Handel, wie ich gerade online gesehen hab :-)

    Das probier ich gleich mal aus.

    Hallole,


    nach dem Hohlraum-Konservieren meiner Türen möchte ich an den jew. drei Aussparungen im Blech

    wieder Folien anbringen und suche gerade verzweifelt nach einem Kleber, mit dem ich die Folie auf

    das Blech kleben kann - welcher dann auch aber wieder leicht lösbar sein soll! Bisher waren die Folien

    mit einer Art Silikon verklebt, welches einigermaßen passabel wegging, daher hab ich einen Silikonkleber

    gekauft. Nach einer Probeklebung hat sich aber rausgestellt, daß dieser hält wie der Teufel, also nix

    los mit leicht ablösbar. Lt. TDV soll für diesen Zweck "Gummikleber Naturkautschuk" mit der V.-Nr.

    8040-12-120-9272 verwendet werden (TDV 30, 1.4 Tabelle Verbrauchsmaterial, Nr. 11). Unter besagter

    V.-Nr. kann ich leider nix finden, und auch Naturkautschuk-Kleber findet sich weder im Offline- noch

    im Online-Baumarkt. Mit was habt ihr die Folien verklebt? Oder weiß jemand, welches Produkt sich

    genau hinter der Versorgungs-Nummer verbirgt?


    Danke und Gruß

    Simon

    Ich hab mich mit dem Thema auch schon ein bissl beschäftigt - als erstes braucht man

    da ein Trennrelais oder sowas, welches die Hausinstallation von den Hauptleitungen abtrennt.

    Logo, sonst speist man ja in das Netz des Stromanbieters ein.

    Das kann man entweder automatisiert mit einer Profi-Lösung machen, wie in Krankenhäusern,

    usw., bei einem Stromausfall startet sofort das SAE, und das Hausnetz wird abgeklemmt.

    Kostet allerdings ein Vermögen und ist vermutlich für den Privatanwender nicht so unbedingt

    zielführend. Es gibt aber auch handbetätigte Einrichtungen, bei denen das händisch

    getrennt wird, und man dann erst das SAE startet. Nachteil: geht halt nicht automatisiert,

    aber ist dafür auch für den privaten Bau erschwinglich. Muß mal meinen Elektriker fragen,

    vielleicht weiß der noch den Hersteller. Wenn gewünscht...?

    Meine Pumpenstangen-Adapterteile sind da, wurden auch schon ausprobiert, und beim

    Testen hab ich festgestellt, daß es da durchaus doch noch Optimierungspotential gibt.

    Zwar läßt sich der Anschluß von Fahrradpumpen aufschrauben, aber ein Aufpumpen

    mit dem Reifen-Füll-Anschluß vom Kompressor klappt nicht. Kurz mit dem vorhandenen

    Luftpumpenadapter verglichen - Problem erkannt, dort wurde eine Stufenbohrung

    angebracht, der Stangenadapter aus Fernost hat nur eine Bohrung mit durchgehendem

    kleinen Durchmesser, deshalb verhindert der kleine Pinöpel im Füll-Anschluß (der für die

    Öffnung des hier nicht vorhandenen Reifenventils gedacht ist) ein Abdichten zwischen

    Anschluß und Adapter. Also einfach kurz auf die Drehmaschine, (Bohrung Ø5,5mm, ca. 2,5mm

    tief), und schon kann man Kocher und Lampe auch ganz bequem mit Kompressor füllen.


    Bild v.l.n.r.:

    • Fernost-Adapter im Originalzustand

    • Fernost-Adapter nachgearbeitet

    • Luftpumpenadapter, der anstelle der kompletten Stange auf das Pumpenrohr geschraubt wird

    Nun ja, das mit dem Übersetzen war eigentlich kein Witz, mich würde der Inhalt

    durchaus interessieren - ich lese da irgendwas von Helmut Schmidt und Frau raus,

    die da irgendeinen Eintopf kaakt, was hoffentlich eine andere Bedeutung hat als

    die erste Vermutung so impliziert hmmm

    Der restliche Inhalt erschließt sich mir nicht so wirklich :rolleyes:

    Ich gehe da mit Andreas konform - es wäre zumindest einen Versuch wert, nachzuschauen,

    ob die System nicht gleich oder zumindest ähnlich sind. Der Bauzeitraum ist ungefähr der

    Gleiche, warum sollte sich der gleiche Hersteller bei Fahrzeugen mit nahezu identischem

    Aufbau, gleicher Verwendung und geforderter Funktion die Mühe machen, unterschiedliche

    Systeme zu entwickeln?